Kabelbrand stoppt Bahnverkehr – SBB schliessen interne technische Ursache aus

(Eclépens VD). Nach einem Brand in einem Kabelkanal in Eclépens ist der Bahnverkehr zwischen Cossonay-Penthalaz und Chavornay unterbrochen.

Die Polizei hat den Ereignisort inzwischen freigegeben, seit 10 Uhr läuft die Aufnahme der Schäden an den Bahnanlagen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ereignis: Brand in einem Kabelkanal neben den Gleisen
  • Ort: Eclépens auf der Linie Yverdon-les-Bains–Lausanne
  • Unterbruch: Zwischen Cossonay-Penthalaz und Chavornay
  • Dauer: Mindestens bis Betriebsschluss
  • Ursache: Interne technische Ursache laut SBB ausgeschlossen
  • Reparatur: Beginn nach Abschluss der Schadensaufnahme
  • Ersatzverkehr: Busse für IC5, IC51, R1 und R2 auf Teilstrecken

Die Reparaturarbeiten beginnen nach Abschluss dieser Beurteilung. Ziel der SBB ist es, die Strecke so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen; die Kundinnen und Kunden werden regelmässig über die Entwicklung informiert. Eine interne technische Ursache können die SBB bereits ausschliessen. Die Dauer der Störung ist noch nicht bestimmt; sie dürfte mindestens bis Betriebsschluss andauern.

Am heutigen Freitag, 9. Oktober 2026, gegen 3 Uhr wurde in Eclépens auf der Linie Yverdon-les-Bains–Lausanne ein Brand in einem Kabelkanal am Rand der Gleise festgestellt. Die betroffenen Kabel dienen der Steuerung der Bahnanlagen in der Region. Dadurch kam es zu einer Störung, die eine vollständige Einstellung des Zugverkehrs zwischen Cossonay-Penthalaz und Chavornay erforderlich machte.

Der Unterbruch führt zu erheblichen Anpassungen für Reisende in der Region. Die SBB bedauern die entstandenen Unannehmlichkeiten und setzen Ersatztransporte ein, um die Weiterreise trotz der laufenden Störung zu ermöglichen.

Die Polizei führt Ermittlungen zur Ursache des Brandes. Eine interne technische Ursache können die SBB bereits ausschliessen. Seit 10 Uhr hat die Polizei den Ereignisort freigegeben, worauf unmittelbar die Aufnahme der Schäden an den Anlagen begonnen werden konnte. Die Reparaturarbeiten starten nach Abschluss dieser Beurteilung. Ziel der SBB ist es, die Strecke so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen; die Kundschaft wird regelmässig über die Entwicklung der Situation informiert. Die Dauer der Störung ist noch nicht bestimmt; sie dürfte mindestens bis Betriebsschluss andauern.

Ersatzbusse und grossräumige Umleitungen

Die Fernverkehrszüge IC5 und IC51 werden zwischen Yverdon-les-Bains und Cossonay durch Busse ersetzt; die Züge des RER Vaud R1 und R2 werden zwischen Eclépens und Chavornay durch Busse ersetzt.

Reisende zwischen Genf/Lausanne und der Deutschschweiz benutzen Züge via Bern.

Die SBB empfehlen ihrer Kundschaft, vor der Reise den aktuellen Online-Fahrplan zu konsultieren. In den Bahnhöfen stehen Kundenassistentinnen und Kundenassistenten für Auskünfte bereit. Zusätzlich sind Informationen rund um die Uhr telefonisch unter 0848 44 66 88 erhältlich (CHF 0,08/Min.).


Polizei.news informiert

🚆 Längere Verspätung: Diese Fahrgastrechte gelten

Wer bei einer Reise innerhalb der Schweiz mindestens 60 Minuten verspätet am Ziel ankommt, kann bei einem Einzelbillett grundsätzlich 25 Prozent des Billettpreises zurückfordern. Ab 120 Minuten beträgt die Entschädigung grundsätzlich 50 Prozent. Beträge unter fünf Franken werden nicht ausbezahlt.

Ist bereits vor der Abfahrt absehbar, dass eine Reise wegen einer Verspätung oder eines Zugausfalls ihren Zweck nicht mehr erfüllt, kann das Billett unter den entsprechenden Voraussetzungen zurückerstattet werden.

Bei grösseren Störungen empfiehlt es sich, die Verbindung unmittelbar vor der Abfahrt erneut zu prüfen und den tatsächlich benutzten Reiseweg sowie grössere Verspätungen zu dokumentieren.


 

Quelle: SBB / Polizei.news
Bildquelle: Symbolbild © SBB CFF FFS

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