Polizei-Schweiz am 3. November 2026: Die fünf brisantesten Meldungen des Tages

Nach einer Auffahrkollision auf der A4 gerät ein Auto in Vollbrand und drei Menschen werden verletzt, im Wallis registriert die Polizei drei Raserdelikte mit bis zu 155 km/h in einer Autobahnbaustelle und ein brennender Kompostberg löst eine Alertswiss-Warnung aus: Der 3. November 2026 brachte mehrere aufsehenerregende Polizeimeldungen aus der Schweiz.

Auch fünf vorläufige Festnahmen nach einem mutmasslichen Einbruch auf einem Firmengelände sowie die Festnahme zweier Jugendlicher nach einem Einbruchversuch in eine Autogarage beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.

Das Wichtigste auf einen Blick
DIENSTAG · 3. NOVEMBER 2026
Die fünf Polizeinews des Tages
  • Küssnacht SZ: Nach einer Auffahrkollision auf der A4 gerät ein Auto in Vollbrand; drei Menschen werden verletzt.
  • Kanton Wallis: Drei Lenker werden mit 155 statt 80, 146 statt 80 und 130 statt 60 km/h erfasst.
  • Neuenegg BE: Ein brennender Kompost- und Schnitzelhaufen verursacht starken Rauch und eine Alertswiss-Warnung.
  • Gurtnellen UR: Nach einem mutmasslichen Einbruch auf einem Firmengelände werden fünf Männer vorläufig festgenommen.
  • Pfäffikon ZH: Zwei Jugendliche werden nach einem Einbruchversuch in eine Autogarage festgenommen.

Küssnacht SZ: Auto brennt nach Auffahrkollision auf der A4 vollständig aus

Auf der Autobahn A4 bei Küssnacht am Rigi sind am Montagnachmittag kurz vor 17.45 Uhr im stockenden Verkehr drei Fahrzeuge kollidiert. Eines der beteiligten Autos geriet auf Höhe der Autobahnausfahrt in Vollbrand. Alle Insassen konnten die Fahrzeuge vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte verlassen.

Eine Person wurde erheblich und zwei weitere wurden leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie in verschiedene Spitäler. Die Feuerwehr löschte den Brand vollständig; wegen des freigesetzten Löschwassers wurde auch das Amt für Umwelt aufgeboten. Die Autobahn war zeitweise komplett gesperrt und nach rund dreieinhalb Stunden wieder frei befahrbar.

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Kanton Wallis: Drei Raserdelikte – mit 155 km/h durch Autobahnbaustelle

Die Kantonspolizei Wallis hat im Oktober drei Raserdelikte registriert. Ein 29-jähriger Franzose wurde auf der A9 zwischen Siders-West und Sitten-Ost in einem Baustellenbereich mit 155 statt der erlaubten 80 km/h gemessen. Ein 36-jähriger Franzose war bei Niedergesteln mit 146 statt 80 km/h unterwegs.

In Saxon erfasste die Polizei zudem einen 52-jährigen Schweizer mit 130 km/h auf einem auf 60 km/h begrenzten Abschnitt. Alle drei Lenker wurden bei der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt sowie bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Die Verfahren laufen; für die Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

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Neuenegg BE: Kompostberg in Flammen – Bevölkerung via Alertswiss gewarnt

Auf einem Deponiegelände am Däleweidweg in Neuenegg ist am Montagabend kurz vor 20.15 Uhr ein Kompost- und Schnitzelhaufen mit mehreren tausend Kubikmetern Material in Brand geraten. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung über Alertswiss aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die örtlichen Verhältnisse und Wasserknappheit erschwerten die Löscharbeiten. Zur Unterstützung setzte die Kantonspolizei Bern zwei Wasserwerfer ein. Vier Feuerwehren standen im Einsatz; ein Ambulanzteam war vorsorglich vor Ort. Verletzt wurde nach bisherigem Kenntnisstand niemand. Die Brandursache ist noch unbekannt und wird untersucht.

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Gurtnellen UR: Fünf Männer nach mutmasslichem Einbruch vorläufig festgenommen

Die Kantonspolizei Uri erhielt am Sonntagabend kurz vor 21 Uhr die Meldung über einen mutmasslichen Einbruch auf einem Firmengelände an der Fabrikstrasse in Gurtnellen. Die ausgerückten Patrouillen trafen dort fünf Männer an.

Bei den vorläufig Festgenommenen handelt es sich um rumänische Staatsangehörige im Alter zwischen 21 und 52 Jahren. Sie stehen im Verdacht, sich widerrechtlich Zutritt zum Gelände verschafft zu haben. Der genaue Sachverhalt wird von der Kantonspolizei Uri unter Leitung der Staatsanwaltschaft untersucht. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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Pfäffikon ZH: Zwei Jugendliche nach Einbruchversuch in Autogarage festgenommen

Ein Anwohner meldete der Polizei in der Nacht auf Dienstag kurz nach Mitternacht zwei Personen, die versucht haben sollen, in eine Autogarage in Pfäffikon einzubrechen. Durch Zurufe vertrieb er die Verdächtigen. Eine Polizeipatrouille stellte am Tatort Einbruchspuren fest und leitete zusammen mit weiteren Einsatzkräften eine Fahndung ein.

Einen 17-jährigen Tunesier holten die Polizisten nach einer Flucht zu Fuss ein. Einen 16-jährigen Franzosen spürte ein Polizeihund auf und stoppte ihn durch einen Biss; die Verletzung wurde im Spital behandelt. Beide Jugendlichen wurden festgenommen und werden der zuständigen Jugendanwaltschaft zugeführt. Für sie gilt die Unschuldsvermutung.

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Der 3. November 2026 im Überblick

Die fünf Fälle zeigen die Bandbreite der Polizeiereignisse dieses Dienstags: ein Fahrzeugbrand nach einer Auffahrkollision mit drei Verletzten, drei massive Geschwindigkeitsüberschreitungen, ein Grossbrand mit Warnung an die Bevölkerung sowie insgesamt sieben Festnahmen nach mutmasslichen Einbruchdelikten.

Bei sämtlichen Ereignissen dauern die Ermittlungen, Verfahren oder Abklärungen der zuständigen Behörden an. Für beschuldigte und tatverdächtige Personen gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.



 

Quelle: Zuger Polizei, Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis, Kantonspolizei Wallis, Kantonspolizei Bern, Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland, Kantonspolizei Uri, Staatsanwaltschaft Uri, Kantonspolizei Zürich