Lebensgefährliche Attacke im Hospiz: 24-Jährige wegen versuchten Mordes angeklagt
Polizei.news Redaktion Deutschland Polizeinews Regionen Sachsen-Anhalt
(Magdeburg, Sachsen-Anhalt). Nach einem lebensgefährlichen Angriff auf eine 21-Jährige in einem Hospiz hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen eine 24-jährige Frau erhoben. Der Beschuldigten wird versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen.
Die 24-Jährige soll am 16. April 2026 in ein Zimmer des Hospizes der Pfeifferschen Stiftungen eingedrungen sein und die dort liegende 21-Jährige im Halsbereich angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben. :contentReference[oaicite:0]{index=0}
Nach dem Angriff konnte die Tatverdächtige zunächst flüchten. Erst am folgenden Tag wurde sie von der Polizei festgenommen.
Zunächst war wegen des Verdachts einer versuchten Tötung ermittelt worden. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Magdeburg Anklage wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erhoben. :contentReference[oaicite:1]{index=1}
24-Jährige in psychiatrischer Einrichtung
Nach der Tat kam die Beschuldigte zunächst in Untersuchungshaft.
Später ergaben sich Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung. Derzeit befindet sich die 24-Jährige in einer psychiatrischen Einrichtung.
Motiv weiterhin unklar
Warum es zu dem lebensgefährlichen Angriff gekommen sein soll, ist weiterhin ungeklärt.
Auch ist bislang unklar, ob sich die beiden Frauen bereits vor der Tat kannten. Die Beschuldigte ist nach den vorliegenden Informationen nicht vorbestraft. :contentReference[oaicite:2]{index=2}
Prozess soll Mitte Oktober beginnen
Ab Mitte Oktober soll sich die 24-Jährige vor dem Schwurgericht des Landgerichts Magdeburg verantworten.
Im Prozess sollen unter anderem Gutachter, Sachverständige und Zeugen gehört werden.
Im Falle einer Verurteilung könnte auch eine Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung angeordnet werden.
Quelle: TAG24 / Staatsanwaltschaft Magdeburg
Titelbild: Symbolbild © Margitta Hamel – shutterstock.com