Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt.
Nun werden der Sonnenhoftunnel auf der A6 sowie der Neufeld- und der Brünnentunnel auf der A1 bei Bern der Reinigung unterzogen. Sie werden jeweils gesperrt.
Das beschädigte Teilstück der Galerie Les Toules, die sich auf der A21 Grosser St. Bernhard kurz vor dem Tunnel Grosser St. Bernhard befindet, wird zurzeit instandgesetzt.
Die Arbeiten mit den ersten Nachtsperrungen haben Mitte August begonnen. Nächste Woche sind die letzten Nachtsperrungen geplant. Danach wird der Verkehr noch bis zum Abschluss der Arbeiten Mitte November einspurig geführt.
Die Baudirektion Uri investiert in die Sicherheit des Strassennetzes.
Aus diesem Grund wird oberhalb des Chäppelichers an der Isenthalerstrasse in Richtung Isenthal auf rund 30 Metern der Belag ersetzt. Die Kosten betragen 30'000 Franken.
Am Donnerstag, 6. November 2025, findet zum 19. Mal der "Tag des Lichts" statt.
In der dunklen Jahreszeit ist das Unfallrisiko auf der Strasse höher – insbesondere für Personen, die zu Fuss oder mit einem Zweirad unterwegs sind. Die Zentralschweizer Polizeikorps unterstützen die Kampagne, die unter dem Motto "Nur wer leuchtet, wird rechtzeitig gesehen" steht.
Am 11. Oktober 2025 fand im Palexpo in Genf der grösste Polizeitag der Schweiz statt.
Insgesamt wurden 27'000 m² Ausstellungsfläche gestaltet, um mehr als 50 Partnerorganisationen Platz zu bieten. Über 8’236 Besucherinnen und Besucher waren vor Ort.
Die für Ende 2025 geplante vollständige Abschaltung des 3G-Netzes in der Schweiz wird sich direkt auf Autofahrerinnen und Autofahrer auswirken:
Der in einigen Modellen verbaute automatische Notrufdienst eCall wird in Fahrzeugen, die ausschliesslich mit 3G-Modulen ausgestattet sind, nicht mehr funktionieren. Für einige ältere Fahrzeugmodelle ist keine Umrüstung möglich, um den potenziell lebensrettenden Dienst weiterhin nutzen zu können.
Am Mittwochabend, 15. Oktober 2025, gingen bei der Kantonspolizei Schwyz kurz nach 20.30 Uhr zahlreiche Meldungen ein, dass auf einem Parkplatz an der Seedammstrasse in Pfäffikon ein Auto brenne.
Die aufgebotene Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon konnte den Brand rasch eindämmen und verhindern, dass die Flammen auf die umliegenden Bäume übergriffen.
Im neuesten Podcast der Armee spricht Oberst i Gst Dan Aeschbach, Kommandant des Kompetenzzentrums Veterinärdienst und Armeetiere (KTV), mit Oberst i Gst Mathias Müller über seine Arbeit zwischen Tradition und Technologie.
Bis heute leisten Hunde, Pferde und Maultiere in der Armee unverzichtbare Dienste – von der Rettung verschütteter Personen bis zur Logistik im Gebirge.
Am Mittwochnachmittag (15.10.2025) sind drei kleine Rinder aus dem OLMA-Messegelände ausgebüxt.
Die Tiere rannten durch das Jahrmarktgelände und stiessen mehrere Personen um. Zwei Kinder wurden leicht verletzt. Die Rinder begaben sich danach in ländliches Gebiet, wo zwei eingefangen werden konnten. Ein Tier musste geschossen werden.
Der unbekannte Fahrer eines dunklen Autos hat am Mittwoch, 15. Oktober 2025, zwischen 22.00 und 22.30 Uhr im Kreisverkehr Maison de Commune in Peseux einen Motorradfahrer angefahren.
Nach dem Vorfall entfernte sich der Lenker in unbekannte Richtung. Der genaue Hergang ist unklar.
Die intensive operative und ermittlerische Tätigkeit der Kantonspolizei, mit Unterstützung mehrerer Gemeindepolizeien und des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG), hat in den letzten Tagen zur Verhaftung von zehn Personen geführt, die in unterschiedlichem Ausmass in den Handel und Verkauf von Betäubungsmitteln verwickelt sind.
Die Grossoperation erstreckte sich über rund zehn Ortschaften im ganzen Kanton Tessin.
Ein blockierendes Hoch mit Schwerpunkt über den Britischen Inseln bestimmt das Wetter über Westeuropa. Mit mässiger Bise gelangt weiterhin kühle und etwas feuchtere Luft zur Alpennordseite.
Über der feuchten Grundschicht strömt aus Norden trockene und recht milde Luft zum Alpenraum.
Heute Abend gegen 20:50 Uhr war ein Motorradfahrer auf der Kantonsstrasse Mettembert in Richtung Pleigne unterwegs.
Kurz vor dem Dorfeingang von Pleigne verlor er aus noch zu klärenden Gründen die Kontrolle über sein Motorrad. Das Motorrad prallte gegen die Böschung am rechten Strassenrand und kam auf der rechten Seite zum Stehen.
Herbstmorgen in Minschuns, Kanton Graubünden. Auf rund 2'100 Metern über dem Meeresspiegel beginnt Antonio Spitaleri – bekannt als SchneeToni und DerToni – seinen neuen interaktiven Livestream für polizei.news.
Die Landschaft rund um den Ofenpass strahlt in goldenen Farben, die Luft ist kühl. Während in vielen Teilen der Schweiz dichter Nebel und Hochnebel vorherrschen, zeigt sich das Engadin in leuchtender Klarheit. Herbstlich verfärbte Bäume rahmen die Strecke, der Himmel ist strahlend blau, die Sicht weit. „Die perfekte Kulisse, um in Ruhe über wichtige Themen zu sprechen“, sagt Spitaleri eingangs – und setzt damit den Ton für einen Livestream, der mehr ist als nur eine Fahrt durch die Berge. Was wie ein malerisches Panorama beginnt, wird schnell zu einer eindringlichen Erinnerung daran, was es bedeutet, Verantwortung im Strassenverkehr zu übernehmen. Mit dabei: die Follower von Polizei.news auf Facebook, die die Gelegenheit nutzten, um mit SchneeToni alias DerToni live zu interagieren.
Teamgeist, Präzision und Engagement: Der Wiederholungskurs 2025 des Panzerbataillons 13 zeigt eindrucksvoll, wie zivile Berufe und militärische Fähigkeiten in der Schweizer Armee zusammenwirken.
Von actionreichen Manövern bis zu koordiniertem Teamwork – dieser Film bietet einen exklusiven Einblick in die Welt der Panzertruppe.
Am Dienstagnachmittag (14.10.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Auffahrkollision mit drei Autos ereignet.
Dabei wurde ein Autofahrer verletzt. An den drei Unfallautos entstand Sachschaden in der Höhe von jeweils mehreren tausend Franken.
Die Sicherheitsübung CEVA25 fand erfolgreich vom Dienstag, 14. Oktober um 18 Uhr bis Mittwoch, 15. Oktober 2025 um 3 Uhr auf der Bahnlinie zwischen Genève-Champel und der französischen Grenze statt.
Ziel war es, Rettungsabläufe innerhalb und ausserhalb der Tunnel zu testen – zum Schutz der Bevölkerung.
Seit vergangenem Freitag sind bei der Luzerner Polizei mehrere Dutzend Meldungen zu Betrugsversuchen per Telefon eingegangen.
Die Betrüger geben sich dabei als Bankmitarbeiter und Polizisten aus. In mehreren Fällen waren die Betrüger erfolgreich.
Eine Frau, die in der Region Brienzer Rothorn nach einer Bergwanderung vermisst wurde, ist am Dienstagmittag im Rahmen einer Suchaktion durch Einsatzkräfte tot geborgen worden.
Aktuell wird von einem Unfallgeschehen ausgegangen. Weitere Ermittlungen zum Ereignis sind im Gang.
Am Mittwochmorgen (15.10.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen in einem Kreisel eine Kollision zwischen einem E-Bike und einem Auto ereignet.
Dabei wurde die Velofahrerin leicht verletzt. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Eine betrügerische E-Mail im Namen von Apple lockt mit dem Versprechen, ein brandneues MacBook zu gewinnen.
Dafür müsse man lediglich ein paar Fragen beantworten und anschliessend die Versandkosten bezahlen – tatsächlich bleibt es jedoch nicht bei diesem kleinen Betrag.
Am Mittwochnachmittag, 15. Oktober 2025, kam es beim Paradeplatz im Kreis 1 zu einer Kollision zwischen zwei Trams.
Dabei wurden drei Personen leicht verletzt, darunter eine Trampilotin.
Ein Autofahrer ist am Montag auf der Luzernerstrasse in Hildisrieden mit massiver übersetzter Geschwindigkeit gemessen worden.
Der 23-jährige Rumäne konnte angehalten und vorläufig festgenommen werden.
Einbrecher drangen in der Nacht in ein Waffengeschäft in Dintikon ein.
Auf der Fahndung konnte die Kantonspolizei Aargau zwei mutmassliche Täter festnehmen.
Gestern Dienstag, 14. Oktober 2025, kurz nach 22.20 Uhr, ereignete sich auf der Axenstrasse ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern fuhr auf der Axenstrasse in Richtung Flüelen.
Gestern Abend kam es in Bulle zu einer Aggression, an der mehrere Personen beteiligt waren.
Eine Ermittlung wurde eingeleitet. Die Polizei startet einen Zeugenaufruf.
Nach einem Einschleichdiebstahl in ein Boot wurden in der Nacht auf Mittwoch in Romanshorn vier Tatverdächtige festgenommen und inhaftiert.
Ein Bootsbesitzer bemerkte um zirka 2.30 Uhr, dass sich unbekannte Personen Zugang zu seinem Boot im Gemeindehafen verschafft hatten und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 15. Oktober 2025 beschlossen, die Zulassung von Motorfahrzeugen zu digitalisieren und zu vereinfachen.
Damit verringert sich der Aufwand beim Zulassungsprozess für alle beteiligten Stellen. Die Neuerungen treten am 1. Januar 2026 in Kraft.
Die Kantonspolizei Glarus wurde darüber informiert, dass am Montagabend, 13. Oktober 2025, ca. 21.00 Uhr, im Bereich der Linthbrücke Süd in Näfels eine Frau vergewaltigt worden sei.
Das Opfer war mit dem Zug von Glarus nach Näfels-Mollis unterwegs.
Zwischen Samstag und Dienstag (14.10.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Junkerstrasse eingebrochen.
Sie brach ein Fenster auf und verschaffte sich so Zutritt in das Gebäude.
Am Dienstag (14.10.2025), kurz vor 12:30 Uhr, ist es auf der Nationalstrasse, auf Höhe der Autobahnunterführung, zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Die 25-jährige Autofahrerin entfernte sich danach von der Unfallstelle, meldete sich aber später bei der Polizei. Die beweissichere Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0.38mg/l.
Am Dienstag (14.10.2025), kurz nach 12:45, ist es auf der Autobahn zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Eine 68-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt.
Am Mittwoch (15.10.2025), kurz vor 1:45 Uhr, ist es auf der Horchentalstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der 43-jährige Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Dienstagnachmittag (14.10.2025) ist in Beringen ein Traktor inkl. Anhänger mit Siloballenladung umgekippt.
Personen wurden bei diesem Alleinunfall keine verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Im Zeitraum zwischen Samstag (04.10.2025) und Sonntag (12.10.2025) hat eine unbekannte Täterschaft einen Alpweidebrunnen ab der Alp Mädems gestohlen.
Die unbekannten Täter dürften mit einem motorisierten Fahrzeug auf die Alp gefahren sein und dort den rund 200 Kilogramm schweren Brunnen aufgeladen haben. Anschliessend verliessen sie die Örtlichkeit wieder. Die Deliktsumme beträgt rund 2’000 Franken.
Ein kleiner Einsatz mit grosser Wirkung – für uns eine absolute Herzensangelegenheit!
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat gemeinsam mit dem Team von @blutspendesrk eine Blutspendeaktion durchgeführt.
Einvernahmen sind kein Verhör wie im Film.
Sie dienen zur Ermittlung des Sachverhalts – um die Wahrheit zu finden, Widersprüche zu klären und Beweise zu sichern.
Kommenden Montag (20.10.2025) beginnen die Arbeiten zur Umgestaltung der Ortsdurchfahrt von Bouloz.
Im Zentrum stehen hauptsächlich Verkehrsberuhigungsmassnahmen nach dem Valtraloc-Konzept. Die Strasse wird während der Bauarbeiten, die voraussichtlich bis Ende August 2027 dauern, befahrbar bleiben.
Mit dem offiziellen Spatenstich hat die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega gestern den Bau ihrer neuen Helikopterbasis am Regionalflugplatz Samedan begonnen.
Ein entschlossener Schritt, um die medizinische Versorgung aus der Luft der Engadiner Bevölkerung und der Gäste im Tal auch über das Jahr 2026 hinaus zu sichern, auch wenn die Rega noch über keinen rechtskräftigen Unterbaurechtsvertrag verfügt.
Auf der A2 Richtung Gotthard kommt es in Höhe Erstfeld zu einem Unfall mit Behinderung.
Reisende werden gebeten, vorsichtig zu fahren und mittels Ausweichrouten Stau zu vermeiden.
Gib niemals deine persönlichen Login-Daten am Telefon weiter – auch nicht an vermeintliche Bankangestellte.
Im Zweifelsfall: Anruf sofort beenden und deine Bank direkt über die offizielle Nummer kontaktieren.
Der Polizeiberuf ist mehr als nur ein Beruf.
Es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Vertrauen aufzubauen und als Team zu handeln, wenn es darauf ankommt.
Güstrow/Klein Upahl (Deutschland). Am Dienstagvormittag wurde in einem Waldgebiet bei Klein Upahl, unweit von Güstrow, der Leichnam des seit Freitag vermissten achtjährigen Fabian gefunden.
Eine Spaziergängerin entdeckte den leblosen Körper und alarmierte die Polizei. Nach derzeitigem Stand gehen die Ermittlungsbehörden von einem Gewaltverbrechen aus.
Ein Hoch mit Kern über den Britischen Inseln bestimmt in den nächsten Tagen mit einer Bisenlage das Wetter im Alpenraum.
Während die Luft in der Höhe trocken und mild ist, verbleibt über den Niederungen beidseits der Alpen eine feuchte Grundschicht.
Unterrath (Deutschland). Am Sonntagmorgen (12. Oktober, gegen 7:30 Uhr) erhielt die Leitstelle der Düsseldorfer Polizei den Hinweis auf einen Randalierer in Unterrath.
Der 33-Jährige soll im Bereich der Straße "Im Schlank" mit zwei Messern hantiert und geschrien haben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.