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Montreux VD: Pärchen geht auf Montreux-Jazz-Festival – ihr Hund im Fahrzeug stirbt

Am Samstag, den 16. Juli, musste die Polizei in der Nacht wegen eines Hundes ausrücken, der in einem in einer Tiefgarage in Montreux geparkten Fahrzeug in Not geraten war.

Nachdem sie eine Scheibe einschlagen mussten, konnten die Polizisten eine Husky-Hündin retten, entdeckten aber gleichzeitig einen anderen Hund, der leblos im Kofferraum lag. Es wurde eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet.

Am Samstag, den 16. Juli 2022, gegen 01.15 Uhr, meldete ein Zeuge der Waadtländer Polizeizentrale, dass ein Hund schlecht aussähe, der in einem Auto in einer Tiefgarage in Montreux eingesperrt sei.

Vor Ort stellte die Patrouille der Police Riviera (ASR) fest, dass sich eine Husky-Hündin in stark dehydriertem Zustand in einem Fahrzeug mit stark beschlagenen Scheiben befand.

Da es den Polizisten nicht gelang, den Besitzer des Fahrzeugs zu kontaktieren, schlugen sie eine Scheibe ein, um das Tier zu retten. Dabei entdeckten sie, dass ein weiterer Hund, ebenfalls ein Husky, leblos im Kofferraum lag.

Die überlebende Hündin wurde auf Anordnung der Generaldirektion für Landwirtschaft, Weinbau und Veterinärwesen (DGAV) im SVPA-Zentrum und Tierheim von Sainte-Catherine beschlagnahmt.

Die Besitzer der Tiere, ein französischer Mann und eine französische Frau mit Wohnsitz in Frankreich im Alter von 25 bzw. 26 Jahren, erklärten bei ihrer Vernehmung, dass sie ihre Hündinnen an einem Ort zurückgelassen hatten, von dem sie annahmen, dass diese vor der Hitze geschützt seien, um sie nicht in der Menschenmenge des Montreux Jazz Festivals mitnehmen zu müssen.

Die Staatsanwaltschaft leitete ein Strafverfahren ein, wobei die diensthabende Staatsanwältin die Ermittlungen den Gendarmen der Hundebrigade der Kantonspolizei übertrug.

Die Waadtländer Polizei erinnert an die Präventionsregeln, die auch für Haustiere gelten; es ist gefährlich, sie allein und unbeaufsichtigt in einem Fahrzeug zurückzulassen, insbesondere während dieser heißen Jahreszeit. Tiere müssen immer die Möglichkeit haben, entsprechend zu trinken und zu lüften.

 

Quelle: Kantonspolizei Waadt
Bildquelle: Kantonspolizei Waadt

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