Am Donnerstag (20. November 2025, ca. 18:30 Uhr) bog eine Frau mit ihrem E-Bike von der Melchnauerstrasse in St. Urban nach rechts in die Altbürerstrasse ein.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es dabei zur Kollision mit einem Auto, welches bereits auf der Altbürerstrasse unterwegs war.
Eine Fussgängerin überquerte am Donnerstagabend (20. November 2025, ca. 17:40 Uhr) die Horwerstrasse in Kriens. Dies an einer Stelle, wo sich kein Fussgängerstreifen befand.
In Baldegg geriet am Donnerstagabend (ca. 18:50 Uhr) eine Autofahrerin ins Rutschen und geriet dabei auf das Bahngleis, wo das Auto stecken blieb.
Verletzt wurde niemand.
Eine Autofahrerin rutschte am Freitag (kurz nach 08:30 Uhr) über die Verzweigung Schwerzistrasse/Winkelstrasse in Ruswil.
Dabei kam sie von der Strasse ab und prallte gegen einen Beleuchtungskandelaber.
Am Freitagmorgen (21. November 2025, kurz nach 07:00 Uhr) kam es auf der Seetalstrasse in Richtung Emmen zu einer Auffahrkollision.
Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Mitte Juli ist eine Frau am Moossee Opfer eines sexuellen Übergriffs durch einen zunächst unbekannten Mann geworden.
Im Rahmen der daraufhin aufgenommenen umfangreichen Ermittlungen konnte ein mutmasslicher Täter identifiziert und in der Folge festgenommen werden.
Die Luzerner Polizei hat am frühen Freitagmorgen einen mutmasslichen Einschleichdieb festgenommen.
Ihm wird vorgeworfen in eine Firma eingeschlichen zu sein und dort mehrere Behältnisse geöffnet und durchsucht zu haben. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Autofahrer und einem Kind ist das Kind am Donnerstagabend (21.11.2025) in Illnau (Gemeinde Illnau-Effretikon) verletzt worden.
Nach 18 Uhr fuhr ein 56-jähriger Autofahrer auf der Bisikonerstrasse Richtung der Verzweigung mit der Usterstrasse.
Zwei Ladendiebe haben in verschiedenen Verkaufsgeschäften Waren im Wert von rund 4'000 Franken gestohlen.
Die beiden Rumänen wurden festgenommen, bestraft und aus der Schweiz weggewiesen.
Am Freitagmorgen ist es in Bowil zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurden zwei Personen verletzt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Donnerstagabend (20.11.2025), zwischen 18:15 und 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit dem TCS und der LIGA Lindengut-Garage eine Lichtkontrolle durchgeführt.
Bei 16 Fahrzeugen wurden die Kontrollschildbeleuchtungen ersetzt. Bei 17 Fahrzeugen wurden die Scheinwerfer korrekt eingestellt.
Am Freitag (21.11.2025), kurz vor 1 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Es wurden dabei parkierte Autos beschädigt. Ein 32-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag (21.11.2025), kurz vor 3:15 Uhr, ist es auf der Talhüsli zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Ein 62-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (20.11.2025), kurz vor Mitternacht, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Sattelmotorfahrzeug gekommen.
Für die Bergung des Sattelmotorfahrzeugs musste die Strasse gesperrt werden. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (20.11.2025), kurz nach 18:15 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Liegenschaft am Rütiberg erhalten.
Der Bewohner konnte den Brand selbständig löschen. Im Zuge des Feuerwehreinsatzes wurden in der Liegenschaft mehrere Hanfpflanzen gefunden.
Am Donnerstagmittag (20.11.2025), kurz vor 12 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einer Drohung gegenüber einer Amtsperson erhalten.
Im Rahmen eines daraufhin stattfindenden Polizeieinsatzes ist der mutmassliche Bedroher mit einem Auto geflüchtet, hat eine Strassensperre umfahren und ist bei einer zweiten Strassensperre angehalten worden. Dabei kam es zu Schäden an zwei Polizeiautos und dem Fluchtauto.
Bei der Luzerner Polizei und bei der Kantonspolizei Schwyz sind Personendaten von Mitarbeitenden durch Fremdpersonen entwendet worden.
Die Sicherheitslücke konnte geschlossen werden. Die Einsatzbereitschaft der beiden Polizeikorps stand nie in Gefahr.
In Giswil OW brach am späten Donnerstagabend in einer Werkhalle ein Feuer aus. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Gebäude bereits in Vollbrand und erlitt Totalschaden.
Mehrere Personen wurden evakuiert, es gab jedoch keine Verletzten.
Ein zunächst unbekannter Mann machte sich am Donnerstagabend in Seon an einem Auto zu schaffen.
Auf der Fahndung nahm die Polizei den Verdächtigen fest.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Niederbipp zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt und mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung des Unfallhergangs Zeuginnen und Zeugen.
Am Sonntagabend ist in Wichtrach in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen.
In diesem Zusammenhang konnte am Montag ein Mann angehalten werden. Er wird beschuldigt, für den Ausbruch des Brandes verantwortlich zu sein.
Am Donnerstagnachmittag ist es auf der Nationalstrasse N29 zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen. Beide Fahrzeuglenker wurden leicht verletzt.
Am Samstag, 29. November 2025, findet in der Mehrzweckhalle in Seltisberg BL das traditionelle Jahreskonzert der Polizeimusik Basel-Landschaft statt.
Wie immer gibt es auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Konzertprogramm. Konzertbeginn ist um 20.00 Uhr.
Bei einem Selbstunfall auf der Autobahn A7 bei Kemmental blieb ein Lieferwagenfahrer am Donnerstag unverletzt.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 23-jähriger Lieferwagenfahrer kurz vor 11 Uhr auf der Autobahn A7 in Richtung Zürich unterwegs.
SchneeToni, der Polizei.news-Markenbotschafter, war mit Hund Mito auf dem Tannenberg in Haslen (GL) unterwegs – und hat beeindruckende Bilder einer frisch verschneiten Winterlandschaft mitgebracht.
Am 20. November 2025 zeigte sich das Glarnerland tief winterlich: Frischer Schnee bedeckt die Hänge, Bäume tragen ein zartes Weiss, und über den Bergen reisst zwischen Nebelschwaden der Himmel dramatisch auf.
Ein Tief mit Kern bei der Ostsee steuert mit nordwestlicher Strömung feuchte Polarluft zur Alpennordseite. Auf Freitag zieht das Tief ostwärts ab und über dem Golf von Genua entsteht ein neues Tief, das unser Wetter bestimmt.
Der Wind über der Schweiz dreht auf Nordost und es gelangt mit Bise noch kältere Luft zur Alpennordseite. Am Samstag dehnt sich von Westen ein Zwischenhoch zum Alpenraum aus, und die Luftmasse wird zögerlich abgetrocknet. Mit anhaltender Bise bleibt es kalt.
Safety Signage hat gemeinsam mit AMAG Import mehrere Demofahrzeuge des Modells VW ID Buzz neu gestaltet.
Vom ersten Entwurf bis zur finalen Beschriftung wurde das komplette Fahrzeugdesign überarbeitet und modernisiert. Entstanden ist ein professioneller Look, der Sicherheit, Qualität und Innovation vereint.
Am Donnerstag, dem 20. November, um 6:25 Uhr, fuhr eine 27-jährige Frau aus der Region St-Imier/BE mit ihrem Pkw auf der Strasse zwischen Bugnenets und Le Pâquier.
Kurz vor dem Ortseingang von Le Pâquier, an der Stelle Prés Jaquet, verlor sie beim Ausfahren aus einer Rechtskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug, als sie versuchte, stehenden Fahrzeugen auszuweichen, und geriet in den rechten Strassenrand.
Am Donnerstag, 20. Oktober 2025, ca. 12.00 Uhr, ereignete sich in Glarus ein Verkehrsunfall.
Eine Autolenkerin beabsichtige, von der Bankstrasse in die Hauptstrasse einzubiegen, und übersah dabei das von der Bahnhofstrasse herannahende Fahrzeug.
Aktion „Licht gibt Sicht“ 2025
In der Zeit vom Montag, 27. Oktober, bis Sonntag, 16. November 2025, führte die Kantonspolizei Glarus kantonsweit die Aktion "Licht gibt Sicht" durch.
Oberwinterthur – Ein Unfall ereignete sich kurz nach 12.00 Uhr an der Stadlerstrasse.
Ein 79-jähriger Autofahrer fuhr stadteinwärts und kollidierte auf Höhe "Im Langen" mit einem 7-jährigen Buben.
Seen – Kurz vor 13.00 Uhr kontrollierten Fahnder der Stadtpolizei einen 36-jährigen Mann und stellten Marihuana sicher.
Ermittlungen führten zum mutmasslichen Verkäufer.
Oberwinterthur – Am Donnerstagmorgen, 20. November 2025, kurz nach 07.00 Uhr fuhr ein 30-jähriger Autofahrer auf der Frauenfelderstrasse stadteinwärts und bog rechts in die Stationsstrasse ab.
Dabei übersah er mutmasslich die 42-jährige E-Bike-Lenkerin, die in gleicher Richtung unterwegs war.
Am Mittwoch (19.11.2025), zwischen 16:45 Uhr und 21:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Twirrenstrasse in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Innere der Wohnung.
Ruhe und Bestimmtheit, Pragmatismus und Verhältnismässigkeit, Dienstbereitschaft und Leidenschaft sind wichtige Voraussetzungen für eine wirksame Krisenbewältigung.
Martin Bühler, Regierungsrat des Kantons Graubünden und Oberst im Generalstab, blickt zurück auf die Bewältigung der Naturkatastrophe in Bondo. Er erzählt von seinem Ausbildungsweg, der in Gabun begann und ihn dann nach Schiers, Zürich und Chur führte, sowie von seiner militärischen Ausbildung, bei der er zum Grenadier und danach zum Offizier wurde. Martin Bühlers Engagement in der Armee und in der Politik zeugt vom Mehrwert des Milizdienstes sowie von der Berufung zum Dienst an der Gemeinschaft.
Am Donnerstagmorgen hat sich auf der Route du Mont-Crosin in Villeret ein Selbstunfall eines Lieferwagens ereignet.
Der Beifahrer des Fahrzeugs verstarb noch auf der Unfallstelle. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Heute Morgen hat sich auf der Autobahn A14 in Ebikon eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Acht Personen wurden zur Kontrolle durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der Unfall führte zu erheblichem Rückstau.
Am Dienstagabend kollidierte eine PW-Lenkerin mit einer Fussgängerin, die auf einem Fussgängerstreifen die Fahrbahn querte.
Die Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt. Da die Aussagen der Unfallbeteiligten nicht übereinstimmen, sucht die Polizei Augenzeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.