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Wetter: Sonniger Tag

Heute hat sich der Hochdruckeinfluss noch weiter verstärkt und bescherte uns ein meist sonniger Tag.

Doch im Westen sind schon die Wolken bereit, welche uns morgen Freitag erreichen werden. Und sie bringen einen alten Bekannten mit…

Wetterlage: Hoch

Das Höhentief, welches sich gestern im Osten der Schweiz noch durch letzte Niederschläge und Wolken bemerkbar machte, zog heute nach Osten ab und hatte keinen Einfluss mehr auf das Schweizer Wetter. Das Bodenhoch, mit Zentrum über den Britischen Inseln hatte heute unser Land fest im Griff.


Satellitenbild und Höhe der 500 hPa-Druckfläche in Dekametern für gestern und heute um 07 UTC (= 9 Uhr MESZ). Das Höhentief zog nach Osten, die Schweiz und Frankreich befindet sich mehrheitlich unter einem Keil des Höhenrückens.


Nähere Zukunft: Wolkig

Westlich der Schweiz, über Westfrankreich und Spanien liegen schon Wolken bereit, um im Laufe des morgigen Tages zu uns zu wandern. Einerseits bringen sie Niederschlag mit, welcher uns in der Nacht auf Samstag erreicht. Andererseits ist auch Saharastaub mit im Gepäck, was an den gerippelten Wolkenstrukturen des Satellitenbildes von heute Morgen zu erkennen ist. Dieser macht uns die Prognose der Bewölkung von morgen Freitag schwieriger.


Heute Vormittag: Das sonnenbeschienene Stanserhorn, ein Wölklein und im Vordergrund Huflattich. Foto: D. Gerstgrasser


Wetter: Sonnig

Unter Hochdruckeinfluss gab es, wie auch schon gestern, einen meist sonnigen Tag. Auf der östlichen Alpennordseite und in den östlichen Alpen, wo gestern Morgen noch Restwolken oder sogar Nebel die Besonnung einschränkten, war es heute strahlend blau, am Nachmittag bildeten sich den Voralpenentlang einige Quellwolken.

Hingegen gab es diesen Vormittag Einschränkungen auf der Alpensüdseite. Dort ist in der Nacht aus der Poebene feuchte Luft eingeflossen, welche im Tessin für verbreitete Wolkenfelder sorgte. Diese lösten sich jedoch schnell auf oder wandelten sich in Quellwolken um. Auch sonst gab es am Nachmittag einige wenige Quellwolken, vor allem über den Voralpen, aber sie erreichten aufgrund der hohen Stabilität nur eine geringe vertikale Ausdehnung.


Kollegin F. Hoff hatte heute einen klaren Blick vom Niesen zu Eiger, Mönch und Jungfrau, und auf eine einsame Cumuluswolke.


Bise: Ähnlich

Die Bise war heute trotz leichter Veränderung der Bedingungen ähnlich stark wie gestern. Beispielhaft sei das an der Windmessung vom Züricher Flughafen gezeigt: Die Bise wehte im Mittel mit rund 10 bis 12 kt (= 19 – 22 km/h), die Böen lagen bei 15 bis 20 kt (= 28 – 37 km/h). Auch der Druckgradient zwischen München und Zürich war ähnlich, bis um etwa 14:30 UTC (= 16:30 MESZ). Ab dann war der Gradient heute etwas schwächer als gestern, und kurz darauf hat auch die Bisenstärke leicht abgenommen.


Mittelwind und Windböen am Zürich Flughafen von gestern, und heute bis Redaktionsschluss.


Ein Mass für die Bise: Druckdifferenz zwischen München und Zürich Flugkafen für gestern, und heute bis Redaktionsschluss.


Ausblick: Regen

Auf Samstag sind die vorübergehend sonnigen Tage vorbei. Ein Trog schwenkt von der Nordsee zur Schweiz und überquert im Tagesverlauf langsam die Alpen. Der Tag verläuft mehrheitlich bewölkt, aus Westen gibt es langsam Aufhellungen. Auch gibt es immer wieder Schauer, besonders am Alpennordhang. Aufgrund der erhöhten Labilität sind auch einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Bis Samstagabend werden in der Deutschschweiz verbreitet 5 bis 15 mm Niederschlag erwartet, in der Region Basel etwas weniger, und am Alpennordhang 15 bis 25 mm. Die Schneefallgrenze liegt zunächst noch auf 2000 Meter, sinkt dann auf 1500 bis 1800 Meter ab.

In der Nacht auf Sonntag gelangt die Schweiz auf die Rückseite der Trogachse: Die Stabilität nimmt zu und die Niederschläge ziehen nach Osten ab. Im Tagesgang gibt es wahrscheinlich nur noch einzelne Schauer.


Die Felsen Tourbillon und Valère in Sion unter wolkenlosem Himmel gestern sowie heute Morgen. Herzlichen Dank an die Person, welche uns regelmässig das Wetter in Sion meldet. Quelle: Meteomeldungen/App


Krokusse, fotografiert von Kollege D. Gerstgrasser.


Das sonnige Churer Rheintal von Igis aus.

 

Quelle: Bundesamt für Meteorologie MeteoSchweiz
Titelbild: Meteomeldungen/App

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