Die Schweiz liegt in den nächsten Tagen zwischen einem Hoch über Osteuropa und einer Tiefdruckzone über dem nahen Atlantik in einer südwestlichen bis südlichen Höhenströmung.
Während im Mittelland ein Kaltluftsee mit nebelanfälliger Luft liegt, ist die Luft in der Höhe trocken und sehr mild für die Jahreszeit. In den Alpen ist es ausserdem leicht föhnig.
Brigadier Gregor Metzler, zurzeit Kommandant der Generalstabsschule, wird per 1. Februar 2026 neuer Chef des Kommandos Ausbildung der Armee und zum Korpskommandant befördert.
Er übernimmt diese Funktion von Korpskommandant Hans-Peter Walser, der in den Ruhestand tritt. Der Bundesrat hat diese Ernennung des Höheren Stabsoffiziers an seiner Sitzung vom 5. November 2025 beschlossen.
Am Mittwochnachmittag (05.11.2025) hat es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Stadt Schaffhausen gebrannt.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Gestern Nachmittag hat sich in der Stadt Luzern ein Raub auf ein Tabakwarengeschäft ereignet.
Verletzt wurde niemand. Die Luzerner Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Gestern Morgen meldete eine Drittperson bei der Kantonspolizei Freiburg, dass sich drei verdächtige Personen in einem Wohnquartier in Villars-sur-Glâne aufhielten.
Die Polizisten nahmen drei Personen fest, die gerade in eine Villa eingebrochen waren. Die mutmasslichen Täter wurden vorläufig festgenommen und werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am Dienstag, 4. November 2025, ist in einem Produktionsgebäude in Walzenhausen ein Brand ausgebrochen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand geringer Schaden. Personen wurden keine verletzt.
Während der Nacht auf Mittwoch (05.11.2025) wurden in Appenzell an der Weissbadstrasse, in Meistersrüte an der Gaiserstrasse und im Rosenböhleli aus insgesamt vier unverschlossenen Autos kleinere Bargeldbeträge gestohlen.
In einem Fall wurden eine Armbanduhr und ein Parfüm im Gesamtwert von rund CHF 520.00 weggenommen.
Am Mittwoch (05.11.2025), zwischen 1:45 Uhr und 3 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Oberseestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Innere des Gebäudes.
Zwischen Dienstag und Mittwoch (05.11.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt fünf fahrunfähige oder alkoholisierte Personen angehalten.
Drei Männern wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Zwei Männer wurden mit einem Fahrverbot belegt. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Dienstag (04.11.2025), um 16:10 Uhr, ist es auf der Balgacherstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Eine 34-jährige Frau wurde unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Betrüger geben sich am Telefon als Apple-Mitarbeitende aus.
Die Anrufer sprechen teils Schweizerdeutsch und verweisen auf angebliche Hackerangriffe auf die Apple-ID.
Gestern Abend kam es auf einem Radweg in Gränichen zu einer Frontalkollision zwischen zwei E-Bikes.
Beide Lenker verletzten sich erheblich. Ein 66-jähriger Mann verstarb später im Spital. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar.
Am Mittwochmorgen, 5. November 2025, erhielt die Kantonspolizei Schwyz kurz vor 8 Uhr die Meldung von einem Arbeitsunfall.
Auf einer Baustelle an der Grütlistrasse in Einsiedeln wurde ein 21-jähriger Mann zwischen einem Bauelement und einem Bagger eingeklemmt.
Am Dienstag, 4. November 2025, kurz nach 22.15 Uhr, wurde beim Bahnhof in Muttenz BL ein Mann mit mehreren Stichverletzungen durch Drittpersonen aufgefunden.
Im Zuge der anschliessenden Fahndung konnte eine tatverdächtige Person festgenommen werden.
Aktuell kommt es auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Gotthard zu Verkehrsbehinderungen im Piumogna-Tunnel bei Airolo.
Ein defekter Lastwagen blockiert den rechten Fahrstreifen.
Am Dienstag (4. November 2025, kurz nach 15:15 Uhr) fuhr eine Autofahrerin auf der Baselstrasse in St. Erhard.
Bei der Einmündung bog sie nach links in die Kantonsstrasse ab.
Ein Lieferwagenfahrer ist am Dienstag auf der Autobahn A13 rund neun Kilometer als Falschfahrer auf der Südspur gefahren.
Die Kantonspolizei Graubünden konnte ihn in Lostallo ermitteln.
Martin Oehy wird neuer Leiter Bewilligungen bei der Stadtpolizei St.Gallen.
Er tritt die Nachfolge von Walter Schweizer an, welcher im Verlauf des Jahres 2026 in den frühzeitigen Ruhestand geht.
Am heutigen Tag absolvierten 15 Teams der Kantonspolizei Zürich, der Stadtpolizei Winterthur sowie der Kommunalpolizei Pfäffikon-Fehraltorf die anspruchsvolle Einsatzprüfung in Eglisau.
Die Teams bestanden aus Polizeihundeführerinnen und Polizeihundeführern mit ihren Diensthunden.
Auf der Solothurnstrasse in Bettlach hat sich am Dienstag, 4. November 2025, eine Auffahrkollision mit zwei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Dabei entstand ein erheblicher Sachschaden; eine Ambulanz musste nicht aufgeboten werden. Der Verkehr musste zwischenzeitlich einspurig geführt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte.
Gestern Dienstag, 4. November 2025, kurz nach 17.00 Uhr, kam es an der Dorfstrasse in Flüelen zu einem Verkehrsunfall.
Beim Restaurant Schützenstube kollidierte ein E-Bike-Lenker aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen mit einem Fussgänger.
Am Dienstag (4. November 2025, kurz vor 12:00 Uhr) bog der Lenker eines Kleinmotorrads mit angekoppeltem Motorradanhänger von der Schürmattstrasse in Aesch auf die Hauptstrasse ein.
Anschliessend beabsichtigte er, nach links auf einen Vorplatz abzubiegen.
Am Dienstag (4. November 2025, kurz vor 13:15 Uhr) wollte ein 7-jähriges Mädchen im Dorf Kottwil den Fussgängerstreifen überqueren.
Ein Fahrzeuglenker hielt an, um das Kind passieren zu lassen.
Am Sonntag hat die Kantonspolizei Graubünden die Meldung zu einem in Davos vermissten Mann erhalten.
Am Montag wurde der Strahler tot im Gebiet Crap la Pala gefunden.
Am Dienstag, 4. November 2025, ist es in Gais im Bereich eines Parkplatzes zu einem Unfall zwischen mehreren Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am Dienstag (04.11.2025), um 13:15 Uhr, erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Unfall an der Agenstrasse.
Ein 11-jähriger Knabe dürfte die Kontrolle über sein Velo verloren haben und prallte bei einer Liegenschaft an der Agenstrasse in einen Briefkasten.
Am Dienstag (04.11.2025), kurz nach 17:30 Uhr, ist es auf der Sulzstrasse zu einem Selbstunfall mit anschliessender Frontalkollision gekommen.
Eine 41-jährige Frau wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstag (04.11.2025), kurz vor 16:30 Uhr, erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung, dass Hydrauliköl aus einem Bagger bei einer Baustelle an der Bahnhofstrasse auslaufe.
Vor dem Eintreffen der Feuerwehr und der Kantonspolizei St.Gallen ergriff die Baufirma bereits Massnahmen zur Eindämmung der Havarie.
Träumst du davon, Polizistin oder Polizist zu werden?
Dann nutze jetzt deine Chance – der Kanton Freiburg rekrutiert neue Anwärterinnen und Anwärter für die Polizeischule.
Wasser, Strasse oder Luft – bei der Kantonspolizei Schwyz ist alles möglich!
Die Polizei bietet dir einen spannenden und vielseitigen Beruf mit echten Perspektiven.
Am Samstag, 15. November 2025 führt die Kantonspolizei Graubünden zum sechsten Mal eine Waffensammelaktion durch.
Generell können Waffen und Munition jederzeit bei der Kantonspolizei Graubünden abgegeben werden.
Auf der Grenzbrücke der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Deutschland wurde in den vergangenen Wochen eine feste Geschwindigkeitsmessanlage installiert.
Damit soll die Verkehrssicherheit auf diesem stark befahrenen Abschnitt erhöht werden.
Eine Bewohnerin des Dorfs Sainte-Croix wurde am 2. November 2025 von einer Patrouille der Grenzwache festgenommen und in Untersuchungshaft genommen.
Sie steht im Verdacht, ihre Wohnung absichtlich in Brand gesetzt und etwas mit dem Verschwinden ihres Vermieters zu tun zu haben.
Ein Unfall ereignete sich am Dienstag, 04. November 2025, um 18:30 Uhr beim Kreisel an der Anschlussstelle Le Landeron.
Involviert waren zwei Fahrzeuge, darunter ein grauer Opel Mokka.
Ein Hochdruckgebiet bestimmt in den nächsten Tagen das Wetter im Alpenraum mit besonders in der Höhe trockener und für die Jahreszeit sehr milder Luft.
Im Mittelland liegt ein Kaltluftsee mit feuchterer und damit nebelanfälliger Luft. Ab Wochenmitte wird es in den Alpen föhnig.
Gestern Montag, 3. November 2025, um 20.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit libyschen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden, wobei die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h massiv überschritten wurde.
Das Fahrzeug konnte bei Amsteg mit einer Nettogeschwindigkeit von 146 km/h gemessen werden.
Am Montag, 4. November 2025, ca. 10:00 Uhr, verzeichnete die Kantonspolizei Glarus eine Störung im Strassenverkehr durch ein entlaufenes Rind.
Das Tier hatte seinen Stall verlassen und durchquerte auf seiner Flucht die Zubringerstrasse, mehrere Gärten sowie das Bahngleis-Trassee.
In den kommenden drei Jahren setzt die Stadt Thun gezielt auf Verbesserungen im Veloverkehr – mit zahlreichen kurzfristigen Massnahmen soll das Radfahren sicherer und angenehmer werden.
Ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder für eine Ausfahrt ins Grüne – in Thun lässt sich der Alltag gut mit dem Velo bewältigen. Damit das künftig noch einfacher wird, plant die Stadt verschiedene kleinere und mittlere Anpassungen, die ohne Verzögerung umgesetzt werden.
Die Ermittlungen zum sexuellen Übergriff, bei der eine Frau in der Nacht auf den 1. August 2025, in Urtenen-Schönbühl leicht verletzt worden war, sind weiter in Gang.
Die Kantonspolizei Bern veröffentlicht in diesem Zusammenhang ein Phantombild des Täters.
Am Montagabend (03.11.2025) ist an der Martinsbruggstrasse ein Auto in Brand geraten.
Grund für den Brand war ein technischer Defekt. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch ein Totalschaden am Auto.
Am Montagabend (03.11.2025) hat sich auf der Lindenstrasse ein Selbstunfall ereignet.
Beim Einbiegen geriet ein 26-jähriger Motorradfahrer mit dem Hinterrad ins Rutschen, wodurch er zu Boden stürzte und sich mittelschwer verletzte.
Am Montagvormittag (03.11.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Elektrotrottinett und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Elektrotrottinettfahrer leicht verletzt. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden.
Die A9 zwischen Bex und St-Maurice wird für eine Nacht wegen Arbeiten an den Videokameras gesperrt.
Die Autobahntunnels sind mit Videokameras ausgerüstet, welche der Ereigniserkennung und der Verkehrsführung dienen.
Seit einigen Wochen treiben Telefonbetrüger ihr Unwesen.
Allein im Monat Oktober erbeuten sie im Kanton Luzern eine Deliktsumme von rund einer halben Million Franken, indem sie den Namen des Luzerner Kripo-Chefs für ihre Taten missbrauchten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.