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Erpressung über soziale Medien – Nacktaufnahmen als Druckmittel

In letzter Zeit häufen sich Meldungen wegen Erpressungen über soziale Medien.

Im Vertrauen erstellte Nacktaufnahmen werden dazu genutzt, Geld oder weitere Nacktaufnahmen zu erpressen.

Die Masche

Die Erpresser sind auf Dating-Plattformen, wie beispielsweise Tinder, unterwegs und unterhalten parallel dazu auch anziehende Instagram Konten. Es handelt sich sowohl um Konten die vorgeben ein attraktiver Mann zu sein, aber auch Konten die vorgeben, eine attraktive Frau zu sein.

In der ersten Phase wird ganz unverfänglich und persönlich Soziales ausgetauscht. Hat man Vertrauen gewonnen, so werden die Nachrichten immer intimer. Am Schluss verabredet man sich in einem Video Chat wie Hangouts und tauscht Nacktaufnahmen aus.

Kurze Zeit später ist das Erwachen dann umso schmerzhafter, wenn die ersten erpresserischen Nachrichten eingehen und Geld oder weitere Nacktaufnahmen gefordert werden, damit die bereits erstellten Nacktaufnahmen nicht an Bekannte, Verwandte, etc. auf den sozialen Medien verteilt werden.





Was muss ich tun

• Geben Sie nie Nacktaufnahmen von sich weiter
• Vertrauen Sie niemandem, den Sie nicht persönlich kennen
• Bezahlen Sie auf keinen Fall ein Lösegeld, da Sie damit nur zum lukrativen Opfer werden

Ich werde erpresst

• Melden Sie die Accounts den entsprechenden sozialen Medien zur Sperrung
• Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer lokalen Polizeistation

 

Quelle: cybercrimepolice.ch
Titelbild: Icatnews – shutterstock.com

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