Am Dienstagabend ist auf der Schlittelbahn Foppa in Flims ein Quad mit zwei Arbeitern verunfallt.
Der Fahrzeuglenker verstarb noch auf der Unfallstelle.
In Zofingen kollidierte eine 39-jährige Automobilistin mit einem Kandelaber und einem Zaun.
Die Lenkerin war stark alkoholisiert. Während niemand verletzt wurde, entstand erheblicher Sachschaden.
Die schwerverletzten Opfer sowie die Angehörigen der Verstorbenen der Brandkatastrophe von Crans-Montana sollen vom Bund einen einmaligen Solidaritätsbeitrag von 50 000 Franken erhalten.
Weiter will der Bund einen runden Tisch einberufen, der die Betroffenen bei der Erarbeitung von aussergerichtlichen Lösungen unterstützt.
Im Thurgau sind Bettler und falsche Spendensammler unterwegs.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Steckborn zwei Klemmbrett-Betrüger festgenommen und bittet um Vorsicht.
Am Samstagabend, 21. Februar 2026, konnte die Polizei Basel-Landschaft in einer Liegenschaft an der Tannenstrasse in Münchenstein BL zwei mutmassliche Einbrecher festnehmen.
Kurz nach 20.00 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft die Meldung ein, dass soeben in eine Liegenschaft an der Tannnenstrasse eingebrochen worden sei.
Am Mittwoch, 25. Februar 2026, hat sich in Herisau eine Auffahrkollision zwischen drei Fahrzeugen ereignet.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Bei frühlingshaftem Wetter führte die Kantonspolizei Aargau an der Salhöhe eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Fünf Lenker waren viel zu schnell unterwegs, einer davon ohne Führerausweis und mutmasslich unter Drogeneinfluss.
An der Unterführungsstrasse in Olten kam es am Samstag, 21. Februar 2026, zu einem Brand. Als Folge davon musste der Wohnungsmieter wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht werden.
In der Zwischenzeit haben die Brandursachenabklärungen durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn ergeben, dass ein menschliches Verschulden zum Brand geführt haben dürfte.
Bei Rettungseinsätzen von Blaulichtorganisationen kommt es immer wieder zu Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Ein Vorstoss zielt darauf ab, das Verfahren bei der Prüfung solcher Übertretungen zu ändern, um den administrativen Aufwand für alle Beteiligten zu verringern.
Am Dienstag, dem 24. Februar 2026, gegen 15:00 Uhr, fuhr ein 18-jähriger Motorradfahrer aus dem südlichen Teil des Kantons auf der Kantonsstrasse zwischen Fenin und Neuenburg.
In einer Linkskurve kam das Motorrad von der Fahrbahn ab, und der Fahrer stürzte in einen Graben am rechten Strassenrand.
Am Dienstag, 24. Februar 2026, kam es auf der A4 zwischen Goldau und Seewen zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Auf Mittwoch hat der Hochdruckeinfluss zugenommen und die Luftmasse wurde abgetrocknet und erwärmt, einzig in der Grundschicht bleibt etwas Feuchtigkeit zurück.
Am Donnerstag und Freitag bestimmt eine Hochdruckbrücke das Wetter in der Schweiz. Dabei gelangt trockene und aussergewöhnlich milde Luft zu uns.
Am frühen Dienstagnachmittag (24.02.2026) hat die Lenkerin eines Personenwagens in der Stadt Schaffhausen ein Motorrad übersehen.
In der Folge kollidierte der Personenwagen frontal in das Motorrad. Der jugendliche Motorradfahrer wurde bei dieser Kollision verletzt.
Am Wochenende kam es in Zürich zu einem tätlichen Angriff auf einen Gemeinderatskandidaten.
Der Stadtrat ist besorgt über Gewalt und Vandalismus im Vorfeld der Gesamterneuerungswahlen vom 8. März 2026 und ruft zu Toleranz und Respekt auf.
Die am Fasnachtsmontag durchgeführten Stichproben-Kontrollen in öffentlich zugänglichen Cliquenkellern sind aus Sicht der Gebäudeversicherung sehr positiv verlaufen. Die Betreiberinnen und Betreiber sowie die Gäste nehmen ihre Verantwortung im Brandschutz wahr.
Kontrolliert wurden am Montag rund 20 Lokale und in keinem wurde eine offensichtliche Überbelegung festgestellt. In vielen Kellern wird die Einhaltung der maximal zulässigen Personenbelegung durch Türsteherinnen und Türsteher sichergestellt. Teilweise bildeten sich kleinere Warteschlangen vor den Eingängen. Ebenso wurde kein offenes Feuer angetroffen.
Der Flughafen Zürich ist beim Airport Service Quality (ASQ) Award erneut als bester Flughafen Europas ausgezeichnet worden. Dies gelang ihm in seiner Kategorie zum neunten Mal in Folge. Grundlage dieser Auszeichnung sind Passagierbefragungen.
Im Rahmen des ASQ-Awards steht der Flughafen Zürich seit 2018 ungeschlagen an der Spitze der Kategorie „Bester Flughafen Europas mit 25 bis 40 Millionen Passagieren“. Mit der erneuten Spitzenplatzierung bestätigt der Flughafen seine führende Position im internationalen Vergleich.
Seit Montag (23.02.2026) wurden der Kantonspolizei St.Gallen insgesamt fünf Einbrüche gemeldet.
Bei einem Einbruch in Muolen wurde aus einer Autogarage ein Audi A3 gestohlen.
Am Montagabend (23.02.2026) ist an der Biltnerstrasse ein Tankstellenshop überfallen worden.
Im Zuge der anschliessenden Fahndung wurde kurz darauf durch die Kantonspolizei Glarus ein 20-jähriger Eritreer festgenommen.
Am Dienstag (24.02.2026) ist es auf der Autobahn A1 zwischen dem Rosenbergtunnel und St.Gallen-Winkeln zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Beteiligt waren zwei Autos sowie ein Sattelmotorfahrzeug. Eine 27-jährige Frau wurde dabei eher leicht verletzt. Durch den Unfall entstand auf der Stadtautobahn ein grösserer Rückstau. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Täglich nutzen Pendler, Ferienreisende und Transitverkehr den Seelisbergtunnel. Enge Raumverhältnisse, gleichmässige Beleuchtung und eine monotone Umgebung verändern die Wahrnehmung am Steuer. Eine häufig unterschätzte Gefahr ist dabei ein zu geringer Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Zu dichtes Auffahren kann im Tunnel schnell zu...
Heute Morgen haben sich auf der Autobahn A2 im Sonnenbergtunnel Auffahrkollisionen mit sechs beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen im Morgenverkehr.
Über mehrere Tage hinweg versuchte die Polizei, einen offenbar verwirrten Mann zu überprüfen. Nach der Anhaltung ordnete ein Arzt eine fürsorgerische Unterbringung an.
Im Briefkasten der Regionalpolizei Lenzburg fanden sich über mehrere Tage hinweg Schriftstücke mit wirrem Inhalt eines 31-jährigen Absenders aus Seengen. Daraus ergaben sich ernsthafte Befürchtungen um seinen psychischen Zustand.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass sich heute Morgen kurz nach 9:30 Uhr ein Arbeitsunfall in einem Rohstoffhandelsunternehmen in der Via Luigi Favre in Balerna ereignet hat.
Laut ersten Ermittlungen betankte ein 57-jähriger italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Italien einen Tankwagen in etwa drei Metern Höhe.
Ab sofort steht den öffentlichen Apotheken im Kanton Bern ein neues digitales Lernmodul zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt zur Verfügung.
Es hilft Mitarbeitenden von Apotheken, Gewalt in Paarbeziehungen bei älteren Menschen zu erkennen und Betroffene auf Unterstützungsangebote hinzuweisen.
Nach über 25 Jahren Betrieb wird der Abschnitt der A9 zwischen Sion-Est und Sierre-Est umfassend saniert.
Die Arbeiten starten im März 2025 und dauern bis Ende 2028.
Jedes Jahr verlieren durchschnittlich sieben Kinder auf Schweizer Strassen ihr Leben, 170 werden schwer verletzt.
Um die Verkehrssicherheit von Kindern in der Schweiz zu stärken, bringt die BFU zentrale Akteure der Präventionsarbeit an nationalen Fachveranstaltungen zusammen.
Der Fasnachtsmäntig verlief insgesamt geordnet, stellte für die Sanität Basel jedoch eine spürbare Belastung dar.
Sie rückte bis Dienstagfrüh im Fasnachtsperimeter zu 26 Einsätzen aus. Im Vorfeld des Cortège kontrollierte die Kantonspolizei Basel-Stadt 17 Waggiswagen.
Anfang März beginnen im Erhaltungsprojekt Hagnau-Augst die Bauarbeiten 2026.
Der diesjährige Baustellenbetrieb konzentriert sich auf den Tunnel Schweizerhalle.
Die St.Georgen-Strasse wird ab Dienstagabend, 24. Februar 2026 zwischen 18 und 7 Uhr gesperrt.
Zudem gilt rund um die Uhr eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.
Am Montagmorgen (23.02.2026) ist es im Osten der Stadt zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein Mann wurde bei Forstarbeiten von einem Baumstamm getroffen und eher schwer verletzt.
In Laupersdorf hat am Montagnachmittag, 23. Februar 2026, ein Automobilist eine Fussgängerin übersehen, die mit zwei Kindern die Thalstrasse auf einem Fussgängerstreifen überqueren wollte.
Dabei wurde die Frau mittelschwer und ein Kind leicht verletzt.
In den kommenden Tagen findet über dem Raum Basel der turnusmässige Bildflug statt.
Dabei werden in Zusammenarbeit mit den Städten Lörrach und Weil am Rhein sowie der Gemeinde Inzlingen hochauflösende Luftbilder in Form von Senkrecht- und Schrägaufnahmen erstellt.
Am Montagnachmittag stürzte ein Velofahrer in Alpnach Dorf auf der Brünigstrasse in Fahrtrichtung Sarnen und verletzte sich dabei lebensbedrohlich. Die Kantonspolizei Obwalden sucht Zeugen.
Am Montag, 23.02.2026, ca. 16:30 Uhr, fuhr ein 84-jähriger Velofahrer in Alpnach Dorf auf der Brünigstrasse in Richtung Sarnen.
Am Montagmittag ist es in Wiedlisbach zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Der Lenker des Autos verletzte sich dabei schwer und wurde mit einem Helikopter der Rega ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Die Luzerner Polizei hat im Juli 2025 in der Stadt Luzern einen Mann aus Eritrea festgenommen, nachdem er Kokain an einen Abnehmer verkauft hatte.
Die anschliessenden Ermittlungen ergaben, dass der mutmassliche Drogendealer im Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis Juli 2025 rund 700 Gramm Kokain im Wert von rund 70’000 Franken an verschiedene Abnehmer verkauft haben soll.
Am Freitagabend, 20. Februar 2026, hat die Luzerner Polizei in Willisau einen 50-jährigen Serben festgenommen. Der Mann war als Geldkurier unterwegs und sollte bei einer Frau mehrere tausend Franken abholen.
Zuvor war die Frau von Unbekannten kontaktiert worden, die sich als Bankberater ausgaben. Sie forderten sie auf, dem Kurier, der bei ihr vorbeikomme, mehrere tausend Franken in bar zu übergeben. Dies sei angeblich notwendig, um die Echtheit des Geldes zu überprüfen.
Nach Angriffen auf junge Männer hat die Kantonspolizei Zürich in der Nacht auf Samstag (21.02.2026) im Bezirk Andelfingen vier jugendliche Tatverdächtige festgenommen.
Kurz vor 23.30 Uhr ging bei der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, wonach eine Gruppe junger Männer von drei bis vier Tätern tätlich angegriffen und verletzt worden sei.
Was bedeuten eigentlich zwei aufeinanderfolgende Haltelinien bei einem Lichtsignal und wo muss man korrekt anhalten?
Genau das erklären wir euch im heutigen Video unserer Serie.
Zwischen einem Hoch über der Iberischen Halbinsel und einer Tiefdruckzone über Nordeuropa liegt die Schweiz in einer mässigen Westströmung. Diese hat in der Nacht auf Montag eine Kaltfront zur Alpennordseite geführt.
Nach einer kurzen Wetterberuhigung folgt heute Abend eine Warmfront. Am Dienstag baut sich über Mitteleuropa ein Hoch auf, welches bis am Abend von Westen her für eine allmähliche Abtrocknung der Luftmasse sorgt.
Am Montag, 23. Februar 2026, meldete sich Markenbotschafter SchneeToni alias Antonio Spitaleri erneut live für Polizei.news.
Nachdem in den vergangenen Tagen wiederholt über Lawinenunfälle berichtet werden musste, widmete sich der aktuelle Live-Stream einer zentralen Frage: Was passiert rechtlich und finanziell, wenn jemand eine Lawine auslöst?
Am Freitag, 20. Februar 2026, fand in Brunnen im Kanton Schwyz der langersehnte Durchschlag mit der Tunnelbohrmaschine (Durchmesser: 3,80 m) im Projekt „Entwässerungsstollen Ingenbohl” statt.
Zahlreiche Projektbeteiligte waren anwesend.
Morgestraich: Vorwärts, Marsch! Heute um 4 Uhr war es wieder so weit – in Basel sind die Lichter ausgegangen und der Basler Morgestraich hat unsere Stadt in eine ganz besondere Stimmung getaucht.
Wir waren mittendrin statt nur dabei. Zwischen Piccolos, Trommeln und leuchtenden Laternen durften wir diesen einzigartigen Moment gemeinsam mit euch erleben. Das ist jedes Jahr aufs Neue bewegend und macht uns stolz.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.