Am Mittwochmorgen hat sich ein Lenker eines Lieferwagens einer Polizeikontrolle im Kanton Freiburg entzogen und ist über die Autobahn A1 in Richtung Bern geflohen.
Der Lieferwagen verunfallte im Zuge der Fluchtfahrt in Niederwangen. Zwei Jugendliche konnten angehalten werden.
Beim Brand in den Reparaturboxen eines Garagenbetriebs ist in Winterthur am Mittwochmittag (13.08.2025) ein Mann leicht verletzt worden.
Der Sachschaden dürfte mehrere hunderttausend Franken betragen.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Mittwochmorgen bei Egelshofen eine Motorradfahrerin mittelschwer bis schwer verletzt.
Sie musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Dienstag, 12. August 2025, gegen 15.55 Uhr, ereignete sich auf dem Genfersee auf Höhe von Corseaux/VD ein Flugunfall.
Ein zweisitziges Flugzeug musste auf dem See notwassern, als es zum Flugplatz Bex/VD zurückkehrte, von wo es am Vormittag gestartet war. Die beiden Insassen konnten sich selbst aus dem Flugzeug befreien.
Cyberkriminelle nutzen zuvor erschlichene Informationen, um glaubwürdige Anrufe im Namen von Finanzinstituten bei ihren Opfern zu tätigen.
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und ruft zur Vorsicht auf.
Am Montagnachmittag ist es an der Fluhmattstrasse in der Stadt Luzern zu einem Wohnungsbrand gekommen.
Die Brandursache konnte inzwischen geklärt werden und ist auf einen elektrotechnischen Defekt zurückzuführen.
Innerhalb von zwei Wochen hat die Polizei acht Personen im Zusammenhang mit Betrügereien durch falsche Polizisten oder Banker festgenommen.
Der Betrug bleibt im Kanton Neuenburg ein aktives und besorgniserregendes Phänomen.
Am Dienstagmorgen (12. August 2025, ca. 10:30 Uhr) ereignete sich auf der Vogelsangstrasse in Eich eine Kollision zwischen zwei Autos.
Beide Fahrzeuglenkerinnen verletzten sich leicht.
Am Dienstagnachmittag (12. August 2025, kurz vor 15:30 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Hauptstrasse von Inwil Richtung Kreuzung Oberhofen.
Nachdem die Lichtsignalanlage auf Grün wechselte, fuhr er los und bog nach links Richtung Buchrain ab.
Am Dienstag (12. August 2025, ca. 18:40 Uhr) stürzte ein E-Bikefahrer in Hohenrain und zog sich dabei Verletzungen zu.
Eine Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0.88 mg/l.
Am Mittwoch (13.08.2025), kurz nach 9:05 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem Raubüberfall auf die Filiale der St.Galler Kantonalbank an der Zürcherstrasse erhalten.
Beim Überfall blieben die beiden Angestellten und eine Kundin körperlich unverletzt.
Am späten Dienstagabend, 12. August 2025, überfiel ein Unbekannter einen Tankstellen-Shop im Kreis 10.
Die Stadtpolizei Zürich nahm den mutmasslichen Täter fest und sucht Zeugen.
In der Nacht auf Mittwoch, 13. August 2025, sind bei einem Stallbrand in Wangen rund 200 Legehennen verendet.
Die weiteren Tiere konnten gerettet werden. Eine Person wurde mit leichten Verletzungen zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Dienstagabend, 12. August 2025, startete ein 43-jähriger Mann um 19.45 Uhr mit seinem Gleitschirm auf dem Fronalpstock.
Beim Landeanflug auf den Auslandschweizerplatz in Brunnen geriet er in Turbulenzen und stürzte aus einer Höhe von etwa zehn Metern zu Boden.
Am Dienstag, 12. August 2025, gegen 20.10 Uhr wurde die Kantonspolizei über eine Auseinandersetzung in einem Einfamilienhaus in Develier informiert.
Mehrere Personen waren daran beteiligt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der am frühen Samstagmorgen auf der Autobahn in Frauenfeld mit 231 km/h unterwegs war.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Zur Schuleröffnung im August 2025 startet die Polizei Waadt gemeinsam mit dem Touring Club Schweiz (TCS) und dem Fonds für Verkehrssicherheit eine neue Präventionskampagne.
Unter dem Motto «Beobachten, verlangsamen, anhalten» soll die Aufmerksamkeit im Strassenverkehr, besonders in der Nähe von Schulen, erhöht werden.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard ist die Einfahrt bei Airolo derzeit gesperrt.
Der Touring Club Schweiz informiert über die Sperrung via Social Media.
Weil sie zu hoch waren, prallten am Dienstag in Birmenstorf und Zofingen gleich zwei Nutzfahrzeuge gegen je eine Unterführung.
Es blieb bei beträchtlichem Sachschaden.
Wenn die Temperaturen steigen und die Sonne vom Himmel lacht, lockt ein Bad im See, im Schwimmbad oder im Fluss. Das kühle Wasser verspricht Erfrischung, doch wer die Gefahren unterschätzt, bringt sich schnell in eine lebensbedrohliche Lage. In der Schweiz kommt es jedes Jahr zu tausenden von Unfällen beim Schwimmen, und leider enden einige davon tödlich. Besonders Kinder sind gefährdet, da sie oft schneller und leiser in Not geraten, als Erwachsene dies bemerken.
Wichtige Tipps für den sicheren Aufenthalt am und im Wasser präsentieren Polizei.news und die Kantonspolizei St. Gallen.
Bei der Rückkehr zu seinem parkierten Auto ertappte ein Mann darin einen Unbekannten.
Er konnte den Dieb zurückhalten, bis ihn die alarmierte Polizei festnahm.
Während die Sommerferien zu Ende gehen, bereiten sich die Kinder darauf vor, ab Montag, 18. August, wieder zur Schule zu gehen.
Die Kantonspolizei Jura unterstützt die nationale Kampagne des Touring Club Schweiz «Beobachten, verlangsamen, anhalten». Ziel ist es, die Autofahrenden für ein angepasstes Verhalten im Strassenverkehr zu sensibilisieren, insbesondere in der Nähe von Schulhäusern.
Am Dienstag (12.08.2025), kurz vor 20:45 Uhr, ist auf der Georg-Rennerstrasse ein Lieferwagen in Brand geraten.
Eine Mitfahrerin wurde leicht verletzt. Am Auto entstand ein Totalschaden.
Am Dienstag (12.08.2025), kurz nach 18:45 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern gekommen.
Ein 17-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Montag, 11. August 2025, wurde an der Testa del Leone bei Zermatt eine leblose Person entdeckt.
Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation sowie die Kantonspolizei Wallis wurden am Abend informiert.
Nach dem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in Visp vom 14. November 2023 nahm die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei die Ermittlungen auf.
Im Rahmen dieser konnten zwei tatverdächtige Personen festgenommen werden.
Heute kurz vor 19.30 Uhr kam es im Gefängnis La Stampa in Cadro zu einem Brand in einer Zelle.
Aus noch zu klärenden Gründen brachen die Flammen in der Zelle eines Häftlings aus.
In der Nacht auf Dienstag ist es im Winterthurer Püntenareal Töss Wyden 2 im Zuge eines Streites zu einem Tötungsdelikt gekommen.
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete den mutmasslichen Täter nach kurzer Flucht.
Ein vor allem in der Höhe ausgeprägtes Hochdruckgebiet bestimmt weiterhin das Wetter in der Schweiz.
Mit auf Südwest drehender Strömung gelangt heute und morgen noch wärmere, und allmählich auch etwas feuchtere Luft zu unserem Land.
Aufgrund der Tour de Romandie Féminin 2025 ist am Freitag, 15. August, und Sonntag, 17. August, mit Verkehrsbehinderungen auf verschiedenen Strassen im Kanton Waadt zu rechnen.
Am Freitag, 15. August 2025, wird die Strasse zwischen Huémoz und Villars-sur-Ollon wegen des Einzelzeitfahrens der Frauen von 07:00 bis 16:00 Uhr komplett gesperrt.
Zwischen Netstal und Näfels werden am Wiggisalpweg in den kommenden Tagen Sprengarbeiten durchgeführt.
Grund sind die Unwetterschäden vom 26. Juli 2025, welche den Zugangsweg zur Wiggisalp auf Teilabschnitten stark beschädigt oder zerstört haben. Der Weg ist für den Alpabtrieb und den sicheren Transport der Schafe ins Tal unerlässlich und muss deshalb umgehend instand gestellt werden.
In der Nacht auf Sonntag flüchtete ein Autofahrer, nachdem er eine Auffahrkollision verursacht hatte.
Die Polizei nahm die Verfolgung auf, verlor das Fahrzeug jedoch kurzzeitig aus den Augen. Letztlich konnte der Unfallverursacher in Mägenwil angehalten werden. Der Fahrer war stark alkoholisiert und wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Der Tunnel Arzilier und die Galerie St-Maurice auf der A9 zwischen Bex und St-Maurice erhalten ihre jährliche Kontrolle.
Für diese Arbeiten sind zwei nächtliche Sperrungen nötig. Eine Fahrspur bleibt während der Inspektionen jedoch offen.
Am Dienstag, 12. August 2025, verlor ein 67-jähriger Mann nach einem schweren Unfall im Schwimmbad Les Mélèzes in La Chaux-de-Fonds sein Leben.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet, um die genauen Umstände zu klären.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Autos wurden am Dienstagnachmittag in Altenklingen zwei Personen verletzt.
Eine Frau und ein Mann mussten ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Dienstagnachmittag (12.8.2025) ist bei einem Einfamilienhaus ein Feuer ausgebrochen und verursachte einen hohen Sachschaden.
Anwesende Personen wurden keine verletzt. Drei Feuerwehrleute mussten medizinisch betreut werden.
Heute kurz vor 10.30 Uhr kam es in Comologno, in der Gegend von Vocaglia, zu einem Unfall.
Gemäss ersten Erkenntnissen mähte ein 64-jähriger Schweizer aus der Region auf einer abschüssigen Wiese Heu.
Am Sonntagnachmittag kollidierte ein Motorradfahrer frontal mit der Seite eines Personenwagens. Durch den Aufprall landete der Motorradfahrer auf dem Dach des Personenwagens.
Mit mittelschweren Verletzungen wurde er mittels Ambulanz in ein Spital eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden.
Vom 11. bis 15. August 2025 absolvieren Angehörige der Luftwaffe ein Training im französischen Luxeuil (FRA).
Die Übung trägt den Namen "PALUX" und dient dem gezielten Vergleich und der Weiterentwicklung eigener Fähigkeiten in Zusammenarbeit mit der französischen Luftwaffe. Im Vordergrund stehen der Erfahrungsaustausch und die Förderung der Interoperabilität zwischen den beiden Luftstreitkräften.
Am Dienstag (12.08.2025), kurz nach 4:45 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 23-jähriger Motorradfahrer wurde unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Montag, 11. August 2025, hat ein Autofahrer in Herisau einen Selbstunfall verursacht.
Verletzt wurde niemand. Der Führerausweis wurde dem Mann abgenommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstag (9.8.2025) während der Street Parade in Zürich vier Personen bei Diebstählen von Mobiltelefonen ertappt und verhaftet.
Die anschliessenden intensiven Ermittlungen haben zu zwei weiteren Verhaftungen sowie der Sicherstellung von über 40 Mobiltelefonen geführt.
Heute Dienstag, 12. August 2025, zwischen 02.30 und 04.30 Uhr, wurden der Kantonspolizei Uri drei Diebstähle an der Krebsriedgasse in Altdorf gemeldet.
Bei einem dieser Delikte wurden eine geringe Menge Bargeld sowie mehrere Debitkarten gestohlen. Ansonsten blieb es bei Diebstahlversuchen.
Am 19. Juli 2025 hat sich im Bahnhof Luzern eine verbale Auseinandersetzung zwischen einem vorerst unbekannten Mann und einer Gruppe jüdischer Studenten ereignet.
Der mutmassliche Täter konnte in der Zwischenzeit ermittelt werden. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
In Emmenbrücke ist am Sonntagabend ein Auto entwendet worden.
Nachdem das Fahrzeug am Montagmorgen durch eine Polizeipatrouille gesichtet worden war, flüchtete die zunächst unbekannte Täterschaft. Kurze Zeit später konnten drei Personen festgenommen werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.