General Steve Thull, Generalstabschef der luxemburgischen Armee, empfängt den Chef der Schweizer Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, zu einem zweitägigen offiziellen Besuch in Luxemburg.
Der Fokus liegt auf der Ausbildungszusammenarbeit und der Streitkräfteentwicklung.
In Feldbrunnen ist am Sonntagmorgen, 7. September 2025, eine schwer verletzte Frau aufgefunden worden.
Nach der Einweisung in ein Spital ist die Frau ihren Verletzungen erlegen. Die umgehend eingeleiteten Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass nicht von einer strafbaren Dritteinwirkung auszugehen ist.
Infos rund um den Gotthard: Auf der A2 von Luzern Richtung Gotthard staut es sich zwischen Erstfeld und dem Teiftal-Tunnel.
Grund dafür sind Bauarbeiten und eine damit verbundene Fahrbahnverengung.
Am Freitagmorgen kam es in einem Wintergarten in Rudolfstetten zu einem Brand.
Sechs Personen mussten wegen Atembeschwerden ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag hat in Küblis eine Fahrzeugkombination eine Mauer gestreift und ist danach mit einer Hauswand kollidiert.
Der Fahrzeuglenker wurde in ein Spital transportiert.
Am Donnerstagabend ist in Aeschi bei Spiez eine Alphütte komplett niedergebrannt.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Samstagabend sind zwei Insassen eines Autos von vier Personen in Bern tätlich angegriffen worden.
Einer der beiden Fahrzeuginsassen wurde dabei verletzt. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
Die Schweizer Armee rüstet ihre Truppen schrittweise mit dem MBAS aus.
In diesem Video präsentiert Oberst i Gst Marco Anrig, Kommandant Ausbildungszentrum Armee, die neue Ausrüstung.
Der Rüstungschef Urs Loher nahm vom 9. bis am 10. September 2025 an der Rüstungsmesse "Defence & Security Equipment International" (DSEI) in London teil.
Nebst Treffen mit Industrievertretenden fanden bilaterale Gespräche mit den teilnehmenden Rüstungsdirektoren von Norwegen, Italien, Dänemark und den Niederlanden statt.
Am Donnerstag (11.09.2025), kurz vor 19:30 Uhr, ist es an der Rütistrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 24-jähriger Mann wurde eher leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstagmorgen (11.09.2025), zwischen 7 und 11:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Buckstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam über die Balkontür Zutritt zum Haus und durchsuchte sämtliche Räumlichkeiten.
Am Donnerstag (11.09.2025), kurz nach 10:30 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Restaurantküche am Hafenplatz erhalten.
Der Brand einer Fritteuse konnte durch Drittpersonen mittels Feuerdecke gelöscht werden.
Am Montagmorgen (08.09.2025) ist beim Umpumpen von einem Tankwagen auf ein Zugfahrzeug eine geringe Menge Heizöl ausgeflossen.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Buchberg Rüdlingen (WUK) konnten den kontaminierten Kies abtransportieren und einer fachgerechten Entsorgung zuführen. Personen sind bei diesem Vorfall keine zu Schaden gekommen.
Gestern Donnerstag, 11. September 2025, gegen 14.45 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrads mit Zürcher Kontrollschild von Andermatt herkommend in Richtung Göschenen.
Im Bereich der "Häderlisbrücke" stürzte er in einer Linkskurve aus noch ungeklärten Gründen und zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu.
Mitte Woche, 9. September – 11. September 2025, sind bei der Kantonspolizei Ausserrhoden Anzeigen eingegangen, wonach im Appenzeller Hinter- und Vorderland Weidezaunapparate entwendet wurden.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bittet um erhöhte Wachsamkeit.
Am Donnerstag, 11. September, kurz nach 20.00 Uhr fuhr der Lenker eines grauen Fiat Punto rückwärts aus einem Parkplatz am Chemin des Perrolets-Saint-Jean in Neuchâtel, auf dem Parkplatz beim Helsana Trail.
Bei diesem Manöver kollidierte er mit einem schwarzen VW Polo, der auf dem Parkplatz abgestellt war.
Die Schweiz liegt im Einflussbereich eines ausgedehnten Tiefdruckgebiets mit Zentrum bei den Britischen Inseln. Am Donnerstag sorgte ein schwacher Zwischenhocheinfluss für eine gewisse Stabilisierung und Abtrocknung der Luftmasse.
In der Nacht auf Freitag erreicht aus Westen eine schwache Störung die Alpennordseite, danach folgt im Tagesverlauf eine erneute Stabilisierung. Am Samstag dreht die Höhenströmung auf Südwest, in den Alpen wird es vorübergehend leicht föhnig, bevor eine Kaltfront am Samstagabend verbreitet Schauer und einzelne Gewitter bringt.
Während der Übung «Combined Arms 25» Ende letzter Woche auf dem Waffenplatz Bière wurde das Artilleriefeuer erstmals mittels des Aufklärungsdrohnensystems 15 (ADS 15) geführt.
Der Feuerleitoffizier befand sich dabei auf dem Militärflugplatz Emmen.
Das ABC-Bereitschaftsdetachement der Armee leistet in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Thurgau aktuell einen vorsorglichen Sicherheitseinsatz im Reitpark Egnach (TG).
Ziel ist die Sicherstellung von biologischen Proben, welche die Armee dort im Rahmen einer Übung verwendet hat. Sie enthalten Stoffe, welche bei näherem Kontakt Durchfall und Lungenentzündungen auslösen können.
Coop ruft mehrere Rosmarin-Gewürzprodukte zurück, da diese Salmonellen enthalten könnten.
Vom Rückruf betroffen sind vier Gewürzartikel mit Mindesthaltbarkeitsdaten im Juni und Juli 2027. Kundinnen und Kunden wird geraten, diese Produkte nicht zu konsumieren.
Coop ruft Rahmglace Schokolade Coop 900 Milliliter zurück.
Grund dafür ist ein nicht deklariertes Allergen. Für Personen mit Allergien auf Haselnuss besteht eine potenzielle Gesundheitsgefährdung. Ihnen wird empfohlen, das Produkt nicht zu konsumieren. Alle anderen Personen können dieses Produkt bedenkenlos verzehren.
Der Stadtrat Zofingen hat sich mit Luigi Mangieri für einen Feuerwehrkommandanten aus den eigenen Reihen entschieden.
Der Gewählte ist seit mehr als 25 Jahren aktiv in der Feuerwehr tätig, sei dies als ehemaliger Vizekommandant der Chemiewehr Siegfried oder im Kommandostab der Stützpunktfeuerwehr Zofingen.
Für Unterhalts- und Reinigungsarbeiten ist der Taubachtunnel jeweils in einer Richtung gesperrt.
Fahrtrichtung Süd: Montag, 15. auf Dienstag, 16. September 2025, sowie Donnerstag, 18. auf Freitag, 19. September. Fahrtrichtung Nord: Dienstag, 16. auf Mittwoch, 17. September 2025, sowie Mittwoch, 17. auf Donnerstag, 18. September.
In Hüttwilen brannte am Donnerstagmorgen ein parkiertes Auto, verletzt wurde niemand.
Um 6.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass vor einem Haus im Wuli ein parkiertes Auto brenne.
Am Donnerstagnachmittag, 11. September 2025, kurz vor 14.00 Uhr, kollidierte auf der Autobahn A2 bei Muttenz BL, ein Personenwagen mit einem Lastwagen.
Die Personenwagenlenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Kanton Bern: Vermehrt Telefonanrufe von falschen Polizisten – ein mutmasslicher Kurier angehalten
Seit Anfang September verzeichnet die Kantonspolizei Bern erneut eine Zunahme betrügerischer Telefonanrufe durch falsche Polizisten. In einem Fall erbeutete die Täterschaft 21’700 Franken. Ein mutmasslicher Kurier konnte angehalten werden. Die Polizei ruft zur Vorsicht auf und gibt Verhaltenstipps.
Am Mittwoch hat sich in Brienz/Brinzauls ein landwirtschaftliches Fahrzeug einen Abhang hinunter überschlagen.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei leicht verletzt.
Am frühen Donnerstagmorgen, 11. September 2025, kam es im Kreis 4 zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern.
Zwei Männer wurden verletzt, einer davon schwer. In diesem Zusammenhang nahm die Stadtpolizei Zürich vier tatverdächtige Personen fest.
Am Donnerstagmorgen (11.09.2025) hat sich in Dörflingen ein Arbeitsunfall ereignet.
Beim Sturz von einer Leiter hat sich ein Mann verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand von laufenden Ermittlungen.
A9 Brig-Glis – Ried-Brig: Wechselseitige Verkehrsführung an der Napoleonsbrücke
An der Napoleonsbrücke auf der A9 zwischen Brig-Glis und Ried-Brig wird ein Fahrbahnübergang ersetzt. Dafür wird der Verkehr während zwei Monaten wechselseitig geführt.
A8 Spiez – Interlaken West: Sperrungen für Markierungsarbeiten
Auf der A8 zwischen Spiez und Interlaken wird an mehreren Stellen die Markierung erneuert. Dafür kommt es zu Sperrungen.
Am Mittwoch, 10. September 2025, zwischen 08.00 Uhr und 17.30 Uhr ereignete sich an der Ägidius-Tschudi-Strasse 12 in Glarus ein Verkehrsunfall.
Eine unbekannte Täterschaft kollidierte mit einem parkierten Auto und beschädigte dieses erheblich.
Bei einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Lieferwagen hat sich der Zweiradlenker am späten Mittwochabend (10.9.2025) in Dielsdorf schwere Verletzungen zugezogen.
Gegen 22.30 Uhr ist ein 18-jähriger Motorrad-Lernfahrer mit seinem Motorrad auf der Wehntalerstrasse von Regensdorf Richtung Dielsdorf gefahren.
Die neuen Markierungen im Rahmen der flankierenden Massnahmen (FlaMa) können nur bei trockenem Wetter aufgebracht werden.
"In den letzten Tagen mussten wir die Arbeiten immer wieder verschieben – das hat leider zu Verzögerungen geführt", sagt Kantonsingenieur Marcel Achermann von der Baudirektion Uri. Um die Arbeiten dennoch möglichst zeitnah umzusetzen, hat die Baudirektion entschieden, auch in der Nacht von Freitag auf Samstag zu arbeiten.
An einem sonnigen Tag in der Kaserne Thun haben Milizsoldaten der Panzerschule 21 ihre Erfahrungen geteilt.
Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere berichteten vor der Kamera über ihre einzigartigen Eindrücke und gaben so einen schnellen Einblick in die Welt der Armee und der Panzerschule 21.
Ein grosser Tag für unsere kleinen Heldinnen und Helden
Am Montag heisst es für tausende Kinder in der ganzen Schweiz: Schulstart! Einige kennen ihren Schulweg schon – für viele andere ist es das erste Mal. Darum unsere Bitte an euch:
Auf der Autobahn A1 bei Oberbuchsiten ist es am Mittwoch, 10. September 2025, zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Dabei wurde eine Person leicht bis mittelschwer verletzt und musste in ein Spital gebracht werden.
Am Mittwoch, 10. September 2025, gegen 20 Uhr, wurde die Neuenburger Polizei über den Brand eines Wohnmobils in Couvet informiert.
Das Feuer konnte dank des Einsatzes von 15 Feuerwehrleuten des SDIS rasch unter Kontrolle gebracht werden.
A6 Studen – Lyss-Nord: Sperrungen für Entfernen von Betonsockeln
Auf der A6 zwischen Studen und Lyss-Nord werden nächste Woche Betonsockel eines früheren Rückhaltesystems entfernt. Dafür kommt es zu Nachtsperrungen.
An der Blickensdorferstrasse im Abschnitt Lorzenbrücke bis Alte Kappelerstrasse in Baar sind wegen Belagsschäden dringende Reparaturarbeiten notwendig.
Die Belagsarbeiten beginnen am Donnerstagabend, 11. September 2025 und dauern voraussichtlich bis Samstagmorgen, 13. September 2025. Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, erfolgen die Arbeiten nachts.
Im August 2025 sind 3’266’710 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen.
Das entspricht einem Plus von 5.5% gegenüber derselben Periode des Vorjahres. Damit ist der August der meistfrequentierte Monat in der Flughafengeschichte.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.