Nach einem Verkehrsunfall am Mittwoch, 18. Februar 2026, um 16.50 Uhr ist die Belchenstrasse zwischen Siglistorf und Fisibach bis auf weiteres in beide Richtungen gesperrt. Eine lokale Umleitung wird eingerichtet.
Die SBB begrüssen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das die Beschwerden gegen die Plangenehmigungsverfügung vom Januar 2024 des Bundesamts für Verkehr abgewiesen hat. Der Baubeginn für das dritte Gleis und die Haltestelle Indipendenza ist für das Frühjahr 2027 geplant.
Die Nationalstrasse zwischen Goppenstein und Gampel wurde aufgrund der hohen Lawinengefahr am Montagabend für den Verkehr gesperrt. Mittlerweile hat sich die Situation etwas entspannt.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts A2 Arsenalbrücke–Hergiswil werden auf dem Tunneldach Schlund in Kriens einzelne Bäume entfernt. Tunneldecken sind statisch nur für eine begrenzte Belastung ausgelegt.
Kräftige Schneefälle haben am Furkapass und rund um Oberwald zu einer angespannten Lawinensituation geführt. Der gefallene Schnee ist schwer und wasserreich, wodurch sich die Schneedecke stark belastet hat.
Am Montag, 16. Februar 2026, ist ein Zug der BLS AG auf der Strecke zwischen Goppenstein und Hohtenn entgleist. Nach aktuellem Stand wurden fünf Personen bei dem Unfall verletzt.
In Uetendorf wird auf der Teilstrecke Hohlengasse / Kreuzung Pfister-Beck bis Hohlengasse / Schulrainstrasse sowie auf der Riedernstrasse und dem Höhenweg der Belag erneuert. Die Arbeiten dauern vom 16. Februar bis am 26. April 2026.
Das Tiefbauamt führt auf der Kantonsstrasse Freiburg–Schwarzenburg entlang des Abschnitts Sodbach (Ortsausgang Schwarzenburg Pöschen bis Sodbachbrücke) Hang- und Felssicherungsarbeiten durch. Sie dauern von Montag, 23. Februar, bis circa Freitag, 13. März 2026.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien weisen im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle ist. Diese haben teilweise schwere oder sogar tödliche Folgen.
Polizei.news-Markenbotschafter SchneeToni meldet sich auch am Freitagmorgen (13.02.2026) aus dem italienischen Courmayeur. Über ihm: tiefblauer Himmel. Vor ihm: das gewaltige Mont-Blanc-Massiv mit fast 4’800 Metern Höhe. Eigentlich ein Postkartenmotiv, doch genau diese Kulisse steht in starkem Kontrast zur aktuellen Lage. Denn trotz des Traumwetters bleibt die Lawinengefahr hoch. Das sonnige Intermezzo ist lediglich eine kurze Verschnaufpause. Für die kommenden Tage sind weitere Schneefälle angekündigt. Die Lawinenlage bleibt also angespannt.
Am Donnerstagabend setzte in Courmayeur ab den Abendstunden, teils ab etwa 20 Uhr, erneut intensiver Schneefall ein. Bis in die Nacht hinein fielen weitere Schneemengen, die die ohnehin angespannte Situation im Mont-Blanc-Gebiet zusätzlich verschärften.
Am Flughafen Zürich finden regelmässig Bau- und Unterhaltsarbeiten statt. Aufgrund des laufenden Flugbetriebs müssen auch 2026 gewisse Arbeiten in der Nacht ausgeführt werden.
Unser Pätty durfte gestern gemeinsam mit Bilby den Umzug im Gundeli anführen! Mit Stolz waren wir dabei und haben dafür gesorgt, dass die Kinder sicher durch die Stadt laufen konnten.
"Die Polizei, dein Freund und Helfer": In Courmayeur (IT) im Aostatal zeigen Einsatzkräfte heute eindrücklich, was dieser Leitspruch im winterlichen Alltag bedeutet. Während dichter Schneefall die Sicht einschränkt und die Fahrbahn stark verschneit ist, haben Polizisten den Verkehr angehalten und gemeinsam einen Wagen angeschoben, der im Schnee stecken geblieben ist, damit der Lenker seine Fahrt sicher fortsetzen kann.
Der Start in die Fasnacht 2026 am Schmutzigen Donnerstag ist im Kanton Luzern insgesamt positiv verlaufen. Die zahlreichen Tagwachen und Fasnachtsanlässe im gesamten Kantonsgebiet verliefen ruhig, friedlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle.
UPDATE: Die Sprengung konnte in der Zwischenzeit durchgeführt werden. Zurzeit laufen die letzten Räumungsarbeiten. Die Strasse kann im Verlauf des heutigen Abends wieder freigegeben werden.
SchneeToni, der Markenbotschafter von Polizei.news, zeigt am frühen Donnerstagmorgen, 12. Februar 2026, aus Courmayeur im italienischen Aostatal eindrücklich, wie massiv der Winter am Mont Blanc und in den angrenzenden Walliser Alpen zurückgekehrt ist. Er berichtet live von grossen Neuschneemengen, hoher Lawinengefahr und einem bemerkenswert gut funktionierendem Winterdienst.
Die Lichtsignalanlage beim Anschluss Kriens muss altershalber ersetzt werden. Diese Arbeiten erfordern diverse Spurabbauten in der Autobahnausfahrt und auf der Kantonsstrasse während der Bauzeit.
Der Regierungsrat hat das Entwicklungskonzept Stadtraum Morgartenring zur öffentlichen Vernehmlassung freigegeben: Zwischen den Bahnhöfen Basel SBB und St. Johann soll, auf Höhe der Tramhaltestelle Morgartenring, die neue S-Bahn-Haltestelle Basel Neuallschwil entstehen.
Die Seestrasse im Stäfner Ortsteil Kehlhof ist in einem schlechten Zustand und muss instand gesetzt werden. Gleichzeitig soll die Verkehrssicherheit für den Langsamverkehr verbessert werden.
Im Februar herrscht auf dem Schweizer Strassennetz Hochbetrieb. Die Kombination aus Schulferien und Hochsaison im Wintersport erhöht die Mobilität deutlich. Im Fokus stehen die Hauptachsen und die Zufahrten zu den Ferienregionen an den Wochenenden vom 14. und 21. Februar. Gemäss den Prognosen des TCS sind in allen Regionen des Landes erhebliche Staus zu erwarten, die mehrere Stunden dauern können.
Die Stadtpolizei Chur ist für die närrischen Tage vorbereitet. Im Vordergrund steht die Sicherheit der Bevölkerung sowie der Fasnachts- und Verkehrsteilnehmenden.
Der Kanton lanciert die Baugrunduntersuchungen für die geplante Sanierung und Verbreiterung der Kantonsstrasse zwischen Buochs und Beckenried. Die Arbeiten starten vor Ende Februar und dauern voraussichtlich bis Mitte Mai 2026. Es muss mit kurzfristigen Verkehrseinschränkungen gerechnet werden.
Das legendäre Kontrollschild SO 1 wird Ende Februar erneut versteigert. Wegen missbräuchlicher Angebote wurde eine erste Auktion ausgesetzt. Für die Auktion und den Online-Direktbezug von Kontrollschildern gelten überarbeitete Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB).
Der Kanton Uri überwacht entlang des Kantonsstrassennetzes laufend potenzielle Steinschlaggebiete. Im Bereich Bruust in Erstfeld wurden die Felsbereiche oberhalb der Kantonsstrasse in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Geologen vertieft abgeklärt.
Der Abschnitt Sodbach (Ortsausgang Schwarzenburg Pöschen bis Sodbachbrücke) der Kantonsstrasse Freiburg-Schwarzenburg ist ab heute Montag, 9. Februar 2026, ab ca. 16 Uhr wieder einspurig befahrbar. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt.
Der Kanton Graubünden zieht nach dem ersten Wochenende der Verkehrslenkungsmassnahmen eine positive Bilanz. Das erarbeitete Verkehrskonzept hat sich bewährt, Verkehrsüberlastungen blieben aus.
Im Rahmen der Gesamterneuerung der A6 zwischen Thun-Süd und Spiez startet diese Woche die Bausaison 2026. Mit dem Einrichten der Verkehrsführung werden die Arbeiten nach der Winterpause wieder aufgenommen.
Im Raum Zofingen–Reiden soll das Busangebot angepasst und teilweise neu ausgerichtet werden. Geplant sind Angebotsverdichtungen auf zwei Linien sowie die Streichung einer Buslinie.
Entlang der Kantonsstrasse zwischen Zweilütschinen und Grindelwald werden in Gündlischwand Sicherheitsholzereiarbeiten durchgeführt. Diese finden im Bereich Rüdli statt.
Der Weg entlang der SBB-Gleise im Chemin du Croissant ist bis zum 1. Oktober 2026 teilweise für Fussgänger und Velofahrer gesperrt. Grund dafür sind Bauarbeiten im Rahmen des Projekts «Grüner Weg Genf–Satigny».
Während einer Live-Fahrt durch das Glarnerland greift DerToni für Polizei.news und Polizeinews.ch ein Thema auf, das viele Leserinnen und Leser beschäftigt: Wie entstehen Polizeimeldungen – und warum erscheinen längst nicht alle Einsätze in den Medien? Bei grauem Wetter, milden Temperaturen und nassen Strassen erklärte Toni Spitaleri alias DerToni, dass der Ursprung jeder Polizeimeldung immer ein Einsatz ist. Dieser kann durch einen Notruf, eine Patrouille oder eine Anzeige ausgelöst werden. Doch ein Einsatz allein reicht noch lange nicht aus, damit später eine Meldung veröffentlicht wird.
Am 8. März 2026 stimmt die Luzerner Stimmbevölkerung über einen Kredit von rund 38 Millionen Franken ab, um den zweiten Abschnitt der Strasse durch die Lammschlucht auszubauen und zu erneuern. Die Kantonsstrasse soll verbreitert, sicherer gestaltet und besser vor Naturgefahren geschützt werden.
Die Polizei teilt mit, dass am Samstag, 7. Februar 2026, zwischen 13 und 17 Uhr im Stadtzentrum von Genf mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist. Grund dafür sind Verkehrsbeschränkungen im Zusammenhang mit einem Anlass.
Die Kantonspolizei Tessin und die Gemeindepolizeien führen in der Kalenderwoche 7 umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen durch. Ziel ist es, Verkehrsunfälle zu verhindern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.
Der Schulweg sorgt bei Eltern oft für Unsicherheit: Ist der Weg wirklich sicher? Gibt es gefährliche Kreuzungen? Wie verhält sich mein Kind im Strassenverkehr? Aus Sorge entscheiden sich viele Mütter und Väter dafür, ihr Kind mit dem Auto bis vor das Schulhaus zu bringen – das sogenannte Elterntaxi. Was gut gemeint ist, kann jedoch unbeabsichtigte Folgen haben. Rund um Schulen entstehen zu Stosszeiten unübersichtliche Verkehrssituationen, in denen gerade Kinder besonders gefährdet sind. Der folgende Artikel zeigt, warum das Elterntaxi nicht automatisch mehr Sicherheit bedeutet, welche Risiken dadurch entstehen können und wie Eltern mit einfachen Massnahmen zu einem sichereren Schulumfeld beitragen.
Der Abschnitt Sodbach (Ortsausgang Schwarzenburg Pöschen bis Sodbachbrücke) der Kantonsstrasse Freiburg- Schwarzenburg musste heute Vormittag aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres gesperrt werden. Eine Umleitung ist signalisiert.
Die Modernisierungsarbeiten an den Bahnlinien der Broye erreichen 2026 eine neue Etappe und verlagern sich auf den Abschnitt Payerne–Kerzers. Die Bahnanlagen werden erneuert und fünf Bahnhöfe umgebaut. Um die Arbeiten zu bündeln und die Dauer zu verkürzen, wird der Bahnverkehr im Verlauf des Jahres mehrfach unterbrochen.
Nächste Woche führt das ASTRA beim Anschluss Mühleberg der A1 eine Sicherheitsholzerei durch. Aufgrund der engen Platzverhältnisse wird die Einfahrt gesperrt.
Im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 gelten in Graubünden teilweise besondere Verkehrsmassnahmen. Alle Informationen zum Verkehrskonzept Graubünden inklusive häufig gestellter Fragen finden Sie auf der Webseite des Kantons Graubünden.
Die Luzerner Polizei macht im Zusammenhang mit der Fasnacht 2026 auf folgende Einschränkungen im Verkehrsbereich aufmerksam. Für die Fritschi-Tagwache und den Urknall am Schmutzigen Donnerstag, 12. Februar 2026, wird der Bereich Schweizerhofquai - Seebrücke - Bahnhofplatz ab 04:30 Uhr bis ca. 06:15 Uhr gesperrt werden.
Die SBB startet die Bauarbeiten am Bahnhof Stäfa. Der Bahnhof wird ausgebaut, damit Reisende künftig stufenfrei ein- und aussteigen können. Der Abschluss der Arbeiten ist für Ende 2028 geplant.
Zwischen Freitag, 6. Februar 2026 und Sonntag, 22. Februar 2026 finden die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 statt. Livigno (I) und Bormio (I) sind Austragungsstätten. Im benachbarten Graubünden ist mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten zu rechnen.
Entlang der Baarerstrasse in Neuheim sind verschiedene Bauarbeiten geplant. Diese beginnen am 2. Februar 2026 und dauern voraussichtlich bis Ende Juli 2026.
Die Sanierung des Bauabschnitts entlang der Hauptseestrasse am Morgartendenkmal wird mit der letzten Bauetappe bis zum Haslerenbach vollendet. Die Arbeiten beginnen am 2. Februar 2026 und dauern voraussichtlich bis Ende März 2026.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.