Am Abend des 01. September kam es im Einsatzgebiet von Thalwil und Oberrieden zu insgesamt 23 Einsätzen (No. 93 - 115), die innerhalb von 5 Stunden bewältigt wurden.
Mit einer Kleinalarmformation wurde das Feuerwehrdepot nach Überschwemmung trocken gelegt, mehrere Keller, Tiefgaragen und Liftschächte leergepumpt, umgestürzte Bäume entfernt, Abwasserschächte von Laub und Ästen befreit und andere Ereignisse bewältigt, die das schwere Unwetter mit sich brachte.
Am Abend des 1. Septembers 2025 arbeitete die Einsatzleitzentrale (ELZ) im Unwetter-Modus.
Um die Feuerwehr-Notrufe zu triagieren und bearbeiten, erhielt die ELZ Unterstützung der Stützpunktfeuerwehr Kloten.
Einsatz No. 92 (31.08.2025): In der Nacht brannte in einem Garten an der Knonauerstrasse in Thalwil ein Gartenhäuschen.
Das Feuer brach aus bisher ungeklärten Gründen aus. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Auf der Autobahn A14 ist es am Mittwochnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
Eine Person wurde dabei tödlich verletzt. Acht weitere Personen wurden verletzt. Die Autobahn ist derzeit in Richtung Zug gesperrt. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Bei Abbrucharbeiten ist ein Bagger auf einem Zusatzgerüst mehrere Meter in die Tiefe gestürzt.
Dabei wurden zwei Bauarbeiter lebensbedrohlich verletzt. Sie wurden mit zwei Rettungshelikoptern in ausserkantonale Spitäler geflogen.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kollidierten zwei Fahrzeuge seitlich heftig miteinander.
Eine Automobilistin musste durch die Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Sie erlitt mittelschwere Verletzungen. Der andere Automobilist wurde leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Strasse war für mehrere Stunden gesperrt.
Die Kantonspolizei Freiburg wurde am Dienstag, 2. September 2025, kurz vor 13.00 Uhr zu einem Brandausbruch in einem Klassenzimmer der Orientierungsschule der Glâne in Romont gerufen.
Gestern Nachmittag wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei Freiburg über eine Rauchentwicklung in der Orientierungsschule der Glâne informiert.
Wie die Kantonspolizei mitteilte, brach am 1. September 2025 kurz vor 22:30 Uhr auf einem Campingplatz in Avegno ein Brand aus.
Nach ersten Erkenntnissen und aus noch ungeklärten Gründen brach der Brand in einem Wohnwagen aus.
Am Montagabend, 1. September 2025, kurz nach 21.30 Uhr, wurde die Feuerwehr Arbon zu einem Einsatz gerufen.
Ein Meteoschacht in einem Fitnesscenter konnte den Wassermassen des starken Regens nicht standhalten.
Gestern Montag, 1. September 2025, kurz vor 22.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Schwyzer Kontrollschildern auf der Axenstrasse in nördliche Richtung.
Kurz nach dem Flüelertunnel kollidierte das Fahrzeug aus derzeit ungeklärten Gründen mit der linksseitigen Leitplanke.
Am Montagabend (01. September 2025, ab 19:00 Uhr) zog eine Gewitterfront mit Starkwind über den Kanton Luzern.
Die Luzerner Polizei verzeichnete über 40 Meldungen. Im ganzen Kanton standen zahlreiche Einsatzkräfte im Dienst, um den betroffenen Personen rasch Hilfe zu leisten.
Der starke Regen am Montagabend hat zu mehreren überfluteten Kellern und Garagen geführt.
Weiter sind durch den starken Wind zahlreiche Bäume sowie ein Baugerüst auf mehrere Autos gefallen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist enorm. Angehörige der Feuerwehr und Einsatzkräfte der Zuger Polizei standen im Dauereinsatz.
Am Sonntagabend, den 31. August 2025, war bereits von weitem und vom gesamten Niederglatter Gemeindegebiet ein deutlicher Feuerschein mit Rauchwolke zu sehen.
Grund dafür war ein Vollbrand einer Lagerhalle mit Scheune auf dem Gemeindegebiet Höri.
Am Montag, 1. September 2025, kurz nach 11 Uhr, rückte die Feuerwehr Rüti zu einem Einsatz aus.
Eine Ölspur hatte sich quer über den Sonnenplatz gezogen.
Am frühen Montagmorgen (1. September 2025, nach 02:30 Uhr) kam es auf der Thorenbergstrasse zu einem Selbstunfall.
Ein 32-jähriger Lenker kam mit seinem Auto von der Strasse ab und prallte danach damit frontal in Betonelemente.
Am Sonntagabend musste ein Grossaufgebot von Rettungskräften in den Kreis 9 zu einem Brand in einer Wohnung ausrücken.
Der dichte Rauch breitete sich auch in die höher gelegene Wohnung aus, wodurch eine Person aus dem Fenster springen wollte. Die Feuerwehr konnte in letzter Sekunde eingreifen und die Person unverletzt retten.
Am Wochenende hat in Mollis das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest Glarnerland+ stattgefunden.
Die Kantonspolizei Glarus, unterstützt durch Rettungsdienst, Feuerwehr, Armee und Zivilschutz, zieht eine positive Bilanz zur grössten jemals im Kanton Glarus stattgefundenen Veranstaltung.
Am späten Sonntagabend geriet ein Automobilist mit seinem Fahrzeug neben die Fahrbahn.
Dabei fuhr er ein Strassenbord hinunter, kollidierte mit Bäumen und Gebüschen und kam schliesslich auf einer Wiese zum Stillstand. Der Fahrer verletzte sich dabei. Die Beifahrerin blieb unverletzt.
Am Samstag fand die Hochzeit von Prinzessin Marie Caroline und Leopoldo Maduro Vollmer in der Kathedrale in Vaduz statt.
Die Landespolizei sperrte den Bereich rund um die Kathedrale Vaduz komplett ab und stellte ein entsprechendes Sicherheits- und Verkehrsdispositiv.
Am Sonntag, dem 31. August, gegen 14:50 Uhr, fuhr ein Auto eines 60-jährigen Einwohners von La Chaux-de-Fonds auf dem Boulevard de la Liberté in Richtung Neuenburg.
Er fuhr in den Kreisverkehr Mélèzes ein.
Bei einem Brand in Höri sind am Sonntagabend (31.8.2025) eine Halle und eine Scheune zerstört worden.
Die Bewohner eines nahegelegenen Wohnhauses konnten sich in Sicherheit bringen.
Am Samstag (30.08.2025), kurz nach 21:30 Uhr, hat auf der Ragazerstrasse ein Auto Feuer gefangen.
Die ausgerückte örtliche Feuerwehr konnte die Flammen löschen, ein Abbrennen des Fahrzeuges jedoch nicht mehr verhindern.
Am gestrigen Samstag, den 30. August 2025, fand in Neftenbach der Kantonale Jugendfeuerwehrwettkampf statt.
An verschiedenen Posten konnten die Jugendlichen, und hoffentlich angehende Feuerwehrleute, ihr erlerntes Können und Wissen unter beweis stellen und den Instruktoren sowie auch den Besuchern demonstrieren.
Zwingen BL. In der Samstagnacht, 30.08.2025, kurz vor 23 Uhr, kam es auf einem Parkplatz beim Bahnhof SBB in Zwingen BL zu einem Fahrzeugbrand.
Verletzt wurde niemand. Der Lastwagenanhänger wurde beim Brand komplett zerstört.
Beim gestrigen kantonalen Jugendfeuerwehrwettkampf in Neftenbach war auch ein Team aus dem Bezirk Hinwil am Start.
Die verschiedenen Posten wurden mit Bravour gemeistert und am Ende reichte es für den hervorragenden 3. Rang unter mehr als 17 Teams.
Am Samstagmorgen (30.08.2025) kam es an der Neufeldstrasse in Niedergösgen zu einem Dachbrand.
Ein Einfamilienhaus wurde erheblich beschädigt, verletzt wurde niemand.
Am frühen Samstagmorgen ist in Matten ein Ferienhaus in Brand geraten.
Das Gebäude wurde erheblich beschädigt und ist derzeit unbewohnbar. Verletzt wurde niemand.
Am Freitag (29.08.2025), kurz vor 12:30 Uhr, kam es auf der Grabserbergstrasse zu einem Selbstunfall.
Ein 57-jähriger Mann überschlug sich mit seinem Auto und wurde eher leicht verletzt.
Am Freitag (29.08.2025), kurz vor 18 Uhr, kam es auf der Rütistrasse in Rapperswil-Jona zu einem Unfall.
Beteiligt waren zwei Motorräder und ein Auto. Drei Personen wurden verletzt.
Am Samstag (30.08.2025), kurz nach 00:30 Uhr, meldete ein Anrufer einen Brand auf dem Sportgelände der Primarschule Steinach.
Die Einsatzkräfte fanden einen brennenden Mattenwagen vor.
Die Feuerwehr Oberwynental führte kürzlich eine Übung mit der Autodrehleiter (ADL) durch.
Im Zentrum standen das Inbetriebnehmen der ADL-Pumpe, die Nutzung des Atemschutzmaterials sowie das Arbeiten im Team.
Die Feuerwehr und der Zivilschutz St.Gallen verabschiedeten heute Urs Kohlbrenner in den Ruhestand.
Nach fast 25 Jahren endet damit eine prägende Zeit für die Organisation.
Die Feuerwehr Eigenamt führte vorgestern eine Gesamtübung durch.
Gemeinsam mit der Feuerwehr Brugg wurden dabei komplexe Rettungseinsätze aus der Höhe und Tiefe trainiert.
Zwischen Holderbank und Balsthal ist am frühen Freitagmorgen ein Auto von der Baslerstrasse abgekommen und im Bachbett zum Stillstand gekommen.
Der Lenker wurde dabei mittelschwer verletzt.
Am Donnerstag (28.08.2025), kurz nach 9 Uhr, erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung, dass im Bereich Im Zagg Hydrauliköl in einen Meteorschacht gelangt sei.
Ein Tanklastwagen pumpte Öl in den Öltank eines Hauses, wobei ein Schlauch platzte.
Die Feuerwehren in der Region Aarau können auf die Hilfe der Feuerwehr Aarau zählen:
Als Stützpunktfeuerwehr bietet sie im Ernstfall zusätzliche Mittel an, wie zum Beispiel die Autodrehleiter oder auch eine Drohne.
Ein Fahrzeug hat am Donnerstagnachmittag im 2. Untergeschoss des Parkings Place Pury in Neuenburg Feuer gefangen.
Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden und es gab keine Verletzten.
Am Donnerstagmorgen (28. August 2025, nach 10:30 Uhr) ereignete sich auf der Tribschenstrasse in der Stadt Luzern ein tödlicher Verkehrsunfall.
Bei einer Kollision mit einem Lastwagen wurde ein 81-jähriger Fahrradfahrer tödlich verletzt.
Am Mittwoch, 27. August 2025, ist es in Trogen zu einem Selbstunfall gekommen.
Kurz vor 13.15 Uhr fuhr ein 38-jähriger Mann mit einem Personenwagen mit Anhänger von Wald in Richtung Trogen.
Gestern Abend führten die Kader der Feuerwehren Niederglatt und Niederhasli eine gemeinsame Übung durch.
Im Fokus standen Pioniereinsätze, insbesondere die Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen und technische Unterstützung.
Am Mittwoch, 27. August 2025, um 17:30 Uhr ereignete sich auf der A5 im Osttunnel in Richtung Lausanne eine Kettenkollision mit fünf Fahrzeugen.
Eine Ambulanz des DPS Neuenburg wurde angefordert, um eine Person zur Kontrolle ins Spital Pourtalès zu bringen.
Einsatz No. 91 (27.08.2025): Ein Defekt an einem Schulbus löste eine Ölspur aus.
Durch den Shuttletransport führte die Spur über mehrere Strassen im Einsatzgebiet von Thalwil und Oberrieden.
Am Dienstag (26.08.2025), kurz vor 17 Uhr, ist es in einer Recyclinganlage an der Steinenbachstrasse zu einem Brand gekommen.
Ein Mitarbeiter bemerkte aus einer freistehenden Recycling-Mulde, die mit Elektroschrott gefüllt war, eine starke Rauchentwicklung und schlug umgehend Alarm.
In Herisau ist es am Dienstag, 26. August 2025, zwischen einem Auto und einem Motorrad zu einer Kollision gekommen.
Die beiden Lenker blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.