Schweiz

Interlaken BE: Hund in Ausbildung – Malinois-Welpe Maui trainiert spielerisch auf KOSIT

Erinnern Sie sich an Maui, den jungen Malinois, den wir Ihnen vorgestellt hatten, als unsere Mitarbeiterin Federica ihn in Empfang nahm? Diesmal haben wir die beiden im Ausbildungszentrum KOSIT in Interlaken begleitet, wo sie an einem Kurs für Junghunde teilnahmen – ein wichtiger Schritt in der Ausbildung eines zukünftigen Diensthundes.

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Walterswil ZG: 26-Jähriger verliert Kontrolle – Selbstunfall auf A14

Nur wenige Minuten nach einem ersten Unfall kam es am Montagmorgen (24. November 2025) auf der A14 zwischen Walterswil und Baar zu einem weiteren Selbstunfall. Ein 26-jähriger Lenker verlor ebenfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in die Leiteinrichtung.

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Baar ZG: 45-Jähriger prallt auf A14 mit Fahrzeugheck in Mittelleitplanke

Am Montagmorgen (24. November 2025, kurz vor 05:45 Uhr) kam es auf der Autobahn A14 zwischen Baar und Walterswil zu einem Selbstunfall. Ein 45-jähriger Lenker verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit dem Fahrzeugheck in die Mittelleitplanke.

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Unterägeri ZG: Frau (18) auf Fussgängerstreifen angefahren und erheblich verletzt

Am Montagmorgen (24. November 2025) wurde in Neuägeri (Gemeinde Unterägeri) eine junge Frau beim Überqueren eines Fussgängerstreifens von einem Auto erfasst. Die 18-jährige Fussgängerin erlitt dabei erhebliche Verletzungen.

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Bern BE: Tödlicher Selbstunfall – 41-Jähriger prallt gegen Beton, Teile fliegen auf A1

Am Sonntagnachmittag ist es in Bern zu einem schweren Selbstunfall gekommen. Dabei wurde eine Person schwer verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gefahren, ehe sie dort verstarb. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.

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Stadt Luzern LU: Raser flüchtet vor Polizei – Polizist bei Kontrolle leicht verletzt

Am frühen Sonntagmorgen (23. November 2025, kurz vor 03.30 Uhr) wurde ein Polizist der Luzerner Polizei in der Stadt Luzern verletzt. Eine Patrouille wollte einen Autofahrer kontrollieren, der auf der Winkelriedstrasse den Motor seines Autos mehrfach hochdrehte und mit übersetzter Geschwindigkeit durch die Stadt fuhr.

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Littau LU: 14-Jährige stürzt beim Aussteigen – Beine unter weiterfahrendem Bus eingeklemmt

Am Sonntagnachmittag (23. November 2025, ca. 17:30 Uhr) stieg eine 14-jährige Jugendliche an der Bushaltestelle "Rönnimoosrain" aus dem Bus. Dabei stürzte sie und geriet mit den Beinen unter das weiterfahrende Fahrzeug.

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Kriens LU: Lenker (54) rutscht bei Schnee in Graben – Selbstunfall in Obernau

Am Freitagabend (21. November 2025, nach 22:00 Uhr) verursachte ein 54-jähriger Lenker auf der Hergiswaldstrasse einen Selbstunfall. Auf der schneebedeckten Fahrbahn verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, rutschte damit über eine Böschung und kam in einem Graben zum Stillstand.

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Littau LU: Zusammenstoss bei Littauer Kreuzung – Lenkerin zur Kontrolle ins Spital

Am Samstagmittag (22. November 2025, nach 11:30 Uhr) kam es bei der Verzweigung Grudligen–Kleinrüti zu einer Kollision zwischen zwei Autos. Eine Person wurde vom Rettungsdienst 144 zur Kontrolle ins Spital gefahren.

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Montreux VD: Betrunkener Fahrer erfasst Mutter und Sohn auf Trottoir – Sohn in Lebensgefahr

Am Samstag, 22. November 2025, gegen 19.40 Uhr, ereignete sich auf der Avenue des Alpes in Montreux ein schwerer Verkehrsunfall mit fünf Autos und zwei Fussgängern. Die beiden Fussgänger, eine 51-jährige Mutter und ihr 19-jähriger Sohn aus China, wurden schwer verletzt. Das Leben des jungen Mannes ist in Gefahr. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

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St. Margrethen SG: Rumänen schmuggeln Gold und Schmuck im Brotlaib – Zoll schlägt zu

Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) haben am Grenzübergang St. Margrethen ein Fahrzeug kontrolliert und dabei mutmasslich gestohlenes Diebesgut entdeckt – teilweise in einem Brotlaib versteckt. Am 19. November 2025 hielten Mitarbeitende des BAZG am Grenzübergang St. Margrethen ein ausreisendes Fahrzeug mit französischem Kontrollschild an.

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Basel BS: Fussgängerzone gestärkt – versenkbare Poller regeln Zufahrt ab Dienstag

Ab morgen, Dienstag, 25. November 2025 regelt in der Kasernenstrasse eine Poller-Anlage die Zufahrt in das Zentrum Kleinbasels und verdeutlicht die bestehenden Verkehrsregeln der fussgängerfreundlichen Innenstadt. Am Dienstag, 25. November 2025 geht in der Kasernenstrasse auf der Höhe Klingental eine neue Poller-Anlage in Betrieb.

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Schweiz: TCS testet E-Autos mit Anhänger – Tesla verliert bis zu 147 Prozent Reichweite

E-Autos als Zugfahrzeuge von Anhängern sind noch wenig verbreitet. Der TCS hat fünf Modelle untersucht und zieht ein positives Fazit. Der Verlust an Reichweite und der höhere Verbrauch sind ähnlich wie bei Verbrennern, die Anhänger ziehen. Bei Steigungen hat der Elektromotor sogar mehr Zugkraft.

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Galerie SG: Kletterer stürzt 20 Meter in die Tiefe – Rega fliegt ihn ins Spital

Am Sonntag (23.11.2025), kurz vor 14:15 Uhr, ist es im Klettergebiet Galerie zu einem Kletterunfall gekommen. Ein 30-jähriger Mann stürzte rund 20 Meter in die Tiefe. Er wurde dabei eher schwer verletzt. Die Rega brachte ihn ins Spital.

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Kanton Aargau: Grossaktion gegen mobile Einbrecherbanden – 700 Fahrzeuge gestoppt

Die Kantonspolizei Aargau führte am Samstag gemeinsam mit Partnerorganisationen eine koordinierte Grossaktion durch. Ziel war es, mobile Tätergruppen früh zu erkennen, Einbrüche zu verhindern und Straftaten konsequent zu ahnden.

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Zofingen AG: Neuer Velokeller mit mehr Platz – Sanierung dauert bis Frühjahr 2026

Die Parkplätze für Velos und andere Zweiräder an der Florastrasse westlich des Bahnhofs Zofingen sind in die Jahre gekommen. Sie werden deshalb bis im Frühjahr 2026 erneuert und ausgebaut. Während der Bauzeit steht ein Teil der Aussenplätze zur Verfügung, nicht aber der Velokeller. Als Alternative kann das Veloparking unter dem Bahnhofplatz genutzt werden. Der Zugang zu den Perrons ist für Fussgänger gewährleistet.

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Zofingen AG: Polizei geht mit Fusspatrouillen gegen Dämmerungseinbrecher vor

Die Regionalpolizei Zofingen verstärkt ihre sichtbare Präsenz im gesamten Einsatzgebiet, um Dämmerungseinbrüchen wirksam vorzubeugen. Auf den Hauptverkehrsachsen finden in den frühen Abendstunden vermehrt gezielte Verkehrskontrollen statt, wobei besonderes Augenmerk auf verdächtige Fahrzeuge und auffälliges Verhalten gelegt wird.

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Kanton Bern: Mit 280 Plakaten gegen häusliche Gewalt – 145 Gemeinden machen mit

Die Berner Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt (BIG) führt diesen Dezember zum zweiten Mal zusammen mit zahlreichen Gemeinden die Plakatkampagne "Nein zu häuslicher Gewalt" durch. Ziel ist es, auf regionale Hilfsangebote aufmerksam zu machen und betroffene Personen sowie ihr Umfeld zu ermutigen, sich Unterstützung zu holen.

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Wetter am Montag, 24.11.2025: Feucht-mild mit Föhn – Schneegrenze sinkt gegen Abend

Ein Tief mit Zentrum bei den Britischen Inseln und über der Nordsee verlagert seinen Kern am Montag Richtung Benelux-Staaten. An seiner Südflanke gelangt mit einer kräftigen Westströmung sehr feuchte und milde Luft zu unserem Land. In den Alpen ist vorübergehend Föhn aufgekommen. Am Dienstag zieht das Tief unter Abschwächung weiter nach Osten und mit einer Winddrehung auf Nord setzt eine Nordstaulage und Zufuhr sukzessiv kühlerer Luft ein.

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Furttal ZH: ASTRA bewilligt Testbetrieb für Robotaxis – Trainingsphase gestartet

Meilenstein für das Pilotprojekt „iamo“: Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat die Bewilligung zum automatisierten Fahren im Furttal erteilt. Damit werden die Fahrzeuge erstmals selbstfahrend im Strassenverkehr eingesetzt – vorerst noch mit Sicherheitspersonen und ohne Fahrgäste an Bord. Nun wird die Automatisierungstechnologie optimal auf den späteren Betrieb vorbereitet.

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Kloten ZH: Flughafen als Übungsgelände – Kantonspolizei probt den Ernstfall

Um in einem Ernstfall schnellstmöglich reagieren und Ihnen helfen zu können, proben wir zusammen mit diversen andern Rettungskräften und Organisationen realitätsnahe Szenarien. Dieses Foto ist am vergangenen Dienstag im Rahmen einer Notfallübung am Flughafen entstanden.

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Alle JU: Auto gerät auf Gegenfahrbahn – zwei Verletzte bei heftigem Crash

Am Sonntag, dem 23.11.2025, gegen 14:30 Uhr fuhr ein Autofahrer von Alle in Richtung Porrentruy. In einer Rechtskurve beim Ortsteil "Sous le Noir Bois" geriet er aufgrund seines körperlichen Zustands und einer Unaufmerksamkeit von seiner Fahrspur ab und auf die Gegenfahrbahn.

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Egerkingen SO: 35-jähriger Tunesier nach Diebstählen aus Autos festgenommen

In Egerkingen beging in der Nacht auf Sonntag eine vorerst unbekannte Täterschaft mutmasslich Diebstähle aus mehreren Fahrzeugen. Im Verlauf der eingeleiteten Fahndung konnte ein 35-jähriger Tunesier als dringend tatverdächtige Person angehalten und für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen werden.

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Rothrist AG: 47-jähriger Algerier nach Auto-Diebstahlserie verhaftet – Zeugen gesucht

Ein Anwohner meldete in Rothrist eine Person, die mehrere parkierte Autos durchsuchte. Kurz darauf hielt eine Patrouille der Regionalpolizei Zofingen einen 47-jährigen Algerier an, der Deliktsgut aus mehreren Fahrzeugdiebstählen mitführte.

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Brugg AG: Algerischer Einbrecher (25) dank iPad-Ortung in Basel geschnappt

In Brugg brach eine unbekannte Person in ein Einfamilienhaus ein. Die sofortige Meldung der Familie und die rasche Ortung eines gestohlenen iPads führten dazu, dass eine Patrouille des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit in Basel einen Tatverdächtigen kontrollieren und festnehmen konnte.

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Davos GR: Kontrollverlust in Kurve – Kleinbus landet auf Seite, Strasse blockiert

Am Samstagnachmittag um 14:10 Uhr befuhr ein 47-jähriger Fahrzeuglenker zusammen mit einem Beifahrer die Landwasserstrasse in Davos Wiesen in Richtung Tiefencastel. Bei einem Linkskurvenausgang gelangte der Kleinbus an den rechten Fahrbahnrand und weiter auf ein angrenzendes, mit Schnee versetztes, Wiesenbord.

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Kanton St.Gallen SG: Raser mit 191 km/h und Alkohol – fünf Lenker aus dem Verkehr gezogen

Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen (23.11.2025), hat die Kantonspolizei St.Gallen fünf fahrunfähige oder alkoholisierte Fahrzeuglenker angehalten. Einer der Verkehrsteilnehmer war fahrunfähig sowie mit einer Geschwindigkeit von 191 km/h auf der Autobahn unterwegs. Alle fehlbaren Männer gelangen bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen sowie bei der Jugendstaatsanwaltschaft zur Anzeige.

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Basel BS: Trottoir-Räumung wird kantonal geregelt – 280 Kräfte im Wintereinsatz

Ab diesem Winter übernimmt der Kanton die Schneeräumung der Basler Trottoirs. Trottoirs werden nach dem Ende des Schneefalls tagsüber innerhalb von fünf Stunden geräumt. Wie gewohnt befreit das Bau- und Verkehrsdepartement Strassen und Plätze von Schnee. Bei grossen Schneemengen, gefrierendem Schnee oder anhaltendem Schneefall dauert die Räumung länger.

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Aigle VD: Drei neue Rhône-Fussgängerbrücken geplant – Siegerprojekte jetzt ausgestellt

Im Rahmen des dritten Sanierungsprojekts für die Rhône haben die Kantone Waadt und Wallis einen Ingenieur- und Architekturwettbewerb für den Entwurf von drei neuen Fussgängerbrücken für den Rad- und Fussverkehr ausgeschrieben. Die Brücken in Illarsaz, Charbonnière und Gryonne verbinden die beiden Ufer der Rhône und fördern nachhaltiges Reisen zwischen den Gemeinden der Regionen Waadt und Wallis-Chablais.

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Wetter am Sonntag, 23.11.2025: Föhn und milde Luft, Regen breitet sich zunehmend aus

Im Laufe des Sonntages steuert ein Tief mit einer zunehmenden Südwestströmung eine Warmfront zur Schweiz und über den Alpen kommt eine Föhnströmung auf. Am Montag zieht das Tief Richtung Benelux-Staaten. An seiner Südflanke gelangt mit kräftiger Westströmung sehr feuchte und mildere Luft zu unserem Land. Am Dienstag zieht das Tief unter Abschwächung nach Osten weiter und mit einer Winddrehung auf Nordwest setzt eine Nordstaulage ein.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.