Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien des Kantons Tessin führen in der Woche 34 vom 18.08.2025 bis 24.08.2025 mobile und semistationäre Geschwindigkeitskontrollen durch.
Die Massnahmen dienen der Prävention im Strassenverkehr.
Am Donnerstagmorgen ist in Lauenen bei Gstaad eine Frau bei einer Bergwanderung verunglückt.
Sie stürzte rund siebzig Meter in die Tiefe und verletzte sich dabei tödlich.
Am Samstagabend (16.08.2025) wird die Schaffhauser Polizei den Aussenbereich des Fussballstadions im Herblingertal in Schaffhausen per Video überwachen.
Ziel ist es, die Sicherheit und Ordnung rund um das Spiel zwischen der Spielvereinigung Schaffhausen und dem FC Winterthur zu gewährleisten.
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete am Donnerstagmorgen (14.08.2025) am Flughafen Zürich zwei Ladendiebe.
Es wurde Deliktsgut im Wert von mehreren Tausend Franken sichergestellt.
Kurz vor 8.30 Uhr fuhr eine 76-jährige Autofahrerin auf der Rütistrasse Richtung Kreisel Tannägertenstrasse.
Nach der Einfahrt in den Kreisel kollidierte ihr Fahrzeug aus bislang unbekannten Gründen mit einem Fahrrad.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagnachmittag (14.08.2025) und in der Nacht auf Freitag (15.08.2025) in den Bezirken Winterthur und Pfäffikon verkehrspolizeiliche Kontrollen durchgeführt.
Erfreulicherweise wurden nur wenige Verstösse festgestellt.
Betrüger versenden gefälschte E-Mails im Namen von Apple.
Darin wird eine angebliche Verlängerung des "Bumble Premium"-Abonnements in Höhe von CHF 1’339.00 verrechnet.
Am Freitagmorgen (15.08.2025) ist es in Rüti zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Der 76-jährige Velofahrer wurde dabei schwer verletzt.
Am 12. August 2025 wurden in Bellinzona drei Personen im Zusammenhang mit Kokainhandel festgenommen.
Es handelt sich um einen 36-jährigen Mann und eine 25-jährige Frau, beide Schweizer, sowie eine 33-jährige Albanerin mit Wohnsitz in Albanien.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass der 76-jährige Schweizer Bürger aus der Region Lugano verstorben ist.
Er war heute kurz nach 9:00 Uhr in Madonna del Piano (Tresa) in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt.
Kurz vor 10:00 Uhr brach in einem Haus an der Via Gaggiole in Gordola ein Brand aus.
Ein 89-jähriger Mann aus der Region erlitt schwere Verbrennungen und eine Rauchvergiftung. Er wurde per Helikopter ins Spital geflogen.
Kurz nach 9:00 Uhr ereignete sich in Madonna del Piano (Tresa) ein schwerer Verkehrsunfall.
Eine 57-jährige Italienerin kollidierte mit einem 76-jährigen Schweizer Motorradfahrer. Der Mann wurde lebensgefährlich verletzt.
Am Freitag (15.08.2025), kurz vor 10 Uhr, ist es auf der Tramstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos und einem Fussgänger gekommen.
Der 58-jährige Fussgänger wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von noch unbekanntem Wert.
Während viele ins Wochenende starten, bleibt die Kantonspolizei St.Gallen im Einsatz.
Der Auftrag der Polizei endet nicht am Freitag – sie mahnt zur Vorsicht im Strassenverkehr und wünscht ein sicheres Wochenende.
Bei Kaffee ins Gespräch kommen: Am Samstag, 16.08.2025, laden Kantons- und Stadtpolizei Solothurn herzlich zum offenen Austausch auf dem Wochenmarkt ein.
Das Format „Coffee with a Cop“ bietet Raum für Fragen, Ideen und persönliche Begegnungen – direkt und unkompliziert.
30 km/h im Sarner Dorf – Alles, was ihr wissen müsst
Seit Montag erreichen uns täglich viele Fragen zur 30er-Zone im Sarner Dorf. Hier die wichtigsten Infos:
Am Samstag, 16. August 2025, 07.15 bis 12.15 Uhr findet der historische Markt in der Altstadt von Solothurn statt.
Wir rechnen mit vielen Besuchern und empfehlen daher die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Heute war die Stadtpolizei Solothurn mit einer besonderen Aufgabe unterwegs: In den Kindergärten wurden reflektierende Sicherheitswesten – liebevoll „Lüchtzgi“ genannt – verteilt.
Mit leuchtenden Westen ausgerüstet, sind die Kinder nun nicht nur fröhlich unterwegs, sondern auch im Strassenverkehr deutlich besser sichtbar.
Mit dem Ende der Sommerferien sind wieder mehr Kinder auf den Strassen unterwegs.
Die Kantonspolizei Thurgau erinnert zusammen mit dem Touring Club Schweiz an die Kampagne "Fuss vom Gas!".
Mit unseren Schulpolizisten sicher ins neue Schuljahr
Heute am Gellertschulhaus: Unser Schulpolizist Roberto Venturiere wurde von strahlenden Gesichtern empfangen. Viele Kinder kennen Herrn Venturiere noch aus dem Kindergarten oder dem Unterricht, andere trafen ihn heute zum ersten Mal. Die Freude war gross, und schnell wurde erzählt, gefragt und gelacht.
Am Freitag, 15. August 2025, circa 00.15 Uhr, hat ein Unbekannter an der Baselstrasse in Riehen eine 17-jährige Frau berauben wollen; er hat sie dabei verletzt.
Der Täter flüchtete. Eine umgehend eingeleitete Fahndung durch die Kantonspolizei Basel-Stadt verlief bislang erfolglos.
Die Kantonspolizei und die kommunalen Polizeikorps des Kantons Waadt führten zwischen April und Ende Juni präventive und repressive Massnahmen im Bereich der sanften Mobilität durch.
Im Fokus standen Nutzerinnen und Nutzer von E-Trottinetts. Ziel war es, an die Verkehrsregeln zu erinnern, um die eigene Sicherheit und jene der anderen Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Bitte auf Facebook teilen: Am Sonntag, 10. August 2025, hat Herr Alejandro A., 64 Jahre alt, sein Zuhause in Lully verlassen.
Seither fehlt jede Spur von ihm. Die bisherigen Suchaktionen blieben erfolglos.
Auf der A8 Brünigstrasse sind in den Tunneln Sachseln und Giswil Wartungs- und Unterhaltsarbeiten notwendig.
Dafür müssen die Tunnel während mehrerer Nächte komplett gesperrt werden. Die entsprechenden Umleitungen werden vor Ort signalisiert.
Gestern Vormittag bemerkte eine Streife der Kantonspolizei mehrere Autos, die auf der Kantonsstrasse in La Tour-de-Trême angehalten hatten.
Die Polizisten stellten schnell fest, dass die Beifahrerin eines Autos einen Herzstillstand erlitten hatte. Sie wurde reanimiert und mit einem Krankenwagen ins Spital gebracht.
Ab Montag, 18. August, bis Freitag, 22. August 2025, werden im Kanton Neuenburg verstärkte Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Im Fokus stehen vor allem Schulumgebungen, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler in der ersten Schulwoche zu gewährleisten.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Donnerstagabend in Fischingen ein Motorradfahrer schwer verletzt.
Er musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Freitag (15.08.2025), kurz vor 2:20 Uhr, ist es an der Unterdorfstrasse zu einer Gewalttat gekommen.
Ein 23-jähriger Filipino verletzte mutmasslich seine Eltern und seine Schwester.
Vier Tage Musik, Stimmung und gute Vibes – und die Kantonspolizei Wallis ist mittendrin.
Allerdings nicht auf der Bühne, sondern im Einsatz für Sicherheit und Ordnung.
Im Mythen Center Schwyz finden noch bis Samstag, 16. August 2025, die Blaulichttage statt.
Besucherinnen und Besucher können Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst hautnah erleben.
Die Kantonspolizei Zürich warnt vor den Risiken der Unaufmerksamkeit im Strassenverkehr.
Wer unterwegs ist, sollte den Fokus ganz auf den Verkehr richten.
Am Sonntagnachmittag rettete die Crew der Rega-Basis Locarno zwei junge Männer aus einem schwer zugänglichen Gebiet oberhalb von Caprino.
Beide blieben unverletzt.
Das SRF-Wissensformat Puls Check hat eine Rega-Crew mit dem Ambulanzjet auf einer Repatriierung begleitet.
Die Reportage zeigt den Einsatz vom Start bis zur Landung.
Wie bleibt man im Ernstfall schnell, koordiniert und professionell? Durch realitätsnahe Übungen.
Die Einsatzkräfte der Zuger Polizei absolvieren im Rahmen der Ordnungsdienst-Ausbildung regelmässig vielseitige Trainingsprogramme.
Am 14.08.2025 erhielt die Luzerner Polizei die Meldung über zwei Pferde auf der Strasse.
Die Tiere wurden wohlbehalten eingefangen und ihrem Halter zurückgegeben.
Die Kantonspolizei Zürich lädt am Sonntag, 17. August 2025, zu einem Informationstag über die Polizeiausbildung ein.
Ort ist der Parkplatz Runway 34 in Glattbrugg.
Bei hochsommerlichen Temperaturen setzt die Kantonspolizei Thurgau auf eine kreative Abkühlung.
Mit Schneebildern sorgen die Einsatzkräfte für virtuelle Abkühlung geben und warnen vor typischen Gefahren bei hohen Temperaturen.
Die Corpo civici pompieri Lugano hat Aufnahmen vom Einsatz am Unfall auf der Dammbrücke in Melide veröffentlicht.
Sie ergänzen die bereits vorliegenden Informationen (>>Polizei.news berichtete<<.
Am Flughafen Zürich begleiteten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit den Pistenkontrolleur am 12. August 2025 bei einer morgendlichen Inspektion.
Ziel war es, Starts ohne Behinderungen zu gewährleisten.
Am Freitag, 8. August 2025, begann eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau ihre Frühschicht etwas früher als üblich.
Der Grund: die Gelegenheit, spektakuläre Vollmondbilder einzufangen.
Zum Abschluss der ersten Schulwoche erinnert die Kantonspolizei Thurgau an die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg.
Fahrzeuglenkerinnen und -lenker werden zu besonderer Rücksicht aufgerufen.
Am Donnerstagnachmittag, 14.08.2025, kam es oberhalb der Widderalphütte zu einem tödlichen Unglück.
Ein 58-jähriger Schweizer stürzte auf einer Bergwiese ab und verstarb noch am Unfallort.
Der Gemeinderat Bern hat Alain Sahli per 1. Januar 2026 zum neuen Leiter und Kommandanten von Schutz und Rettung Bern gewählt.
Er folgt auf Simon Zumstein, der Ende 2025 zurücktritt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.