Zivilschutz übt Seuchenbekämpfung und den Schutz vor Ansteckung
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(Cham ZG). Anfang Oktober 2026 absolvierten Zivilschutzangehörige aus den Kantonen Zug und Schwyz die Zusatzausbildung Seuchen.
Ziel war es, fachliche Grundlagen der Tierseuchenbekämpfung zu vermitteln und die Teilnehmenden darauf vorzubereiten, den Veterinärdienst beim Aufbau und Betrieb eines Schadenplatzes zu unterstützen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Ausbildung: Zusatzausbildung Seuchen des Zivilschutzes
- Teilnehmende: Zivilschutzangehörige aus Zug und Schwyz
- Zeitraum: Anfang Oktober 2026
- Übungsort: Gutsbetrieb Chamau
- Szenario: Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP)
- Schwerpunkte: Tierseuchenbekämpfung, Hygiene und Aufbau eines Schadenplatzes
- Fachpersonen: Zuger Kantonstierarzt Ramon Bucher und Metzger der Schlachtanlage Walterswil
- Ziel: Den Veterinärdienst bei einem tatsächlichen Tierseuchenereignis unterstützen können
Grundlagen der Tierseuchenbekämpfung vermittelt
Der theoretische Teil behandelte die Grundlagen von Tierseuchen, deren Übertragungswege und präventive Schutzmassnahmen.
Schadenplatz aufgebaut und Hygienevorgaben trainiert
In der praktischen Ausbildung standen Aufbau und Betrieb der verschiedenen Schadenplatzelemente im Mittelpunkt. Besonders wichtig waren klar definierte Arbeitsabläufe, geeignete Schutzmassnahmen und die konsequente Einhaltung der Hygienevorgaben, um das Risiko einer Verschleppung der Seuche zu verhindern.
Afrikanische Schweinepest als Szenario einer Einsatzübung
Den Abschluss bildete eine Einsatzübung auf dem Gutsbetrieb Chamau. Das Szenario ging von einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aus. Unter praxisnahen Bedingungen wendeten die Teilnehmenden ihre Kenntnisse und Fertigkeiten an und übten das Zusammenwirken der einzelnen Schadenplatzelemente innerhalb der Einsatzorganisation.
Kantonstierarzt und Metzger begleiten die Übung
Der Zuger Kantonstierarzt Ramon Bucher und Metzger der Schlachtanlage Walterswil besuchten die Übung. Die Metzger übernehmen bei einem Seuchenereignis die fachgerechte Tötung der Schweine vor Ort. Im direkten Austausch mit diesen Fachpersonen wurden die Schnittstellen zwischen dem Zivilschutz und den weiteren Einsatzpartnern deutlich.
Zivilschutz bereitet sich auf den Ernstfall vor
Die Ausbildung vermittelte das fachliche und praktische Rüstzeug, um den Veterinärdienst bei Tierseuchenereignissen zu unterstützen.
Cham, 15. Oktober 2026 Hptm Marco Meili, Zivilschutzinstruktor
Quelle: Zivilschutz Kanton Zug, Hptm Marco Meili
Bildquelle: Zivilschutz Kanton Zug