Schweiz

Balterswil TG: Polizei nimmt nach Einbruch in Gewerbeliegenschaft Kosovaren (40) fest

Nach einem Einbruch in eine Gewerbeliegenschaft am Freitagabend in Balterswil wurde ein Tatverdächtiger festgenommen und inhaftiert. Kurz nach 23 Uhr ging die Meldung bei der Kantonalen Notrufzentrale ein, dass soeben in eine Gewerbeliegenschaft in Balterswil eingebrochen worden sei.

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Sörenberg LU: Spürhunde aus fünf Kantonen trainieren gemeinsam – auch Narco ist dabei

Spürnasen zu Gast in Sörenberg: Die Spürhundeführer aus Luzern, Obwalden, Nidwalden, Uri und Schwyz absolvieren aktuell ihren Wiederholungskurs bei uns im schönen Sörenberg. Wir durften einen kleinen Einblick in ihre spannende Arbeit erhalten und mit Spürhund Narco sogar selbst einen Probelauf machen.

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Corsier GE: Grossangelegte Rettungsübung auf dem Genfersee

Die Schifffahrtsbrigade der Kantonspolizei Genf hat vor Corsier eine grossangelegte Rettungsübung auf dem Genfersee durchgeführt. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen regionalen Einsatzorganisationen bei einem Unglück mit zahlreichen Opfern auf dem See zu trainieren.

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Stadt Zürich: 29 Polizei-Aspiranten feierlich im Fraumünster vereidigt

Im Zürcher Fraumünster sind 29 Aspiranten der Kantonspolizei Zürich feierlich vereidigt worden. Zahlreiche Ehrengäste nahmen an der würdevollen Zeremonie teil. Mit ihrer Vereidigung bekräftigten die angehenden Polizisten ihre Bereitschaft, Verantwortung für die Sicherheit des Kantons Zürich und seiner Bevölkerung zu übernehmen.

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Calancatal GR: Calancastrasse wieder offen – Verkehr nur einspurig und tagsüber möglich

(Calancatal GR). Die Calancastrasse wird ab Mittwoch, 2. September 2026, um 18.00 Uhr wieder einspurig für den Verkehr freigegeben. Wegen der laufenden Sicherungs- und Bauarbeiten gelten weiterhin Einschränkungen. Das Tiefbauamt hat die Gefahrenstelle in den vergangenen Tagen gesichert und die verschüttete Strasse geräumt. Damit kann die Verbindung ins hintere Calancatal wiederhergestellt werden.

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Kanton Graubünden tritt "justitia.swiss" bei – Justiz wird ab 2027 digital

Die Bündner Regierung hat beschlossen, der Vereinbarung zwischen dem Bund und den Kantonen über die Körperschaft «justitia.swiss» beizutreten. Damit schafft der Kanton eine wichtige Grundlage für die Digitalisierung der Justiz. Die geplante Plattform soll den elektronischen Austausch zwischen Justizbehörden und Verfahrensbeteiligten ermöglichen sowie Justizverfahren vereinfachen und beschleunigen.

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Polizei-Schweiz am 11. September 2026: Die fünf brisantesten Meldungen des Tages

Fünf Menschen sterben bei einem schweren Reisecar-Unfall im Engadin, zwei Männer werden bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt und in Kreuzlingen läuft eine Strafuntersuchung wegen versuchter Tötung: Der 11. September 2026 brachte mehrere besonders schwere Polizeimeldungen aus der Schweiz. Auch ein folgenschwerer Bahnunfall im Zürcher Hauptbahnhof, neue Entwicklungen nach einem schweren Angriff in Riehen sowie ein grosser Drogenfund in Bern beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.

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Ungarischer Gewalttäter gesucht: 27-Jähriger nach versuchtem Mord zu 6 Jahren verurteilt

(Ungarn). Die ungarischen Behörden fahnden nach dem 27-jährigen Alex Harkály, der wegen versuchten Mordes gesucht wird. Der ungarische Staatsangehörige wurde zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt. Die Fahndung wurde am 9. September 2026 veröffentlicht.

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Buchs SG: Strassenabschnitt wegen Deckbelagsarbeiten fast zwei Tage gesperrt

Stadt Buchs: Aufgrund von Deckbelagsarbeiten bleibt der genannte Strassenabschnitt vom 17. September um 7.00 Uhr bis 18. September 2026 um 23.00 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Umleitungen sind signalisiert und auf der beiliegenden Übersichtskarte ersichtlich.

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Bern BE: 107 Angehörige der Kantonspolizei Bern im Münster feierlich vereidigt worden

Im Berner Münster sind am Freitag 107 Angehörige der Kantonspolizei Bern vereidigt worden, darunter 50 Frauen und 57 Männer. Zu den Vereidigten gehören 54 neu ausgebildete Polizistinnen und Polizisten sowie Mitarbeitende weiterer polizeilicher Fachrichtungen. Im Rahmen der feierlichen Zeremonie legten sie den Eid oder das Gelübde ab.

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Bottmingen BL: 84-Jähriger kollidiert mit Kind (12) – Zeugen gesucht

Am Mittwochmittag, 9. September 2026, gegen 12.40 Uhr, kam es auf der Binningerstrasse in Bottmingen zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem jugendlichen Fussgänger. Der Jugendliche wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

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Winterthur ZH: Zwei Telefonbetrüger aus der Ukrainer & Rumänien bei Geldübergabe gefasst

Am Dienstagabend (8.9.2026) hat die Stadtpolizei Winterthur in Winterthur zwei mutmassliche Telefonbetrüger verhaftet. Gegen 17.45 Uhr meldete sich die besorgte Schwiegertochter einer 85-jährigen Frau bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur. Sie erklärte, ihre Schwiegermutter sei soeben von einem vermeintlichen Bankangestellten angerufen und aufgefordert worden, CHF 80'000.– abzuheben und an Abholer zu übergeben.

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Walenstadt SG: 51-Jähriger flüchtet vor Polizei, überschlägt sich und wird erheblich verletzt

Am Freitagmorgen (11.09.2026) hat sich ein 51-jähriger Autofahrer einer polizeilichen Kontrolle entzogen. Im Verlauf der anschliessenden Nachfahrt wurde der Sichtkontakt zum Auto verloren. Kurze Zeit später verunfallte der 51-Jährige in Walenstadt. Er wurde erheblich verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Solothurn: Feuerverbot im Wald und Feuerwerksverbot im Kanton aufgehoben

Aufgrund der flächendeckenden Niederschläge sowie der sinkenden Temperaturen der letzten Tage wurde die Waldbrandgefahr im Kanton Solothurn auf die Gefahrenstufe 3 (erheblich) zurückgestuft. Die zuständigen Behörden haben deshalb beschlossen, das seit dem 3. Juli 2026 gültige Feuerverbot im Wald, in Waldesnähe sowie an Fluss- und Seeufern und das grundsätzliche Feuerwerksverbot auf dem ganzen Kantonsgebiet mit sofortiger Wirkung aufzuheben.

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Riehen BS: 18-Jähriger nach schwerem Angriff festgenommen – zwei Täter weiter flüchtig

Im Fall einer Körperverletzung in Riehen hat die Kantonspolizei Basel-Stadt am Dienstagnachmittag einen Tatverdächtigen anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen können. Dies war dank des Hinweises einer Drittperson möglich. Die Staatsanwaltschaft hat für den 18-jährigen Schweizer beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragt.

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Granges-Paccot FR: Kantonspolizei Freiburg sucht Nachwuchs für Polizeischule ab 2028

Sie wünschen sich eine attraktive Karriere mit spannenden Herausforderungen? Polizist/in ist ein spannender, anspruchsvoller und abwechslungsreicher Beruf im Dienste der Bevölkerung! Wir rekrutieren einmal pro Jahr Polizisten/innen. Erfahren Sie mehr über den Beruf, die Karrieremöglichkeiten, die Auswahlkriterien und den Rekrutierungsprozess.

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Schweizer Armee: Nach 9 Jahren mit grosser Sonderschau zurück an der OLMA in St. Gallen

Nach neun Jahren ist die Schweizer Armee wieder mit einer Sonderschau an der OLMA vertreten. An der OLMA 2026 in St. Gallen erhalten Besucherinnen und Besucher, Familien sowie Interessierte einen Einblick, wie die verschiedenen Verbände gemeinsam zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Schweiz beitragen. Ein Besuch lohnt sich.

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Oberägeri ZG: Marokkaner durchsuchen Autos – Flucht endet nach Drohung mit Diensthund

Dank einer aufmerksamen Bürgermeldung hat die Zuger Polizei am Donnerstagmorgen zwei Männer festgenommen. Sie stehen im Verdacht, zuvor in Unter- und Oberägeri mehrere unverschlossene Autos durchsucht und daraus Gegenstände entwendet zu haben.

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Martina GR: Motorrad mit Beifahrer sorgt bei Grenzkontrolle für Überraschung

Am Grenzübergang Martina im Kanton Graubünden haben Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit ein Motorrad mit einem aussergewöhnlichen Passagier kontrolliert: Auf dem Beifahrersitz reiste ein Hund mit. Der tierische Mitfahrer sorgte während der Grenzkontrolle für eine besondere Begegnung. Offenbar fühlte sich der Vierbeiner auf dem Motorrad ebenso selbstverständlich wie sein Fahrer.

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Zürich ZH: 58-Jähriger gerät im Hauptbahnhof unter Zug – schwer verletzt ins Spital

Bei einem Bahnunfall ist in der Nacht auf Freitag (11.9.2026) im Hauptbahnhof Zürich ein Mann schwer verletzt worden. Kurz nach Mitternacht versuchte ein Mann in einen abfahrbereiten Zug einzusteigen.

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Zofingen AG: Ried-, Giger- und Stiftshalde sollen ab Sommer 2027 saniert werden

In den drei Zofinger Gemeindestrassen Ried-, Giger- und Stiftshalde müssen die Werkleitungen (Strom, Wasser, Gas und öffentliche Beleuchtung) durch die StWZ Energie AG saniert werden. Die Stadt Zofingen nimmt dies zum Anlass, gleichzeitig den Strassenbelag zu erneuern. Am 19. Oktober 2026 entscheidet der Einwohnerrat über die nötigen Kredite.

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Aarau AG: Kanton begrüsst 6-Spur-Ausbau bis Birrfeld – fordert aber besseren Bahnausbau

Der Kanton Aargau unterstützt im Rahmen der Vernehmlassung zur "Vorlage zur verkehrsträgerübergreifenden Bewältigung der Mobilitätsbedürfnisse: Verkehr ’45" die Stossrichtung einer schlanken Vorlage für die Nationalstrassen im Ausbauschritt 2027 mit dem 6-Streifen-Ausbau Aarau Ost–Birrfeld. Weiter unterstützt er den Schritt, die Ausbauten zu den Nationalstrassen, der Eisenbahninfrastruktur und die Beiträge zum Agglomerationsverkehr gemeinsam zu betrachten. Hingegen ist der Stand der Eisenbahnvorlage noch nicht ausgereift. Diesbezüglich erwartet der Kanton Aargau die Behebung des nationalen Engpasses Olten–Aarau–Zürich und den bedarfsgerechten Ausbau der S-Bahn Aargau.

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Kanton Bern: Wiederbelebung, Defibrillator und Tourniquet – so trainiert die Kantonspolizei

Die Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Bern sind ausgebildet, um rund um die Uhr in den unterschiedlichsten Notfallsituationen rasch und kompetent Hilfe zu leisten. Manchmal steht das Leben von Menschen auf dem Spiel. Deshalb wird die Erste Hilfe regelmässig trainiert. Wenn es einen Beruf gibt, der kaum Routine kennt, dann ist es jener der Polizistin und des Polizisten.

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St.Gallen SG: Wildtiere in der Dämmerung – Polizei warnt Autofahrer vor erhöhter Gefahr

Achtung, Radar: Das Wetter zeigt sich weiterhin freundlich, doch morgens und abends wird es langsam wieder früher dunkel. Gerade in der Dämmerung können Wildtiere unvermittelt die Fahrbahn queren.

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Widnau SG: Schwerer Arbeitsunfall – 17-Jähriger stürzt rund fünf Meter vom Dach

Am Donnerstagnachmittag (10.09.2026) ist es zu einem Arbeitsunfall gekommen. Ein 17-Jähriger stürzte bei Reinigungsarbeiten rund fünf Meter von einem Dach. Er wurde schwer verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

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Steinen SZ: Rollerfahrer stürzt nach Randstein-Kollision – Blut- und Urinprobe angeordnet

In der Nacht auf Freitag, 11. September 2026, fuhr ein 49-jähriger Mann mit einem Roller von Schwyz in Richtung Steinen. Um 00.20 Uhr touchierte er auf der Schwyzerstrasse in Steinen den rechten Randstein und stürzte.

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Kobelwald SG: Erdbeben mit Stärke 6,1 simuliert – Führungsstab trainiert den Ernstfall

Der Regionale Führungsstab Unteres Rheintal hat am Donnerstagabend (10. September 2026) mit der Übung „Abendrot“ den Ernstfall trainiert. Im Zentrum stand ein schweres Erdbebenszenario mit weitreichenden Schäden an Gebäuden, Infrastruktur und einer unübersichtlichen Lage. Das angenommene Erdbeben ereignete sich am Morgen mit einer Magnitude von 6.1 in der Höhe von Kobelwald.

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Beringen SH: Motorrad kollidiert mit Velo und fährt weiter – Polizei sucht zwei Autofahrer

In Beringen ist es am späten Donnerstagabend (10.09.2026) zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Velo gekommen. Die Schaffhauser Polizei sucht in diesem Zusammenhang zwei Personenwagenlenker, welche den genauen Unfallhergang beobachtet haben dürften. Am Freitag (10.09.2026) ereignete sich zwischen 19:50-20:00 Uhr eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Fahrrad.

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Susch GR: Reisecar kippt im Baustellenbereich um – fünf Tote und zahlreiche Verletzte

Am frühen Donnerstagabend hat sich in Susch ein Selbstunfall mit einem Reisecar ereignet. Dabei kamen mehrere Personen ums Leben oder wurden verletzt. Der niederländische Reisecar fuhr um 16.45 Uhr von Zernez in Richtung Susch.

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Aarau AG: 21-Jähriger schläft wohl am Steuer ein – Auto zwischen Leitplanken eingeklemmt

Ein Autofahrer geriet am frühen Freitagmorgen mit seinem Fahrzeug neben die Fahrbahn auf das Wiesland. In der Folge wurde sein Auto zwischen den beiden Leitplanken eingeklemmt, wodurch das Auto zum Stillstand kam. Der Autofahrer blieb unverletzt. Er musste seinen Führerausweis abgeben. Am frühen Freitagmorgen, kurz vor 5 Uhr, fuhr ein 21-Jähriger auf der A1 in allgemeine Richtung Bern.

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Wetter am Freitag, 11.09.2026: Freundlich, oft sonnig und meist trocken

Die Schweiz befindet sich zunehmend im Einfluss eines Ausläufers des Azorenhochs über Mitteleuropa. Während die Luftmasse am Freitag im Flachland und im Jura bereits abgetrocknet wurde, bleibt in den Alpen noch etwas Restfeuchte zurück. Im Tagesverlauf und am Samstag wird die Luftmasse auch in den Alpen sukzessive abgetrocknet. Gegen Sonntagabend streift eine schwache Störung, ausgehend von einem Tief über der Ostsee, die nordöstlichen Landesteile.

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Basel BS: Salmonellenverdacht bei Bio-Crevetten – Coop startet Produktrückruf

Coop ruft Naturaplan Bio Crevetten Jumbo 120 Gramm und Naturaplan Bio Crevetten Cocktail 150 Gramm zurück. Die Produkte können Salmonellen aufweisen. Es besteht eine potenzielle Gesundheitsgefährdung und es wird empfohlen, die Produkte nicht zu konsumieren. Vom Rückruf betroffen sind Produkte mit folgenden Verbrauchsdaten:

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Hettlingen ZH: 81-Jährige bei Kollision schwer verletzt – Auto kippt auf die Seite

Am Donnerstagabend (10.9.2026) ist es in Hettlingen zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Dabei wurden beide Lenkerinnen verletzt, eine davon schwer. Kurz nach 16 Uhr fuhr eine 81-jährige Autolenkerin auf der Stationsstrasse vom Bahnhof in Richtung Hettlingen Dorf.

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Susch GR: Schwerer Reisecar-Unfall fordert mehrere Tote und zahlreiche Verletzte

Bei einem schweren Reisecar-Unfall zwischen Susch und Zernez sind am Donnerstagabend mehrere Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Personen wurden verletzt. Ein Grossaufgebot der Rettungskräfte steht im Einsatz. Der Reisecar verunfallte am Donnerstag, 10. September 2026, auf der Engadinerstrasse. Bilder von der Unfallstelle zeigen das Fahrzeug umgekippt auf der Seite.

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St.Gallen SG: Museumsnacht führt in die Polizeiwelt von 1907 – inklusive Arrestzelle

Am Samstag, 12. September 2026, öffnet der Historische Polizeiposten anlässlich der Museumsnacht St.Gallen seine Türen. Besucher können in den Polizeialltag der Jahre 1907 bis 1933 eintauchen und sogar eine originale Arrestzelle besichtigen. Der Polizeiposten an der Unterstrasse 45 wurde zwischen 1907 und 1933 betrieben. Seit seiner Wiedereröffnung im Jahr 2016 vermittelt die originalgetreu eingerichtete Anlage einen eindrücklichen Einblick in die damalige Polizeiarbeit.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.