Zwei Autofahrerinnen wurden am Samstagmorgen in Schweizersholz bei einer Frontalkollision leicht bis mittelschwer verletzt.
Eine Frau musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag, 22. November 2025, ist es in Schachen b. Herisau zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Vier Personen wurden verletzt und mit der Rettung ins Spital verbracht. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Ein 21-jähriger Lenker eines Personenwagens fuhr um 11:30 Uhr auf der Via Grevas von St. Moritz Bad kommend in Richtung Samedan.
Infolge eines Unwohlseins gelangte sein Fahrzeug auf der salznassen Fahrbahnhälfte gegen einen seeseitigen Holz-Zaun, kollidierte zunächst mit diesem und kam in der Folge an einem den Strassenkörper flankierenden Baum zum Stillstand.
Beim Brand in einem Materialraum eines Sportausbildungszentrums in Niederhasli ist am Samstagvormittag (22.11.2025) ein Sachschaden in der Höhe von über einhunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Tessin und die Gemeindepolizeien führen in der Woche 48, vom 24.11.2025 bis 30.11.2025, mobile und semi-stationäre Geschwindigkeitskontrollen durch.
Grund ist die hohe Unfallgefahr durch überhöhte Geschwindigkeit. Die Polizei ruft alle Fahrzeuglenkenden zur Einhaltung der Tempolimits auf, um die eigene Sicherheit und jene der anderen Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Ein Anwohner meldete der Kantonalen Notrufzentrale kurz vor 10 Uhr, dass drei Männer an der Bühlstrasse versuchten hatten, in eine Liegenschaft einzubrechen.
Als die Männer ihn bemerkten, seien sie in Richtung Dorfzentrum geflüchtet.
Am Samstag, 22. November 2025, kurz nach 9.35 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass es an der Thalgutstrasse in Wichtrach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen sei.
Gemäss ersten Erkenntnissen kollidierten ein Auto und ein Lieferwagen aus noch ungeklärten Gründen frontal miteinander.
Am Freitagabend, kurz vor 21.00 Uhr, fuhr ein 34-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Fidesstrasse.
Dabei kollidierte er gemäss ersten Erkenntnissen mit mehreren abgestellten Fahrzeugen.
Rund zehn Minuten später, um circa 01.40 Uhr, kam es in Olten auf der Gösgerstrasse zu einem weiteren Selbstunfall.
Ein 28-jähriger Autolenker verlor nach ersten Erkenntnissen die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Brückengeländer.
Am Samstag, 22. November 2025, kam es um circa 01.30 Uhr zu einem Selbstunfall in Luterbach.
Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein 41-jähriger Mann auf der Zuchwilerstrasse von Zuchwil nach Luterbach unterwegs gewesen sein, als er von der Fahrbahn abkam und nach Zusammenstössen mit dem Randleitposten und Verkehrsschildern schliesslich im Wiesland zu stehen kam.
Am Freitag, 21. November 2025, kurz nach 16.30 Uhr, wurde die Postfiliale in Wettingen zum Tatort eines Raubüberfalles.
Ein unbekannter, vermummter Mann betrat das Geschäft und forderte von einem Angestellten Geld. Dabei bedrohte er diesen mit einer Faustfeuerwaffe.
Ein Autofahrer war gegen 22.30 Uhr auf der Obertorstrasse in Richtung Bitzistrasse unterwegs.
In einer Linkskurve kam das Fahrzeug von der verschneiten Strasse ab und kollidierte mit einem Steinpoller.
Am Freitag, 21. November 2025, gegen 20.15 Uhr, wurde an der Gewerbestrasse in Bellach ein Jugendlicher durch eine Stichwaffe verletzt.
Der Jugendliche wurde in der Folge mittels Ambulanz in ein Spital gebracht.
Kurz nach 00.30 Uhr fuhr ein 24-jähriger Mann mit dem Auto vom Tüfenberg in Richtung Schönengrund.
In einer Rechtskurve verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug und geriet über den linken Strassenrand hinaus.
Am Freitagnachmittag, 16.45 Uhr, fuhr ein 55-jähriger Automobilist auf der Hubstrasse in Richtung Herisau.
Im Bereich der Einmündung zur Degersheimerstrasse geriet das Fahrzeug ins Rutschen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagabend und in der Nacht zum Samstag in Weinfelden und Weiningen zwei fahrunfähige Personen aus dem Verkehr gezogen.
Kurz vor 20 Uhr beurteilten Einsatzkräfte der Verkehrspolizei bei einer Verkehrskontrolle an der Lagerstrasse in Weinfelden einen Autofahrer als fahrunfähig.
Am Freitagmittag (21.11.2025) hat ein 46-jähriger Mann einen Verkehrsunfall mit zwei weiteren beteiligten Fahrzeugen verursacht.
Er war mit Sommerpneus unterwegs. Bei der Kollision wurde niemand verletzt. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute, kurz nach 6.30 Uhr, in Bodio in einem Wohnhaus an der Piazza della Gèsora ein Brand ausgebrochen ist.
Vorsorglich wurde die provisorische Evakuierung von rund dreissig Personen aus angrenzenden Gebäuden angeordnet.
Am Freitag (21.11.2025), zwischen 18 und 19:15 Uhr, hat sich eine unbekannte Täterschaft über eine Terrassentür gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung an der Ekkehardstrasse verschafft.
In der Wohnung durchsuchte sie Räume und Behältnisse und stahl verschiedenen Schmuck.
Am Freitag (21.11.2025), zwischen 14:45 und 20:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Rietbergstrasse in eine Parterre-Wohnung eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Sitzplatztür gewaltsam Zutritt zu der Wohnung und durchsuchte verschiedene Behältnisse und Räumlichkeiten.
Am Samstag (22.11.2025), um 2 Uhr, ist es auf der Neckerstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 26-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft und musste seinen Führerausweis abgeben. Er wurde unbestimmt verletzt vom Rettungsdienst ins Spital überführt.
Am Freitagabend ist es in Walliswil bei Wangen zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Zwei Personen wurden verletzt und mit je einer Ambulanz ins Spital gefahren. Der Unfall wird untersucht.
Am Freitag wurden im Berner Münster 34 neue Kolleginnen und Kollegen anlässlich ihrer Beeidigung feierlich ins Korps von Schutz und Rettung Bern aufgenommen.
Sie verstärken künftig den Rettungsdienst, die Berufsfeuerwehr sowie die Sanitäts- und Feuerwehrnotrufzentrale. Im Rahmen der Feier fanden zudem die Kommandowechsel von Schutz und Rettung Bern und der Feuerwehr Bern statt.
Am Freitag, 21.11.2025, um 17:15 Uhr verlor ein Personenwagenlenker auf der Brünigstrasse in Lungern, die Beherrschung über sein Fahrzeug.
In der Folge stürzte es in den Lungerersee.
Wegen eines Bremsmanövers geriet ein dunkler Lieferwagen ins Schleudern und kollidierte mit einer Mauer.
Am Freitagvormittag (21.11.2025) um zirka 09.15 Uhr fuhr ein 43-jähriger Mann mit einem dunklen Lieferwagen von Appenzell in Richtung Hundwil.
Ein Tief über dem Golf von Genua bestimmt das Wetter im Alpenraum. Es führt mit einer südöstlichen Strömung in der Höhe recht feuchte Luft zu den Alpen und in Bodennähe mit Bise feuchte Polarluft zur Alpennordseite.
Am Samstag dehnt sich ein Zwischenhoch von Westen zum Alpenraum aus und trocknet die Luftmasse zögerlich ab. Nach einer klaren, kalten Nacht führt eine auffrischende Südwestströmung im Laufe des Sonntags feuchte und vorübergehend mildere Luft zum Alpenraum.
Ab Montag, 24. November 2025 verkehrt die Tramlinie 14 wieder durchgehend zwischen Aeschenplatz und Pratteln.
Der Kanton, die BVB und IWB haben Tramgleise und darunterliegende Leitungen in der Zeughausstrasse sowie die gleichnamige Haltestelle erneuert. Bis zum Ende der laufenden Bauarbeiten Mitte 2026 muss das Bau- und Verkehrsdepartement die Zeughausstrasse, Teile der Gellertstrasse sowie die Unterführung Brüglingerstrasse zeitweise für Autos sperren.
Nach 25 Jahren Betrieb wird der A9-Abschnitt zwischen Sion-Ost und Sierre-Ost komplett saniert.
Die Arbeiten beginnen im März 2026 und dauern bis Ende 2028. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat dazu eine eigene Projektwebsite aufgeschaltet: www.astra.admin.ch/a9-sion-sierre.
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) lässt den Zustand der Rhône-Brücke auf der A9 zwischen Bex und St-Maurice untersuchen.
Die Untersuchungen dienen der Beurteilung des Bauwerkszustands sowie allfälliger Sanierungsmassnahmen. Für die Arbeiten wird der Verkehr während vier Nächten in beiden Richtungen auf je eine Spur reduziert.
Am Donnerstagabend (20.11.2025) ist ein Autofahrer auf der Martinsbruggstrasse mit einem Bus und einem weiteren Fahrzeug kollidiert.
Der Mann setzte seine Fahrt mit dem stark beschädigten Auto fort. Er fuhr trotz Führerausweisentzug und wurde als fahrunfähig eingestuft. Eine Person wurde verletzt. Es entstand ein hoher Sachschaden.
Zwischen Donnerstagabend, 20. und Freitagvormittag, 21. November 2025, ist es in Appenzell Ausserrhoden zu mehreren Verkehrsunfällen während des starken Schneefalls gekommen.
Bei einem Verkehrsunfall in Schwellbrunn erlitt ein Fahrzeuglenker leichte Verletzungen und bei einer Auffahrkollision in Herisau wurde ebenfalls eine beteiligte Person verletzt. In den übrigen Fällen blieb es bei Sachschaden.
Am Donnerstag, 20. November 2025, ca. 21:00 Uhr ereignete sich auf der Klausenstrasse ein Selbstunfall.
Ein 19-jähriger Fahrzeuglenker fuhr mit seinem Personenwagen von Linthal herkommend auf der schneebedeckten Klausenstrasse bis zur Wintersperre und anschliessend wieder zurück nach Linthal.
Am Freitag, 21. November 2025, um 06:45 Uhr ereignete sich auf der Flechsenstrasse in Mollis ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen.
Ein 27-jähriger Fahrzeuglenker fuhr mit seinem Lieferwagen auf der Flechsenstrasse von Weesen in Richtung Oberurnen.
In Giswil OW kam es vergangene Nacht zu einem Grossbrand. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht vom 20. auf den 21.11.2025 kam es in Giswil, Mühlemattli, zu einem Grossbrand. Dabei wurde eine Werkhalle komplett zerstört (>>Polizei.news berichtete<<).
Bei einer gemeinsamen Polizeiaktion sind am Donnerstagabend mehrere Verkehrskontrollen an verschiedenen Örtlichkeiten durchgeführt worden.
Dabei wurden gesamthaft rund 300 Personen und mehr als 200 Fahrzeuge kontrolliert. Mehrere Personen werden zuhanden der jeweils zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am Freitag, 21. November 2025, um ca. 07:45 Uhr, ereignete sich auf der Schwändistrasse in Fahrtrichtung Ennenda ein Verkehrsunfall.
Eine 19-jährige Fahrzeuglenkerin war auf der schneebedeckten Strasse von Schwändi in Richtung Ennenda unterwegs.
Am Freitag (21.11.2025), kurz vor 10 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und zwei Fussgängerinnen gekommen.
Die beiden Frauen im Alter von 78 und 79 Jahren wurden leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte die beiden ins Spital.
Ab dem frühen Freitagmorgen (21.11.2025) sind der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen 20 Verkehrsunfällen gemeldet worden.
Bei den Unfällen kam es lediglich zu Sachschaden. Die Unfälle sind vor allem auf die nicht an die Strassen- und Witterungsverhältnisse angepassten Geschwindigkeiten der Verkehrsteilnehmenden oder unzureichende Ausrüstung zurückzuführen. Durch die Unfälle entstand ein Sachschaden von über hunderttausend Franken. Bei sieben der gemeldeten Unfälle war die Kantonspolizei St.Gallen lediglich bei der Schadenregelung behilflich.
Am Donnerstagabend (20.11.2025) sind während einer Kontrolle im Rahmen der Einbruchskampagne im Bezirk Horgen drei Männer verhaftet worden.
Während der Kontrolle wurden mehrere Fahrzeuge und deren Insassen kontrolliert.
Mattenbach – Kurz nach 08.00 Uhr stoppte eine Patrouille einen 12-Jährigen, der mit einem E-Trottinett auf der Scheideggstrasse unterwegs war.
Der Bub gab an, das Gefährt von seinem Vater für den Schulweg erhalten zu haben.
Am Freitagmorgen, 21. November 2025, kontrollierte die Stadtpolizei Winterthur zwischen 06.00 und 07.00 Uhr zahlreiche Fahrzeuge und deren Insassen.
Fünf Lenkerinnen und Lenker mussten ihre Scheiben zuerst vollständig vom Schnee befreien, bevor sie weiterfahren konnten.
In den letzten Stunden hat es in der Stadt St.Gallen geschneit. Mehrere Unfälle wurden gemeldet, verletzt wurde niemand.
Einige Fahrzeuge blieben auf den schneebedeckten Fahrbahnen stecken und verursachten Verkehrsbehinderungen. Auch der öffentliche Verkehr war von Verspätungen betroffen. Das Tiefbauamt ist seit den frühen Morgenstunden im Einsatz und räumt die Strassen.
Seit Donnerstagabend (20. November 2025) ist es im Kanton Luzern zu mehreren Verkehrsunfällen auf den teils schneebedeckten Strassen gekommen.
In allen Fällen blieb es bei Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.