Am Montagnachmittag ist in Bern eine Fussgängerin von einem Tram erfasst und verletzt worden.
Es kam zu Verkehrseinschränkungen. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntag (24.5.2026) in Glattbrugg drei Männer verhaftet.Diese haben am frühen Sonntagmorgen in Zürich einen Mann angegriffen.
Die sommerlichen Temperaturen lockten an den vergangenen Tagen zahlreiche Menschen nach draussen.
Entsprechend häufig waren die Rega-Helikopter im Einsatz: Insgesamt koordinierte die nationale Luftrettungszentrale der Rega über Pfingsten schweizweit mehr als 130 Einsätze zugunsten von Menschen in Not.
Nahe einer Grillstelle an der Hägglingerstrasse in Niederwil geriet am Sonntagnachmittag eine Holzbeige in Brand.
Die Feuerwehr Niederwil-Fischbach-Göslikon löschte das Feuer rasch und verhinderte, dass die Flammen auf das angrenzende Waldstück übergriffen. Während des Einsatzes erlitt ein Angehöriger der Feuerwehr Atembeschwerden und begab sich zur Kontrolle ins Spital.
Am Sonntag und Montag (25.05.2026) haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen anlässlich von Kontrollen und Einsätzen sieben Verkehrsteilnehmende kontrolliert, die als fahrunfähig eingestuft wurden oder bei denen ein zu hoher Atemalkoholwert festgestellt werden musste.
Ihnen allen wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen oder aberkannt.
Am Sonntagabend (24.05.2026) ist ein 36-jähriger Mann auf der Stoosstrasse mit seinem Motorrad verunfallt.
Der Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital.
Ein 21-jähriger Automobilist kollidierte am frühen Montagmorgen in der Autobahnausfahrt Mägenwil mit einer Kurvenmarkierungstafel.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden. Die Kantonspolizei nahm dem Neulenker den Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamts vorläufig ab.
Am Sonntagnachmittag, 24. Mai 2026, ist ein Mann in seinem Laden von vier unbekannten Frauen tätlich angegangen und beraubt worden.
Dabei wurde er leicht verletzt. Die mutmasslichen Täterinnen flüchteten zu Fuss in Richtung Dorfplatz. Die Polizei hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
In der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag, 25. Mai 2026, kurz nach 03.00 Uhr, kam es in Pratteln auf dem Mühleweg zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug wurde stark beschädigt.
In der Nacht zum Montag geriet in Roggwil ein Hausteil eines Mehrfamilienhauses in Brand.
Es entstand hoher Sachschaden. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt.
Am Sonntagvormittag ist in Brienz eine Velofahrerin selbst verunfallt.
Die Frau wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega in kritischem Zustand ins Spital geflogen. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Im Raum Lenzerheide-Valbella findet vom Freitag, 29. bis Sonntag, 31. Mai 2026 die Lenzerheide Motor Classics statt.
Vor, während und nach der Veranstaltung ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Am Sonntag, 24. Juni 2026, ist es in Urnäsch zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Motorradlenker wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.
Am Sonntag, 24. Mai 2026, hat sich in Rehetobel beim Heueinholen mit einem Traktor und Ladewagen ein Arbeitsunfall ereignet.
Der Lenker und sein Mitfahrer wurden leicht verletzt. Es entstand sehr hoher Sachschaden.
Nach dem Cupsieg des FC St.Gallen 1879 versammelten sich am Sonntagabend (24.05.2026) mehrere zehntausend Personen in der St.Galler Innenstadt.
Trotz des grossen Personenaufkommens verliefen die Feierlichkeiten grösstenteils friedlich. Die Stadtpolizei St.Gallen musste vereinzelt intervenieren, zieht aber insgesamt eine positive Bilanz.
Ein kräftiges Hoch mit Zentrum über der Nordsee bestimmt das Wetter in Mitteleuropa in den kommenden Tagen und sorgt für sommerliche Temperaturen.
Die Schweiz liegt am Südrand des Hochs in einer Bisenströmung, die heute vorübergehend etwas zunimmt. Bis am Montag verstärkt sich das Hoch und am Dienstag nimmt über den Bergen die Gewitterneigung langsam zu.
Am Sonntagnachmittag, 24. Mai 2026, um ca. 16.30 Uhr, rückten der Rettungsdienst Appenzell, die REGA sowie eine Polizeipatrouille in das Freibad in Appenzell aus.
Grund dafür war die Meldung, wonach sich ein Kind bei einem Sturz schwer verletzt habe.
Nach einem Lawinenniedergang, der erhebliche Schäden an der italienischen Strasseninfrastruktur verursacht hat, kann die Verbindung zwischen der Schweiz und Italien über den Grossen St. Bernhard während mehrerer Wochen nicht wiederhergestellt werden.
Die Schweizer Seite wird hingegen bereits Ende Mai geöffnet.
Am Sonntagmittag, 24. Mai 2026, um ca. 12.15 Uhr, hat sich in Wasserauen ein Verkehrsunfall zwischen einer Zugkomposition der Appenzeller Bahnen und einem Personenwagen ereignet.
Bei der Kollision entstand lediglich Sachschaden.
Am frühen Sonntagmorgen, 24.05.2026, ca. 03.30 Uhr kam es in Glarus zu einem Einbruchdiebstahl mit anschliessend flüchtender Täterschaft.
Nach der Meldung aus der Bevölkerung, dass soeben in einen Schönheitssalon eingebrochen worden sei und die Täterschaft mit einem Fahrzeug die Flucht ergriffen habe, konnte durch die Kantonspolizei Glarus ein entsprechender Wagen in Näfels festgestellt und die Verfolgung aufgenommen werden.
Igors Skills sind vielerorts gefragt und er kommt viel rum.
Auch wenn er seinen abwechslungsreichen Job sehr ernst nimmt – die Pfoten drückte er für die Heim-Mannschaft.
Am Sonntagmorgen, 24. Mai 2026 kam es im Kreis 1 zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen.
Dabei wurde einer der Beteiligten mit einem Gegenstand am Kopf verletzt.
Die Kantonspolizei Nidwalden hat am letzten Freitagnachmittag auf der Autobahn A2 zwischen Buochs und Stans einen massiv überladenen Lieferwagen aus dem Verkehr gezogen.
Das zulässige Gesamtgewicht und die Achslasten des Fahrzeugs wurden deutlich überschritten. Ebenso war die mitgeführte Ladung nicht gesichert. Der Lenker wurde an die Staatsanwaltschaft Nidwalden verzeigt.
Die Zuger Polizei hat am Samstag (23. Mai 2026) eine illegale Party mit über 100 Teilnehmenden aufgelöst.
Die Anwesenden hatten sich rund um das Chlausenchappeli sowie im umliegenden Waldgebiet eingerichtet und dort zahlreiche Zelte aufgebaut. Dank des konsequenten Eingreifens der Polizei konnte das Gelände friedlich geräumt und grösserer Schaden verhindert werden.
Am Sonntagmittag (24.05.2026) hat sich im Wihalden-Tunnel der Umfahrung Bazenheid ein Unfall mit drei beteiligten Autos ereignet.
Das Auto einer 28-jährigen Frau ist aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten, dort seitlich gegen ein entgegenkommendes Auto und schliesslich frontal gegen ein weiteres entgegenkommendes Auto geprallt. Drei Personen mussten vom Rettungsdienst in Spitäler transportiert werden. Die Umfahrung musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden.
Am Samstagabend (23.05.2026) kam es in Dörflingen in einem Gartenholzhaus auf einem Einfamilienhausgrundstück zu einem Brand.
Dank des raschen Handelns der Bewohner, der Anwohner und der ausgerückten Feuerwehren konnte das Feuer schnell gelöscht und noch grösserer Sachschaden verhindert werden. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Am Samstagabend stürzte ein 13-jähriger Jugendlicher mit seinem Elektrofahrrad in Villars-sur-Glâne schwer und musste mit schweren Verletzungen ins Spital geflogen werden.
Am Samstag, 23. Mai 2026, gegen 18:45 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale (EAZ) der Kantonspolizei Freiburg darüber informiert, dass ein Radfahrer in Villars-sur-Glâne auf der Route du Centre sportif einen Selbstunfall erlitten hatte.
Am Sonntagmorgen, 24. Mai 2026, löste die Stadtpolizei Zürich eine illegale Party im Kreis 4 auf.
Dabei wurden die Einsatzkräfte bedrängt und mit Wurfgegenständen angegriffen. Die Polizei setzte Gummischrot und Reizstoff ein. Ein Polizist wurde leicht verletzt.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Samstagabend in Altnau ein Motorradfahrer leicht bis mittelschwer verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntagmorgen (24.05.2026) ist eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen wegen einer sich auffällig verhaltenden Person an die Seepromenade bei Rorschach gerufen worden.
Ein 27-jähriger Mann begab sich betrunken in den See und musste schliesslich durch die Patrouille und mit der Hilfe von Passanten aus dem See gerettet werden. Der Mann wurde daraufhin in Gewahrsam genommen.
Am Samstagnachmittag (23.05.2026) ist ein 70-jähriger Mann mit seinem E-Bike auf der Fläscherstrasse gestürzt.
Er wurde dabei eher leicht verletzt. Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholmessung zeigte einen Wert von über 1.1 mg/l. Der Mann wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht und musste dort eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Am Samstagabend (23.05.2026) ist ein 24-jähriger Mann mit seinem E-Scooter auf der Bauholzstrasse verunfallt.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Zudem wurde er als fahrunfähig eingestuft.
Am Samstagnachmittag (24.05.2026) hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass an der Dorfstrasse ein Wohnmobil brennen würde.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Samstagabend (23.05.2026) ist ein 18-jähriger Motorradfahrer auf der Hulfteggstrasse zwischen Passhöhe und Mosnang mit seinem Motorrad verunfallt.
Das Motorrad stürzte dabei einen Abhang hinunter. Der 18-Jährige begab sich selbständig ins Spital. Das Motorrad wurde durch Privatpersonen geborgen. Andere Verkehrsteilnehmende melden den Unfall der Kantonspolizei St.Gallen.
Auf der Autobahn A1 bei Kestenholz in Fahrtrichtung Zürich hat sich am Samstagabend ein Selbstunfall ereignet.
Der Fahrzeuglenker konnte das Auto selbstständig und unverletzt verlassen.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Samstagabend in Diessenhofen ein Motorradfahrer schwer verletzt.
Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026 halten wieder halbstündlich S-Bahnen im Bahnhof Nieder- und Oberurnen.
In Bilten wird mit einer neuen Bushaltestelle das Gewerbegebiet Au halbstündlich erschlossen. Zudem werden die Glarner Nachtbus-Verbindungen optimiert.
Der Verkehr auf den Ausserrhoder Kantonsstrassen hat im Jahre 2025 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 0,3 % zugenommen.
Die einzelnen Messstellen zeigen allerdings Zunahmen und Abnahmen. Die Verkehrsmenge von 2019 und damit vor der Corona-Pandemie ist noch nicht ganz erreicht.
Am Samstag stiess ein Automobilist beim Überqueren einer Kreuzung mit einem vortrittsberechtigten Elektro-Roller zusammen.
Der Lenker sowie sein Sozius stürzten dabei zu Boden und verletzten sich. Beide mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Beim Schweizer Zoll zu arbeiten bedeutet, an ganz unterschiedlichen Orten im Einsatz zu sein – wie diese Bilder von einer Aktion im Bahnverkehr in Zürich zeigen.
Unsere Mitarbeitenden vor Ort wurden von Diensthund Jazz begleitet.
Ein kräftiges Hoch hat sich nach Mitteleuropa ausgedehnt. Es bestimmt in den kommenden Tagen unser Wetter und sorgt für sommerliche Temperaturen.
Am Sonntag verstärkt sich das Hoch vorübergehend und damit nimmt auch die Bisenströmung etwas zu.
Am Freitagabend, um 20:15 Uhr, wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale ein Unfall im Bereich Bitzi bei Mosnang gemeldet.
Ein 22-jähriger Autofahrer war mit seinem Auto von der Fahrbahn ins Wiesland abgekommen und dieses hatte einen Randleitpfosten touchiert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.