Gestern Abend brach im Keller eines Gebäudes in Freiburg ein Feuer aus. Mehrere Bewohner mussten evakuiert werden. Sie konnten alle wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Umstände und Ursachen des Brandes werden derzeit untersucht.
Am Donnerstag, 26. Februar 2026, kurz vor 13.55 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass es beim Östericher-Wideli in Sundlauenen (Gemeinde Beatenberg) zu einem Motorradunfall gekommen sei. Gemäss ersten Erkenntnissen war ein Motorradlenker von Interlaken herkommend in Richtung Merligen unterwegs, als es aus noch zu klärenden Gründen zu einer seitlich-frontalen Kollision mit einem entgegenkommenden Motorradlenker kam.
Nach der Tragödie in Crans-Montana hat der Staatsrat die kantonalen Brandschutzmassnahmen verstärkt. Die Durchführungfeusbestimmungen zum Gesetz über Brandschutz und Schutz vor Naturgefahren (RALPDIENS) wurden in seiner Sitzung vom 16. Februar 2026 geändert.
Am Samstag, 28. Februar 2026, circa 15.15 Uhr, ist es im Untersuchungsgefängnis Waaghof zu einer Rauchentwicklung gekommen. In einer Zelle brach ein Feuer aus.
Am Samstag, 28. Februar 2026, ging um 13:50 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung über eine Rauchentwicklung im Gebiet Gütsch in Unteriberg ein. Die sofort alarmierte Feuerwehr Unteriberg konnte vor Ort bereits ausgebranntes Grüngut und eine davon ausgehende Rauchentwicklung feststellen.
In der Nacht auf Samstag, 28. Februar 2026, kam es kurz nach 2 Uhr an der Steinerstrasse in Goldau in einer Lagerhalle zu einem Brand in einer Mulde mit Abfallsäcken. Die sofort ausgerückte Feuerwehr der Gemeinde Arth konnte den Brand rasch löschen.
Am Freitag, 27. Februar 2026, um ca. 23.00 Uhr, ereignete sich in Niederurnen ein Arbeitsunfall, bei welchem eine Person tödlich verletzt wurde. Ein 25-jähriger Arbeiter war mit Reinigungsarbeiten an einer Produktionsmaschine beschäftigt.
Am Freitag, 27. Februar 2026, circa 00.38 Uhr, ist es an der Inselstrasse zu einem Todesfall gekommen. Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge war ein Mann aus dem Fenster im fünften Stock einer Liegenschaft gestürzt.
Am Freitag, 27. Februar 2026, ereignete sich auf der Strasse von Lutry nach Savigny ein tödlicher Verkehrsunfall. Aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, verlor ein Motorradfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte auf die Fahrbahn. Er verstarb noch am Unfallort. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Nach der Beschädigung von mindestens einer Abwasserdruckleitung ist es am Freitag, 27. Februar 2026, in Winterthur-Sennhof zu einem Abwasseraustritt in einer Gewässerschutzzone gekommen. Die Gemeinden Wila, Turbenthal, Zell, Weisslingen sowie Winterthur-Sennhof werden gebeten, bis auf Weiteres den Wasserverbrauch zu reduzieren. Die Reparaturarbeiten laufen.
Die Feuerwehr Vaduz verfügt über ein neu beschriftetes Hubrettungsfahrzeug. Für das moderne Einsatzfahrzeug wurde das Design vollständig überarbeitet und an das aktuelle Erscheinungsbild der Feuerwehr Vaduz angepasst.
Am Donnerstagabend ist in Wünnewil ein Brand in einem Haus ausgebrochen, das sich im Umbau befindet. Mehrere Explosionen wurden gemeldet. Rund ein Dutzend Personen aus benachbarten Gebäuden mussten vorsorglich evakuiert werden. Keine Personen verletzt. Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Donnerstagnachmittag (26.02.2026) ist es in Uzwil zu einem Brand in einer Lagerhalle gekommen. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch hoher Sachschaden.
Eine 68-jährige Automobilistin fuhr am Mittwochabend auf der A3 Richtung Basel, als ihr Fahrzeug im Bözbergtunnel Feuer fing. In Effingen stand es schliesslich in Vollbrand. Die Feuerwehr Oberes Fricktal löschte die Flammen rasch. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch, 25. Februar, gegen Ende des Vormittags, ereignete sich auf der Autobahn A9 zwischen Bex und St-Maurice ein Verkehrsunfall mit einem Lastwagen. Der Lenker des Fahrzeugs wurde leicht verletzt.
Am Donnerstagmorgen (26.02.2026) ist es in einem Doppeleinfamilienhaus zu einem Brand gekommen. Die Rettungskräfte waren mit einem Grossaufgebot vor Ort. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.
Am Mittwochabend ist es auf der Surseestrasse bei Sempach Station zu einem Selbstunfall gekommen. Ein Motorradfahrer stürzte und verletzte sich erheblich. Der Abschnitt der Surseestrasse war wegen des Unfalls mehrere Stunden gesperrt.
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Neukirch an der Thur entstand am Mittwoch Sachschaden. Verletzt wurde niemand, die Brandursache wird abgeklärt.
In Neuenhof löste sich während der Fahrt an einem Traktor ein Vorderrad. Dabei wurde der Dieseltank beschädigt und Treibstoff floss in einen Schacht. Die Zürcherstrasse blieb für rund vier Stunden gesperrt. Im Vordergrund steht eine technische Ursache.
Die schwerverletzten Opfer sowie die Angehörigen der Verstorbenen der Brandkatastrophe von Crans-Montana sollen vom Bund einen einmaligen Solidaritätsbeitrag von 50 000 Franken erhalten. Weiter will der Bund einen runden Tisch einberufen, der die Betroffenen bei der Erarbeitung von aussergerichtlichen Lösungen unterstützt.
An der Unterführungsstrasse in Olten kam es am Samstag, 21. Februar 2026, zu einem Brand. Als Folge davon musste der Wohnungsmieter wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht werden. In der Zwischenzeit haben die Brandursachenabklärungen durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn ergeben, dass ein menschliches Verschulden zum Brand geführt haben dürfte.
Bei Rettungseinsätzen von Blaulichtorganisationen kommt es immer wieder zu Geschwindigkeitsüberschreitungen. Ein Vorstoss zielt darauf ab, das Verfahren bei der Prüfung solcher Übertretungen zu ändern, um den administrativen Aufwand für alle Beteiligten zu verringern.
Über mehrere Tage hinweg versuchte die Polizei, einen offenbar verwirrten Mann zu überprüfen. Nach der Anhaltung ordnete ein Arzt eine fürsorgerische Unterbringung an. Im Briefkasten der Regionalpolizei Lenzburg fanden sich über mehrere Tage hinweg Schriftstücke mit wirrem Inhalt eines 31-jährigen Absenders aus Seengen. Daraus ergaben sich ernsthafte Befürchtungen um seinen psychischen Zustand.
Der Fasnachtsmäntig verlief insgesamt geordnet, stellte für die Sanität Basel jedoch eine spürbare Belastung dar. Sie rückte bis Dienstagfrüh im Fasnachtsperimeter zu 26 Einsätzen aus. Im Vorfeld des Cortège kontrollierte die Kantonspolizei Basel-Stadt 17 Waggiswagen.
Die Liechtensteiner Blaulichtorganisationen verzeichnen ein insgesamt ruhiges Funken-Wochenende. Auch aus polizeilicher Sicht blieb das Einsatzgeschehen mehrheitlich im üblichen Rahmen.
Am Samstagabend ist in Gurbrü ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Rund um die Uhr einsatzbereit, getragen vom Milizsystem und moderner Technik: Ein Blick hinter die Kulissen der Feuerwehr Emmen zeigt, wie viel Engagement, Organisation und Flexibilität nötig sind, damit im Ernstfall alles funktioniert. Die Feuerwehr Emmen ist sowohl personell als auch technisch gut aufgestellt und wird politisch getragen.
An der Unterführungsstrasse in Olten kam es am Samstagabend in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand. Der Mieter der vom Brand betroffenen Wohnung musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht werden.
Am Montag, 16. Februar 2026, um 16:03 Uhr, wurden wir aufgrund eines Elementarereignisses an die Aumühlestrasse alarmiert. Im angrenzenden Wald stürzte ein Baum um, wobei die Baumkrone auf die Fahrbahn fiel und ein Verkehrshindernis bildete.
Bei der US-Botschaft in Bern hat am Freitag eine gemeinsame Krisenmanagement-Übung stattgefunden. Dabei trainierten die Stadtberner Feuerwehr und die Botschaftsmitarbeitenden den Ernstfall auf dem Botschaftsgelände.
Der Bundesrat will zur Bewältigung der Brandkatastrophe von Crans-Montana auf Bundesebene einen runden Tisch einsetzen. Am 20. Februar 2026 hat dazu unter der Leitung von Michael Schöll, Direktor des Bundesamts für Justiz (BJ), in Bern ein erstes Sondierungsgespräch stattgefunden.
Am Donnerstagnachmittag (19.02.2026) hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einer Schaumbildung im Steinlibach erhalten. Abklärungen des Umweltschadendienst des Kantons St.Gallen haben ergeben, dass Tensid haltiges Reinigungsmittel in einem Schacht entsorgt wurde.
Nach dem Selbstunfall eines Lastwagenfahrers in Frauenfeld floss am Donnerstag Diesel aus einem beschädigten Tank. Ein 46-jähriger Lastwagenfahrer bog kurz vor 20.45 Uhr von der Langfeldstrasse auf einen Parkplatz ab.
Am Donnerstagmorgen (19.2.2026) ist in Stallikon bei einem Kranunfall der Kranführer schwer verletzt worden. Wegen der aufwändigen Bergungsarbeiten bleibt die Bucheneggstrasse mehrere Tage gesperrt.
Am Donnerstagmorgen ist auf der Südspur der Autobahn A13 bei Domat/Ems ein Personenwagen vollständig ausgebrannt. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.