Nach Regen fällt das Feuerverbot: Trotzdem können Funken und Zigaretten Brände auslösen
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(Uri UR). Die Waldbrandgefahr im Kanton Uri hat sich aufgrund der flächendeckenden Niederschläge und gesunkenen Temperaturen der vergangenen Tage entspannt.
Aus diesem Grund hat die Sicherheitsdirektion in Absprache mit den Fachstellen des Amts für Forst und Jagd sowie der Abteilung Feuerwehrinspektorat das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe am 13. Oktober 2026 aufgehoben.
- Datum: Dienstag, 13. Oktober 2026
- Gebiet: Kanton Uri
- Entscheid: Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe aufgehoben
- Grund: Flächendeckende Niederschläge und tiefere Temperaturen
- Waldbrandgefahr: Weiterhin erheblich (Gefahrenstufe 3)
- Feuern: Nur fest eingerichtete Feuerstellen benutzen
- Besondere Gefahren: Funkenflug und weggeworfene Raucherwaren
- Bei starkem Wind: Kein Feuer entfachen
- Feuerstelle: Ständig beaufsichtigen und vor dem Verlassen vollständig löschen
- Wichtig: Anweisungen der lokalen Behörden befolgen
Waldbrandgefahr bleibt weiterhin erheblich
Die Waldbrandgefahr wird jedoch nach wie vor als erheblich eingestuft. Deshalb ist die Bevölkerung weiterhin zu einem sorgfältigen Umgang mit Feuern im Wald und im Freien aufgefordert. Insbesondere sind nur fest eingerichtete Feuerstellen zu benützen. Es besteht weiterhin die Gefahr, dass aufgrund weggeworfener Raucherwaren oder wegen Funkenflugs eines Grillfeuers Brände entstehen.
Diese sechs Verhaltensregeln werden dringend empfohlen
Folgende Verhaltensregeln sind dringend empfohlen:
- Beim Feuern nur feste Feuerstellen benutzen.
- Keine brennenden Raucherwaren und Streichhölzer wegwerfen.
- Bei starkem Wind – vornehmlich vor und während Gewittern – wegen des starken Funkenflugs kein Feuer entfachen.
- Feuer nie unbeaufsichtigt lassen.
- Feuer vor dem Weggehen immer löschen und sicherstellen, dass Feuer und Glut tatsächlich erloschen sind.
- Den Anweisungen der lokalen Behörden ist unbedingt Folge zu leisten.
Aktuelle Informationen zur Waldbrandgefahr
Weitere Informationen über die aktuelle Lage finden sich im Internet unter www.naturgefahren.ch oder unter www.waldbrandgefahr.ch sowie auf der App von MeteoSchweiz (unter Gefahren).
Die Feuerwehren, die Forstfachleute des Kantons Uri und die Kantonspolizei danken der Bevölkerung für das entgegengebrachte Verständnis und das achtsame Verhalten, damit Bevölkerung und Natur vor Schäden bewahrt werden können.
Quelle: Sicherheitsdirektion Kanton Uri
Bildquelle: Symbolbild © Michael Derrer Fuchs/Shutterstock.com