Am Donnerstagnachmittag, 23. Oktober 2025, machte sich in Arth ein parkiertes Auto selbständig und rollte in den Zugersee. Das Fahrzeug konnte in der Zwischenzeit durch Spezialisten aus dem See geborgen werden. Verletzt wurde niemand.
Baar: Rega-Einsatz nach Arbeitsunfall Bei Abbrucharbeiten auf einer Baustelle ist ein Deckenelement auf einen Kleinbagger gestürzt. Dabei wurde ein Arbeiter lebensbedrohlich verletzt. Mit der Rega wurde er in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Am Freitagmorgen, gegen 07.45 Uhr, geriet auf der Autobahn bei der Ausfahrt Bure in Fahrtrichtung Bern ein Fahrzeug in Brand. Die Polizei richtete eine Umleitung ein. Verletzt wurde niemand.
Infolge des Sturmtiefs "Benjamin" kam es in der Stadt Winterthur am Donnerstag, 23. Oktober 2025, zu einzelnen wetterbedingten Einsätzen. Das Tief brachte starke Windböen mit sich und führte zu kleineren Behinderungen im Stadtgebiet.
Am Donnerstagnachmittag, 23. Oktober 2025, kurz vor 14 Uhr, kam es bei einem Logistikunternehmen an der Lohagstrasse in Pratteln BL zu einem Zwischenfall. Dabei wurden fünf Mitarbeitende des Unternehmens verletzt.
Am Mittwoch, dem 23. Oktober, zog das Sturmtief "Benjamin" über die Schweiz hinweg. Auch im Kanton Basel-Stadt gab es einige Schäden. Die Mitarbeitenden der Berufs- und der Milizfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt hatten alle Hände voll zu tun. Glücklicherweise gab es bei allen Einsätzen, zu welchen die Blaulichtorganisationen gerufen wurden, nur eine leicht verletzte Person.
Die Feuerwehr Thalwil-Oberrieden hat einen neuen Audi Q4 etron in Betrieb genommen. Das Fahrzeug ersetzt seinen Vorgänger und wurde mit einem angepassten, auffälligen Design versehen.
Am Mittwoch (22.10.2025), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf dem Thurstich zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen. Dabei wurde der Dieseltank des Lastwagens aufgerissen. Rund 250 Liter Diesel flossen in der Folge auf die Strasse und teilweise auch in die Thur. Für die Reinigungsarbeiten musste die Toggenburgerstrasse phasenweise komplett gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
In der Nacht auf Sonntag griffen zwei Jugendliche auf der Schulstrasse in Frick zwei Angehörige der Feuerwehr tätlich an. Einer der Männer erlitt dabei leichte Verletzungen. Die Kantonspolizei Aargau sucht Zeugen.
Am Dienstagnachmittag, 21. Oktober 2025, kurz vor 13.30 Uhr, kam es auf der Rheinfelderstrasse in Muttenz BL zu einer Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen. Eine Person wurde dabei tödlich verletzt.
Ein Automobilist kam am Dienstag ausserhalb von Siglistorf von der Strasse ab. Der Wagen stürzte einen bewaldeten Abhang hinunter und blieb hängen. Die Feuerwehr befreite den unverletzten Lenker.
Ein Neulenker verlor in Spreitenbach die Herrschaft über einen leistungsstarken BMW. Dieser prallte schleudernd gegen eine Strassenlampe. Während am Auto Totalschaden entstand, wurde immerhin niemand verletzt.
Am Montag, 20. Oktober, um 15.50 Uhr fuhr ein 46-jähriger Mann aus Neuenburg mit seinem Auto auf der N20 durch die Gorges du Seyon in Richtung La Chaux-de-Fonds. Bei einem Überholmanöver verlor er in einer Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte in die Felswand.
Am Montagnachmittag hat sich in Twann-Tüscherz ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Linienbus ereignet. Der Busfahrer wurde verletzt und der Autofahrer leicht verletzt. Beide wurden mit Ambulanzen ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs aufgenommen.
Am Samstagnachmittag (18. Oktober 2025, ca. 13:45 Uhr) ereignete sich auf dem Bahnübergang in Hitzkirch eine Kollision zwischen einem Auto und der Seetalbahn. Eine 61-jährige Autofahrerin bog bei einer Baustelle beim Bahnhof Hitzkirch trotz Rotlicht ab und kollidierte mit der "Seetalbahn" (S9), die in Richtung Luzern unterwegs war.
Ein 18-jähriger Mann verursachte am frühen Sonntagmorgen (19. Oktober 2025, 02:00 Uhr) einen Selbstunfall auf der Hauptstrasse in Inwil. Auf der Strecke von Gisikon in Richtung Inwil verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen einen Signalmast.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es gestern (19.10.2025) kurz nach 12 Uhr auf der A13 im Gebiet von Gordola zu einem Verkehrsunfall gekommen ist. Ein 61-jähriger Schweizer aus dem Mendrisiotto war mit seinem Motorrad in Richtung Locarno unterwegs. Aus bislang ungeklärten Gründen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte.
Am Sonntagvormittag ist es auf der Brünigpassstrasse in Meiringen zu einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen. Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Samstagabend, kurz nach 20:45 Uhr, erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Verkehrsunfall an der Konsumstrasse in Goldach. Dort war ein 66-jähriger Mann mit seinem Auto beim Abbiegen in ein parkiertes Auto geprallt.
Am Freitag (17.10.2025), kurz vor 13:30 Uhr, hat sich auf der Umfahrungsstrasse H16 von Ebnat-Kappel ein Unfall mit drei beteiligten Autos ereignet. Eine 80-jährige Frau geriet mit ihrem Auto auf die Gegenfahrbahn und prallte dort in zwei entgegenkommende Autos. Bei der Kollision mit dem zweiten Auto überschlug es das Auto der 80-Jährigen. Sie wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt.
Am Freitag (17.10.2025) kurz vor 11:30 Uhr, hat sich auf der Umfahrung Bazenheid zwischen dem Anschluss Bräägg und Lütisburg eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet. Auf noch unbekannte Weise ist auch ein Lastwagen in den Unfall involviert. Er dürfte nachträglich in eines der Unfallfahrzeuge geprallt sein. Eine Autofahrerin wurde lebensbedrohlich verletzt. Die mutmassliche Unfallverursacherin wurde unbestimmt verletzt. Die Lastwagenchauffeurin blieb unverletzt.
Die Sicherheitsübung CEVA25 fand erfolgreich vom Dienstag, 14. Oktober um 18 Uhr bis Mittwoch, 15. Oktober 2025 um 3 Uhr auf der Bahnlinie zwischen Genève-Champel und der französischen Grenze statt. Ziel war es, Rettungsabläufe innerhalb und ausserhalb der Tunnel zu testen – zum Schutz der Bevölkerung.
Gestern Dienstag, 14. Oktober 2025, kurz nach 22.20 Uhr, ereignete sich auf der Axenstrasse ein Verkehrsunfall. Der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern fuhr auf der Axenstrasse in Richtung Flüelen.
Am Dienstagnachmittag (14.10.2025) ist in Beringen ein Traktor inkl. Anhänger mit Siloballenladung umgekippt. Personen wurden bei diesem Alleinunfall keine verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Wie kann sich ein Land auf Krisen vorbereiten? Wer muss was tun, damit die Bevölkerung geschützt und die Grundversorgung gewährleistet ist? In der Sicherheitswoche gingen Schülerinnen und Schüler diesen Fragen auf den Grund: Sie entwickelten eigenständig Lösungen für mögliche Katastrophen und Notlagen und lernten die Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes (Polizei, Feuerwehr, Gesundheitswesen, Zivilschutz, technische Betriebe) und die Rolle der Armee kennen.
Am Samstag, 11. Oktober 2025, um 13:33 Uhr, wurde die Feuerwehr Grosswangen wegen einer ausgelösten automatischen Brandmeldeanlage alarmiert. Der Einsatz erfolgte an der Ed.-Huberstrasse in Grosswangen.
Am Montagabend (13.10.2025), kurz vor 22:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1, Höhe Verzweigung Meggenhus, zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Ein 66-jähriger Mann prallte mit seinem Auto im Baustellenbereich in der Ausfahrt Meggenhus in eine Mulde. Er wurde lebensbedrohlich verletzt.
In der Nacht auf Montag entzog sich ein Autofahrer in Würenlos einer Verkehrskontrolle und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Wettingen. Der Lenker verlor im Kreisel die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte in ein Einkaufsgeschäft. Der Lenker und zwei Mitfahrerinnen wurden verletzt.
Am Samstag, 11.10.2025, um ca. 16:30 Uhr, kippte die Kabine des landwirtschaftlichen Motorkarren im Gebiet Oberers Mattli / Fellenrütti zur Seite. Die Unfallursache wird durch die Polizei abgeklärt.
Am Samstag ist es in Bern im Rahmen einer unbewilligten Kundgebung zu Ausschreitungen gekommen. Es kam zu massiven Sachbeschädigungen und die Einsatzkräfte wurden wiederholt mit gefährlichen Gegenständen angegriffen. Es mussten mehrfach Zwangsmittel eingesetzt werden. 18 Einsatzkräfte wurden verletzt. Ermittlungen sind im Gang.
Am Samstag (11.10.2025), kurz vor Mitternacht, ist es bei der Verzweigung Rationenstrasse / Saarfallweg zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Ein 28-jähriger Mann war fahrunfähig unterwegs. Es entstand Sachschaden, das Auto wurde sichergestellt.
Am späteren Freitagnachmittag ist bei einem Kreisel in Ilanz/Glion ein Tankanhänger gekippt. Verletzt wurde niemand. Ein 44-jähriger Lastwagenlenker fuhr gegen 15.45 Uhr mit einem Anhängerzug die Via da Lumnezia aufwärts, um in die Via Santeri zu gelangen.
Am Freitagnachmittag, 10. Oktober 2025, kollidierte im Kreis 12 ein Tram mit einer Fussgängerin. Diese wurde dadurch schwer verletzt und musste in kritischem Zustand in ein Spital gebracht werden, wo sie kurze Zeit später verstarb.
Am Donnerstagnachmittag ist es zwischen Hellbühl und Ruswil zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen gekommen. Zwei Personen wurden verletzt – zwei Kinder wurden zudem zur Kontrolle ins Spital gefahren. Der Strassenabschnitt war wegen des Unfalls für rund zwei Stunden gesperrt.
Die Einsatzkräfte schätzten die Lage so sein, dass ein Sirenenalarm ausgelöst wurde. Diese Warnung kann gemäss der aktuellen Lageeinschätzung aufgehoben werden. Für die Bevölkerung dürfte keine Gefahr mehr bestehen. Die Löscharbeiten dauern weiterhin an und die Feuerwehr versucht, die ausgelaufene Schmelze zu kühlen. Zu Personenschaden ist es nicht gekommen, der Sachschaden dürfte jedoch in die Millionenhöhe gehen.
Am Donnerstag (09.10.2025), kurz vor 21:30 Uhr, ist es in einer Firma an der Industriestrasse zu einem Brand gekommen. Gemäss aktuellen Erkenntnissen ist Schmelze aus einem Ofen übergelaufen und in den umliegenden Bereich innerhalb der Firma gelangt.
Heute Donnerstagnachmittag (9. Oktober 2025) ist der erste Airbus A350 der Swiss International Air Lines (SWISS) am Flughafen Zürich eingetroffen. Das Grossraumflugzeug wurde bei seiner Ankunft mit einer symbolischen Wassertaufe durch die Flughafenfeuerwehr empfangen. Die Landung erfolgte um 15:25 Uhr.
Bei einer Kollision zwischen einem Kleinmotorrad und einem Personenwagen ist am Donnerstagabend (09.10.2025) in Fällanden der Zweiradfahrer schwer verletzt worden. Er wurde vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und anschliessend ins Spital gebracht.
Am Donnerstagnachmittag (09.10.2025) verunfallte in Neuhausen am Rheinfall ein 24-jähriger Lenker mit einem Ford Mustang Mach 1. Es wurde bei diesem Verkehrsunfall niemand verletzt, jedoch entstand hoher Sachschaden. Die Unfallursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Dienstagabend kam es in Zollbrück zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.