Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega hat in der Nacht auf Mittwoch, 6. August 2025, in der Region Solothurn (SO) einen vermissten Wanderer mit Hilfe ihres Suchhelikopters gefunden.
Die Einsatzzentrale der Rega war am frühen Dienstagabend von Angehörigen des Vermissten alarmiert worden. Die erfolgreiche Such- und Rettungsaktion konnte mit Unterstützung der Kantonspolizeien Bern, Zürich und Solothurn sowie der Alpinen Rettung Schweiz durchgeführt werden.
Der Passwang, mit einer Höhe von etwa 943 Metern über Meer, verbindet die Dörfer Mümliswil und Erschwil im solothurnischen Jura. Er ist eine wichtige lokale Verkehrsroute und bietet gleichzeitig eine vielfältige Landschaft, Kultur und Freizeitmöglichkeiten. Die Passstrasse schlängelt sich in zahlreichen Kurven durch bewaldete Hänge, vorbei an Felsen, Alpwiesen und Aussichtspunkten, die zum Verweilen einladen. Gerade weil der Pass nicht zu den höchsten oder prominentesten der Schweiz zählt, überrascht er durch seine Ursprünglichkeit und Nähe zur Natur. Für Ausflügler, Wandernde, Radfahrende oder Motorradbegeisterte bietet er abwechslungsreiche Perspektiven und ruhige Wege abseits der grossen Touristenströme.
In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die Natur & Landschaft, die kulturelle Bedeutung, Aktivitäten & Erlebnisse, sowie über Verkehrssicherheit & Prävention dieses reizvollen Übergangs.
Am Dienstag (05.08.2025), kurz nach 23:30 Uhr, hat die Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einem mutmasslichen Einbrecher in einem Geschäftsgebäude an der Rorschacher Strasse erhalten.
Ausgerückte Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen konnten den Mann in flagranti festnehmen.
Am Dienstag (05.08.2025), kurz vor 11.45 Uhr, ist ein 82-jähriger Mann auf der Zollstrasse mit seinem Auto in einen Inselpfosten gefahren und unbestimmt verletzt worden.
Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Dienstag (05.08.2025), kurz vor 13:45 Uhr, ist es in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Gottfried-Kellerstrasse zu einem Zimmerbrand gekommen.
Als Brandursache steht eine brennende Kerze im Vordergrund.
Stein am Rhein: Autofahrer übersieht Fussgängerin
(SHPol) Am Dienstagnachmittag (05.08.2025) hat sich auf einem Fussgängerstreifen in Stein am Rhein eine Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem Auto ereignet. Dabei wurde die Fussgängerin verletzt.
In der Stadt St.Gallen wachsen Sträucher, Hecken und Bäume immer wieder zu weit in Trottoirs und Wege hinein.
Das ist für zu Fuss Gehende, Menschen im Rollstuhl oder mit Kinderwagen mühsam und kann sogar gefährlich werden. Die Stadtpolizei ruft deshalb dazu auf, Pflanzen rechtzeitig zurückzuschneiden.
Am Dienstag (5. August 2025, ca. 19:25 Uhr) fuhr eine Autofahrerin auf der Seetalstrasse in Hitzkirch in Richtung Mosen.
Bei der Kreuzung Seetalstrasse / Bahnhofstrasse bog sie bei blinkendem Gelblicht nach links in Richtung Bahnhofstrasse ab. Ein auf der Seetalstrasse entgegenkommendes Auto prallte dann gegen das abbiegende Auto.
Ein E-Bike-Fahrer fuhr am Dienstag (5. August 2025, ca. 16:45 Uhr) von Rain in Richtung Eschenbach.
Im Bereich der Liegenschaft Rothenburgstrasse 36 stürzte der 72-Jährige aus noch ungeklärten Gründen selbstständig.
Ein Autofahrer fuhr am Dienstag (5. August 2025, kurz vor 15:00 Uhr) auf der Kantonsstrasse von Küssnacht in Richtung Weggis.
Ausgangs Greppen geriet er aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto.
Am Dienstag (05.08.2025), kurz nach 22:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13, Höhe Haag, zu einem Unfall mit Folgeunfall gekommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Schulbeginn in Chur: Rücksicht im Strassenverkehr ist jetzt besonders wichtig
Am Montag, 11. August 2025, beginnt in Chur das neue Schuljahr. Zahlreiche Kinder sind ab diesem Tag wieder auf dem Schulweg unterwegs – viele von ihnen zum ersten Mal.
Während des Churer Festes vom 8. bis 10. August 2025 wird die Stadtpolizei Chur mit einem verstärkten Aufgebot präsent sein.
Nebst der Überwachung des Festareals und zusätzlicher Sicherheitsmassnahmen auf den Zufahrtsachsen wird die Stadtpolizei mit einem Präventionsstand zum Thema "Sicher auf dem Schulweg" vertreten sein.
Tage der offenen Türen am Bundesgericht
Zu seinem 150-jährigen Geburtstag als ständiges Gericht öffnet das Schweizerische Bundesgericht am 6. September 2025 seine Türen zum Gotthardgebäude in Luzern und am 13. und 14. September 2025 zum Palais de Mon-Repos in Lausanne, seinem Hauptsitz.
Ein Autofahrer verursachte am Dienstag in Steckborn infolge eines Sekundenschlafes einen Selbstunfall.
Er wurde verletzt und mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Ab Sonntag, 10. August 2025, werden im Bereich der Verzweigung Augst mehrere Fahrbahnübergänge erneuert.
Die Ausführung dieser Arbeiten dauert bis Ende September und macht Spurabbauten und temporäre Lärmimmissionen unausweichlich.
Am Dienstagabend, 5. August 2025, ereignete sich auf der Sonneggstrasse in Goldau ein Verkehrsunfall.
Ein Fussgänger wurde von einem Personenwagen angefahren und leicht verletzt.
Am 5. August 2025 um 22:22 Uhr wurde die Feuerwehr Schübelbach zu einem Strassenrettungseinsatz in Buttikon an der Kantonsstrasse aufgeboten.
Im Einsatz standen die Fahrzeuge TLF, PIF, Hubretter, Sprinter sowie das Verkehrsfahrzeug. Aufgeboten war die Eingreifgruppe EEE der Feuerwehr Schübelbach. Unterstützt wurde der Einsatz durch die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon, den Rettungsdienst Lachen, die Kantonspolizei Schwyz sowie ein privates Abschleppunternehmen.
Ein 27-jähriger Mann fuhr am Dienstagabend, 5. August 2025, kurz nach 22 Uhr, mit einem Personenwagen auf der Kantonsstrasse in Richtung Reichenburg.
Auf Höhe des Quartiers Mühlemoos geriet sein Fahrzeug aus noch unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und durchbrach eine Böschung am Strassenrand.
Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Mittwochmorgen (6.8.2025) in Höri einen Mann bei einem Einbruchsversuch in ein Waffengeschäft verhaftet.
Gegen 4.20 Uhr ging über den Notruf 117 eine Meldung über verdächtige Beobachtungen ein.
Für Kinder gilt ab dem kommenden Montag, 11. August 2025 beim Strassenqueren wieder: Warte, luege, lose, laufe.
Tausende Kinder meistern ihren Schul- oder Kindergartenweg zum ersten Mal. Die Kantonspolizei Graubünden wird erneut ihre Präsenz in der Nähe von Kindergärten und Schulhäusern verstärken.
In einem Garten im Gruben-Quartier in der Stadt Schaffhausen ist am Dienstagnachmittag (5.8.2025) eine geköpfte Katze aufgefunden worden.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Wie die Kantonspolizei mitteilte, ereignete sich gestern, am 05.08.2025, kurz vor 5:30 Uhr auf der Autobahn A2 bei Melide ein Verkehrsunfall.
Ein 34-jähriger italienischer Autofahrer aus der Provinz Como war in Richtung Norden unterwegs.
Unsere Mitarbeiter waren kürzlich an Bord des Léman Express in La Plaine (GE).
Ein Beispiel von vielen, wie vielfältige Kontrollen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich durchführen – auch im Zug!
Die Schweiz liegt am Südrand des Sturmtiefs "Floris" mit Kern über Norwegen in einer kräftigen Westströmung. Der Ausläufer seiner Kaltfront liegt aktuell über uns und zieht im Laufe des Abends nach Osten ab.
Dahinter dehnt sich am Mittwoch ein umfangreiches Hoch vom Atlantik her nach Mitteleuropa aus. Damit kommt nördlich der Alpen Bise auf und die bodennahe Luft wird abgetrocknet. Auch am Donnerstag und in den Folgetagen bleibt das Hoch über Mitteleuropa wetterbestimmend.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 6.30 Uhr auf der Autobahn A2 bei Moleno ein schwerer Unfall.
Ein 24-jähriger deutscher Autofahrer war in südlicher Richtung unterwegs.
In der Nacht auf Dienstag (5.8.2025) ist der Beggingerbach bei Beggingen verunreinigt worden und der Bach musste teilweise abgesaugt werden.
Ob es aufgrund der Verunreinigung zu einem Fischsterben gekommen ist, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.
Wer mich kennt, weiss: Für mich zählen Fakten – besonders, wenn es um Themen wie Sicherheit, Wetter oder Strassenverhältnisse geht. Deshalb habe ich mich entschieden, mit Polizei.news zusammenzuarbeiten. Das grösste Blaulichtnetzwerk der Schweiz steht, genau wie ich, für Transparenz und Zuverlässigkeit. Schon bald wird das Polizei.news-Logo meine Heckscheibe schmücken – ein sichtbares Zeichen für faktenbasierte Information und mehr Aufmerksamkeit für eine wichtige Sache.
Was hinter Polizei.news steckt und wie sich das Portal weiterentwickeln möchte, habe ich im Gespräch mit Philipp Ochsner erfahren. Er ist der Kopf der Agentur belmedia GmbH und des gleichnamigen Verlags.
Am Sonntag, 3. August 2025, wurde in der Region des Hohlaubgletschers bei Saas-Grund eine leblose Person entdeckt.
Kurz vor Mittag entdeckten Einsatzkräfte der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation während einem Suchflug mit einem Helikopter der Air Zermatt in der Region des Hohlaubgletschers eine leblose Person.
Am Dienstag, dem 5. August, um 11:05 Uhr, fuhr das Auto einer 62-jährigen Frau aus Le Locle Richtung Westen auf der Rue Girardet in Le Locle.
In der Nähe der Hausnummer 62 kam das Auto nach rechts und prallte gegen ein Verkehrsschild.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei am Montag einen Motorradfahrer, der mit 171 km/h unterwegs war.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Seewen: Fahrzeugbrand in Tiefgarage
Ein parkiertes Auto in der Tiefgarage im Steinbislin in Seewen ist am Dienstag, 5. August 2025 in Brand geraten. Aus Sicherheitsgründen musste das gesamte Einkaufscenter "Seewen-Markt" kurzfristig evakuiert werden. Es wurden keine Personen verletzt.
Am 28. Juli 2025 hat ein Kleinflugzeug mutmasslich eine notfallmässige Wasserlandung auf dem Vierwaldstättersee durchgeführt und ist im Anschluss gesunken.
Beide Insassen konnten geborgen werden (>>Polizei.news berichtete<<. Inzwischen konnte das gesunkene Kleinflugzeug lokalisiert werden.
Am Dienstagmittag, 5. August 2025, musste die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz kurz vor 13 Uhr wegen eines Fahrzeugbrandes ausrücken.
Ein 56-jähriger Mann war auf der Autobahn von Seewen in Fahrtrichtung Goldau unterwegs.
Ein alkoholisierter Autofahrer fuhr am Montag (4. August 2025, kurz vor 18:00 Uhr) in Hochdorf auf der Sempachstrasse in Richtung Hauptstrasse.
Dabei prallte er mit seinem Auto gegen ein Verkehrsschild auf einer Verkehrsinsel.
Der Oberalppass verbindet die Kantone Uri und Graubünden. Mit seiner imposanten Lage auf über 2'000 Metern über Meer ist er ein geografisch ein bedeutender Übergang und von historischer und touristischer Relevanz.
In diesem Beitrag erfahren Sie mehr über die landschaftlichen Besonderheiten des Passes, seine kulturelle Bedeutung, mögliche Freizeitaktivitäten sowie wichtige Aspekte zur Verkehrssicherheit und Prävention.
Emmen (Ortsteil Emmenbrücke): E-Scooterfahrer verletzt sich bei Sturz
Am Montag (4. August 2025, kurz vor 14:30 Uhr) war ein Mann in Emmenbrücke, Hinter-Listrig mit einem E-Scooter unterwegs.
Am Montag (4. August 2025, 13:40 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Seetalstrasse Richtung Seetalplatz.
Dabei geriet er aus noch ungeklärten Gründen mit der rechten Fahrzeugseite auf die Leitplanke, worauf der Personenwagen kippte und auf der Seite liegend zum Stillstand kam.
Verkehrsbeschränkungen 32. Street Parade 2025
Für die Durchführung der Demonstration vom Samstag, 9. August 2025, gelten die folgenden Verkehrsvorschriften.
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In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.