Das Tanklöschfahrzeug des Sicherheitsverbunds Hinterthurgau (SVHTG) wurde neu foliert und präsentiert sich ab sofort in einem klaren, funktionalen Design.
Der Fokus liegt auf Übersichtlichkeit, Wirkung und Sicherheit im Einsatz.
Am Montagabend, 19. Januar 2026, nahmen einige tausend Personen an der bewilligten Demonstration durch die Stadtkreise 1 und 4 teil.
Eine unbewilligte Nachdemonstration wurde von der Polizei zu Beginn toleriert, nach einer längeren Blockade jedoch aufgelöst.
Bei einem Brand am Montagnachmittag (20.01.2026) in einem Garagenbetrieb an der Zürichstrasse in Adliswil ist grosser Sachschaden entstanden.
Mehrere Mitarbeitende waren vom Feuer betroffen.
Am Samstagmorgen wurde im Hafen von Gletterens im Neuenburgersee eine Verschmutzung festgestellt.
Die Ursache ist derzeit noch unbekannt, der Hafen wurde vorübergehend geschlossen.
Anfang Jahr ist in der Stadt Kriens eine Frau bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen.
Die Brandermittler der Luzerner Polizei konnten die Ursache des Brandes inzwischen klären.
Am Sonntagabend (18.01.2026) ist es auf einem Sitzplatz eines Einfamilienhauses an der Feldholzstrasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Es entstand Sachschaden im Wert von über 100'000 Franken.
An der Rigi ist am Freitag ein lebloser Mann aufgefunden worden.
Dieser war zuvor aus noch ungeklärten Gründen im Gebiet zwischen „Heiligchrüz“ und „Felsentor“ vom Wanderweg abgekommen und in die Tiefe gestürzt.
Am Sonntagabend (18. Januar 2026, ca. 17:45 Uhr) ereignete sich im Gebiet Mülacher in Hildisrieden ein Selbstunfall.
Ein 90-jähriger Lenker fuhr mit seinem Auto von Rain in Richtung Hildisrieden.
Im Zeitraum von Freitagabend, 16.01.2026, bis Sonntagabend, 18.01.2026, verzeichnete die Landespolizei folgende Einsätze.
Die Einsatzkräfte rückten unter anderem zu Verkehrs-, Einbruchs- und Rettungseinsätzen aus.
Am Sonntag, dem 18. Januar 2026, gegen 13:40 Uhr, brach in der Rue du Clos de la Gindrée in Saint-Ursanne ein Kaminbrand aus.
Die alarmierten Feuerwehren Clos-du-Doubs und Porrentruy begaben sich zum Einsatzort und konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen.
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In Leutwil verlor ein 18-jähriger Automobilist am Samstag in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Baum.
Eine nicht angepasste Geschwindigkeit dürfte zum Unfall geführt haben.
Am Samstag, 17. Januar 2026, ist es im Raum Emmen zu deutlich erhöhtem Flugbetrieb gekommen.
Grund dafür war der Einsatz der Patrouille Suisse, welche den Militärflugplatz Emmen als Basis für ihre Flugvorführung an den Lauberhornrennen in Wengen nutzte.
Am Samstagmorgen ist es in Worben zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der Lenker wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Freitag, 16. Januar 2026, gegen 15.15 Uhr, geriet in Delémont an der Kreuzung der Rue de Montcroix und der Place de la Foire ein Personentransportfahrzeug in Brand.
Ausgelöst wurde das Feuer durch einen technischen Defekt während der Fahrt.
Am Freitag, 16. Januar 2026, gegen 13.00 Uhr, brach in einem Stall in Mettembert ein Brand aus.
Ursache war ein mechanischer Defekt an einem automatischen Heuverteiler.
Akkubetriebene Geräte wie Smartphones, E-Bikes, E-Scooter, Powerbanks, Werkzeuge oder Haushaltsgeräte gehören in den meisten Haushalten zum Alltag. Gleichzeitig steigt mit ihrer Verbreitung auch die Zahl der Brände, die durch defekte oder unsachgemäss genutzte Akkus ausgelöst werden. Besonders Lithium-Ionen-Akkus stellen im Brandfall ein erhebliches Risiko dar.
In Kooperation mit der Kantonspolizei St. Gallen zeigt der folgende Ratgeber, warum Akkubrände so gefährlich sind, welche Ursachen dahinterstecken und wie Sie sich mit einfachen Massnahmen wirksam schützen können.
An der Lommiswilerstrasse in Bellach ist am Donnerstagabend, 15. Januar 2026, ein leerstehender Holzschopf in Brand geraten.
Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden, verletzt wurde niemand. Im Rahmen der umgehend eingeleiteten Ermittlungen konnte eine tatverdächtige Person angehalten und für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen werden. Brandstiftung steht nach aktuellem Kenntnisstand im Vordergrund.
Am 17. Oktober 2025 ist es in einem Gewerbebetrieb in Rothenbrunnen zu einem Brand gekommen.
Die bisherigen Ermittlungen lassen darauf schliessen, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.
Am Mittwochabend, 15. Januar 2026, geriet auf der Sägelstrasse in Steinen ein Auto während der Fahrt in Brand.
Der Lenker konnte sich retten, wurde aber wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Die Brandursache wird untersucht.
Am Mittwochabend, 15. Januar 2026, geriet in Schübelbach ein Personenwagen vor einem Mehrfamilienhaus in Brand.
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist unklar.
Die Feuerwehr Chur blickte an der traditionellen Feuerwehrnacht auf ein einsatzintensives Jahr zurück.
Insgesamt wurden 170 Einsätze bewältigt. Zudem kam es zu einem Wechsel im Kommando.
Im Jahr 2025 leistete die Feuerwehr Thun 371 Einsätze. Das sind deutlich mehr als im Vorjahr.
Um der steigenden Anzahl gerecht zu werden, überprüft die Feuerwehr ihre Alarmorganisation.
Beim Brand in einer Tiefgarage in Wetzikon ist in der Nacht auf Donnerstag (15.01.2026) ein geschätzter Schaden von über 250'000 Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochabend (14.01.2026) ist es in einem leerstehenden Einfamilienhaus an der Stickerstrasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 100’000 Franken.
Am Mittwochnachmittag ist im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in Bonaduz ein Feuer ausgebrochen.
Drei Gebäude wurden evakuiert. Es entstand erheblicher Sach- und Rauchschaden.
Die Rettungskräfte der Sanität und die Feuerwehr von Schutz & Rettung Zürich leisteten 2025 insgesamt 47 016 Einsätze, fast zwei Prozent mehr als im Vorjahr.
Die eingegangenen Notrufe lagen rund sechs Prozent über dem Vorjahresniveau.
Am Mittwoch, dem 14. Januar, gegen 10:05 Uhr, rückte die Feuerwehr Val-de-Ruz (SDI Val-de-Ruz) zu einem gemeldeten Brand im Centre du Village 5 in Boudevilliers aus.
Die Feuerwehrleute brachten den Brand schnell unter Kontrolle.
Am Mittwochnachmittag ist es in Allmendingen bei Bern zu einem Selbstunfall gekommen.
Die Autolenkerin wurde verletzt ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Der Bundesrat setzt sich dafür ein, dass die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana und ihre Angehörigen ausreichend Unterstützung erhalten.
Dazu wird er dem Parlament nötigenfalls Finanzmittel beantragen. Diesen Grundsatzentscheid hat er an seiner Sitzung vom 14. Januar 2026 gefällt. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) wird bis im Februar 2026 prüfen, wo beim bestehenden Hilfsangebot Lücken bestehen und in welcher Form der Bund Unterstützung leisten kann. Die Leistungen des Bundes wären subsidiär, namentlich zum Engagement der Versicherungen und des Kantons Wallis.
Auf der Winznauerstrasse in Trimbach hat sich am Dienstagabend vor einem Fussgängerstreifen eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurden zwei Personen verletzt. Eine davon musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
In einem Mehrfamilienhaus in Olten kam es am Dienstagnachmittag, 13. Januar 2026, zu einer starken Rauchentwicklung.
Das Feuer konnte in der Küche einer Wohnung im 5. Stock lokalisiert und durch Angehörige der Feuerwehr Olten rasch gelöscht werden. Eine Person musste durch den Rettungsdienst zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden. Als Brandursache steht überhitztes Frittieröl im Vordergrund.
Gestern, Dienstagabend, den 13. Januar 2026 kam es bei einem Einfamilienhaus in Büren NW zu einem Brand.
Verletzt wurde niemand. Es entstand grosser Sachschaden.
In der Nacht auf Dienstag ist ein Jugendlicher beim Güterbahnhof in Langenthal durch einen Stromschlag tödlich verletzt worden.
Ein weiterer Jugendlicher wurde leicht verletzt mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Am Montag (12. Januar 2026, ca. 15:35 Uhr) fuhr ein Auto auf der Gründistrasse in Gunzwil in Richtung Chommle.
Auf der Kreuzung mit der Kantonsstrasse wurde das Auto seitlich frontal von einem Sattelmotorfahrzeug erfasst, welches auf der Kantonsstrasse in Richtung Schenkon fuhr.
Heute Morgen kurz vor 03.30 Uhr ist in Locarno in einem Wohnhaus an der Via Vallemaggia ein Brand ausgebrochen.
Ersten Erkenntnissen zufolge entstand das Feuer aus bislang ungeklärten Gründen im Wohnzimmer einer Wohnung im zweiten Stock.
Am Montagvormittag, 12. Januar 2026, kurz nach 08.45 Uhr, kam es auf der Autobahn A2, nach dem Schweizerhalletunnel, in Fahrtrichtung Bern/Luzern, zu einem Lastwagenbrand.
Personen wurden nicht verletzt.
Am Sonntagnachmittag, 11. Januar 2026, ging bei der Kantonspolizei Schwyz um 15:40 Uhr die Meldung ein, dass auf einem Balkon an der Etzelstrasse in Pfäffikon ein Feuer ausgebrochen sei.
Umgehend wurde die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon aufgeboten.
Am Samstagabend, 10. Januar 2026, kurz vor 22.00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Bubendorf BL eine seitliche Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Dabei wurden mehrere Personen verletzt.
Am Sonntagmorgen musste ein Grossaufgebot der Feuerwehr in den Kreis 9 zu einem Brand in einer Wohnung ausrücken.
Durch das starke Feuer wurde die Wohnung in starke Mitleidenschaft gezogen. Eine Person musste verletzt hospitalisiert werden.
Am Samstagvormittag kam es in Gais zu einem Unfall bei einer Fussgängerinsel.
Eine 61-jährige Lenkerin kollidierte mit Schneestangen und einer Fussgängertafel. Öl trat aus.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.