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Kanton SZ: In Herbst- und Wintermonaten ist die Gefahr für Wildunfälle hoch

Im Herbst und Winter überschneiden sich die Tagesabläufe von Mensch und Tier und das kann zu folgeschweren Unfällen führen.

Jedes Jahr ereignen sich auf den Schwyzer Strassen zahlreiche Unfälle mit Wildtieren.

Meist sind die Fahrgeschwindigkeit und das überraschende Auftauchen des Wildes für die Kollisionen verantwortlich. Besondere Vorsicht und die Anpassung der Geschwindigkeit sind daher insbesondere auf Strassenabschnitten angezeigt, die mit «Achtung Wildwechsel»-Schildern gekennzeichnet sind.

Im Herbst und Winter, wenn die Tage kürzer sind, kreuzen sich eher die Wege von Mensch und Tier. Wildtiere sind in der Dunkelheit auf der Suche nach Nahrung und nach einem Quartier für den Winter. Ein Risikofaktor ist derzeit also das erhöhte Mensch-Tier-Verkehrsaufkommen auf unseren Strassen. Schlechte Sicht verschärft die Situation zusätzlich.

Um Unfälle zu vermeiden, sollten Autofahrer und Autofahrerinnen das Tempo drosseln, ausreichend Abstand zum Vordermann haben und jederzeit bremsbereit sein. Kritische Zeiten für Wildwechsel sind die Stunden in der Morgen- und Abenddämmerung und in der Nacht. Im Bereich von Wildwarnschildern ist besondere Aufmerksamkeit gefragt, denn in diesen Abschnitten ereignen sich die meisten Wildunfälle während der Dämmerungsphase zwischen 05:00 bis 08:00 Uhr morgens und 17:00 bis 22:00 Uhr abends.

Kommt es trotz aller Vorsicht zu einer Kollision mit Wildtieren, melden Sie diese unverzüglich der Polizei über Tel. 117 oder der Wildhut.

 

Quelle: Kanton Schwyz
Titelbild: Symbolbild © Kanton Schwyz

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