Am Sonntag, 17.08.2025, ca. 02:40 Uhr, ereignete sich in Glarus ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 17-Jähriger Lenker sowie zwei Mitfahrer waren mit einem Personenwagen auf der Buchholzstrasse in Glarus unterwegs.
Das St.Galler Fest 2025 hat gemäss Veranstalter über beide Tage rund 123’000 Besucherinnen und Besucher verzeichnet.
Die Veranstaltung verlief ohne grössere Zwischenfälle. Die Stadtpolizei St.Gallen zieht eine positive Bilanz.
Ein Automobilist geriet mit seinem Fahrzeug neben die Strasse und kollidierte frontal mit einem Kandelaber und einer Stützmauer.
Dabei wurde der Fahrer leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand grosser Sachschaden.
Am Samstag (16.08.2025), kurz vor 17 Uhr, ist im Gebiet Hinterruer ein landwirtschaftliches Fahrzeug beim Ausbringen von Gülle auf einer Wiese im Gefälle gekippt.
Der 17-jährige Fahrer wurde dabei aus dem Fahrzeug geschleudert und unbestimmt verletzt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (17.08.2025) haben mehrere Personen den Diebstahl ihres Mobiltelefons gemeldet.
Dank des entschlossenen Eingreifens zweier Kiosk-Mitarbeitenden konnte noch in derselben Nacht ein 39-jähriger Mann angehalten werden. Er trug mutmassliches Deliktsgut bei sich und wurde anschliessend festgenommen.
Die Grimselpasstrasse im Spreitgraben zwischen Innertkirchen und Guttannen ist wieder geöffnet.
Sie war in der Nacht von Samstag, 16.08.2025 auf Sonntag, 17.08.2025 in Folge eines Murgangs gesperrt. Schäden an der Galerie im Spreitgraben gab es keine.
Ein BMW-Lenker geriet in einer Linkskurve neben die Fahrbahn und kam nach mehreren Metern in einem Maisfeld zum Stillstand.
Der Lenker blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.
Am Samstagabend kollidierten zwei Fahrzeuge seitlich miteinander.
Dabei überschlug sich eines der Fahrzeuge. Dieses kam im Wiesland auf der Seite liegend zum Stillstand. Alle Fahrzeuginsassen konnten die Fahrzeuge selbständig verlassen. Eine Person wurde leicht verletzt. Der mutmasslichen Unfallverursacherin wurde der Führerausweis entzogen.
Am Samstagmorgen kollidierten zwei Fahrzeuge miteinander.
Durch die Kollision überschlug sich eines der Fahrzeuge. Es kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Die beiden Lenkerinnen wurden mit leichten bis mittelschweren Verletzungen in Spitäler transportiert. Die Staatsanwaltschaft hat eine entsprechende Untersuchung eingeleitet.
Am Samstag, 16. August 2025, ist eine Frau in der Aare bei Solothurn, im Bereich des Landhauses, in Not geraten.
Durch Ersthelfende und einer Boots-Patrouille der Stadtpolizei Solothurn konnte die regungslose Frau geborgen werden. Sie wurde durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht, wo sie kurz darauf verstarb.
Am Samstagnachmittag (16.08.2025) ist ein 75-jähriger Autofahrer fahrunfähig in eine Bushaltestelle gefahren.
Bei der Kollision wurde er leicht verletzt, es entstand erheblicher Sachschaden.
Bei einer Kollision zwischen zwei Motorrädern am Samstagabend (16.8.2025) in Hofstetten ist der eine Lenker schwer und der andere unbestimmt verletzt worden.
Gegen 18.40 Uhr ist ein 61-jähriger Motorradfahrer in einer Gruppe von vier deutschen Motorrädern bei der Einmündung Rietbachstrasse – Kollbrunnerstrasse von Hofstetten her in Richtung Winterthur in die Kollbrunnerstrasse eingebogen.
Am Freitag kurz nach 22 Uhr erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen möglichen Brand in einem Teil eines Gewerbegebäudes in Chur.
Die Feuerwehr Chur war mit zirka 15 Einsatzkräften vor Ort.
Im Spreitgraben zwischen Innertkirchen und Guttannen hat sich am Samstag, 16.08.2025, um 21 Uhr, ein Murgang ereignet.
Dabei kam es zu einem Unterbruch der Grimselpassstrasse.
Zwischen einem Tief über der Ostsee und einem Hoch über den Britischen Inseln fliesst mit nordwestlicher Strömung weniger warme, zunächst aber noch feuchte und labil geschichtete Luft zum Alpenraum.
Am Sonntag dreht die Höhenströmung auf Nord und die Restfeuchtigkeit wird am Alpennordhang gestaut. Gleichzeitig baut sich über Westeuropa ein Hochdruckrücken auf, der zunehmend unser Wetter bestimmt und am Montag dann allgemein für trockene und stabile Bedingungen sorgt.
Am Freitag, 15. August 2025, gegen 17.45 Uhr, brach in einem Recyclinglager in Lucens ein Grossbrand aus.
Das Gebäude war unbesetzt und wurde stark beschädigt, verletzt wurde niemand.
Auf der A2 zwischen Quinto und der Rastplatz-Dosierstelle Airolo hat sich am Samstagabend ein Stau gebildet.
Betroffen ist die Fahrtrichtung Chiasso -> Gotthard.
Kontrolle in Pratteln – Im Fokus: E-Trottis und E-Scooter
Gestern führten die Polizei Basel-Landschaft zusammen mit der Gemeindepolizei Pratteln eine gezielte Verkehrskontrolle durch.
Basel-Stadt hat jetzt Notfalltreffpunkte
Ab sofort gibt es in Basel-Stadt ein flächendeckendes Netz von Anlaufstellen für Katastrophen und Notlagen – die Notfalltreffpunkte (NTP).
Sicher schwimmen im Rhy
Der Sommer ist da – und der Rhy lädt zur Abkühlung ein. Gleichzeitig darf man nicht vergessen: Der Rhein ist ein fliessendes Gewässer mit Strömung, Schiffsverkehr und versteckten Gefahren – gerade für Kinder und ungeübte Schwimmerinnen und Schwimmer.
Bundesrat Martin Pfister hat sein Führungsteam im Generalsekretariat gebildet.
Dazu gehören Generalsekretär Daniel Büchel, die stellvertretenden Generalsekretäre Marc Siegenthaler und Robert Scheidegger, die persönlichen Mitarbeiterinnen Valériane Michel und Sibyl Eigenmann, der militärpolitische Berater, Divisionär Melchior Stoller, Kommunikationschef Renato Kalbermatten, der Leiter Raum und Umwelt Bruno Locher sowie Anja Herren, Leiterin Referententeam. Zudem stösst Lukas Lanzrein als Stabschef des Generalsekretariates dazu.
Am Samstag, 16. August, gegen 10:35 Uhr, war ein Motorradfahrer eines 33-jährigen Franzosen von St-Croix in Richtung Buttes unterwegs.
In einer Linkskurve stürzte er auf die Fahrbahn und verletzte sich.
In Genf ist in der Nacht auf Samstag eine 78-jährige Frau in ihrer Wohnung getötet worden.
Die Polizei hat ihre 34-jährige Enkelin in Tatortnähe festgenommen. Die Ermittlungen laufen.
Am Freitagabend ist es in Domat/Ems zu einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen und einem Motorrad gekommen.
Dabei wurde der Motorradfahrer verletzt.
Am Samstag wurde der Kantonspolizei Bern ein Mann gemeldet, der in Biel mit einem Messer unterwegs war und sich auffällig verhielt.
Der Mann widersetzte sich in der Folge der Kontrolle und musste unter Einsatz des Destabilisierungsgerätes angehalten werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer kollidierte am Freitag in Schönholzerswilen mit einem weiteren Fahrzeug.
Der Fahrer musste seinen Führerausweis abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht auf Samstag in Kreuzlingen eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Kurz nach 2.30 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Lengwilerstrasse eine Autofahrerin, die zuvor durch ihre Fahrweise aufgefallen war.
Am Freitagnachmittag (15.08.2025) hat sich eine Auffahrkollision zwischen drei Fahrzeugen ereignet.
Eine Frau wurde dabei leicht verletzt. Es entstand mittlerer Sachschaden.
Am Freitagmittag ist es in Maienfeld bei einem Abbiegemanöver zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer wurde verletzt.
Brünig-Pass: Stau-Alarm!
Am Brünig wird derzeit fleissig gearbeitet – der Verkehr wird einstreifig geführt. Der Verkehrsdienst vor Ort sorgt für Sicherheit, aber das bedeutet auch: Wartezeiten.
Am Freitagmorgen kippte in einem Kreisverkehr ein Anhänger um.
Es wurde niemand verletzt. Am Anhänger entstand Sachschaden. Es kam zu Beeinträchtigungen auf dem betroffenen Streckenabschnitt.
Auch euer Grosi kann Opfer von Telefonbetrug werden.
Betrüger geben sich am Telefon als Polizei, Chefärztinnen, Anwälte oder Angehörige in Not aus und erzählen erfundene Geschichten, um Druck aufzubauen.
Am Montag startet für 3’700 Kinder in Uster und Greifensee das neue Schuljahr.
Die Stadtpolizei ruft Verkehrsteilnehmende zu besonderer Aufmerksamkeit auf.
Freitagnacht (15.8.2025) hat sich ein Autofahrer in Winterthur einer Kontrolle durch die Stadtpolizei Winterthur entzogen.
Bei seiner Flucht auf der A1 in Richtung Zürich verursachte er in Dietlikon zunächst eine Streifkollision mit einem Auto und kollidierte anschliessend mit einem Anhänger eines Lieferwagens. Dabei wurde er schwer verletzt.
Die Druckverteilung am Boden ist bis morgen Samstag noch flach, in der Höhe weht eine schwache nördliche Strömung.
Eine warme und recht feuchte Luftmasse mit erhöhter Gewitterneigung liegt über der Schweiz.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien des Kantons Tessin führen in der Woche 34 vom 18.08.2025 bis 24.08.2025 mobile und semistationäre Geschwindigkeitskontrollen durch.
Die Massnahmen dienen der Prävention im Strassenverkehr.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.