Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstag, 18. November 2025, in der Stadt Zürich mehrere Edelmetallhändler kontrolliert.
Bei 6 von 13 überprüften Betrieben sind Verstösse festgestellt und entsprechend geahndet worden.
Anlässlich seiner Sitzung vom 19. November 2025 hat der Bundesrat die Botschaft zuhanden des Parlaments zur Verlängerung um drei Jahre des Einsatzes der Schweizer Armee zur Unterstützung der multinationalen Kosovo Force (KFOR) der NATO und zur Erteilung der Kompetenz zur Bestandeserhöhung während der Laufzeit des Mandats verabschiedet.
Vor dem aktuellen sicherheitspolitischen Hintergrund bleibt die KFOR als Garantin eines sicheren Umfelds, das der Entwicklung Kosovos und der Stabilität der ganzen Region förderlich ist, notwendig. Der bewaffnete Einsatz muss vom Parlament genehmigt werden.
Wer einer Person nachstellt, muss künftig mit einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe rechnen.
An seiner Sitzung vom 19. November 2025 hat der Bundesrat beschlossen, die entsprechende Änderung des Strafgesetzbuches (StGB) auf den 1. Januar 2026 in Kraft zu setzen.
Bei einem Brand in einer Tiefgarage in Grenchen ist es in der Nacht auf Mittwoch, 19. November 2025, zu einer massiven Rauchentwicklung gekommen, zudem entstand beträchtlicher Sachschaden.
Konkret wurden durch das Feuer, die Hitze und den Russniederschlag zwischen 15 und 20 Fahrzeuge beschädigt, einige davon brannten vollständig aus. Die Bewohner/-innen der umliegenden Liegenschaften wurden vorsorglich evakuiert, verletzt wurde niemand.
Effektiver Einbruchsschutz basiert auf einfachen Routinen: Anwesenheit simulieren, Fenster vollständig schliessen und die Türe konsequent abschliessen.
Diese drei Schritte erhöhen die Sicherheit deutlich. Wir erklären dir die wichtigsten Punkte im Video.
Nach rassistischen und sexistischen Äusserungen im Rahmen ihrer Ausbildung an der Polizeischule Ostschweiz werden fünf Polizeischüler aus vier Polizeikorps per sofort freigestellt.
Die fünf Polizeischüler aus vier Korps des Ostschweizer Polizeikonkordats Ostpol haben im Oktober und November in nicht-öffentlichen Bereichen der Polizeischule Ostschweiz (PSO) rassistische und sexistische Inhalte verbreitet.
Die digitale Kriminalität in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt.
Der Bundesrat hat im Rahmen des Berichtes „Abschaltung von betrügerischen Websites. Nationale Koordination bei Internetbetrug“ die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Polizei und Registerbetreibern geprüft.
Am Dienstagnachmittag ist es auf der Nationalstrasse N28 in Schiers zu einer Frontalkollision zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Personenwagen gekommen.
Zwei Personen erlitten tödliche Verletzungen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat seit Dienstag an verschiedenen Orten im Kanton mehrere Autofahrerinnen und Autofahrer angehalten, die mit vereisten Scheiben unterwegs waren.
Die Sicht war in allen Fällen teilweise massiv eingeschränkt – eine klare Gefahr für die Verkehrssicherheit.
Am frühen Mittwochmorgen, 19. November 2025, kurz vor 02.45 Uhr, wurde durch eine unbekannte Täterschaft ein Bankomat an der Naustrasse in Laufen BL gesprengt.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Bern hat am Sonntagmorgen nach diversen Meldungen zu Fahrzeug- und Einbruchdiebstählen zwei Männer in Münsingen angehalten.
Ein dritter mutmasslicher Täter ist noch flüchtig.
Ein Helikopter-Einsatz hat eindrücklich gezeigt, wie anspruchsvoll Arbeiten aus der Luft in dicht bebautem Gebiet sind.
In einem Wohn- und Industriequartier in Netstal mussten mehrere Baumteile entfernt und per Helikopter ausgeflogen werden. Der Einsatz erforderte höchste Präzision, umfangreiche Sicherheitsmassnahmen und eine perfekt eingespielte Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Am Oberalppass gilt seit Mittwoch, 19. November 2025, 09.00 Uhr, die Wintersperre.
Damit sind mit Furka, Susten, Klausen, Gotthard und Oberalp alle fünf Alpenpässe auf Urner Gebiet bis ins Frühjahr nicht mehr befahrbar.
Am 25. November 2025 lanciert der Kanton Luzern die mehrjährige Kampagne „Stopp Gewalt!“.
Unter dem Motto „Schau hin, sei mutig und werde aktiv“ sensibilisiert sie besonders Drittpersonen, bei Verdacht auf häusliche Gewalt nicht wegzuschauen, sondern zu handeln.
Die Flughafen Zürich AG, verschiedene Flughafenpartner und Notfallorganisationen haben gestern (18.11.2025) ihre Zusammenarbeit im Falle eines Grossereignisses geübt.
Rund 700 Personen waren an der Übung beteiligt.
Am Dienstagabend, 18. November 2025, zwischen 18:15 Uhr und 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei zusammen mit dem TCS und der City Garage Goldach eine Lichtkontrolle durchgeführt.
Insgesamt wurden 62 Fahrzeuge kontrolliert. Bei 18 Fahrzeugen wurden die Scheinwerfer repariert und bei weiteren 18 Fahrzeugen wurden die Scheinwerfer korrekt eingestellt.
Am Dienstag, 18. November 2025, zwischen 13 Uhr und 19:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Regenbogenweg eingebrochen.
Eine weitere unbekannte Täterschaft ist in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Thalerstrasse eingebrochen.
In der Nacht auf Mittwoch, 19. November 2025, hat die Kantonspolizei Schwyz um 1.15 Uhr beim Rabennest in Einsiedeln einen 49-jährigen Autofahrer mit vereisten Scheiben angehalten.
Das Sichtfeld war für den Mann erheblich beeinträchtigt.
Am Mittwoch, 19. November 2025, hat die Kantonspolizei St.Gallen an der Rietlistrasse und an der Churerstrasse in Buchs sowie an der Rheinstrasse in Sevelen jeweils ein Fahrzeug wegen vereisten Scheiben angehalten.
Ein Verkehrsteilnehmer war zudem ohne gültigen Schweizer Führerausweis unterwegs.
Am Dienstagabend, 18. November 2025, fuhr ein 8-jähriger Junge um 17.45 Uhr im Gebiet Schossweid in Rothenthurm mit seinem Bob über eine schneebedeckte Wiese.
Bei einer Zufahrtsstrasse zu einer Baustelle kollidierte er mit dem Anhänger eines Traktors, der von einem 33-jährigen Mann gelenkt wurde.
Im Laufe des heutigen Mittwochs wird ein Tiefdruckgebiet wetterbestimmend, welches von den Britischen Inseln über Norddeutschland hinweg zur Ostsee zieht. In das Tief eingelagert erreicht auf Donnerstag aus Nordwesten ein Frontensystem die Alpen.
In der Folge tropft das Tief über Italien ab, bleibt allerdings für den Alpenraum bis zum Wochenende relevant.
Die Sihlhochstrasse muss umfassend untersucht werden.
Dies erfordert bis Freitagmorgen, 21. November 2025, Nachtsperrungen der A3 zwischen Zürich Brunau und Zürich Wiedikon.
Die Wetterprognosen sagen für die kommende Nacht Frost auf den Strassen voraus.
Ab Mittwochabend ist in der Ebene mit Schneefall zu rechnen. Wir rufen zur Vorsicht auf.
Im Projekt Gesamterneuerung Kerenzerbergtunnel des Bundesamtes für Strassen ASTRA wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht:
Die Fertigstellung des Sicherheitsstollens und seiner Nebenbauwerke. Damit geht das Projekt in eine neue Phase über.
Heute gegen 11:10 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Strasse von Bure in Richtung Croix/F.
An der Ortschaft "Le Paradis" hielt er sich nicht an die vorgeschriebene Rechtsfahrgepflogenheit.
Ein Unbekannter hat mit einem Messer eine Angestellte der Tankstelle Draizes in Neuchâtel bedroht.
Er liess sich den Kasseninhalt aushändigen und flüchtete anschliessend zu Fuss.
Am Samstag (15.11.2025), um 13:30 Uhr, ist ein Hund im Bereich Rittmarren von einem anderen Hund tot gebissen worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Heute Morgen wurde die Berufsfeuerwehr Biel zu einem Brand in einem Kehrichtwagen in der Nähe des Guisanplatzes aufgeboten.
Während der Sammelrunde bemerkte die Crew Rauchentwicklung im Laderaum und reagierte sofort, indem sie den Kehricht auskippte und den Bereich sicherte.
In Starrkirch-Wil ist es der Kantonspolizei Solothurn am Montagnachmittag gelungen, einen 46-jährigen Ukrainer nach einem Telefonbetrug anzuhalten.
Er wurde für weitere Ermittlungen festgenommen.
Am Dienstag (18.11.2025), um 6:40 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen. Der Lieferwagen landete auf dem Dach.
Ein 34-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt.
Am Dienstag (18.11.2025) ist eine unbekannte Täterschaft an der Schmitterstrasse in eine Bar eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch eine Eingangstüre Zutritt ins Innere des Gebäudes.
Am Dienstag (18.11.2025), kurz nach 7:15 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung eines Felssturzes auf der Hauptstrasse erhalten.
Es entstanden Schäden an einer Mauer und an einer Leitplanke.
In Mülligen überprüft Ercan täglich Pakete aus der ganzen Welt.
In einer unscheinbaren Verpackung können sich Betäubungsmittel, Waffen, Kulturgüter oder Fälschungen verbergen. Jede Kontrolle erfordert Aufmerksamkeit und Genauigkeit.
Am Montagabend ist eine Fussgängerin in Moutier von einem Auto erfasst und dabei tödlich verletzt worden.
Es kam zu Verkehrseinschränkungen. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen.
Die Advents- und Weihnachtszeit ist die stimmungsvollste Zeit des Jahres. Lichterglanz, Tannenduft und festliche Dekoration gehören für viele Haushalte einfach dazu. Besonders echte Kerzen verleihen dem Zuhause eine warme, traditionelle Atmosphäre. Doch genau diese gemütliche Stimmung bringt auch erhebliche Risiken mit sich. Jahr für Jahr verzeichnen Feuerwehren und Versicherer in der Schweiz während der Advents- und Festtage eine deutliche Zunahme an Bränden – häufig verursacht durch unbeaufsichtigte oder falsch gesicherte Kerzen. Ein Brand breitet sich in festlich dekorierten Räumen besonders schnell aus, da trockene Tannenzweige, Papierdekorationen oder Vorhänge leicht Feuer fangen.
In Kooperation mit der Kantonspolizei St. Gallen zeigt der folgende Ratgeber, worauf Sie im Umgang mit Kerzen achten sollten, welche Sicherheitsmassnahmen besonders wichtig sind und wie Sie im Ernstfall richtig reagieren.
In der Nacht auf Montag ist in Heimberg in einer Wohnung ein Polizist der Kantonspolizei Bern bei einer Intervention verletzt worden.
Eine Person konnte im Rahmen des Einsatzes angehalten werden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Montagmittag gelangten bei einer Truppenübung der Schweizer Armee rund 100 Liter biologisch abbaubares Öl in Buonas bei der Schiffsanlegestelle in den Zugersee.
Dies bei einer Hydraulikpumpe, welche Wasser aus dem Zugersee pumpte.
In Derendingen ist am Montagmorgen, 17. November 2025, ein Mann tot in einer Wohnung aufgefunden worden.
Gemäss ersten Erkenntnissen steht ein Gewaltdelikt im Vordergrund, eine tatverdächtige Person konnte vor Ort festgenommen werden. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben umgehend Ermittlungen zur Todesursache und zu den Umständen aufgenommen.
Die Rhätische Bahn (RhB) hat einen Vertrag zur Beschaffung von acht leistungsfähigen Bahndienstfahrzeugen unterzeichnet.
Die Fahrzeuge sind multifunktional einsetzbar und werden für 57 Millionen Schweizer Franken bei der Firma Windhoff Bahn- und Anlagentechnik beschafft. Die RhB ersetzt so veraltete Fahrzeuge und wird damit den Anforderungen an die steigende Bautätigkeit gerecht.
Am Anschluss Stans-Süd (Buochserstrasse – Riedenmatt) wird die Lichtsignalanlage erneuert.
Mit den Arbeiten wird die Anlage auf den aktuellen technischen Stand gebracht und der zuverlässige Betrieb für die kommenden zwanzig Jahre sichergestellt.
Am Montag (17.11.2025), kurz vor 15:30 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Tresorfund in einem Bach an der Chellenbachstrasse erhalten.
Die Kantonspolizei St.Gallen und die örtliche Feuerwehr haben den Tresor geborgen.
Am Montag (17.11.2025), um 9 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Säntisstrasse erhalten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es entstand Sachschaden.
Am Montag (17.11.2025), kurz nach 18 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 36-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden.
A9 Richtung Lausanne: Ende der Verkehrsbehinderungen zwischen dem Tunnel von Glion und Chexbres.
Beide Fahrspuren sind wieder für den Verkehr freigegeben.
Am Samstag, 15. November 2025, circa 19.30 Uhr ist ein Mann bei einer tätlichen Auseinandersetzung am Centralbahnplatz verletzt worden.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den 37-jährigen Geschädigten ins Spital.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.