Diese Woche stellte die Polizei fest, dass in verschiedenen Westschweizer Medien Homejacking und Einbruch verwechselt wurden.
Dies führte zu Verunsicherung in der Bevölkerung. Auslöser waren Zahlen der Versicherung AXA, die auf der eigenen Kundschaft basieren – diese Daten sind weder öffentlich noch überprüfbar.
In Chur ist es auf der Engadinstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Motorradlenkerin und einem Autofahrer gekommen.
Die Motorradlenkerin verletzte sich dabei.
Am Freitag (07.11.2025), um 6:40 Uhr, ist auf der Umfahrungsstrasse ein Lastwagen in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Bedingt durch das weiterhin hohe Volumen von Bestellungen in ausländischen Online-Shops hat das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) im Grossraum Zürich eine Schwerpunktkontrolle in diesem Bereich durchgeführt.
Unter den zur Einfuhr verbotenen oder nicht verkehrsfähigen Sendungen wurden am häufigsten Medikamente festgestellt, gefolgt von Markenfälschungen/geistiges Eigentum und Waffen.
Am Dienstag, 4. November 2025, kurz vor 15.00 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri darüber informiert, dass bei der Schiffstation Flüelen ein Roller im Wasser sei.
Nach der Bergung konnte aufgrund der Ermittlungsarbeiten festgestellt werden, dass es sich bei diesem Elektroroller um ein Fahrzeug handelt, welches am 14. Oktober 2025 als gestohlen gemeldet wurde.
Aesch BL. Peter Aebi und sein Malinois „Ace“ gewinnen mit einem vorzüglichen Resultat die Hundeprüfung der Kantonspolizei Basel-Stadt und der Polizei Basel-Landschaft.
Der zweite Platz geht an Carola Casanova von der Kantonspolizei Basel-Stadt mit ihrem Malinois "Devil". Auf Rang 3 folgt der Baselbieter Daniel Hagmann mit "Nemo".
Am Freitag, 07. November 2025, kurz nach 13:00 Uhr, ereignete sich an der Verzweigung Autobahnausfahrt Weesen / Flechsenstrasse ein Verkehrsunfall.
Ein 85-jähriger Fahrzeuglenker wollte von der Autobahnausfahrt in die Flechsenstrasse einmünden.
Einbruchdiebstahl in ein Mehrfamilienhaus begangen zu haben und wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In der Nacht auf Freitag, 7. November 2025, gegen Mitternacht, wurde der Kantonspolizei Solothurn gemeldet, dass sich im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Wassergasse in Solothurn ein Einbrecher befinde, welcher versuche, Velos zu entwenden.
In Stein und Lenzburg waren am Donnerstagabend und in der Nacht auf Freitag mehrere mutmassliche Diebe unterwegs.
Aufmerksame Anwohnende wählten den Notruf. Die Polizei nahm vier tatverdächtige Männer fest.
Wer im Strassenverkehr gut sichtbar ist, reduziert das Risiko von Unfällen deutlich. Besonders in der dunklen Jahreszeit spielen reflektierende Kleidung und Ausrüstung eine entscheidende Rolle für die Sicherheit.
In Zusammenarbeit mit dem TCS hat die Zuger Polizei am nationalen "Tag des Lichts" eine Beleuchtungskontrolle durchgeführt und rund 130 Zweiradlenkende sowie Fussgänger sensibilisiert.
Am Donnerstag, 6. November 2025, kurz vor 23.30 Uhr, ereignete sich auf der Kerenzerstrasse in Mollis ein Selbstunfall.
Der Fahrzeuglenker, begleitet von zwei Mitfahrenden, fuhr in Mollis auf der Kerenzerstrasse in Richtung Filzbach, als er nach einer 180-Grad-Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.
Auf dem Strickweg in Trimbach hat sich am Donnerstagabend, 6. November 2025, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dieses ist von der Strasse abgekommen und in einen Baum geprallt. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Freitag in Tägerwilen vier Fälleler festgenommen und bittet um Vorsicht.
Um 22.30 Uhr meldete ein Anwohner aus Tägerwilen der Kantonalen Notrufzentrale, dass soeben ein Unbekannter sein Auto durchsucht habe.
Am Donnerstagabend, 6. November 2025, ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin gekommen.
Die Frau musste in Spitalpflege gebracht werden.
Die SBB ersetzen am Wochenende vom 8. und 9. November 2025 die Züge zwischen Vevey und Villeneuve durch Busse.
Grund dafür sind Erneuerungsarbeiten an drei Aquädukten westlich des Bahnhofs Montreux.
Seit September 2024 setzt die Transportpolizei schweizweit Bodycams ein.
Nach rund einem Jahr zieht die SBB ein positives Fazit: Die Bodycams haben sich als sinnvolles Einsatzmittel zur Deeskalation von Konflikten und zur Beweissicherung bewährt.
Am Donnerstag, 06.11.2025, fand die 11. Journée de prévention contre les cambriolages statt.
Die Polizei der Kantone Freiburg, Genf, Neuenburg, Tessin, Wallis und Waadt sowie die Prévention suisse de la criminalité (PSC) informierten die Bevölkerung über Einbruchrisiken und Prävention.
Am 07.11.2025, kurz nach 07.30 Uhr, kam es in einer Zelle des Untersuchungsgefängnisses Basel-Stadt zu einem Brandfall.
Ein 36-jähriger Insasse wurde dabei verletzt.
Achtung: Die Tage werden kürzer, die Nächte länger.
Macht euch im Strassenverkehr sichtbar: Mit Licht und Reflektoren an Kleidung, Velo oder Scooter. 👕💡
Anlässlich des Fernwärmeausbaus startet IWB im Frühjahr 2026 mit dem Bau einer neuen Fernwärmeleitung in der Sevogelstrasse zwischen Hardstrasse und St. Alban-Anlage.
Der Kanton plant zugunsten des Stadtklimas beidseits der Strasse Grünrabatten und 32 neue Bäume. Die entsprechenden Pläne werden ab morgen im Kantonsblatt publiziert und öffentlich aufgelegt.
Die vom Kantonsrat beschlossene Änderung des Polizeigesetzes zur Umsetzung des Gegenvorschlags zur "Anti-Chaoten-Initiative" tritt am 1. Januar 2026 in Kraft.
Gleichzeitig mit der Inkraftsetzung hat der Regierungsrat die entsprechende Verordnung verabschiedet. Diese regelt die Grundsätze der Kostenauferlegung durch die Polizei.
#kapogestern: Was heute das FOR (Forensisches Institut Zürich) ist, war früher der Kriminaltechnische Dienst (KTD).
Das Bild mit dem Chemiker des KTD entstand in den 1960er Jahren und zeigt eindrücklich, wie forensische Analysen damals durchgeführt wurden – mit Präzision, Reagenzglas und Flammen.
Während andere Teile des Kantons im Nebel versinken, geniesst unsere Patrouille in Einsiedeln strahlenden Sonnenschein!
Wir wünschen euch einen guten Wochenabschluss und ein sonniges Wochenende!
Am Donnerstag (06.11.2025), kurz vor 10 Uhr, sind bei der Wildbergstrasse mehrere tausend Liter Gülle ausgelaufen.
An Flora und Fauna ist nach bisherigen Erkenntnissen kein Schaden entstanden. Der Austritt ist auf einen technischen Defekt zurückzuführen.
Am Freitag (07.11.2025), kurz nach 2:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen auf der Autobahn A3 vor dem Hoftunnel einen Geisterfahrer angehalten.
Er war fahrunfähig unterwegs.
Zwischen Donnerstag und Freitag (07.11.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt fünf fahrunfähige oder alkoholisierte Personen angehalten.
Den vier Männern und der Frau wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (06.11.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Lanzenmoosstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt ins Innere der Wohnung durch ein Fenster.
Am Donnerstag (06.11.2025), kurz vor 8:30 Uhr, ist es auf der Uznacherstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Eine 17-jährige Frau wurde eher leicht verletzt. Es entstand geringer Sachschaden.
Eine Rettung mit der Winde bei Nacht ist äusserst anspruchsvoll und verlangt höchste Konzentration von der Crew.
Der neue Helikopter bringt dank der verbesserten Aussenbeleuchtung wortwörtlich mehr Licht ins Dunkel.
Im Rahmen der Schutzmassnahmen für die Bristenstrasse werden von Montag, 10. November 2025, bis Freitag, 21. November 2025, tagsüber zwischen Amsteg und Bristen Holzerarbeiten ausgeführt.
Aus Sicherheitsgründen muss die Strasse in unregelmässigen Abständen kurzfristig gesperrt werden.
Was ist ein Phantombild und wie wird es erstellt?
Entsteht ein solches Bild auf Grundlage reiner Fantasie oder liegt dem Ganzen ein wissenschaftliches Vorgehen zugrunde? Können Phantombilder tatsächlich zum Erfolg bei der Täterermittlung beitragen oder handelt es sich lediglich um ein unrealistisches Mittel aus dem Fernsehen?
Beim Grenzübertritt können Fahrzeuge eingehend kontrolliert werden.
In Bardonnex wurde ein als leer deklarierter Lastwagen einer umfassenden Kontrolle unterzogen – das heisst, das BAZG kontrolliert Waren, Personen und Transportmittel, die über die Schweizer Grenze kommen.
Notruf absetzen? Bleib ruhig – wir helfen dir!
Ein Unfall. Ein medizinischer Notfall. Ein Moment, in dem jede Sekunde zählt. Wenn du den Notruf wählst (117, 118 oder 144), musst du nicht alles wissen – du musst nur anrufen.
Als Folge der Bauarbeiten am neuen Radweg Altdorf–Seedorf kommt es zu Verkehrsbehinderungen auf der Reussstrasse.
In den Nächten von Montag, 10. November 2025, auf Dienstag, 11. November, und Dienstag, 11. November, auf Mittwoch, 12. November, werden neue Wasser- und Elektroleitungen verlegt.
Reimershagen (Deutschland). Seit den frühen Morgenstunden haben Durchsuchungsmaßnahmen im Zusammenhang mit den Ermittlungen im Verfahren wegen der gewaltsamen Tötung des achtjährigen Fabian in Reimershagen und in Rum Kogel (beides Landkreis Rostock) stattgefunden.
An diesen Maßnahmen waren ca. 120 Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Rostock, des Landeskriminalamtes Mecklenburg-Vorpommern, der Bundespolizei und der Bereitschaftspolizei beteiligt.
Am 5. und 6. November 2025 fand beim Bundesamt für Polizei fedpol das 12. Symposium Neue Technologien statt.
Rund 200 internationale Expertinnen und Experten aus Sicherheitsbehörden, Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über neuste technologische Entwicklungen in der Polizeiarbeit. Das diesjährige Thema lautete: "Zukunft der Kriminalitätsbekämpfung – Technische Innovationen und gesellschaftliche Herausforderungen".
Tele 1 besucht unser Polizeihunde-Training!
Für die Sendung «unterwegs» waren Moderator Damian Betschart und seine Crew bei uns zu Gast und haben einen spannenden Einblick in das Training unserer vierbeinigen Kolleginnen und Kollegen erhalten.
Am Samstag, 25. Oktober 2025, um 09:56 Uhr, rückte die Feuerwehr zum Einsatz Nr. 135 wegen eines Fahrzeugbrands in Domat/Ems an der Via da Munt aus.
Ein 31-jähriger Landwirt fuhr gegen 10 Uhr in Begleitung seiner Tochter von Domat/Ems über die Via Zeus bergwärts in Richtung Emser Maiensässe.
Der Herbst ist die Saison der Einbrecher – schützen wir uns!
Am Donnerstag, 6. November 2025, organisierten die Polizeikorps der Kantone Freiburg, Genf, Neuenburg, Tessin, Wallis und Waadt gemeinsam mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) den 11. nationalen Präventionstag gegen Einbruch.
Ziel ist es, die Bevölkerung auf die steigende Einbruchsgefahr aufmerksam zu machen und über geeignete Schutzmassnahmen zu informieren.
Am Donnerstag, 6. November 2025, hat die Schaffhauser Polizei gemeinsam mit der TCS Sektion Schaffhausen anlässlich des nationalen "Tag des Lichts" eine Standaktion auf dem Fronwagplatz in der Stadt Schaffhausen sowie eine Sicherheitskontrolle in Neuhausen am Rheinfall durchgeführt.
Insbesondere in der dunklen Jahreszeit ist Sichtbarkeit für alle Verkehrsteilnehmenden entscheidend – egal ob zu Fuss, auf dem Velo, mit dem E-Trottinett, auf dem Motorrad oder im Auto.
Am 4. November 2025 wurde das in Europa bereits weit verbreitete Vogelgrippevirus in einer Graugans in der Gemeinde Vinelz (Belgien) nachgewiesen. Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BSVO) eine Verordnung erlassen, die gestern, am 6. November 2025, in Kraft trat und bis Ende März 2026 gilt.
Das BSVO ruft alle Geflügelhalter dazu auf, die vorgeschriebenen Präventions- und Biosicherheitsmassnahmen konsequent umzusetzen.
Die Schweiz liegt zwischen einem Tief über dem westlichen Mittelmeer und einem Hoch über Osteuropa in einer mässigen Südostströmung, welche trockene Luft heranführt. Am Samstag dreht die Strömung auf Ost und wird immer schwächer.
Im Mittelland bleibt ein nebliger Kaltluftsee liegen. Am Sonntag erreicht aus Norden vorübergehend etwas feuchtere Luft die Alpennordseite.
Am Donnerstag, 6. November 2025, kam es am Wettsteinplatz zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei tödlich verletzt.
Am Donnerstagvormittag, 6. November 2025, kam es kurz vor 09.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus im Hüttnauhof in Therwil BL zu in einem Brandausbruch.
Dabei wurden zwei Personen verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.