Disentis GR: Kantonspolizei setzt Drohne zur Dokumentation eines Verkehrsunfalls ein
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Drohnenaufnahmen nach einem Verkehrsunfall in Disentis.
Sie unterstützen uns bei der Dokumentation und Auswertung des Unfallhergangs.
Drohnen bei der Polizeiarbeit: Der Unfallort aus der Luft
Drohnen können die Polizei bei der Dokumentation von Verkehrsunfällen unterstützen. Aus der Luft lassen sich Unfallstellen übersichtlich erfassen und räumliche Zusammenhänge dokumentieren, die vom Boden aus schwieriger zu überblicken sind. Die Aufnahmen können anschliessend in die Auswertung des Unfallhergangs einfliessen.
Je nach eingesetzter Technik können Luftbilder auch als Grundlage für eine detaillierte Vermessung und digitale Rekonstruktion einer Unfallstelle dienen. Dadurch lässt sich die Situation dokumentieren, bevor Fahrzeuge geborgen und Spuren beseitigt werden.
Drohnen kommen bei der Polizeiarbeit aber nicht nur bei Verkehrsunfällen infrage. Je nach Polizeikorps und Einsatz können unbemannte Luftfahrzeuge beispielsweise auch bei Suchaktionen, zur Übersicht über schwer zugängliches Gelände oder zur Dokumentation einer Einsatzlage eingesetzt werden.
Wichtig für private Drohnenpiloten: Bei einem Blaulichteinsatz müssen private Drohnen unverzüglich gelandet werden. Polizei, Feuerwehr und andere Einsatzkräfte dürfen durch private Drohnen weder behindert noch gestört werden.
Auch bei Drohnenaufnahmen gelten Vorgaben zum Schutz der Privatsphäre und von Personendaten. Aufnahmen, auf denen Personen identifizierbar sind, können Personendaten darstellen und unterliegen den entsprechenden rechtlichen Anforderungen.
Quelle: Kantonspolizei Graubünden (bearbeitet durch Polizei.news-Redaktion)
Bildquelle: Kantonspolizei Graubünden