Am Montag, 24. November, werden die Arbeiten an der Felswand im Bereich der Ochsenwaldkurve abgeschlossen.
Somit kann die Brünig-Passstrasse ab Nachmittag um 16:00 Uhr wieder in beide Richtungen und ohne Einschränkungen befahren werden.
Bei einem Einfamilienhaus in Bergdietikon brach am Abend ein Brand aus.
Die Feuerwehr konnte das Gebäude retten. Dennoch entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am vergangenen Freitag (14.11.2025) wurden wir aufgrund der Auslösung einer Löschanlage in einem Serverraum im Neubau des Spitals Frauenfeld alarmiert.
Durch die automatische Aktivierung wurde gleichzeitig die Brandmeldeanlage ausgelöst.
Innert zwei Stunden mussten lediglich sieben Beanstandungen ausgesprochen werden.
Am Mittwochabend (19.11.2025) hat die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden in Zusammenarbeit mit dem Touring Club Schweiz und der Garage Sepp Fässler AG eine Kontrolle mit Schwerpunkt Beleuchtung durchgeführt.
Am Mittwochmorgen (19.11.2025) hat die Stadtpolizei St.Gallen gleich drei Autofahrende angehalten, welche mit vereisten Scheiben und damit stark eingeschränktem Sichtfeld unterwegs waren.
Sie werden zur Anzeige gebracht.
In der Nacht von Mittwoch (19.11.2025) auf Donnerstag (20.11.2025) hat die Schaffhauser Polizei zusammen mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit in Stein am Rhein einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, ein Auto aufgebrochen und daraus Gegenstände gestohlen zu haben.
Kurz nach Mitternacht am Donnerstag (20.11.2025) ist bei der Schaffhauser Polizei die Meldung eingegangen, dass in Stein am Rhein mehrere Personen versuchen in ein Auto einzubrechen.
Middes: Schwerer Verkehrsunfall mit vier verletzten Personen
Letzte Nacht verlor in Middes ein betrunkener Lenker mit drei Personen an Bord die Kontrolle über sein Auto. Dieses kam von der Strasse ab und beim Überschlagen wurden alle Insassen aus dem Fahrzeug geschleudert. Die REGA und drei Ambulanzen standen im Einsatz. Der Verkehr wurde während 3 ½ Stunden wechselseitig geführt.
Beim Zusammenstoss mit einer Pferdekutsche wurde am Mittwoch in Amlikon-Bissegg ein Fussgänger mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Kutscher wurde leicht verletzt.
Aktuell häufen sich in Schaffhausen Meldungen zu vermeintlich betrügerischen Anrufen im Namen der Spitex.
Dabei werden unterschiedliche Dienstleitungen angeboten, Daten erfragt oder Termine für Gesundheitskontrollen zu vereinbaren versucht. Die Schaffhauser Polizei rät grundsätzlich zur Vorsicht.
Ein Autofahrer ist am Steuer eingeschlafen, von der Strasse abgekommen und in eine Hauswand geprallt.
Mit erheblichen Verletzungen musste der Lenker ins Spital eingeliefert werden.
A8 Interlaken-Ost – Brienz: Nachtsperrungen für Anpassungen an der elektrischen Ausrüstung
Die A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz wurde in den letzten Jahren umfassend saniert.
Im Kanton Thurgau finden vom 25. November bis am 10. Dezember 2025 anlässlich der Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen statt.
Am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, startet die nationale Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" und endet am 10. Dezember mit dem Internationalen Tag der Menschenrechte. Ziel der Kampagne ist es, auf geschlechtsspezifische Gewalt und ihre Folgen aufmerksam zu machen. Das Fokusthema in diesem Jahr lautet: Geschlechtsspezifische Gewalt und Behinderungen.
Die Lebensräume vieler Wildtierarten werden durch Infrastrukturbauten wie Strassen und Eisenbahnen sowie die Ausdehnung der Dörfer und Städte zerschnitten.
Wildtiere brauchen aber zusammenhängende Lebensräume, beispielsweise um täglich Nahrungs- und Ruheplätze aufzusuchen oder damit Jungtiere abwandern oder Arten sich ausbreiten können. Es braucht überwindbare Verkehrsinfrastrukturen und für Wildtiere nutzbare Flächen zwischen den Siedlungsgürteln, um eine vielfältige Fauna aufrechtzuerhalten.
Der Regierungsrat nominiert Pascal Lüthi-Keller als neuen Leiter der Staatsanwaltschaft Luzern.
Der 50-jährige soll die Nachfolge von Daniel Burri antreten, der nach 16 Jahren als Oberstaatsanwalt Ende 2026 in Pension geht.
Am Mittwoch, 19. November 2025, ca. 14.00 Uhr, ereignete sich in Glarus ein Verkehrsunfall.
Ein Autolenker fuhr von Mitlödi herkommend in Richtung Glarus.
stand die Bewältigung einer simulierten Geiselnahme und Entführung im Zentrum.
Ziel der Übung war die Überprüfung der übergeordneten Einsatzkoordination, die gemeinsamen Einsatzbewältigung sowie der Kommunikationsprozesse zwischen den beteiligten Korps.
Am frühen Donnerstagmorgen (20. November 2025, kurz vor 05:30 Uhr) wurde der Luzerner Polizei ein Brand in einem Wohnhaus in Beromünster gemeldet.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude im Gebiet Under Brugg teilweise in Vollbrand.
Am 20. November 2025 lancieren die Verkehrsbetriebe Zürich, die Stadtpolizei Zürich und die Dienstabteilung Verkehr die neue städtische Sicherheitskampagne „Street Smart Zürich“.
Ziel der dreijährigen Kampagne ist es, die Aufmerksamkeit für Risiken und Gefahren im städtischen Verkehr zu erhöhen und für die gegenseitige Rücksichtnahme zu sensibilisieren.
Die Polizeikorps der Kantone Thurgau, Tessin und Zug haben in einer bisher einzigartigen interkantonalen Grossübung eine komplexe Sonderlage geübt.
Während zwei Tagen stand die Bewältigung einer simulierten Geiselnahme und Entführung im Zentrum. Ziel der Übung war die Überprüfung der übergeordneten Einsatzkoordination, die gemeinsamen Einsatzbewältigung sowie der Kommunikationsprozesse zwischen den beteiligten Korps.
Die Polizeiwache im Bahnhof Bern muss aufgrund der laufenden Umbau- und Erweiterungsarbeiten am Hauptbahnhof verlegt werden.
Sie soll ab 2029 auf dem Parkdeck des Bahnhofs angesiedelt werden, angrenzend an die Wache der Transportpolizei der SBB und die Einsatzzentrale des SBB-Sicherheitsdienstes.
Am Samstagabend finden in Bern zeitgleich mehrere Anlässe statt.
Aufgrund eines Konzertes und zwei Sportveranstaltungen ist im Raum Wankdorf mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Es wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und genügend Zeit einzurechnen.
Mit dem Beginn der Adventszeit sind wieder viele Menschen in Städten, auf Weihnachtsmärkten, in Einkaufszentren und in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.
Diese belebte Zeit nutzen Taschendiebe gezielt aus. Die Zentralschweizer Polizeikorps rufen dazu auf, besonders aufmerksam zu sein und Wertsachen gut zu sichern.
Am Donnerstag, 13. November 2025, durften 15 Kinder von Mitarbeitenden der Zivil-, Straf- und Verwaltungsrechtspflege im Rahmen des nationalen Zukunftstags Einblick in den Berufsalltag ihrer Eltern nehmen.
Nach der Begrüssung durch Strafgerichtspräsident Philipp Frank, Kantonsrichter Philipp Sialm und Staatsanwalt Tobias Kühne stand am Morgen die Teilnahme an einer öffentlichen Verhandlung auf dem Programm.
Am Mittwoch, dem 19. November 2025, gegen 16:55 Uhr, fuhr ein 57-jähriger Einwohner von La Chaux-de-Fonds mit einem Baustellenfahrzeug auf der Rue de Bel-Air in nördlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue du Doubs bog er links ab.
Die Schweiz befindet sich im Einflussbereichs eines Tiefs mit Zentrum über Nordfrankreich in einer kühlen Südwestströmung. Darin eingelagert erreicht auf Donnerstag aus Nordwesten ein Frontensystem die Alpen. Mit ihm gelangt feuchte Polarluft zur Alpennordseite, die Höhenströmung dreht zunehmend auf Nordwest.
In der Nacht auf Freitag entsteht ein Tief über dem nördlichen Mittelmeer. Dadurch dreht der Wind über der Schweiz am Freitag auf Nordost und es gelangt noch kältere Luft zur Alpennordseite.
In den kommenden Tagen treffen Temperaturen um den Gefrierpunkt auf nasse Fahrbahnen.
Zusätzlich meldet der Wetterdienst vom Mittwoch auf den Donnerstag leichten Schneefall.
Am Dienstagabend kam es innert 20 Minuten zu drei Verkehrsunfällen in den Gemeinden Sarnen und Alpnachstad.
Die Unfallursachen werden durch die Polizei ermittelt.
Auf der Mauenseestrasse zwischen St. Erhard und Mauensee ist es am Mittwochvormittag zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
Ein Auto kollidierte mit einem Motorrad. Die Motorradfahrerin wurde beim Unfall tödlich verletzt.
Im Rahmen des nationalen Zukunftstags öffnete die Polizei Oberes Fricktal ihre Türen für Kinder aus dem Verwandten und Bekanntenkreis der Mitarbeiter.
Vier Kinder durften einen spannenden Tag zum Alltag als Polizisten erleben.
Am Dienstagabend kam es innert 20 Minuten zu drei Verkehrsunfällen in den Gemeinden Sarnen und Alpnachstad.
Die Unfallursachen werden durch die Polizei ermittelt.
Am Mittwoch, 19. November 2025, ist es in Herisau zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Die Insassen in den Personenwagen blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Mittwochmorgen, 19. November 2025, haben Patrouillen der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mehrere Autofahrer und Autofahrerinnen mit vereisten Fahrzeugscheiben festgestellt.
Sie werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Lidl Schweiz ruft aktuell das Produkt "TK Bio Weiderind Fondue Chinoise" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26.04.2026 und der Lot-Nummer 25822457 öffentlich zurück.
In dem Produkt wurde PFAS über dem gesetzlichen Höchstgehalt nachgewiesen. Daher sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls verzehren.
Am Dienstagabend hat die Kantonspolizei Bern im Bereich des Bahnhofs Biel zwei Männer angehalten.
Sie stehen mutmasslich im Verdacht, an einer Auseinandersetzung mit einer Stichwaffe sowie an einem Raub und einem Ladendiebstahl beteiligt zu sein. Die Ermittlungen sind im Gang.
Am Dienstag, 18. November 2025, ca. um 18:00 Uhr, ereignete sich im Bereich "Alpeli" auf der Waldstrasse in Richtung Betschwanden ein Verkehrsunfall.
Ein 77-jähriger Autofahrer war mit seinem Personenwagen talwärts in Richtung Betschwanden unterwegs.
Black Friday lockt mit unschlagbaren Preisen – vor allem online.
Doch hinter Angeboten, die zu schön sind, um wahr zu sein, stecken nicht selten betrügerische Web-Stores.
In der Nacht auf Mittwoch hat im Gebiet Schwändi in der Gemeinde Entlebuch ein Einfamilienhaus gebrannt.
Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital geflogen. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache wird derzeit abgeklärt.
Was macht denn eine so junge Dackeldame auf weiter Flur?
Die kleine Fellnase durfte gestern Abend mit unseren Einsatzkräften von Bodan 622 Bekanntschaft machen.
In der Nacht auf Mittwoch konnte die Air Zermatt einen jungen Wanderer unter aussergewöhnlichen Umständen auf dem Weg in Richtung Hörnlihütte am Matterhorn retten.
Der junge Mann war am späten Dienstagabend nach Zermatt gereist, um spontan eine nächtliche Wanderung zu unternehmen. Die Aktion endete in einer Rettung durch die Crew der Air Zermatt und einen Rettungsspezialisten der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation (KWRO).
Sieht aus wie Kino, fühlt sich an wie Einsatz.
Danke Sursee! Der gestrige Info-Event war wieder echter als jede Netflix-Serie – live, ohne Schauspieler, dafür mit echten Cops.
Nach einem Arbeitsunfall im unteren Aaretal wurde ein verletzter Mann per Helikopter ins Spital geflogen.
Die Regionalpolizei Zurzibiet wünscht dem Patienten gute Besserung.
Vom 27. Oktober bis 11. November 2025 fand bei der Stadtpolizei St.Gallen der zweite Block der korpsspezifischen Ausbildung für die Polizeischülerinnen und Polizeischüler 2024 statt.
In diesem Ausbildungsabschnitt wurden sie unter anderem in Themen wie taktischer Einsatzmedizin, ausserordentlichen Bedrohungslagen, der Grundausbildung am DSG sowie weiteren Fachbereichen geschult. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur einsatzbereiten Polizistin bzw. zum einsatzbereiten Polizisten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.