Erdbeben-Vorsorge wird ausgebaut: Zwei Rettungszüge sollen Verschüttete retten
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(Kanton ZH). Der Kanton Zürich rüstet sich für die Trümmerrettung nach Erdbeben: In der kantonalen Zivilschutzorganisation werden zwei Rettungszüge aufgebaut.
Für die Beschaffung von Einsatzmaterial hat der Regierungsrat 3 Mio. Franken bewilligt.
- Vorhaben: Aufbau von zwei Rettungszügen für die Trümmerrettung nach Erdbeben
- Personal: Je rund 30 Angehörige des Zivilschutzes
- Investition: 3 Mio. Franken für Einsatzmaterial
- Beschaffung: Über die Jahre 2026 bis 2028
- Aufgabe: Verschüttete Menschen und Tiere orten und befreien
- Ausrüstung: Einsatzgeräte und Fahrzeuge für Arbeiten im Schadensgebiet
- Organisation: Kantonale Zivilschutzorganisation
- Zuständig: Amt für Militär und Zivilschutz der Sicherheitsdirektion
Um verschüttete Personen nach einem Erdbeben schnell orten und retten zu können, braucht es gut ausgebildete Einsatzkräfte und das entsprechende Material. So baut das Amt für Militär und Zivilschutz der Sicherheitsdirektion innerhalb der kantonalen Zivilschutzorganisation zwei Rettungszüge mit je rund 30 Angehörigen auf, die für den Notfall bereitstehen werden. Um die Rettungszüge für die Trümmerrettung nach Erdbeben mit dem nötigen Material auszurüsten, hat der Regierungsrat zudem eine Ausgabe von 3 Mio. Franken bewilligt.
Die Beschaffung des Materials erstreckt sich über die Jahre 2026 bis 2028. Die Einsatzgeräte und Fahrzeuge ermöglichen es den Rettungskräften, sich Zugang zum Schadensgebiet zu verschaffen, verschüttete Menschen und Tiere zu orten, die Trümmer zu öffnen und die Verschütteten zu befreien.
„Die Trümmerrettung ist ein wichtiger Teil des Bevölkerungsschutzes“, sagt Sicherheitsdirektor Mario Fehr. „Menschen nach einem Erdbeben schnell zu finden, ist entscheidend.“
Quelle: Kanton Zürich
Bildquelle: Symbolbild © magr80/Shutterstock.com