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21-Jähriger ohne Maske bedroht, beleidigt und leistet Widerstand gegen Polizisten

Dortmund. In den frühen Morgenstunden des 18. Dezembers kontrollierten Bundespolizisten im Dortmunder Hauptbahnhof einen Mann, welcher keine Mund-Nasenbedeckung trug. Anstatt diesen aufzusetzen, beleidigte er die Beamten und leistete Widerstand.

Gegen 2 Uhr bestreiften die eingesetzten Beamten den Hauptbahnhof Dortmund. Dort fiel ihn ein Mann auf, welcher keinen Mund-Nasenschutz trug. Trotz Aufforderung weigerte sich der 21-Jährige die erforderliche Mund-Nasenbedeckung zu tragen. Stattdessen beleidigte er die Bundespolizisten und äußerte, sich von den Beamten gar nichts sagen zu lassen.

Da der Dortmunder sich nicht ausweisen wollte, kündigten die Einsatzkräfte die Durchsuchung nach Ausweisdokumenten an. Daraufhin händigte er seinen Personalausweis aus, welcher sich in der Hosentasche befand.

Der Deutsche äußerte immer wieder gegenüber den Beamten, dass er sie fertigmachen würde, und verbarg mehrfach seine Hand in seiner Bauchtasche. Als die Beamten die besagte Bauchtasche durchsuchen wollten, wehrte sich der Dortmunder massiv und versuchte sich loszureißen. Zudem stieß der Polizeibekannte mit seinem Armen die Beamten von sich weg und drohte den Einsatzkräften mit körperlicher Gewalt.

Die Polizisten fesselten den jungen Mann und verbrauchten ihn zur Wache. Währenddessen beleidigte er die Beamten fortlaufend.

Diese Handlungen konnten mittels Bodycam aufgezeichnet werden und dienen nun als Beweismittel.

Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,7 Promille.

Die Bundespolizisten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein.

 

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Artikelbild: Symbolbild © ilolab – shutterstock.com