Immer wieder kommt es zu Bränden im Zusammenhang mit Lithium-Ionen-Akkus.
Betroffen sind unter anderem Akkus von E-Bikes, E-Scooter oder von Modellfahrzeugen.
Seit Wochenbeginn sind im Kanton Jura Telefonbetrügereien im Gange.
Betrüger geben sich als Mitarbeiter der Bank von Jura (BCJ) aus und versuchen, unter dem Vorwand eines Transaktionsproblems an Bankdaten zu gelangen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstabend in Frauenfeld einen 26-Jährigen festgenommen, nachdem er seine Ex-Partnerin mit dem Tod bedroht hatte.
Verletzt wurde niemand.
Die Crew der Rega-Basis Samedan stand am Dienstagnachmittag im Gebiet des Bellavista (GR) im Einsatz für einen Skitourengänger, der in eine Gletscherspalte gestürzt war.
Mit Unterstützung von vier Bergrettern der Sektion Bernina des Schweizer Alpen-Club SAC konnte der Verunfallte unverletzt aus der Spalte gerettet werden.
Die Kantonspolizei Solothurn hat am Dienstag 13 neue Polizistinnen und Polizisten vereidigt.
Im Beisein von Frau Landammann Susanne Schaffner sowie zahlreichen Angehörigen legten sie gestern im Konzertsaal ihren Eid ab und wurden feierlich ins Korps aufgenommen.
Eine Rentnerin ist am Dienstagnachmittag, 24. März 2026, auf der Weissensteinstrasse in Langendorf von einem Auto erfasst und dabei erheblich verletzt worden.
Nach der medizinischen Erstbetreuung vor Ort wurde die Verunfallte durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht. Die Kantonspolizei Solothurn hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
Gemeindepolizei: Alle Waadtländer Aspirantinnen und Aspiranten der Polizeiakademie Savatan im praktischen Einsatz vor Ort
Die Kantonspolizei und die kommunalen Polizeikorps des Kantons Waadt trainieren die 99 waadtländischen Aspirantinnen und Aspiranten der Polizeiakademie Savatan in den praktischen Abläufen der bürgernahen Polizeiarbeit.
Der TCS hat sieben E-Roller von Schweizer Händlern getestet und das Resultat fiel durchzogen aus.
Zwar überzeugten alle Modelle bei den grundlegenden Eigenschaften, doch zwei E-Roller mussten mit dem Prädikat „nicht empfehlenswert“ disqualifiziert werden.
Eggersriet: Auto aus Garagenbetrieb entwendet
Am Dienstagabend (24.03.2026) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Garage eingebrochen und hat ein Auto entwendet.
Altstätten: Bei Gleitschirmabsturz unbestimmt verletzt
Am Dienstagnachmittag (24.03.2026) ist ein Gleitschirmpilot beim Landeanflug in Altstätten abgestürzt.
Am Dienstag, dem 24. März 2026, gegen 16:30 Uhr, ereignete sich in Glovelier auf der Straße nach St-Brais ein Unfall zwischen einem Fahrzeug und einem Haustier.
Aus noch ungeklärten Gründen überquerte ein Hund die Straße und kollidierte mit einem ordnungsgemäss fahrenden Autofahrer.
Am Dienstagnachmittag, 24. März 2026, kurz nach 13.15 Uhr, entzog sich ein Personenwagenlenker auf der Autobahn A2 einer Verkehrskontrolle.
Er flüchtete in Richtung Bern / Luzern. Der Lenker konnte nach einer Nacheile durch die Polizei angehalten und festgenommen werden. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen.
Im Verlauf des heutigen Tages zieht ein Tiefdruckgebiet von der Nordsee nordostwärts über Südnorwegen nach Schweden.
Die dazugehörende Kaltfront zieht ab Mittag rasch über die Schweiz und leitet eine Phase mit winterlicher Witterung und markantem Nordstau ein, der bis am Freitagvormittag andauert.
Seit Anfang März 2026 wird die 1998 geborene Amela H. vermisst.
Sie hat sich seither bei niemandem mehr gemeldet. Nach Angaben der Behörden leidet sie an Epilepsie und könnte einen desorganisierten oder auffälligen Eindruck machen.
Am Montagabend kam es in Kirchberg im Zuge einer Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten zu einer Schussabgabe.
Dabei wurde eine Person schwer verletzt. Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeuginnen und Zeugen.
Am Dienstag, 24. März 2026, ca. 07.00 Uhr, ereignete sich in Bilten ein Verkehrsunfall.
Ein 46-jähriger Autolenker fuhr auf der Linth-Escher-Strasse in Fahrtrichtung Bilten. Aus noch ungeklärten Gründen kam der Personenwagen rechtsseitig von der Strasse ab und kam in einem Bach zum Stillstand.
Am Dienstag (24. März 2026, ca. 00:10 Uhr) kontrollierte eine Polizeipatrouille den Lenker eines Kleinmotorfahrzeugs.
Die Atemalkoholprobe beim 36-jährigen Mann ergab einen Wert von 1,16 mg/l.
Am Montag (23. März 2026, kurz vor 16:00 Uhr) fuhr eine Patrouille der Luzerner Polizei in Hochdorf auf der Hauptstrasse vom Kreisverkehrsplatz "Braui" in Richtung Luzernstrasse.
Aufgrund eines querenden Fussgängers musste das Fahrzeug vor dem Fussgängerstreifen anhalten.
A1 Luterbach–Härkingen 6-Streifen-Ausbau: Diverse Rückbau- und Nachtarbeiten
Im Rahmen des 6-Streifen-Ausbaus der A1 zwischen Luterbach und Härkingen finden Ende März verschiedene nächtliche Bauarbeiten statt.
Birsfelden BL. In der Nacht von Freitag auf Samstag, 20. / 21. März 2026, kurz nach 02.15 Uhr, wurde in ein Take-Away-Restaurant an der Hauptstrasse in Birsfelden BL eingebrochen.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte den mutmasslichen Einbrecher noch vor Ort festnehmen.
Am Dienstagmorgen (24.3.2026) ist es bei der Verzweigung Rietstrasse / Holzbrunnenstrasse in der Stadt Schaffhausen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem städtischen Bus gekommen.
Verletzt wurde niemand. Am Auto entstand Totalschaden.
Rund 180 Gramm Betäubungsmittel bei zwei Hausdurchsuchungen sichergestellt
Am Montag, 23. März 2026, kurz nach 16.00 Uhr hat die Stadtpolizei Winterthur eine Person kontrolliert, die Kokain auf sich trug. Die darauffolgenden Ermittlungen führten zur Sicherstellung von rund 80 Gramm Kokain.
Am Dienstag, dem 24. März 2026, um 12:00 Uhr, wurde ein Motorradfahrer auf der Rue de la Jeunesse in Delémont mit 77 km/h in einer 30er-Zone geblitzt.
Die mit einem Laser-Geschwindigkeitsmessgerät ermittelte Geschwindigkeit überstieg vor Abzug des Sicherheitsabstands 40 km/h und fällt somit unter die Verkehrsregel der Via Sicura.
Am Dienstagmittag (24.03.2026) hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand eines Einfamilienhauses erhalten.
Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Am Haus entstand Totalschaden.
Am Montagabend kam es in Wolfenschiessen auf dem Trottoir der Hauptstrasse im Bereich der Alpenstrasse zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Schulkind von einem Fahrzeug erfasst wurde.
Der Lenker entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den leicht Verletzten zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.
In Obergösgen ist am frühen Dienstagmorgen, 24. März 2026, ein Anbau bei einem Einfamilienhaus in Brand geraten und komplett zerstört worden.
Verletzt wurde niemand.
Im Jahr 2025 entwickelte sich die Sicherheitslage im Kanton Nidwalden insgesamt stabil.
Die Gesamtzahl der polizeilich registrierten Straftaten ist gegenüber dem Vorjahr um 10,4 Prozent zurückgegangen.
Die Sanierungsarbeiten auf der A9 zwischen Sion-Est und Sierre-Est haben Anfang März begonnen. Diese Woche ist für die Montage von Signalen eine Nachtsperrung nötig.
Die Sanierungsarbeiten auf der A9 zwischen Sion-Est und Sierre-Est haben Anfang März 2026 begonnen und dauern bis Ende 2028 (siehe Medienmitteilung vom 24. Februar 2026).
Nicht nur schweizweit, sondern auch im Kanton Basel-Stadt sind im Jahr 2025 die polizeilich registrierten Straftaten zurückgegangen – sowohl bei den Erwachsenen als auch bei den Jugendlichen.
Die Arbeitslast der Justiz bleibt trotzdem ungebremst hoch: Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt und die Jugendanwaltschaft Basel-Stadt sehen sich mit immer umfangreicheren und komplexeren Verfahren konfrontiert.
„Schöpfen Sie das Potenzial eines E-Bikes nicht voll aus“
Die Strasse ist keine Rennstrecke. Wer mit einem E-Bike zu schnell fährt, riskiert einen schweren Unfall. Deshalb: vorausschauend fahren!
Gestern hat sich in Emmenbrücke eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger ereignet.
Dabei erlitt der Fussgänger erhebliche Verletzungen.
Am Montagabend haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau einen Mann festgenommen.
Dieser fuhr fahrunfähig und trotz Führerausweisentzug von einem Ladendiebstahl zum nächsten.
Der Langsamverkehr in der Schweiz ist vielfältiger und schneller geworden – vor allem durch den Einsatz von Elektromotoren.
Schwere Unfälle mit E-Bikes, E-Trottinetten und anderen E-Fahrzeugen machen einen bedeutenden Teil des Unfallgeschehens aus.
Seit Sonntagabend (08.03.2026) wird der 27-jährige Andreas Portmann aus Wattwil vermisst.
Am 8. März 2026 hat er um 20:20 Uhr seinen Wohnort in Wattwil verlassen und sich mit dem Zug S17 nach Sargans begeben, wo er sich als Wochenaufenthalter aufhält.
Im Jahr 2025 ging die Gesamtzahl der Diebstähle weiter zurück und erreichte 5.250 Fälle (-5,9 % gegenüber 2024).
Trotz des Rückgangs liegt das Niveau weiterhin über dem vor 2023.
„Die Kriminalität in Genf ist 2025 rückläufig.
Die neuesten Zahlen zeigen eine deutliche Verbesserung, wobei einige Rückgänge über dem nationalen Durchschnitt liegen.
Der neueste Test von Kindervelohelmen zeigt, dass die Modelle ausreichend Schutz vor Verletzungen bieten.
Bei der Handhabung und der weiteren Ausstattung macht sich jedoch fehlende Innovation bemerkbar.
Während die Zahl der Verkehrsunfälle gesunken ist, hat die Zahl der Straftaten zugenommen.
Deutlich mehr Delikte wurden in den Bereichen Leib und Leben, dem Vermögen sowie der Häuslichen Gewalt verzeichnet.
Ein Hochdruckgebiet dehnt sich von der Biskaya ostwärts bis nach Mitteleuropa aus. Es sorgt heute für eine Stabilisierung, Abtrocknung und Erwärmung der Luft.
Am Mittwoch entwickelt sich über der Nordsee ein Tiefdruckgebiet und zieht in der Folge nordostwärts über Schweden hinweg. Seine dazugehörende Kaltfront zieht tagsüber rasch über die Schweiz und leitet eine Phase winterlicher Witterung mit markantem Nordstau ein, der bis am Freitag andauert.
Beim Bahnhof Zug ist es zu einem Entreissdiebstahl gekommen.
Zwei unbekannte Männer entwendeten einer 78-jährigen Frau eine Halskette und flüchteten anschliessend auf einem E-Trottinett.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.