16 Hundeführer der Kapo zeigen ihr Können: Diensthundeprüfung vor Mario Fehr und Gästen

(Eglisau ZH). Am heutigen Morgen stellten sich 16 Polizeihundeführerinnen und -hundeführer der Kantonspolizei Zürich sowie weitere Teilnehmende der Stadtpolizei Zürich, der Stadtpolizei Winterthur, der Stadtpolizei Dübendorf und der Polizei Küsnacht der alljährlichen Diensthundeprüfung.

Gemeinsam mit ihren vierbeinigen Partnern zeigten sie vor Sicherheitsdirektor Mario Fehr und zahlreichen weiteren Gästen aus Politik, Polizei, Justiz und öffentlicher Verwaltung ihr Können.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Anlass: Alljährliche Diensthundeprüfung.
  • Ort: Eglisau im Kanton Zürich.
  • Datum: Dienstag, 3. November 2026.
  • Kantonspolizei Zürich: 16 Polizeihundeführerinnen und -hundeführer.
  • Weitere Teilnehmende: Angehörige von vier weiteren Polizeikorps.
  • Beteiligte Korps: Kantonspolizei Zürich, Stadtpolizei Zürich, Stadtpolizei Winterthur, Stadtpolizei Dübendorf und Polizei Küsnacht.
  • Prominenter Gast: Sicherheitsdirektor Mario Fehr.
  • Weitere Gäste: Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Polizei, Justiz und öffentlicher Verwaltung.
  • Schwerpunkte: Gehorsam, Kontrolle und Aufmerksamkeit.
  • Entscheidend: Das enge Zusammenspiel von Mensch und Hund.
  • Prüfungsergebnisse: Im Facebook-Beitrag nicht mitgeteilt.

Mensch und Hund – ein starkes Team

Dabei waren nicht nur Gehorsam und Kontrolle gefragt, sondern insbesondere auch Aufmerksamkeit und ein enges Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund.




 

Quelle: Kantonspolizei Zürich
Bildquelle: Kantonspolizei Zürich


Polizei.news | Ausbildung und Einsatz von Polizeihunden

Diensthundeprüfung: Sechs spannende Fakten über Ausbildung, Vertrauen und Polizeiarbeit

Hinter einem erfolgreichen Diensthundeteam stehen jahrelanges Training, gegenseitiges Vertrauen und eine intensive Zusammenarbeit. Polizeihunde müssen ihre Aufgaben auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig erfüllen. Regelmässige Prüfungen helfen dabei, die Fähigkeiten der Teams zu überprüfen und ihre Einsatzbereitschaft sicherzustellen.

1. Wie lange dauert die Ausbildung eines Polizeihundes?

Die Ausbildung beginnt häufig bereits im Welpenalter. Bei der Stadtpolizei Zürich kommt ein junger Hund ungefähr im Alter von zehn Wochen zu seiner künftigen Führungsperson.

Bis zur Einsatzfähigkeit dauert die Grundausbildung gut zwei Jahre. Bei Schutzhunden nennt der Schweizerische Polizeihundeführer-Verband eine Ausbildungsdauer von zwei bis drei Jahren. Während dieser Zeit trainieren Hund und Führungsperson regelmässig gemeinsam und bauen eine enge Bindung auf.

2. Was wird bei einer Diensthundeprüfung kontrolliert?

Diensthunde müssen ihre Aufgaben zuverlässig und kontrolliert ausführen. Bei den Prüfungen werden je nach Ausbildungsrichtung unterschiedliche Fähigkeiten beurteilt.

Bei Schutzhunden gehören insbesondere Gehorsamsübungen, Fährtenarbeit, die Suche nach Personen und Gegenständen sowie Aufgaben aus dem Schutzdienst zur Ausbildung. Die Prüfungen erfolgen nach festgelegten Vorgaben. Entscheidend ist nicht allein die Leistung des Hundes, sondern auch seine sichere Führung.

3. Warum ist das Vertrauen zwischen Mensch und Hund so wichtig?

Polizeihunde arbeiten häufig in unübersichtlichen oder besonders anspruchsvollen Situationen. Die Führungsperson muss das Verhalten ihres Hundes richtig einschätzen und auf seine Signale reagieren können.

Diese Zusammenarbeit entsteht durch wiederholtes Training und gemeinsame Erfahrungen. Der Hund lernt, auf Anweisungen zu reagieren und sich auch bei Ablenkungen auf seine Aufgabe zu konzentrieren. Die Führungsperson wiederum lernt, die Fähigkeiten und Grenzen des Tieres zuverlässig einzuschätzen.

4. Welche Aufgaben übernehmen Polizeihunde?

Diensthunde werden je nach Ausbildung für unterschiedliche Aufgaben eingesetzt. Schutzhunde können beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen helfen, menschliche Spuren verfolgen und Gegenstände aufspüren.

Andere Polizeihunde sind auf die Suche nach bestimmten Stoffen spezialisiert. Dazu gehören unter anderem Betäubungsmittel oder Sprengstoffe. Welche Einsätze ein einzelnes Tier übernehmen darf, hängt von seiner Ausbildung und den bestandenen Prüfungen ab.

5. Warum finden Diensthundeprüfungen regelmässig statt?

Ein einmal ausgebildeter Polizeihund muss seine Fähigkeiten laufend erhalten und weiterentwickeln. Deshalb gehören regelmässige Trainings und Leistungsüberprüfungen zum Diensthundewesen.

Der Schweizerische Polizeihundeführer-Verband hält fest, dass der Ausbildungsstand der Schutzhunde der Schweizer Polizeikorps jährlich anhand einer spezifischen Prüfungsordnung überprüft wird. So lässt sich feststellen, ob Hund und Führungsperson die geforderten Leistungen weiterhin zuverlässig erbringen.

6. Wie sollte man sich gegenüber einem Polizeihund verhalten?

Ein Polizeihund ist während eines Einsatzes auf seine Aufgabe konzentriert. Ungefragtes Anfassen, Zurufen oder andere Ablenkungen können seine Arbeit stören.

Halten Sie ausreichend Abstand und befolgen Sie die Anweisungen der Einsatzkräfte. Fassen Sie einen Diensthund nur an, wenn seine Hundeführerin oder sein Hundeführer dies ausdrücklich erlaubt. Wer mit einem eigenen Hund unterwegs ist, sollte diesen unter Kontrolle halten und Begegnungen ruhig gestalten.

Gut zu wissen: Die Ausbildung eines Polizeihundes umfasst viel mehr als das Erlernen einzelner Befehle. Gehorsam, Sucharbeit, Sicherheit in unterschiedlichen Umgebungen und die Bindung zur Führungsperson werden über längere Zeit aufgebaut. Auch nach bestandenen Prüfungen bleibt regelmässiges Training notwendig.

Praktischer Tipp: Begegnen Sie einem Polizeihundeteam bei der Arbeit, lassen Sie dem Team genügend Platz. Ein ruhiger Abstand ist nicht nur sicherer, sondern hilft dem Hund auch, sich auf seine Aufgabe zu konzentrieren. Erklären Sie dies besonders Kindern, die einen Hund möglicherweise spontan streicheln möchten.

Weitere Informationen: Weitere Einblicke in die Polizeiarbeit und das Diensthundewesen finden Sie auf Polizeinews Zürich.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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