Am Mittwoch, 21. August 2024, kurz vor 16 Uhr, ereignete sich in Matt, Bützihoren, Gemeinde Glarus Süd, ein Bergunfall mit Todesfolge.
Ein 80-jähriger Mann war mit seiner 73-jährigen Partnerin anlässlich einer Wanderung von der Seilbahn Weissenberge aus über das Bützihoren in Richtung Wissmeilen unterwegs.
Am Mittwoch, 21. August 2024, ca. 13:00 Uhr, wurde der Polizei von mehreren Privatpersonen ein Brand an der Seidenstrasse in Oberurnen gemeldet.
Auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses geriet ein Abfallsack in Brand. Vorsichtshalber wurden Bewohner des Hauses evakuiert.
Cyberkriminelle versenden täuschend echte Phishing-Mails im Namen des Finanzdienstleisters Yuh.
Das Ziel der Betrüger ist es, mit den erschlichenen Telefonnummern Einkäufe zu Lasten der Handyrechnungen ihrer Opfer zu tätigen.
Am gestrigen Dienstag, 20. August 2024, ca. 14:45 Uhr, ereignete sich in Rüti GL ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 20-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen von Linthal in Richtung Rüti auf der Hauptstrasse unterwegs.
Der Regierungsrat genehmigt Beiträge aus dem Ersatzbeitragsfonds für die Sanierung von Schutzräumen in Netstal, Riedern und Glarus.
Vier öffentliche Schutzräume der Gemeinde Glarus wurden in den Jahren 2022 und 2023 überprüft.
Am gestrigen Montag, 19. August 2024, ca. 16:10 Uhr, ereignete sich auf der SBB-Bahnlinie Ennenda–Glarus ein Personenunfall.
Eine Komposition der S-Bahn-Linie S25 war mit fahrplanmässiger Abfahrt um 16:09 Uhr von Ennenda in Fahrtrichtung Glarus unterwegs.
Am Sonntag, 18.08.2024, ca. 23:00 Uhr, kam es im Volksgarten in Glarus zu einem Raubüberfall auf einen 18-jährigen Mann.
Nach ersten Aussagen war das Opfer auf dem Weg vom Bahnhof via Volksgarten in Richtung Süden unterwegs. Unvermittelt sei er von drei Personen angesprochen worden, ob er arabisch sprechen würde.
Im Namen der Eidgenössischen Steuerverwaltung ESTV werden aktuell E-Mails mit einem angehängten Pdf-Dokument verschickt, in welchen über festgestellte Unregelmässigkeiten bei der Steuererklärung sowie bevorstehender rechtlicher Konsequenzen informiert wird.
Unter Verwendung der bekannten Logos der Schweizerischen Eidgenossenschaft soll das Vertrauen erschlichen und die Empfänger dazu gebracht werden, auf die betrügerische E-Mail zu reagieren.
Nach einer umfassenden Planungsphase feierte die Rega gestern gemeinsam mit Gästen aus Politik und Wirtschaft den Spatenstich für den Neubau der Rega-Basis in Mollis.
Die neue Rega-Basis wird der Molliser Crew optimale Bedingungen bieten, um rund um die Uhr für Menschen in Not einsatzbereit zu sein. Der Bezug des Neubaus ist auf die Wintersaison 2025 geplant.
Am Montag, 12.08.2024, ca. 15:20 Uhr, ereignete beim Bahnhof Weesen ein Landeunfall mit einem Gleitschirm.
Ein 58-jähriger Gleitschirmpilot startete in Ruein, Flims GR und beabsichtigte im Raum Mollis/Weesen zu landen.
Zum Schulbeginn sensibilisiert der Touring Club Schweiz Kinder, Eltern und Verkehrsteilnehmer bezüglich des Schulwegs.
Um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten, kommen verschiedene Tools zum Einsatz: zum Beispiel das Verkehrserziehungsprogramm Mobeeez mit zahlreichen Tipps für sicheres Velofahren, oder der „Safe2School Alert“ auf WhatsApp für Verkehrsteilnehmende.
Am Freitag, 09. August 2024, ca. 23:20 Uhr, kam es in Schwanden zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.
Ein 26-jähriger Lenker war mit seinem Motorrad in Schwanden auf der Hauptstrasse in Richtung Linthal unterwegs.
Am Freitag, 09.08.2024, ca. 11:40 Uhr, ereignete sich in Näfels auf dem Autobahnzubringer in Fahrtrichtung Glarus, zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad, ein Auffahrunfall.
Ein 38-jähriger Autofahrer, der sich auf dem Weg nach Glarus befand, lenkte in der Unterführung vor dem Lichtsignal SGU seinen Blick von der Fahrbahn ab, um eine in den Fussraum gefallene Wasserflasche aufzuheben.
Im Jahr 2023 wurden auf den Schweizer Strassen 50 Motorradfahrerinnen und -fahrer getötet und 1’160 schwer verletzt.
Der TCS stellt angesichts der Sommerhitze fest, dass zu viele Motorrad- und Rollerfahrerinnen bzw. -fahrer grundlegende Sicherheitsregeln missachten und ihre Schutzausrüstung vernachlässigen. Im Fachhandel ist Schutzausrüstung für alle Jahreszeiten und Temperaturen erhältlich.
Am Dienstag, 06.08.2024, ca. 17:45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 vor dem Kerenzerbergtunnel ein Selbstunfall.
Eine 62-jährige Autolenkerin fuhr auf der Überholspur in Fahrtrichtung Chur, als sie plötzlich die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und die linke Leitplanke touchierte.
Cyberkriminelle verschicken Schriftstücke im Namen der Zürcher Kantonalbank per Briefpost, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen.
In diesen Schreiben werden die Empfänger darüber informiert, dass eine Änderung im Zusammenhang mit der PhotoTAN für das Online-Banking vorgenommen und hierfür der ersichtliche QR-Code eingescannt werden muss.
Mit Bezug auf die bereits erfolgten Medienmitteilungen zum Brandfall ergibt sich folgendes Update:
Die Feuerwehren, welche seit Brandausbruch am 01.08.2024 durchgehend im Grosseinsatz standen (Polizei.news berichtete), konnten den Brand am Samstagmittag, 03.04.2024, erfolgreich löschen und die zerstörten Gebäudeteile mit schwerem Gerät abbrechen.
Am Samstag, 03.08.2024, ca. 21.30 Uhr, ereignete sich in Diesbach ein Verkehrsunfall. Von Linthal herkommend kollidierte ein Automobilist auf der Kantonsstrasse in Diesbach mit einer Baustellenabschrankung.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern fuhr der Lenker weiter Richtung Schwanden.
Im Zeitraum vom 01.08.2024 - 02.08.2024 ereignete sich bei einem Einfamilienhaus an der Dorfstrasse in Haslen ein Einschleichediebstahl.
Die unbekannte Täterschaft entwendete im Vorhäuschen Sport- und Bergschuhe im Wert von mehreren Hundert Franken.
Im Zeitraum vom 24.07.2024 - 02.08.2024 wurde im Unterdorf in Näfels in einen Gewerbebetrieb eingebrochen. Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich auf der Nordseite des Gebäudes gewaltsam Zutritt und entwendete Deliktsgut, darunter ein Velorennrad, im Wert von mehreren Tausend Franken.
Es entstand Sachschaden am Türschloss der Eingangstüre.
Mit Bezug auf die Medienmitteilung Nr. 141_24 vom 02.08.2024, 03.03 Uhr [Polizei.news berichtete], ergibt sich folgendes Update:
Die Feuerwehr konnte den Brand am Freitag, 02.08.2024, auf den betroffenen Gebäudekomplex eingrenzen und unter Kontrolle halten.
Am Donnerstag, 1. August 2024, ereignete sich an der Dörflistrasse in Mühlehorn ein Brandfall mit Sachschadenfolge.
Kurz nach 22.30 Uhr alarmierte ein Anwohner die Kantonale Notrufzentrale und meldete den Ausbruch eines Feuers in einem Wohn- und Geschäftshauskomplex in der Nähe des Bahnhofs Mühlehorn. Der Brand weitete sich vor allem in den oberen Stockwerken rasch aus, konnte jedoch durch die Einsatzkräfte der Feuerwehren Glarus Nord und Weesen sowie einem Lösch- und Rettungszug der SBB am frühen Morgen des 2. August 2024 unter Kontrolle gebracht werden.
Am Mittwoch, 31. Juli 2024, ca. 17:50 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Niederurnen ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 28-jährige Lenkerin fuhr mit einem Personenwagen von der Einfahrt Niederurnen auf die Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich.
Im Zeitraum zwischen dem 1. Juni und dem 29. Juli 2024 kam es auf dem Gemeindegebiet Glarus Süd zu insgesamt acht Explosionen von Sprengkörpern in Strassengalerien und Tunnels.
Dabei entstand Sachschaden an den Strasseneinrichtungen. Die Explosionen fanden zumeist nachts statt; bei den Sprengkörpern handelte es sich um mit Explosivstoffen gefüllte Rohre.
Am Mittwoch, 24. Juli 2024, konnte die Kantonspolizei Glarus in Niederurnen einen 59-jährigen Betäubungsmittelhändler verhaften.
Die anschliessende Durchsuchung der Wohnung, in welcher der Verhaftete logierte, förderte grössere Mengen von Bargeld und Betäubungsmitteln zutage. Insgesamt konnten unter Zuhilfenahme eines Spürhundes ca. ein Kilogramm Heroin, rund 40 Gramm Kokain sowie Streckmittel sichergestellt werden.
Am Dienstag, 30.07.2024, ca. 12:30 Uhr, ereignete sich in Obstalden, Mürtschenstock, Gemeinde Glarus Nord, ein Bergunfall mit Todesfolge.
Eine 57-jährige Frau war mit ihrem 47-jährigen Partner anlässlich einer Wandertour auf dem Mürtschenstock unterwegs. Nach einem Aufstieg über die Westflanke begaben sich die beiden Wanderer zur Ostseite des Bergs, um nach Murg zu gelangen.
Am Montag, 29.07.2024, 17:55 Uhr, ereignete sich auf der Klöntalerstrasse ein Verkehrsunfall.
Ein 35-jähriger Autofahrer, der mutmasslich unter Alkoholeinfluss stand, war mit seinem Personenwagen von Glarus kommend in Richtung Klöntal unterwegs.
Nun ist der Sommer doch noch gekommen. Die aktuell hohen Temperaturen führen schnell zu Hitze im Auto, was für Mensch und Tier lebensgefährlich sein kann. In der prallen Sonne heizt sich ein Auto sehr schnell auf bis zu 80 Grad auf. Der TCS gibt Tipps rund um das Thema Hitze im Auto für Verbrenner und E-Fahrzeuge.
Die meisten Leute unterschätzen, dass es bei sengender Sonne im Auto schon nach wenigen Minuten extrem heiss und für Mensch und Tier kritisch werden kann. Lässt man ein Auto in der prallen Sonne stehen, kann es sich bereits nach wenigen Minuten auf bis zu 50 Grad erwärmen und nach einer Stunde können die Temperaturen sogar bis zu 80 Grad erreichen. Aussentemperaturschwankungen und ändernde Sonneneinstrahlung können ein Fahrzeug zusätzlich erwärmen. Der Aufenthalt im Auto wird ab 40 Grad Celsius gefährlich.
Ein tolles Angebot ist nur sehr kurzzeitig verfügbar? Es muss sofort gehandelt werden, um die Chance wahrzunehmen?
Vorsicht! Das ist zu dringend, nicht wahr?!
Für viele Kinder gehts nach den Sommerferien wieder los mit dem Kindergarten oder mit der Schule. Für einen sicheren Schulstart ist wichtig, den Schulweg bereits einige Wochen vorher zu üben. Die BFU hat die wichtigsten Tipps für Eltern und Betreuungspersonen parat.
Vorbereitung für einen sicheren Schulweg ist das A und O. Damit Kinder sicher unterwegs sind, sollten Eltern und Betreuungspersonen den Schulweg mit ihnen üben. Und zwar nicht erst am ersten Kindergarten- oder Schultag, sondern bereits einige Wochen vorher und mehrmals.
Am Samstagabend, 27.07.2024 um ca. 18.00 Uhr ereignete sich auf der Klöntalstrasse in Riedern ein Unfall mit Verletzungsfolge.
Ein 38-jähriger Velofahrer war talwärts in Richtung Riedern unterwegs als er vor dem Fulenchopf zu spät die stehende Fahrzeugkolonne bemerkte.
Ein Unfall mit Verletzungsfolge ereignete sich um ca. 15.30 Uhr auf dem Linthdamm in Filzbach.
Ein Ehepaar fuhr mit ihren Elektrofahrrädern nebeneinander her in Richtung Seeweg als sie sich, aus unbekannten Gründen, gegenseitig touchierten und zu Fall kamen.
Am Samstag, 27.07.2024 um ca. 10.30 Uhr kam es auf der A3 in Richtung Chur zwischen der Verzweigung Reichburg und der Ausfahrt Bilten gleich zu zwei Auffahrkollisionen.
Eine 83-jährige Lenkerin bemerkte das Abbremsen des vorderen Fahrzeuges zu spät und es kam zur Kollision.
Am Samstagvormittag um ca. 11.05 Uhr ereignete sich in Näfels auf der Hauptstrasse ein Unfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer.
Ein 87-jähriger Fahrzeuglenker fuhr in Richtung Oberurnen und beabsichtigte von der Hauptstrasse zu den Parkplätzen des Haus Beuge abzubiegen.
Am Samstagnachmittag um ca. 14.00 Uhr kam es in Linthal auf der Klausentrasse in Richtung Urnerboden zu einem Selbstunfall.
Ein 27-jähriger Lenker verlor in der Kurve der Stichplattenkehre die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte mit der Steinmauer.
Am gestrigen Freitag, 26.07.2024 um 20.27 Uhr, vollführte eine vorerst unbekannte Person mit ihrem Auto auf der Autobahn A3, in Fahrtrichtung Zürich bei der Ausstellbucht Mühletal ein gefährliches Fahrmanöver.
Die Person wendete ihr Fahrzeug in der Ausstellbucht und fuhr als Falschfahrer wieder in Richtung Mühlehorn.
In der Nacht von Donnerstag, 25.07.2024, auf Freitag, 26.07.2024, wurde in einen Geschäftsbetrieb an der Hauptstrasse in Niederurnen eingebrochen.
Die unbekannten Täter verschafften sich durch das Einschlagen eines Fensters Zugang zum Gebäude.
Am Donnerstag, 25.07.2024. ca. 9:15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Filzbach ein Verkehrsunfall.
Ein 62-jähriger Autolenker fuhr auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur. Aufgrund stockendem Verkehrs bremste er ab.
Mit dem Ende der Ferien für einen Teil der Urlauberinnen und Urlauber wird der Rückreiseverkehr in den nächsten Wochen vor allem in Richtung Norden stark ansteigen. In den letzten Julitagen und während des ganzen Augusts ist vorwiegend an den Wochenenden mit vermehrten Staus zu rechnen.
Im Gotthard- und Mont-Blanc-Tunnel, auf dem Grossen St. Bernhard sowie auf der in Rekordzeit teilweise wiedereröffneten San-Bernardino-Route wird mit grossem Verkehrsaufkommen zu rechnen sein.
Zwischen Montag, 22.07.2024, 06:30 Uhr und Mittwoch, 24.07.2024, 07:10 Uhr, wurden bei einem Kontrollgang ein Diebstahl bei den vertäuten Booten beim Schiffsteg im Klöntal entdeckt.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich unerlaubten Zugang zum Schiffsteg und entwendete bei einem Boot seinen 114 Kilogramm schweren 4-Zylinder-Aussenbordmotor im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Samstag (20.07.2024), kurz nach 08:35 Uhr, erhielt die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung, wonach eine tote Person ungefähr 200 Meter vom Ufer entfernt im Obersee treiben würde.
Mehrere Angehörige des Seerettungsdienstes sowie Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen rückten daraufhin zum Fundort aus und bargen einen toten Mann.
Am Samstag, 20.07.2024, ca. 17.00 Uhr, ereignete sich in Netstal, im Gässli, bei einem Reiheneinfamilienhaus ein Brandfall.
Eine Nachbarin machte die Hausbesitzer darauf aufmerksam, dass es an der Westfassade des Gebäudes brennt.
Zwischen Dienstag, 16.07.2024 und Donnerstag, 18.07.2024, wurde in ein Einfamilienhaus an der Neuquartierstrasse in Oberurnen eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft drückte gewaltsam die Tür zum Wintergarten auf und verschaffte sich so Zutritt zum Gebäude.
Plötzlich meldet sich ein Bekannter per Telefon, Messenger oder E-Mail und macht eine Notlage geltend.
Achtung: Hinter der dringenden Anfrage könnten auch Betrüger stecken.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.