200 Kilometer Taxi gefahren – dann „bezahlt“ 30-Jähriger mit Steinen

(Bachhagel, Bayern). Eine mehr als 200 Kilometer lange Taxifahrt ist in der Nacht von Freitag auf Samstag eskaliert. Ein 30-jähriger Mann konnte den Fahrpreis von über 500 Euro am Zielort offenbar nicht bezahlen – und soll anschließend mit Steinen auf das Taxi geworfen haben.

Der Mann aus dem Landkreis Aschaffenburg hatte das Taxi bei einem Unternehmen aus dem Landkreis Heidenheim bestellt. Als der Fahrer nach der langen Fahrt die Polizei verständigte, soll die Situation aus dem Ruder gelaufen sein.

Die Fahrt führte über mehr als 200 Kilometer bis nach Bachhagel im Landkreis Dillingen an der Donau.

Nach Angaben der Polizei lag der Fahrpreis bei mehr als 500 Euro. Am Zielort soll der 30-Jährige dem Taxifahrer statt einer direkten Zahlung eine Überweisung angeboten haben.

Taxifahrer ruft die Polizei

Der Fahrer verständigte daraufhin die Polizei.

Als der 30-Jährige bemerkte, dass die Beamten gerufen worden waren, soll er zu Steinen gegriffen und diese auf das Taxi geworfen haben.

Schaden im vierstelligen Bereich

Durch die Steinwürfe entstand am Taxi nach Angaben der Polizei ein Schaden im unteren vierstelligen Bereich.

Die Beamten nahmen den Vorfall auf und leiteten Ermittlungen gegen den Mann ein.

Ermittlungen wegen Betrugs und Sachbeschädigung

Gegen den 30-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Betrugs und der Sachbeschädigung ermittelt.

Die weiteren Hintergründe des Vorfalls sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

 

Quelle: TAG24 / Polizei
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