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Flugunfall in Leeuwarden (NL) von 2016: Verschiebung der Hauptverhandlung vor dem Militärgericht 2

Am 22. November 2021 begann in St. Gallen die Hauptverhandlung vor dem Militärgericht 2 gegen einen Piloten der Kunstflugformation „Patrouille Suisse“. Aufgrund einer prozessualen Vorfrage musste die Hauptverhandlung verschoben werden. Sie wird zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt.

Vom 22. November bis am 20. Dezember 2021 hätte in St. Gallen die Hauptverhandlung des Militärgerichts 2 stattfinden sollen, welche den Flugunfall vom 9. Juni 2016 in der Nähe des niederländischen Luftwaffenstützpunkts Leeuwarden zum Gegenstand hat. Kurz vor dem Beginn der Hauptverhandlung hat der Angeklagte einen neuen Verteidiger mandatiert.

Das Gericht hatte in der Folge am ersten Prozesstag vorfrageweise zu beurteilen, ob der neue Verteidiger einem Interessenskonflikt unterliegt. Dies hat das Militärgericht 2 bejaht und den neuen Verteidiger nicht zur Verhandlung zugelassen. Aus diesem Grund wurde die Verhandlung verschoben und dem Angeklagten Frist zur Ernennung einer neuen Verteidigung angesetzt.

Die Hauptverhandlung des Militärgerichts 2 wird zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt. Die neuen Verhandlungstermine werden mitgeteilt, sobald diese bekannt sind.

 

Quelle: Oberauditorat – Militärjustiz
Titelbild: Symbolbild © Ventura – shutterstock.com

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