In der Nacht vom 2. auf den 3. November 2025 wurde in einem Uhrengeschäft in Zermatt ein Einbruchdiebstahl verübt.
Die Täterschaft ist auf der Flucht. Die Ermittlungen und Fahndungsmassnahmen sind im Gange.
Am Samstagabend (1. November 2025), kurz vor 17:30 Uhr, ist es am Lotenbach in der Gemeinde Walchwil zu einem Brand in einem Komposthaufen gekommen.
Nachdem die Flammen von einem Anwohner fast vollständig gelöscht werden konnten, wurde der Mottbrand abschliessend durch die Feuerwehr Walchwil ganz gelöscht.
Am Samstag (1. November 2025), kurz nach 12:45 Uhr, ist auf der Autobahn A4, zwischen Lin dencham und der Verzweigung Blegi ein Auto während der Fahrt in Brand geraten.
Ein nachfolgender Autofahrer bemerkte die Flammen und machte den Lenker auf die Gefahr aufmerksam.
Am Sonntag, 2. November 2025, wurde die Feuerwehr Wollerau kurz vor 17 Uhr wegen eines Fahrzeugbrandes alarmiert.
Eine 57-jährige Frau befand sich mit ihrem Auto beim Freizeitpark Erlenmoos.
Mehrere Verkehrsunfälle, ein Wohnhausbrand sowie polizeiliche Interventionen bei einer Party und wegen alkoholisierter Personen prägten das Wochenende.
Die Landespolizei und die Feuerwehren standen mehrfach im Einsatz. Auch der Rettungsdienst LRK wurde mehrmals aufgeboten.
Am Samstag (1.11.2025), kurz nach 14:15 Uhr, ist auf der Autobahn A1 ein Auto in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Am Auto entstand ein Totalschaden im Wert von mehr als zehntausend Franken.
Aufgrund eines Überholmanövers im Ausserortsbereich kollidierten zwei Fahrzeuge frontal miteinander.
Zwei Erwachsene und zwei Kinder wurden zwecks Kontrolle in ein Spital transportiert. Der Verursacher blieb unverletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Strasse war für mehr als zwei Stunden gesperrt.
Am Samstagnachmittag ist eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Niederönz in Brand geraten.
Die Personen im Wohnblock mussten evakuiert werden. Zwei Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Eine Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Heute Samstag, 1. November 2025, kurz vor 12.00 Uhr, ereignete sich auf der Furkastrasse in Hospental ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde.
Eine 47-jährige Autofahrerin war mit ihrem Personenwagen mit Walliser Kontrollschildern von Realp in Richtung Hospental unterwegs.
Ein etwas anderer Einsatz am Freitag (31.10.2025): Die Feuerwehr der Stadt Luzern leistete Unterstützung bei der Entfernung eines asiatischen Hornissennests.
Mit ihrer Autodrehleiter konnten die Einsatzkräfte den Spezialisten den sicheren Zugang ermöglichen – alles hat super geklappt.
Die neuen Mercedes-Benz Vito stehen jetzt bei der Milizfeuerwehr St.Gallen im Einsatz.
Wir durften beide Fahrzeuge professionell beschriften – mit hochreflektierender Folie in Level 2 Technik für optimale Sichtbarkeit bei Tag und Nacht.
Gestern Abend rückte die Berufsfeuerwehr und die Sanität zu einem Wohnungsbrand aus.
Dabei resultierte eine verletzte Person, die medizinisch erstversorgt und anschliessend hospitalisiert wurde.
Am Freitag, 31. Oktober 2025, kam es zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Zürcherstrasse.
Die Brandursache wird ermittelt. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete am Freitagmorgen (31.10.2025) in Meilen zwei junge Männer, die bei einer Raserfahrt einen Verkehrsunfall verursachten.
Es entstand grosser Sachschaden; verletzt wurde niemand.
Am Freitag (31.10.2025), kurz vor 12:45 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand eines Mehrfamilienhauses an der Grista erhalten.
Die ausgerückten Einsatzkräfte trafen das Mehrfamilienhaus in Vollbrand an. Es entstand Sachschaden im Wert von über einer Million Franken.
Am Donnerstagnachmittag verlor eine Automobilistin die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte heftig mit einem Baum.
Am Fahrzeug entstand mutmasslich Totalschaden. Die Automobilistin blieb glücklicherweise unverletzt.
Am Donnerstagmittag ist in einem Einfamilienhaus in Meinisberg Gas aus der Heizung ausgetreten.
Zwei Personen wurden schwer verletzt. Für die Bevölkerung und Umwelt bestand keine Gefahr. Ermittlungen sind im Gang.
Bezüglich des Brandes vom 12. August 2025 im Gefängnis La Stampa in Cadro gibt die Staatsanwaltschaft den Abschluss der strafrechtlichen Ermittlungen bekannt.
Staatsanwältin Veronica Lipari hat den 46-jährigen, in Frankreich wohnhaften französischen Staatsbürger, der nach dem Vorfall festgenommen wurde, vor einem Schwurgericht angeklagt.
Am Donnerstag, 30. Oktober 2025, wurde der Einsatzzentrale der Kantonspolizei kurz nach 13 Uhr gemeldet, dass eine Person auf einen Baukran geklettert sei.
Mitarbeitende der Verhandlungsgruppe der Kantonspolizei wurden im Korb einer Drehleiter der Berufsfeuerwehr Basel-Stadt zum Mann gebracht. Nach einem längeren Gespräch konnte er unbeschadet mit der Drehleiter in Sicherheit gebracht werden.
Die Feuerwehr Ingenbohl musste am Mittwoch, 29. Oktober 2025, kurz vor Mitternacht an die Gersauerstrasse in Brunnen ausrücken.
Anwohner bemerkten Flammen an der Fassade eines Holzschuppens und alarmierten umgehend die Feuerwehr.
Am Mittwochnachmittag ist in einem Betriebsgebäude des Massnahmenzentrums Kalchrain in Hüttwilen ein Brand ausgebrochen.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.
Anfang Oktober ist in Biglen ein Bauernhaus mit Ökonomieteil in Brand geraten.
Verletzt wurde niemand. Den abgeschlossenen Ermittlungen nach handelt es sich um eine technische Ursache.
In Herisau ist am Dienstag, 28. Oktober 2025, ein Personenwagen in Brand geraten.
Trotz sofortigem Feuerwehraufgebot erlitt das Auto Totalschaden. Personen kamen keine zu Schaden.
Bei einem Dachstockbrand ist am frühen Dienstagmorgen (28.10.2025) in Fehraltorf Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand. Die Bewohner aus fünf Mehrfamilienhäuser mussten evakuiert werden.
Am Montagabend (27.10.2025) hat sich in Beringen eine Kollision zwischen einem Auto und einem Militärfahrzeug ereignet.
Dabei wurde der Lenker des Personenwagens verletzt und es entstand erheblicher Sach- und Flurschaden.
Bei der Zuger Polizei ist am Samstagabend (25. Oktober 2025) ein anonymer Drohanruf eingegangen.
In der Folge wurde eine Flüchtlingsunterkunft evakuiert und von Spezialkräften durchsucht. Nach mehreren Stunden konnte die Liegenschaft wieder freigegeben werden und die Bewohner zurückkehren. Die Ermittlungen sind im Gang.
Am frühen Montagmorgen ist in Reutigen im Kanton Bern ein Feuer ausgebrochen.
Die Warn-App Alertswiss meldet starke Rauchentwicklung und empfiehlt, das betroffene Gebiet zu meiden.
Am Sonntagmorgen (26.10.2025) kam es in Schaffhausen-Schweizersbild zu einem aussergewöhnlichen Grosseinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst:
Ein 20-jähriger Mann war auf einen rund 30 Meter hohen Baukran geklettert und hing dort in schwindelerregender Höhe fest.
Am Samstag (25.10.2025), kurz nach 13 Uhr, ist es in der Asylunterkunft am Ruderbach zu einem Brand gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden. Die Unterkunft ist derzeit nicht bewohnbar.
Nach einer Kollision zwischen zwei Autos in Diessenhofen mussten am Samstag zwei Personen ins Spital gebracht werden.
Ein 18-jähriger Autofahrer wollte kurz vor 15 Uhr von einem Parkplatz in die Steinerstrasse einbiegen.
Am Samstag, 25. Oktober 2025, gegen 11.05 Uhr, fuhr ein 27-jähriger Mann aus dem Kanton Waadt mit seinem Auto auf der Autobahn N20 in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Kurz vor dem Eingang zu den Seyon-Schluchten prallte er gegen die Felswand auf der linken Seite der Fahrbahn.
Am Samstagmorgen, 25. Oktober 2025, um ca. 08.00 Uhr, kam es in einem leerstehenden Gebäude an der Oristalstrasse in Liestal BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt. Der Brand führte zu einer starken Rauchentwicklung.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, 24./25. Oktober 2025, kurz nach 02.30 Uhr, kam es an der Hofstrasse in Birsfelden BL zu einem Fahrzeugbrand.
Personen wurden nicht verletzt.
Aufgrund starken Gasgeruchs musste heute Abend ein Industriegebäude an der Parkstrasse in Klingnau evakuiert werden.
Nach Abklärung durch die Feuerwehr Döttingen-Klingnau-Koblenz konnte rund 45 Minuten später Entwarnung gegeben werden. Quelle des Gasgeruchs war offenbar eine ausgelaufene Grillgas-Kartusche im Keller.
Am Freitagabend, 24. Oktober 2025, ist in einer Zelle des Zentralgefängnisses Lenzburg ein Brand ausgebrochen.
Ein 25-jähriger Insasse aus Algerien erlitt Verletzungen und wurde hospitalisiert.
Am Freitagnachmittag (24.10.2025) ist in Buchs ein Lastwagen mit mehreren Autos kollidiert, wobei grosser Sachschaden entstand.
Ein Autofahrer wurde leicht verletzt.
Am Donnerstagnachmittag, 23. Oktober 2025, machte sich in Arth ein parkiertes Auto selbständig und rollte in den Zugersee.
Das Fahrzeug konnte in der Zwischenzeit durch Spezialisten aus dem See geborgen werden. Verletzt wurde niemand.
Baar: Rega-Einsatz nach Arbeitsunfall
Bei Abbrucharbeiten auf einer Baustelle ist ein Deckenelement auf einen Kleinbagger gestürzt. Dabei wurde ein Arbeiter lebensbedrohlich verletzt. Mit der Rega wurde er in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Am Freitagmorgen, gegen 07.45 Uhr, geriet auf der Autobahn bei der Ausfahrt Bure in Fahrtrichtung Bern ein Fahrzeug in Brand.
Die Polizei richtete eine Umleitung ein. Verletzt wurde niemand.
Infolge des Sturmtiefs "Benjamin" kam es in der Stadt Winterthur am Donnerstag, 23. Oktober 2025, zu einzelnen wetterbedingten Einsätzen.
Das Tief brachte starke Windböen mit sich und führte zu kleineren Behinderungen im Stadtgebiet.
Auf dem Delta-Areal in Langendorf hat am Donnerstagabend, 23. Oktober 2025, der Dachstock eines unbewohnten, leerstehenden Firmengebäudes gebrannt.
Für die Löscharbeiten standen rund 80 Angehörige verschiedener Feuerwehren im Einsatz. Verletzt wurde niemand.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.