Am Samstag, 15. November 2025, circa 19.30 Uhr ist ein Mann bei einer tätlichen Auseinandersetzung am Centralbahnplatz verletzt worden.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den 37-jährigen Geschädigten ins Spital.
Die sicherheitspolitische Lage hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert.
Neben geopolitischen Spannungen nehmen auch systemische Risiken wie flächendeckende Stromausfälle und Naturereignisse zu. Der Bevölkerungsschutz steht vor neuen Herausforderungen und gewinnt an Bedeutung. Der Kanton Bern stellt sich mit einer breiten Palette an Massnahmen diesen Herausforderungen.
Der Kanton Bern verstärkt den Einsatz gegen sexuelle Belästigung in der Arbeitswelt als neues Mitglied der Trägerschaft von KMU konkret+.
Das Unterstützungsangebot hilft kleinen und mittleren Unternehmen bei der Prävention sexueller sowie sexistischer Belästigung am Arbeitsplatz und bietet juristische Beratung bei konkreten Vorfällen. Nun soll das Angebot im Kanton Bern bekannt gemacht werden.
Die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Schwyz haben einen intensiven Fahrsicherheitskurs absolviert.
Ohne Fleiss kein Preis – nach diesem Grundsatz trainierten die Einsatzkräfte, um in Extremsituationen sicher und professionell reagieren zu können.
Heute Dienstag trocknet die Luftmasse in der Höhe mit Zwischenhocheinfluss rasch, in der Grundschicht mit etwas Bise zum Teil nur zögerlich ab.
Am Mittwoch gelangt die Schweiz allmählich auf die Vorderseite eines umfangreichen Höhentiefs über Skandinavien. Dieses führt auf Donnerstag aus Nordwesten einen weiteren Schwall kalter und feuchter Polarluft zur Alpennordseite.
Am Montag, 17. November 2025, gegen 07:55 Uhr, kam es auf der A5 in Fahrtrichtung Lausanne kurz vor dem Tunnel Serrière zu einer Kollision zwischen drei Fahrzeugen.
Zwei der beteiligten Fahrzeuge mussten durch den Abschleppdienst geborgen werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Samstag (15.11.2025) in Adliswil einen Autofahrer erwischt, der mit rund 195 km/h bei erlaubten 80 km/h unterwegs war.
Kurz nach 3 Uhr in der Nacht fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Zürich in Adliswil ein Fahrzeug aufgrund dessen Fahrweise auf.
Am Montag, 17. November 2025, gegen 12:00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse zwischen Les Emibois und Le Roselet ein Verkehrsunfall.
Ein Autolenker verlor in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug.
In der Nacht von Sonntag, 16. November 2025, 23:19 Uhr, auf Montag, 17. November 2025, 03:38 Uhr, ist an der Ziegelbrückstrasse in eine Geschäftsliegenschaft eingebrochen worden.
Insgesamt sind drei Firmen betroffen.
Unser Lernverband war am Freitagabend in der Innenstadt unterwegs und hat 190 Fahrzeuge kontrolliert – egal ob Auto, Roller oder Velo, alle Verkehrsteilnehmer wurden überprüft.
Ein Auto mussten wir sofort aus dem Verkehr ziehen, weil der Promillewert deutlich zu hoch war.
Am 16.11.2025 um ca. 10:45 Uhr geriet ein parkiertes Auto auf der Schildstrasse bei der Forsthütte Muriholz in St. Niklausen kurz nach dem Parkieren in Brand.
Die beiden Insassinnen und Insassen konnten das Fahrzeug rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt.
Der Glaubenbergpass wird wegen der Wintersperre heute, 17. November 2025, ab 14:00 Uhr geschlossen.
In den nächsten Tagen ist Schnee bis in tiefere Lagen angekündigt. Die Kantonspolizei Obwalden empfiehlt, die Winterausrüstung zu überprüfen.
Am Samstag, 15. November 2025, haben die Polizeistützpunkte der Kantonspolizei Graubünden im Rahmen einer Abgabeaktion Waffen und Munition entgegengenommen.
Insgesamt nutzten 153 Personen die Möglichkeit, ihre Waffen und Munition kostenlos und unkompliziert abzugeben.
Zwischen Freitag und Montag (17.11.2025) ist eine unbekannte Täterschaft sowohl in Henau an der Webereistrasse als auch in Jonschwil an der Steinackerstrasse in eine Baustelle eingebrochen.
Es entstand Sachschaden.
In der Zeitspanne zwischen Freitag und Montag (17.11.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Tunnelstrasse eingebrochen.
Sie versuchte, sich durch eine Eingangstüre Zutritt ins Innere des Gebäudes zu verschaffen, was ihr jedoch nicht gelang.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (17.11.2025) haben unbekannte Täterschaften in mehrere Tiefgaragen Diebstähle aus Autos begangen.
Zudem wurde in mehrere Kellerabteile eingebrochen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Samstagnachmittag, 15. November, kurz nach 14 Uhr, ging bei der Stadtpolizei Winterthur die Meldung einer Frau ein, dass sie hinter der Schützenwiese in einen Schacht gestürzt sei.
Die Einsatzkräfte konnten mit der Frau Kontakt aufnehmen und sie lokalisieren.
Am Samstag, kurz vor 23 Uhr, meldete eine Person bei der Einsatzzentrale, dass zwei Frauen beim Migrosparkplatz den dortigen Kleidersammlungscontainer plündern würden.
Die ausgerückten Einsatzkräfte trafen vor Ort auf eine 49-jährige und eine 27-jährige Frau.
Am Samstag, 15. November, kurz vor 18 Uhr, ging bei der Stadtpolizei Winterthur die Meldung über ein brennendes "Toi Toi WC" ein.
Die sofort ausgerückte Patrouille traf auf einer Baustelle an der Stockerstrasse auf ein brennendes mobiles WC-Häuschen ("ToiToi").
Am Montag, 17. November 2025, gegen 07:20 Uhr, war ein 29-jähriger Lieferwagenfahrer aus dem Neuenburger Littoral auf der Nationalstrasse N20 in den Gorges du Seyon in Richtung La Chaux-de-Fonds unterwegs.
Beim Überholen prallte das Fahrzeug gegen die linksseitige Felswand.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagmorgen (15.11.2025) in mehreren Gewerbebetrieben und auf Baustellen im Bezirk Horgen Kontrollen durchgeführt.
Dabei wurden verschiedene Widerhandlungen festgestellt und drei Männer verhaftet.
Bochum (Deutschland). Bei einem Polizeieinsatz in Bochum ist in der Nacht auf Montag, 17. November 2025, ein 12-jähriges gehörloses Mädchen durch einen Schuss aus einer Dienstwaffe lebensgefährlich verletzt worden.
Die Polizei war im Rahmen einer Vermisstensuche an der Adresse der Mutter auf das Kind gestossen. Das Mädchen soll mit zwei Messern auf die Einsatzkräfte zugegangen sein.
Zumindest von aussen betrachtet ist so ein Hühnerleben nicht besonders aufregend.
Nach Eierlegen und etwas in der Erde scharren sind die Pendenzen erledigt – da kann man durchaus auf die Idee kommen, einen kleinen Ausflug zu unternehmen.
Ein 17-jähriger Rollerfahrer hat versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen.
Nach einer Kollision mit einem Zaun und einer kurzen Flucht zu Fuss wurde er festgenommen.
Drittpersonen melden am Sonntag in den frühen Abendstunden in Brugg einen umgefahrenen Inselschutzpfosten sowie zugehörige Signaltafel.
Die unbekannte Fahrzeuglenkerin oder der unbekannte Fahrzeuglenker fuhr, ohne sich um den Schaden zu kümmern, weiter. Die Polizei sucht Personen, die Angaben zur Kollision machen können.
Der 69-jährige Mann, der am Mittwoch, 5. November 2025, gegen 08:15 Uhr sein Haus in Yverdon-les-Bains verlassen hatte, wurde am Sonntag, 16. November 2025 lebend aufgefunden.
Die Kantonspolizei Waadt hatte zuvor eine Vermisstmeldung veröffentlicht.
Die Stützpunktfeuerwehr Zofingen führte am 14. November 2025 ihren traditionellen Schlussrapport im Stadtsaal Zofingen durch.
Im laufenden Jahr konnten alle Einsätze erfolgreich bewältigt und wiederum mit vielen Übungen und Kursen das Feuerwehrhandwerk weiter trainiert werden.
Die Abteilung Gesundheit des Departements Gesundheit und Soziales (DGS) hat am 14. November 2025 ein Kosmetikstudio im Bezirk Baden mit einer superprovisorischen Verfügung geschlossen.
Sie wurde dabei von der Kantonspolizei Aargau unterstützt.
Am Montagmorgen, 17. November 2025, kurz nach 7:30 Uhr, fuhr ein Lieferwagenlenker auf der Autobahn A4 von Goldau in Richtung Küssnacht.
Während der Fahrt bemerkte der Mann Rauch im Fahrzeug und lenkte den Lieferwagen auf den Pannenstreifen.
In Biberist haben Unbekannte in der Nacht auf Montag, 17. November 2025, einen Einbruch in eine Bijouterie verübt.
Trotz unverzüglich eingeleiteter Fahndung konnte die Täterschaft entkommen. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagnachmittag, 16. November 2025, stürzte ein Mountainbiker im Kreis 7 und verletzte sich dabei erheblich.
Kurz vor 15.45 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich zu einem Unfall auf dem Mountainbike-Trail Adlisberg gerufen, auf dem ein Fahrradfahrer ohne Fremdeinwirkung gestürzt war.
Der Schmuckdienst, der der Kriminalpolizei des Kantons Genf angegliedert ist, veröffentlicht Schmuck und Wertgegenstände, die am 7. November 2025 gefunden oder sichergestellt wurden.
Ziel ist es, die rechtmässigen Eigentümerinnen und Eigentümer dieser Schmuckstücke zu ermitteln.
In Aarburg kam es am Sonntagabend im Quartier "am Tych" zu einem Selbstunfall eines Junglenkers, der die Herrschaft über seinen leistungsstarken Sportwagen verlor.
Glücklicherweise verletzte sich beim Unfall niemand. Der Führerausweis wurde dem 20-Jährigen entzogen.
Der der Einbruchs- und Diebstahlsbekämpfungsbrigade (BRCV) der Genfer Kriminalpolizei angegliederte Schmuckdienst ist für die Veröffentlichung von Schmuck und Wertgegenständen zuständig, die von der Polizei gefunden oder beschlagnahmt wurden.
Die Kantonspolizei Genf hat dazu nun Fotos von sichergestellten Schmuckstücken veröffentlicht.
Am Sonntag (16.11.2025), um 21:40 Uhr, ist es auf der Jonschwilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 36-jähriger Mann war alkoholisiert unterwegs und entfernte sich von der Unfallstelle, kehrte jedoch später zurück. Am Auto entstand Totalschaden.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat ein unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen durchgeführtes Ermittlungsverfahren gegen vier Männer abgeschlossen, denen diverse Widerhandlungen gegen das Jagdgesetz und das Waffengesetz sowie Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz (Tierquälerei) vorgeworfen werden.
Unter Anderem wird ihnen vorgeworfen, mit verbotenen technischen Hilfsmitteln (Nachtsichtzielgerät) Wildtiere ausserhalb der Jagdzeit erlegt zu haben.
In Sur En ist am Sonntag ein Jugendlicher mit einem Hochhubwagen verunfallt. Er wurde ins Spital überflogen.
Der 17-Jährige wollte kurz nach 9.15 Uhr in einer Tiefgarage einen Lieferwagen entladen.
Am Freitag (14. November 2025, ca. 17:30 Uhr) fuhr ein 20-jähriger Autofahrer von Ruswil in Richtung Wolhusen.
Bei der Einmündung auf die Schnellstrasse K10 verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Leitplanke.
Am Freitagabend (14. November 2025, nach 19:30 Uhr) kam es auf der Kantonsstrasse in Nottwil zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Der Motorradfahrer wurde erheblich verletzt und vom Rettungsdienst 144 ins Spital überführt.
Am frühen Samstagmorgen (16. November 2025, nach 01:15 Uhr) verunfallte ein 29-jähriger Autofahrer auf der Huttwilstrasse in Ufhusen.
Er wurde vom Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht.
Am Samstagnachmittag (15. November 2025, 17:30 Uhr) fuhr eine 49-jährige E-Bike-Fahrerin auf dem Tribschenmoosweg frontal in eine zwischen zwei Stangen gespannte Absperrkette.
Sie stürzte und verletzte sich erheblich.
Am Samstagabend (15. November 2025, ca. 19:15 Uhr) kam es auf dem Bahnübergang "Wirtlewald" in Hohenrain zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstagabend (15. November 2025, kurz vor 23:30 Uhr) ereignete sich auf der Strecke zwischen Kulmerau und Triengen ein Verkehrsunfall.
Ein 34-jähriger Lenker war mit einem angekoppeltem Sachentransportanhänger unterwegs, dessen seitliche Klappe sich während der Fahrt öffnete.
Am frühen Sonntagmorgen (16. November 2025, nach 01:00 Uhr) verlor ein 19-jähriger Autofahrer auf der Rengglochstrasse aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Er prallte gegen die Leitplanke der Gegenfahrbahn.
Gestern Samstag, kurz vor 13 Uhr wurde ein Automobilist auf der A12 bei Bösingen mit einer Nettogeschwindigkeit von 204 km/h geblitzt.
Das Fahrzeug konnte später in einem Industriequartier in Matran angehalten werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.