Badevergnügen – ohne Alkohol noch schöner
An heissen Tagen suchen die Menschen gerne das kühle Nass – zu Tausenden tummelt man sich in Schwimmbecken, Pools, Badeseen oder Flüssen. Gerne wird dabei auch ein cooler Drink zu sich genommen. Alkohol sollte darin allerdings möglichst nicht enthalten sein.
Ein Cocktail an der Strandbar kann doch positiv zur Ferienstimmung beitragen, denkt sich mancher. Leider verläuft der Badeplausch zwischendurch nicht immer ohne schwerwiegende Folgen: Letztes Jahr kamen in der Schweiz 50 Menschen – überwiegend Männer – beim Baden ums Leben. Dabei spielte auch Alkohol häufiger eine Rolle.
Ungute Kombination – Hitze und Alkohol
Bei heissem Wetter scheidet der Körper den Alkohol langsamer aus. Darum entfaltet dieser seine Wirkung rascher und intensiver. Übermässiger Alkoholgenuss an einem Hitzetag führt zu Wasserverlust, was einen Sonnenstich begünstigen kann.
Im Wasser besteht die umgekehrte Gefahr: Alkohol führt zu einer Erweiterung der Blutgefässe, was auch bei einer Wassertemperatur von 20 oder 22 Grad Unterkühlung und Ohnmacht verursachen kann.
Schlechtere Reaktionen
Schwimmen und Alkohol passen auch bei mässigem Konsum nicht zusammen. Alkohol verleitet dazu, die eigenen Fähigkeiten zu überschätzen und leichtsinnig zu handeln. Bewegungskoordination und Sehfähigkeit sind eingeschränkt. So können sogar im ruhigen Gewässer lebensgefährliche Situationen entstehen.
Um das frische Nass wirklich zu geniessen, sollten immer die Baderegeln eingehalten werden. Auch auf Alkoholkonsum vor dem Baden sollte verzichtet werden. An Hitzetagen darf Alkohol nur in Massen genossen werden oder sollte am besten durch hydratisierende Getränke ersetzt werden. Es gibt durchaus erfrischende Cocktail-Rezepte ohne Alkohol!
Promillegrenze beim Bootfahren
Zur Erinnerung: Gleich wie im Strassenverkehr beträgt der zulässige Blutalkoholgrenzwert für alle, die ein Motor- oder Segelschiff lenken, 0.5 Promille.
Artikel von: Sucht Schweiz
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