66-jähriger Fussgänger auf Zebrastreifen von Auto erfasst – Mann stirbt an der Unfallstelle

(Einigen BE). Am Donnerstagabend kam es in Einigen zu einem schweren Verkehrsunfall.

Dabei wurde ein Fussgänger tödlich verletzt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Unfallort: Hauptstrasse in Einigen, Gemeinde Spiez
  • Datum: Donnerstag, 22. Oktober 2026
  • Alarmierung: Gegen 19.55 Uhr
  • Unfall: Fussgänger beim Überqueren eines Fussgängerstreifens von Auto erfasst
  • Todesopfer: 66-jähriger Schweizer aus dem Kanton Bern
  • Autofahrer: Leicht verletzt ins Spital gebracht
  • Strassensperrung: Rund drei Stunden zwischen Mooskreisel und Gwattstutz
  • Ermittlungen: Kantonspolizei Bern unter Leitung der Staatsanwaltschaft Oberland

Fussgänger auf Höhe der Bushaltestelle von Auto erfasst

Die Kantonspolizei Bern hat am Donnerstag, 22. Oktober 2026, gegen 19.55 Uhr, die Meldung über einen Verkehrsunfall in Einigen (Gemeinde Spiez) erhalten.

Gemäss aktuellen Erkenntnissen war ein Autofahrer auf der Hauptstrasse in Einigen von Spiez herkommend in Richtung Thun unterwegs. Gleichzeitig beabsichtigte ein Fussgänger, den Fussgängerstreifen auf Höhe der Bushaltestelle „Einigen Dorf“ zu überqueren. Dabei wurde er vom herannahenden Auto erfasst.

66-jähriger Mann stirbt trotz Reanimation

Der Fussgänger wurde dabei schwer verletzt und durch Drittpersonen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte reanimiert. Trotz der umgehend eingeleiteten Rettungsmassnahmen verstarb er noch auf der Unfallstelle. Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 66-jährigen Schweizer aus dem Kanton Bern. Der Autofahrer wurde leicht verletzt in ein Spital gefahren.

Hauptstrasse rund drei Stunden gesperrt

Die Hauptstrasse in Einigen musste für die Dauer der Unfallarbeiten während rund drei Stunden zwischen dem Mooskreisel in Spiez und dem Gwattstutz in Thun gesperrt werden. Aufgrund der Sperrung wurden auch die Busse des öffentlichen Verkehrs umgeleitet.

Im Einsatz standen nebst verschiedenen Diensten der Kantonspolizei Bern die Feuerwehr Spiez, zwei Ambulanzteams und die Rega. Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Oberland Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs aufgenommen.

Polizei.news informiert | Sicherheit am Fussgängerstreifen

Fussgängerstreifen bei Dunkelheit: Worauf kommt es besonders an?

Gerade nach Einbruch der Dunkelheit ist gegenseitige Aufmerksamkeit wichtig. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) empfiehlt sowohl Fahrzeuglenkenden als auch Fussgängerinnen und Fussgängern, ihre Absichten frühzeitig erkennbar zu machen.

Für Autofahrer, Töfffahrer und Velofahrer

Frühzeitig Tempo reduzieren: Nähern Sie sich einem Fussgängerstreifen mit einer Geschwindigkeit, bei der Sie rechtzeitig anhalten können.

Beide Strassenseiten beobachten: Rechnen Sie insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen damit, dass Personen die Fahrbahn überqueren möchten.

Nicht überholen: Überholen Sie keine Fahrzeuge unmittelbar vor einem Fussgängerstreifen. Ein haltendes Fahrzeug könnte die Sicht auf querende Personen verdecken.

Für Fussgängerinnen und Fussgänger

Überquerungsabsicht deutlich zeigen: Stellen Sie sich gut sichtbar an den Fussgängerstreifen und suchen Sie nach Möglichkeit Blickkontakt.

Vor dem Betreten prüfen: Vergewissern Sie sich, dass herannahende Fahrzeuge rechtzeitig anhalten können.

Sichtbarkeit verbessern: Helle Kleidung und reflektierende Elemente helfen anderen Verkehrsteilnehmenden, Sie bei Dunkelheit früher zu erkennen.

Gut zu wissen: Fussgänger haben auf Fussgängerstreifen grundsätzlich Vortritt. Sie dürfen diesen jedoch nicht erzwingen, wenn ein Fahrzeug bereits so nahe ist, dass es nicht mehr rechtzeitig anhalten kann.

Weitere Informationen bietet die BFU im Ratgeber zum sicheren Verhalten am Fussgängerstreifen.

Weitere Meldungen aus dem Kanton Bern finden Sie bei Polizeinews Bern.

 

Quelle: Kantonspolizei Bern
Bildquelle: Symbolbild © zignal_88/Shutterstock.com

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