A9 vor Winterpause: Mehrere Nachtsperrungen und gesperrte Anschlüsse im Oktober
Polizei.news Redaktion Autobahn Polizeinews Regionen Schweiz Verkehr & Katastrophen Verkehrsmeldungen Wallis
(Sion/Sierre VS). Die erste Bausaison der Sanierung der A9 zwischen Sion-Est und Sierre-Est neigt sich dem Ende zu.
Vor der Winterpause sind noch einige Sperrungen nötig.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Projekt: Sanierung der A9 zwischen Sion-Est und Sierre-Est
- Bauzeit: 2026 bis 2028
- Sperrungen: Mehrere Nächte im Oktober 2026
- Sierre-Ouest: Ein- und Ausfahrten sowie Transitstrasse zeitweise gesperrt
- A9: Mehrere nächtliche Richtungs-Sperrungen zwischen Sion-Est und Sierre-Est
- Zeiten: Je nach Sperrung von 20 bis 5 Uhr beziehungsweise 22 bis 5 Uhr
- Winterpause: Ausstehende Arbeiten sollen bis ungefähr Mitte November beendet sein
- Fortsetzung: Arbeiten 2027 ungefähr ab März, nach der Ski-WM in Crans-Montana
Die A9 zwischen Sion-Est und Sierre-Est wird von 2026 bis 2028 umfassend erneuert. Einige Sperrungen sind noch nötig für letzte Arbeiten sowie den Rückbau der Verkehrsführung für die Winterpause.
Der Projektperimeter erstreckt sich von der Brücke über die Rhone östlich von Sion bis zum Anschluss Sierre-Est, einschliesslich der beiden Anschlüsse Sierre-Ouest und Sierre-Est. Dieses Jahr lag der Fokus der Arbeiten auf dem Mittelstreifen der offenen Strecke, dem östlichen Abschnitt der Fahrtrichtung Martigny sowie auf den beiden Anschlüssen. Beim Anschluss Sierre-Ouest wurden die zwei bestehenden Kreisel zu Turbokreiseln umgebaut, um die Sicherheit und den Verkehrsfluss zu erhöhen.
Die letzten Arbeiten dieser Bausaison sind noch im Gang. Für den Belagseinbau beim Anschluss Sierre-Ouest, die letzten Fertigstellungsarbeiten sowie den Rückbau der Verkehrsführung sind noch verschiedene Sperrungen nötig:
- 4 Nächte 12/13. bis 15./16. Oktober, 4 Nächte 19./20. bis 22./23. Oktober sowie 4 Nächte 26./27. bis 29./30. Oktober 2026, jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr: Sperrung aller Ein- und Ausfahrten beim Anschluss Sierre-Ouest sowie Sperrung der Transitstrasse über die beiden Kreisel beim Anschluss. Tagsüber sowie am Wochenende sind alle Verbindungen offen mit einer Geschwindigkeitsreduktion. Eine Umleitung wird signalisiert.
- 1 Nächte 14./15. Oktober 2026, von 22 Uhr bis 5 Uhr: Sperrung der A9 zwischen Sion-Est und Sierre-Est in Fahrtrichtung Brig
- 1 Nacht 15./16. Oktober 2026, von 22 Uhr bis 5 Uhr: Sperrung der A9 zwischen Sierre-Est und Sion-Est in Fahrtrichtung Martigny
- 1 Nacht 19./20. Oktober 2026, von 22 Uhr bis 5 Uhr: Sperrung der A9 zwischen Sierre-Est und Sion-Est in Fahrtrichtung Martigny
- 1 Nacht 20./21. Oktober 2026, von 22 Uhr bis 5 Uhr: Sperrung der A9 zwischen Sierre-Est und Sion-Est in Fahrtrichtung Martigny
- 1 Nacht 21./22. Oktober 2026, von 22 Uhr bis 5 Uhr: Sperrung der A9 zwischen Sion-Est und Sierre-Est in Fahrtrichtung Brig
- 1 Nacht 22./23. Oktober 2026, von 22 Uhr bis 5 Uhr: Sperrung der A9 zwischen Sion-Est und Sierre-Est in Fahrtrichtung Brig
Arbeiten sind witterungsabhängig
Einzelne Arbeiten sind witterungsabhängig und werden bei ungeeigneten Verhältnissen verschoben. Alle ausstehenden Arbeiten sind bis ungefähr Mitte November beendet. 2027 werden die Arbeiten ungefähr im März beginnen, sicherlich aber nach den Skiweltmeisterschaften in Crans-Montana vom 1. bis 14. Februar 2027. Das ASTRA wird zu gegebener Zeit informieren.
📘 Was ist eigentlich ein Turbokreisel?
Ein Turbokreisel unterscheidet sich von einem klassischen einspurigen Kreisel vor allem durch die Führung der Fahrstreifen. Der Verkehr wird bereits vor der Einfahrt vorsortiert, und die Fahrstreifen werden innerhalb des Kreisels teilweise baulich voneinander getrennt.
Nach Angaben des ASTRA kann dieses Prinzip die Leistungsfähigkeit gegenüber einem einstreifigen Kreisel erhöhen. Gleichzeitig ist ein Fahrstreifenwechsel innerhalb eines Turbokreisels nicht an jeder Stelle möglich. Deshalb ist es besonders wichtig, frühzeitig auf Markierungen und Wegweiser zu achten und sich korrekt einzuordnen.
Für Velofahrende gelten Turbokreisel als anspruchsvoll. Das ASTRA weist darauf hin, dass solche Anlagen aufgrund ihrer Komplexität, der mehrspurigen Zufahrten und der häufig hohen Verkehrsbelastung nicht veloverträglich sind. Deshalb sind für den Veloverkehr in solchen Situationen separate Führungen besonders wichtig.
Quelle: Bundesamt für Strassen ASTRA / Polizei.news
Bildquelle: Symbolbild © SajedaArt/Shutterstock.com