In der Nacht auf Dienstag ist es in Steffisburg zu einem versuchten Einbruchdiebstahl auf einen Bancomaten gekommen.
Die unbekannte Täterschaft konnte kein Bargeld entwenden. Es werden Zeugen gesucht.
Am Montagmorgen ist es in Aeschlen bei Oberdiessbach zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein Mann verletzte sich dabei schwer und erlag am Montagabend seinen Verletzungen im Spital.
Am Sonntagmorgen wurde in Wilderswil ein Mann bei einem tätlichen Angriff verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gefahren werden.
Im Zuge einer Nachsuche konnte der mutmassliche Täter angehalten und festgenommen werden.
Die Gesamtsanierung der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz befand sich seit Anfang März in der letzten Bauphase.
Letzte Nacht wurde der einspurige Abschnitt abgebaut und die A8 am Brienzersee ist seit heute Morgen wieder ohne Einschränkungen befahrbar. Einzig der Rastplatz Glooten ist noch gesperrt. Zudem sind Anfang Juni nochmals Nachtsperrungen nötig für die Reinigung der Tunnel entlang der Strecke.
Am Montagabend hat sich in Biel ein Fahrzeugbrand ereignet.
Ein parkiertes Fahrzeug und ein Anhänger erlitten Totalschaden. Verletzt wurde niemand. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Am Samstagnachmittag ist es am Morgenhorn in Kandersteg zu einem Lawinenniedergang gekommen. Es wurden insgesamt drei Personen verschüttet.
Zwei Männer wurden leicht verletzt in Spitäler geflogen, ein Mann konnte nur noch tot geborgen werden.
Bereits am Freitagabend, kurz nach 18.00 Uhr, war die Air Zermatt zu einem anspruchsvollen Einsatz gerufen worden.
Zwei Zweierseilschaften waren bei den Fiescherhörnern von Wind und Nebel überrascht worden und am Berg blockiert.
Am Samstag, 24. Mai 2025, kam es am Vormittag in mehreren Quartieren der Stadt Bern zu einem Stromausfall.
Betroffen waren insbesondere die Gebiete Kirchenfeld, Ostring, Elfenau, Schosshalde, Brunnadern, Murifeld und Wittigkofen.
Die Kantonsstrasse 221 zwischen Gunten und Merligen ist heute (23. Mai 2025) ab 12 Uhr wieder einspurig für den Verkehr offen.
Nach dem gestrigen Hangrutsch hat das Tiefbauamt die Strasse geräumt.
Am frühen Donnerstagabend ist es in Aarwangen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Zug gekommen. Die Autolenkerin wurde dabei verletzt.
Die Bahnstrecke war unterbrochen. Der Strassenverkehr wurde wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Zum Unfall sind Ermittlungen im Gang.
Mit einem symbolischen Akt haben die Vertretungen des Bundesamts für Strassen ASTRA und der Regierungen der Kantone Bern und Solothurn den Start der Bauarbeiten für den 6-Streifen-Ausbau der A1 zwischen Luterbach und Härkingen begangen.
Die Bauarbeiten dauern rund acht Jahre. Ausweichverkehr durch die Gemeinden soll unterbunden werden.
Wegen eines Hangrutschs ist die Kantonsstrasse 221 zwischen Gunten und Merligen gesperrt.
Die Strasse ist mit Schlamm bedeckt, die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Tiefbauamts sowie ein Geologe sind vor Ort.
Häusliche Gewalt betrifft viele Menschen in der Schweiz und bleibt oft im Verborgenen.
Jährlich werden schweizweit rund 20’000 Fälle von Gewalt im häuslichen Kontext polizeilich erfasst.
Der Touring Club Schweiz (TCS) hat im Rahmen seines jährlichen Tests 20 Kindersitze bewertet. Obwohl die Anforderungen in diesem Jahr verschärft wurden, erhielten die meisten Modelle sehr gute Benotungen.
Nur ein Sitz wurde aufgrund einer Schwachstelle im Falle eines Unfalls als "bedingt empfehlenswert" eingestuft, während ein anderer aufgrund seines Schadstoffgehalts (PFAS) abgestraft wurde.
Am Mittwochmorgen ist der Kantonspolizei Bern ein versuchter betrügerischer Telefonanruf durch falsche Polizisten gemeldet worden.
Angezeigt wurde dabei die offizielle Telefonnummer der Kantonspolizei Bern. Die Polizei ruft zur Vorsicht auf und gibt Verhaltenstipps.
Die Kantonspolizei Bern hat im März und April gezielte Aktionen an den Brennpunkten in der Stadt Bern durchgeführt. Dabei wurden mehr als 160 Personenkontrollen und Anhaltungen durchgeführt, 85 Personen angezeigt und 120 Delikte festgestellt.
Zwölf Personen wurden vorübergehend in Haft versetzt, vier davon waren zur Verhaftung ausgeschrieben, eine Person wurde in Ausschaffungshaft gebracht.
Ein kleiner Funke reicht aus: Am Donnerstagnachmittag geriet in Riedt bei Erlen (TG) beim Abflammen von Unkraut die Holzuntersicht einer Liegenschaft in Brand. Ein 69-jähriger Mann hatte mit einem Gasbrenner gearbeitet, als eine Kunststoffabdeckung Feuer fing und schliesslich das angrenzende Holz entzündete.
Verletzt wurde niemand, doch der Schaden summiert sich laut Kantonspolizei Thurgau auf mehrere hundert Franken. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen, bevor es sich ausbreitete. Solche Vorfälle sind kein Einzelfall – und sie zeigen, wie schnell gut gemeinte Gartenarbeit zur Gefahr werden kann. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Risiken das Abflammen von Unkraut birgt, worauf Sie achten sollten und welche Alternativen wirklich sicher sind.
Derzeit sind vermehrt betrügerische E-Mails im Umlauf, die vorgeben, von Swiss Bankers zu stammen.
Darin wird behauptet, eine angeblich notwendige Aktivierung des „3D Secure“-Dienstes sei erforderlich – andernfalls werde die Kreditkarte in Kürze gesperrt.
Stichflammen, heisse Oberflächen und unsachgemässer Umgang mit Glut oder Gas: Beim Grillieren lauern Gefahren.
Die BFU empfiehlt deshalb, immer Grillhandschuhe zu tragen, das Feuer vorsichtig zu entfachen – und zu beachten, dass Glut und Asche noch stundenlang Brände verursachen können.
Das neue Polizeizentrum in Niederwangen BE wird künftig die gesamte kantonale Führungsinfrastruktur der Polizei beherbergen.
Im Boden unter dem Neubau wurden vier wasserführende Druckleitungen - sogenannte Düker - verlegt. Für sie lieferte die Debrunner Acifer AG robuste, hochdruckfähige PE-Rohre.
Die Kantonspolizei Bern hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Stadt Bern gezielte Fahrfähigkeitskontrollen durchgeführt.
Insgesamt wurden 11 Fahrzeuglenkende angezeigt, insbesondere wegen Fahren in alkoholisiertem Zustand und aufgrund Geschwindigkeitswiderhandlungen.
Am Sonntagvormittag ist ein Speedflyer bei der Landung in Stechelberg verunfallt und verstorben.
Eine Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft wurde eingeleitet.
Am Sonntagnachmittag ist in der Gemeinde Lenk ein Segelflugzeug abgestürzt. Der Pilot verletzte sich und wurde ins Spital geflogen.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Vor dem Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel wurde am Sonntagmittag vor dem Wankdorf Stadion ein FC-Basel-Fan von YB-Fans Fan tätlich angegangen.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen eingeleitet.
Am Samstagabend geriet in Forst-Längenbühl ein Zweifamilienhaus, zwei daneben parkierte Fahrzeuge sowie ein Camper in Vollbrand.
Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer löschen. Ermittlungen zur Brandursache und der Höhe des Sachschaden sind im Gang.
Am Samstagnachmittag ist es am Eiger auf dem Gemeindegebiet Lauterbrunnen zu einem Lawinenniedergang gekommen, bei dem sieben Personen mitgerissen wurden.Ein Mann ist noch vor Ort verstorben, ein zweiter Mann wurde vor Ort reanimiert, verstarb jedoch kurze Zeit später im Spital.
Fünf weitere Personen wurden verletzt in Spitäler geflogen. Im Einsatz standen zahlreiche Rettungskräfte, Helikopter und zwei Suchhunde. Abklärungen zum Ereignis sind im Gang.
Am Samstagmorgen ist es in Thun zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Ein Lenker wurde schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Spital gefahren.
Ein Kleinkind musste vorsorglich ins Spital gebracht werden. Der Unfall wird untersucht.
Eine 2023 durchgeführte Studie des bfu in Zusammenarbeit mit dem TCS zeigt: Die Hälfte aller Kinder ist im Auto falsch oder gar nicht gesichert.
Bei der Nutzung von Systemen für ältere Kinder, wie z. B. einer Sitzerhöhung, wurden mehr Fehler gemacht als bei Systemen für jüngere Kinder.
Aufgrund verschiedener Sanierungs- und Unterhaltsarbeiten sind die Ausfahrt Spiez auf der A6 und der Leissigen Tunnel auf der A8 während einiger Nächte gesperrt.
Die Betonplatte des Kreisverkehrs Spiez auf der A6 muss erneuert und die Fugen saniert werden.
Am Sonntag wird im Stadion Wankdorf des Meisterschaftsspiels zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel stattfinden.
Aufgrund des voraussichtlich grossen Besucheraufkommens kommt es in Bern zu Strassensperrungen und Einschränkungen für den Verkehr.
Am Donnerstag sind auf dem Areal Anstadt in Bern mehrere Tatverdächtige von Vermögensdelikten angehalten worden.
Diese werden unter anderem beschuldigt, Mittwochnacht in Gümligen eingebrochen zu sein und mitunter einen Tresor entwendet zu haben. Der Einsatz rund um das Anstadt-Areal dauerte mehrere Stunden, der Verkehr war zeitweise eingeschränkt.
Am Donnerstagabend ist eine Autolenkerin im Leissigentunnel mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert.
Die Frau wurde dabei schwer verletzt, der Lenker des entgegenkommenden Fahrzeugs wurde leicht verletzt. Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwochabend ist in einer Zelle der Polizeiwache Waisenhaus in Bern ein Brand ausgebrochen. Ein Insasse wurde dabei verletzt.
Gemäss aktuellem Ermittlungsstand steht eine vorsätzliche Brandlegung im Vordergrund. Weiterführende Ermittlungen sind im Gang.
Dass sich Betrüger auf Kleinanzeigenplattformen als Kaufinteressenten ausgeben und vorschlagen, den Kauf über einen angeblichen Paketdienst abzuwickeln, ist eine bereits bekannte Masche.
Neu setzen sie jedoch gefälschte Postquittungen ein, um glaubwürdiger zu wirken.
Aktuell kursiert eine gefälschte E-Mail im Namen von TEMU, in der ein kostenloses E-Bike als Gewinn versprochen wird.
Hinter dem harmlos wirkenden Aufruf zur Teilnahme an einer kurzen Umfrage verbirgt sich eine Phishingmasche, mit der Kriminelle an persönliche Daten und Zahlungsinformationen gelangen wollen.
Auf dem Überholstreifen der Autobahn A1 bei Oberbipp, in Fahrtrichtung Zürich, hat sich am Dienstagabend, 13. Mai 2025, eine Auffahrkollision mit drei Autos und einem Lieferwagen ereignet.
Dabei wurden vier Personen verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat am Wochenende in der Region Thun gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Insgesamt wurden elf Fahrzeuglenkende angezeigt, insbesondere wegen verursachen von Lärm.
Künftig können Produktfälschungen, die in Kleinsendungen in die Schweiz gelangen, einfacher vernichtet werden. Der Bundesrat hat am 14. Mai 2025 die Verordnung zum neuen Bundesgesetz über die Einführung eines vereinfachten Verfahrens zur Vernichtung von Kleinsendungen im Immaterialgüterrecht verabschiedet.
Die neuen Rechtsgrundlagen treten per 1. Juli 2025 in Kraft.
Cyberkriminelle sind mit immer raffinierteren Methoden unterwegs – insbesondere beim sogenannten Phishing.
Dabei versuchen Betrüger, über gefälschte E-Mails, Kurznachrichten oder Webseiten an persönliche Zugangsdaten, Passwörter oder Kreditkartendaten zu gelangen.
Die neuen Standorte der kantonalen Verwaltungseinheiten im Berner Jura sind bekannt. Die Bauarbeiten an den Gebäuden und den Provisorien kommen planmässig voran.
Planung und Budgets nehmen Gestalt an, um die gestaffelten Umzüge zum Jahresende zu ermöglichen.
Am Dienstagnachmittag ist es in Worb zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Auto mit Anhänger gekommen. Dabei wurden eine Person leicht verletzt und eine schwer verletzt. Eine dritte Person befindet sich in kritischem Zustand und eine vierte Person verstarb auf der Unfallstelle.
Aufgrund der Unfallarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.