Gefälschte QR-Codes an Parkuhren: Stadt warnt vor Betrugsfalle beim Bezahlen

(Olten SO). In den vergangenen Tagen wurde festgestellt, dass an verschiedenen Parkuhren im Stadtgebiet gefälschte QR-Code-Kleber angebracht wurden.

Diese manipulierten Codes leiten Nutzerinnen und Nutzer auf betrügerische Webseiten weiter. Dadurch besteht die Gefahr, dass persönliche Zahlungsdaten missbräuchlich verwendet werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: Verschiedene Parkuhren im Stadtgebiet Olten
  • Feststellung: Gefälschte QR-Code-Kleber an Parkuhren
  • Betrugsmasche: Weiterleitung auf betrügerische Webseiten
  • Gefahr: Missbrauch persönlicher Zahlungsdaten
  • Sichere Zahlungswege: Bargeld oder Karte direkt an der Parkuhr sowie Parkingpay, EasyPark und PrestoPark
  • TWINT: QR-Codes ausschliesslich direkt über die TWINT-App scannen
  • Strafverfolgung: Stadtverwaltung hat rechtliche Schritte eingeleitet
  • Verdächtige QR-Codes melden: 062 206 11 81
  • E-Mail: ordnungundsicherheit@olten.ch

Gefälschte QR-Codes an Parkuhren entdeckt

Wie das Solothurner Tagblatt aktuell berichtet, hat die Stadt Olten eine Warnung vor einer perfiden Masche veröffentlicht, mit der Autofahrer ausgetrickst werden.

Die Stadt Olten ruft deshalb alle Parkplatznutzer zu besonderer Vorsicht beim Scannen von QR-Codes auf. Es wird dringend empfohlen, ausschliesslich die offiziellen Zahlungsmöglichkeiten zu verwenden: die direkte Bar- oder Kartenzahlung an der Parkuhr sowie die Apps der Vertragspartner Parkingpay, EasyPark oder PrestoPark.

TWINT-Zahlungen nur über die offizielle App durchführen

QR-Codes für Zahlungen mit TWINT sollen zudem nicht mit der Kamera des Mobiltelefons, sondern ausschliesslich direkt über die TWINT-App gescannt werden.

Stadt Olten leitet rechtliche Schritte ein

Die Stadtverwaltung hat rechtliche Schritte zur Strafverfolgung eingeleitet. Verdächtige QR-Codes an Parkuhren können der Stadt Olten umgehend telefonisch unter 062 206 11 81 oder per E-Mail an ordnungundsicherheit@olten.ch gemeldet werden.


Polizei.news informiert

Quishing: Wenn ein QR-Code zur Betrugsfalle wird

Die Masche hat einen eigenen Namen: Quishing. Das Wort setzt sich aus QR-Code und Phishing zusammen. Betrüger bringen gefälschte QR-Codes an Orten an, an denen Menschen eine Zahlung erwarten – beispielsweise an Parkuhren.

Besonders tückisch: Ein QR-Code verrät auf den ersten Blick nicht, welche Internetadresse sich dahinter verbirgt. Wird ein echter Zahlungscode mit einem betrügerischen Aufkleber überdeckt, kann das Opfer unbemerkt auf einer gefälschten Bezahlseite landen.

Woran lässt sich ein verdächtiger Code erkennen? Ein aufgeklebter QR-Code, der sich optisch vom übrigen Automaten unterscheidet oder einen anderen Code überdeckt, ist ein Warnsignal. Nicht jeder Aufkleber ist allerdings gefälscht.

Wer bereits Zahlungsdaten auf einer verdächtigen Webseite eingegeben hat, sollte umgehend den Kartenherausgeber oder Zahlungsdienst kontaktieren, die betroffene Zahlungsfunktion gegebenenfalls sperren lassen und unberechtigte Abbuchungen prüfen.

Weitere Informationen zu digitalen Betrugsmaschen bietet Cyberpolice.


 

Quelle: Stadt Olten / Solothurner Tagblatt
Bildquelle: TWINT / twint.ch

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