Vom 25. November bis 10. Dezember gibt es jedes Jahr die Aktionstage "16 Tage gegen Gewalt an Frauen".
Die Aktionstage haben jedes Jahr ein neues Fokusthema. Die Fachstelle für Gleichstellung, Gewaltprävention und Gewaltschutz koordiniert die Kampagne im Kanton Schaffhausen.
Ein bewaffneter Mann hat am Samstagabend in Märstetten einen Tankstellenshop überfallen.
Die Verkäuferin blieb unverletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Sonntag in Bonau einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Eine Patrouille der Regionalpolizei der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte gegen 1.30 Uhr an der Hauptstrasse einen Autofahrer.
Am 10. November 2025 beginnen in Wittinsburg oberhalb der Känerkinderstrasse umfangreiche Forst- und Felsarbeiten.
Es handelt sich um Massnahmen zur Erhöhung der Strassensicherheit gegen Steinschlag. Der Verkehr wird im Abschnitt Schoren einspurig geführt.
Heute fand die RegaCLUB Spezialführung am Flughafen Zürich und bei der Rega statt.
40 Gewinnerkinder des Rega-Gewinnspiels durften das Rega-Center und den Flughafen hautnah erleben – ein unvergesslicher Tag voller spannender Eindrücke.
Die Schweiz liegt zwischen einer Tiefdruckzone, die sich vom westlichen Mittelmeer bis nach Nordwesteuropa erstreckt, und einem Hoch über Osteuropa. Die Druckverteilung ist flach, entsprechend schwach ist der Wind über der Schweiz.
Auf der Alpennordseite bleibt die feuchte Grundschicht deshalb liegen, darüber ist die Luft vorerst noch trocken. Am Sonntag gelangt von Frankreich eine schwache Front zur Alpennordseite. Am Montag sorgt etwas Zwischenhocheinfluss in der Höhe für eine Abtrocknung der Luftmasse.
Wenn’s auf der Strasse zählt, ist die Verkehrspolizei Luzern im Einsatz.
Ob bei Unfällen, Verkehrskontrollen oder in Notsituationen – die Verkehrspolizei ist da, wo sie gebraucht wird. Für eure Sicherheit unterwegs.
A8 Brünigstrasse: Die Schutzwand wird abgebaut!
Der gute Baufortschritt in der Ochsenwaldkurve auf der A8 Brünigstrasse erlaubt den Rückbau rund zwei Wochen früher als geplant.
Am Freitag, 7. November 2025, wurde die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Waadt über einen Arbeitsunfall in St-Livres informiert.
Ein 57-jähriger Schweizer starb bei einem landwirtschaftlichen Unfall vor seinem Wohnhaus. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
Die Kantonspolizei Bern hat in der Nacht von Freitag auf Samstag auf dem Rastplatz an der Autobahn A1 bei Wileroltigen gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Insgesamt wurden sieben Fahrzeuglenkende angezeigt und ein Fahrzeug sichergestellt.
Am Freitagmittag ist in Köniz eine Jugendliche von einem jungen Mann angegangen worden.
Eine Drittperson kam der Jugendlichen zu Hilfe. Die Kantonspolizei Bern sucht diesen Zeugen sowie weitere Personen, die Hinweise zum Vorfall geben können.
Ein Velofahrer wurde am Samstag bei einem Zusammenstoss mit einem Auto in Nussbaumen mittelschwer verletzt.
Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag, 8. November 2025, ist es in Schachen bei Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Zwei Personen verletzten sich dabei leicht. Es entstand Sachschaden.
Am Freitag, 07. November 2025, um ca. 22.10 Uhr, kam es in an der Mattstrasse in Netstal zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus.
Anwohner meldeten, dass es im Kellergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Mattstrasse in Netstal brenne. Die sofort ausgerückte Feuerwehr Glarus konnte die Bewohner evakuieren und den Brand anschliessend rasch unter Kontrolle bringen.
Im Oktober 2025 wurde die Sanität Basel im Rahmen der jährlichen ISO-Zertifizierung geprüft.
Nach mehrjähriger Planung konnte neben der Re-Zertifizierung der bestehenden Normen ISO 9001 (Qualitätsmanagementsysteme) und ISO 45001 (Arbeitsschutzmanagementsysteme) erfolgreich das Zertifikat der ISO Norm 14001 Umweltmanagement erlangt werden.
Rettungsübung in Saanenmöser: Letzten Samstag hat Air-Glaciers mit der Rettungsstation 6.11 Gstaad und den Bergbahnen Gstaad die Evakuation aus Gondeln trainiert.
Eine wichtige Übung für den Ernstfall, wenn bei einer Betriebsstörung Passagiere aus den Gondeln befreit werden müssen.
Auf der Bielstrasse in Bellach ist es am Freitagabend, 7. November 2025, zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen.
Dabei hat sich der E-Bike-Lenker Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass es heute kurz vor 19.30 Uhr zu einem Polizeieinsatz kam, bei dem zwei Personen festgenommen wurden.
Der Einsatz erfolgte nach der Meldung über einen Autodiebstahl in Viganello, woraufhin die Kantonspolizei eine koordinierte Fahndung einleitete.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagabend bei Verkehrskontrollen an verschiedenen Orten im Kanton vier Personen aus dem Verkehr gezogen.
Bei allen bestand der Verdacht auf Fahrunfähigkeit wegen Alkohol, Medikamenten oder Drogen.
Auf der Schulhausstrasse in Lohn-Ammannsegg hat sich am Freitag, 7. November 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei ist die Fahrzeuglenkerin mittelschwer verletzt worden.
Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Freitag, 7. November 2025, auf der Mittelgäustrasse in Kappel ein Auto mit 129 km/h gemessen.
Erlaubt sind auf diesem Streckenabschnitt 50 km/h. Der verantwortliche Fahrzeuglenker wird nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige gebracht.
Am späten Freitagabend (07.11.2025) ist in Neerach ein Auto gegen einen grossen Findling geprallt.
Dabei sind alle vier jungen Insassen verletzt worden.
Aspirantinnen und Aspiranten des Zoll Ost im Praktikum.
Nach sieben Wochen Ausbildung auf dem Campus befinden sich die Aspirantinnen und Aspiranten der Klasse 2025B derzeit im dreiwöchigen Praktikum.
Erfolgreicher Hundeeinsatz in Stein: Gin und sein Hundeführer waren in der Nacht auf Freitag im Rahmen des monatlichen Nachtdienstes im Einsatz.
Polizeihundeführer/innen der Regional- und Stadtpolizeien leisten diesen Dienst gemeinsam mit der Kantonspolizei Aargau im ganzen Kantonsgebiet.
Mit einem lieben Gruss von der Nachtschicht aus Hauenstein-Ifenthal wünschen wir euch ein schönes Wochenende.
Im Notfall: 117 – Für eure Sicherheit – zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Am Samstag, 8. November 2025, gegen 1.45 Uhr, fuhr ein 45-jähriger Autofahrer mit Wohnsitz in Frankreich auf der Route des Grattes in Rochefort nordwärts.
Kurz vor der Kreuzung mit der Route de La Tourne prallte das Fahrzeug gegen einen Baum am rechten Strassenrand.
Am Freitag wurde auf der Strasse von Sulz in Richtung Gansingen eine Ölspur festgestellt.
Die Feuerwehr stand im Einsatz, um die Fahrbahn zu reinigen. Die Kantonspolizei sucht den Verursacher und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht auf Samstag in Matzingen einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Zwischen Donnerstagmorgen und Freitagabend (07.11.2025) sind unbekannte Täterschaften in Abtwil, Gossau und Wil in ein Einfamilienhaus sowie zwei Wohnungen eingebrochen.
Dabei wurde Deliktsgut von bislang noch unbekanntem Wert gestohlen. Zudem entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Freitag (07.11.2025), um 17:45 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter gekommen.
Der 38-jährige Fahrer des E-Scooters wurde durch den Unfall leicht verletzt.
Mit dieser wunderschön verschneiten Bergkulisse wünschen wir euch ein schönes Wochenende!
Aufgenommen wurde das Bild von einer Patrouille der Kantonspolizei Graubünden an einem klaren Herbsttag am Bergsee – mit Blick auf die imposanten Gipfel Graubündens.
Polizeihundeprüfung in Aesch: Dichter Nebel, volle Konzentration und ganz viel Teamgeist – die Hundeteams aus Basel-Stadt und Basel-Land haben am 04.11.2025 alles gegeben und gezeigt, was unsere tierischen Partner draufhaben.
Ein grosses Bravo an alle für die starke Leistung – und ein besonderes Kompliment an unsere Carola, die sich den 2. Platz sichern konnte!
Ein greller Lichtschein durchbricht die Dunkelheit, Blaulicht tanzt in der feuchten Luft, Sekunden später sind unsere Einsatzkräfte vor Ort.
Ob Brand, Unfall oder verdächtige Beobachtung: Wenn ein Notruf eingeht, zählt jede Minute.
Erpresser-Welle per Mail und/oder SMS: Derzeit erhalten wir viele Meldungen von besorgten Personen, welche verdächtige Erpresser-Mails und/oder SMS erhalten.
Die Masche ist seit längerer Zeit bekannt, hat aber in den vergangenen Tagen wieder stark zugenommen.
Am Freitag, 7. November 2025, gegen 20:40 Uhr, fuhr ein 31-jähriger Bewohner der Neuenburger Berge mit seinem Auto auf der Route de la Combe-Girard in Le Locle in Richtung La Sagne.
Während der Fahrt geriet das Fahrzeug an den linken Strassenrand, überschlug sich und kam auf dem Dach zum Stillstand.
Am Freitag, 7. November 2025, gegen 15:00 Uhr, war eine 74-jährige Frau aus dem Kanton Bern mit ihrem Auto auf der Kantonsstrasse in Richtung Lignières unterwegs.
Beim Kreuzen mit der Rue des Hautes-Bornes in Lignières kam es zur Kollision mit einem Fahrzeug, das von einer 77-jährigen Frau, ebenfalls aus dem Kanton Bern, gelenkt wurde. Diese war auf der Strecke vom Landeron nach Lignières unterwegs.
Verhaftungen im Rahmen der Ermittlungen zum bewaffneten Raubüberfall in Le Locle vom 13. Februar 2025 auf die Firma Werthanor.
Zur Erinnerung: Am 13. Februar 2025 gegen 07:20 Uhr drangen vier Personen gewaltsam in die Firma Werthanor in Le Locle ein.
Die Schweiz liegt zwischen einer Tiefdruckzone, die sich vom Mittelmeerraum bis nach Westeuropa erstreckt, und einem Hoch über Osteuropa. Mit einer mässigen Südostströmung wird in der Höhe milde und trockene Luft zum Alpenraum geführt.
Am Samstag dreht die Strömung auf Ost und schwächt sich ab. Im Flachland der Alpennordseite liegt an beiden Tagen ein nebliger Kaltluftsee. Am Sonntag sorgt ein Kaltlufttropfen über Tschechien für eine Drehung der Höhenströmung auf Nordwest, wodurch vorübergehend etwas feuchtere Luft zur Alpennordseite gelangt.
Einbrüche im Morgengrauen: die Bedeutung der Prävention: Gestern, Donnerstag, den 6. November, war der 11. Tag der Prävention von Einbruch.
Die Kantonspolizei war zusammen mit der Gemeindepolizei und der Verkehrspolizei auf dem Gelände anwesend, um die Bevölkerung für die Risiken von Diebstählen zu sensibilisieren, die insbesondere in der Dämmerung auftreten, wenn Häuser leer erscheinen können.
Nordlichter im Kanton Thurgau? Und das unter Wasser?
Nein, das sind unsere Polizeitaucher. Das Bild stammt vom gestrigen Training bei Nacht im Seerhein zwischen Gottlieben und Kreuzlingen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien des Kantons Tessin führen in der Woche vom 10. bis 16. November 2025 neue Geschwindigkeitskontrollen durch.
Ziel der Aktion ist die Unfallprävention – überhöhte Geschwindigkeit zählt zu den häufigsten Unfallursachen mit teils gravierenden Folgen.
Lernen Sie, sich vor Cyber-Bedrohungen zu schützen mit unseren kostenlosen interaktiven Modulen.
Seit dem 1. Oktober 2025 steht der gesamten Schweizer Bevölkerung ein kostenloses E-Learning zum Thema Cyber-Sicherheit zur Verfügung.
Als Wachtmeister Cécile Klusák zu Beginn ihrer Rekrutenschule antrat, war ihr sofort bewusst, dass sie auffallen würde.
Sie war eine Frau in einer Männerwelt – und sie war freiwillig hier. Schon in den ersten Tagen spürte sie, dass sie sich beweisen muss; nicht, weil sie es wollte, sondern weil andere es erwarteten.
Wir suchen eine/n Kripo-Spezialist/in für forensische Informatik (IKT-Systemingenieur/in) bei der Kantonspolizei Freiburg.
Die Stelle ist unbefristet und kann zu 80–100 % oder als 2x50 % in Freiburg besetzt werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.