Polizei-Schweiz am 13. September 2026: Die fünf brisantesten Meldungen des Tages
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Ein Mann stirbt nach einer Auseinandersetzung bei einer Tankstelle, zwei Arbeiter im Alter von 18 und 55 Jahren kommen bei einer Explosion in einem Wasserkraftwerk ums Leben und ein Grossbrand auf einem Bauernhof fordert rund 250 Tierleben: Der 13. September 2026 brachte mehrere besonders schwere Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch ein tödlicher Selbstunfall im Kanton St.Gallen sowie der rätselhafte Fund eines schwerst verletzten 26-Jährigen in einer Bahnhof-Unterführung beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
Derendingen SO: Mann stirbt nach Auseinandersetzung – weiterer Beteiligter verunfallt auf der Flucht
Im Bereich einer Tankstelle an der Luzernstrasse in Derendingen kam es am Samstagabend zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein Mann brach zusammen und verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmassnahmen noch vor Ort.
Rechtsmedizinische Abklärungen ergaben inzwischen, dass eine Gewalteinwirkung als Todesursache ausgeschlossen werden kann. Ein mutmasslich an der Auseinandersetzung beteiligter Mann flüchtete kurz darauf mit einem Auto in Richtung Subingen. Dort prallte er im Bereich eines Kreisverkehrs frontal in mehrere Betonblöcke. Der Mann wurde mittelschwer verletzt, von der Polizei angehalten und ins Spital gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
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Ritom TI: Tödliche Explosion im Kraftwerk fordert zwei Menschenleben
Nach dem verheerenden Arbeitsunfall in der alten Wasserkraftzentrale Ritom bei Piotta sind weitere Einzelheiten bekannt. Bei den beiden Todesopfern handelt es sich um einen 18-jährigen Schweizer aus der Leventina und einen 55-jährigen Schweizer aus dem Luganese.
Die beiden Mitarbeiter der Azienda Elettrica Ticinese waren im Untergeschoss der alten Kraftwerksanlage mit Arbeiten beschäftigt, als sich unmittelbar an ihrem Arbeitsplatz eine schwere Explosion ereignete. Anschliessend entwickelte sich ein Brand. Trotz eines Grossaufgebots von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten kam für beide Männer jede Hilfe zu spät. Die konkrete technische Ursache der Explosion ist weiterhin unbekannt.
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Palézieux VD: Rund 250 Tiere sterben bei verheerendem Bauernhofbrand
Ein Grossbrand hat in Palézieux die Scheunen eines Bauernhofs vollständig zerstört. Rund 250 Tiere, mehrheitlich Kälber, kamen in den Flammen ums Leben oder mussten aufgrund ihrer schweren Verletzungen eingeschläfert werden.
Das Feuer brach am Samstagabend gegen 20.50 Uhr aus und konnte erst gegen 3.30 Uhr am Sonntagmorgen unter Kontrolle gebracht werden. Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt. Zahlreiche Feuerwehren, Polizei, Rettungsdienste, Tierärzte und weitere Einsatzorganisationen standen im Einsatz. Die Brandursache ist noch unbekannt und wird durch Spezialisten untersucht.
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Vättis SG: 27-Jähriger stirbt bei heftigem Selbstunfall
Auf der Vättnerstrasse kam es zu einem tödlichen Selbstunfall. Ein 27-jähriger Schweizer war alleine von Vättis in Richtung Pfäfers unterwegs, als er nach einer Kurvenkombination aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Das Auto schleuderte über die Gegenfahrbahn, prallte frontal gegen einen Felsen und überschlug sich anschliessend an einer steilen Böschung. Das Fahrzeug rutschte auf dem Dach über die Fahrbahn und kam schliesslich zum Stillstand. Die eintreffenden Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 27-Jährigen feststellen. Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei St.Gallen untersuchen den genauen Unfallhergang.
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Aarburg AG: 26-Jähriger schwerst verletzt in Bahnhof-Unterführung gefunden
Am Bahnhof Aarburg-Oftringen entdeckten Drittpersonen einen schwerst verletzten 26-jährigen Mann am Boden einer Unterführung. Der Mann war nicht ansprechbar und wurde nach der Erstversorgung mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.
Bislang ist völlig unklar, was sich am Bahnhof ereignet hat und wie der 26-Jährige zu seinen schweren Verletzungen kam. Weil der Mann bisher nicht befragt werden konnte, hat die Kantonspolizei Aargau umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. Auch die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Untersuchung. Die Polizei sucht Personen, die Beobachtungen zum Vorfall gemacht haben.
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Der 13. September 2026 im Überblick
Die fünf Fälle zeigen die aussergewöhnliche Bandbreite der schweren Ereignisse dieses Sonntags: ein Todesfall nach einer Auseinandersetzung, ein Arbeitsunfall mit zwei Todesopfern, ein verheerender Bauernhofbrand mit rund 250 verendeten Tieren, ein tödlicher Verkehrsunfall sowie ein bislang ungeklärter Vorfall mit einem schwerst verletzten jungen Mann.
Bei sämtlichen Ereignissen laufen weitere Abklärungen oder Ermittlungen.
Quelle: Kantonspolizei Solothurn, Kantonspolizei Tessin / RSI / Azienda Elettrica Ticinese (AET) / SBB, Kantonspolizei Waadt, Kantonspolizei St.Gallen, Kantonspolizei Aargau