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Schweizer Armee digitalisiert Zahlungsverkehr mit Truppe

Die Schweizer Armee wird ab dem 01.07.2022 den Sold an die Angehörigen der Armee komplett digital auszahlen. Dieser Schritt in den elektronischen Zahlungsverkehr erfolgt nach einer sechsmonatigen Übergangsphase und entspricht zeitgemäss dem Bedürfnis der Truppe.

Zudem ist die Banküberweisung auch schnell, sicher und ein logischer Schritt in der Digitalisierung der Armee.

Die Logistikbasis der Armee digitalisiert ihren Zahlungsverkehr gegenüber den Angehörigen der Armee. Ab dem 01.07.2022 wird der Sold an die Truppe nicht mehr im symbolhaften „Soldsäckli“ übergeben, sondern per elektronische Auszahlung überwiesen. Dies ist eine von verschiedenen Massnahmen, um das Zahlungswesen innerhalb der Schweizer Armee zu digitalisieren. Die Rechnungsführerinnen und Rechnungsführer werden durch das Truppenrechnungswesen der Armee bei der Umsetzung betreut und unterstützt.

Verlängerte Abgabe der Laptops an Quartiermeister, Fouriere (und Hauptfeldweibel)

Damit dies bei der Truppe konsequent umgesetzt werden kann, ermöglicht die Logistikbasis der Armee die zeitlich verlängerte Abgabe von militärischen Laptops. Quartiermeisterinnen und Quartiermeister sowie Fourierinnen und Fouriere (und Hauptfeldweibelinnen/Hauptfeldweibel) können somit die Abschlussarbeiten am Ende des Dienstes nach der Rückgabe des restlichen Materials durchführen. Die Logistikbasis der Armee strebt an, diese Laptops künftig in einer Jahresfassung abzugeben. Sobald dies umgesetzt werden kann, wird die entsprechende Kommunikation erfolgen.

Pilotversuch TWINT

Zudem prüft die Schweizer Armee, wie und wann TWINT im Zahlungsverkehr eingesetzt werden kann. Dazu finden zurzeit Machbarkeitsstudien statt. In Pilotprojekten wird TWINT im Herbst 2022 bei Kantinenkassen, in Wiederholungskursen und Schulen eingesetzt. Es wird auch geprüft, wie Materialverluste digital abgerechnet werden können.

 

Quelle: Kommunikation Verteidigung, Simon Grunder
Titelbild: © VBS/DDPS