Am Samstag, 26. Juli 2025, ca. 06.15 Uhr, war ein 44-jähriger Fahrzeuglenker auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Nach der Raststätte Glarnerland geriet sein Fahrzeug ins Schleudern.
Am Samstag, 27. Juli 2025, 07.30 Uhr, verlor ein 41-jähriger Fahrzeuglenker auf der Autobahn A3, Fahrtrichtung Chur, auf der Höhe der Einfahrt Niederurnen, die Beherrschung über sein Fahrzeug.
Dieses geriet mutmasslich infolge Aquaplaning ins Schleudern, durchbrach den Wildschutzzaun und überschlug sich auf der angrenzenden Wiese mehrmals.
Im Wägital nahe zum Chöpfenberg (Chöpfler) wurde das erste Wolfsrudel im Kanton Schwyz mittels Fotofallennachweis bestätigt.
Die ersten Schwyzer Wolfswelpen wurden im Bereich einer Forststrasse aufgenommen.
Reisende in Richtung Süden müssen heute, am Samstag (26.07.2025), kräftige Geduld mitbringen: Der Stau am Gotthard-Nordportal ist erheblich und sorgt für lange Wartezeiten.
Schon am frühen Samstagmorgen hatte sich vor dem Gotthard ein starker Rückstau gebildet, der sich im Laufe des Tages noch verlängerte.
Zwischen Dienstagabend und Freitagmorgen (25.07.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kindergarten an der Güetlistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt und durchsuchte die Räumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (25.07.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in Verkaufsgeschäft am Kronenplatz eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt zu den Verkaufsräumlichkeiten und entwendete Deliktsgut von bislang unbekanntem Wert.
Am Samstag (26.07.2025), kurz nach 1:30 Uhr, ist es auf der Dorfstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der 34-jährige Fahrer war alkoholisiert. Es entstand Sachschaden von über 20’000 Franken.
In der Nacht auf Samstag wurde ein Jugendlicher von vier maskierten Unbekannten in Würenlos angegangen.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
In Fideris ist am Freitag ein Kranfahrzeug von der Nationalstrasse abgekommen.
Es kam unmittelbar neben dem Geleise der Rhätischen Bahn zum Stillstand.
Die starken Regenfälle in der Nacht auf Samstag, 26. Juli 2025, verursachten im Klöntal um ca. 09.00 Uhr zwei Murgänge über die Strasse.
Es gab dadurch keine Personenschäden.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute um 18.30 Uhr in einem Hotelgebäude an der Corso Pestalozzi in Lugano zu einem Brandbeginn kam.
Ersten Erkenntnissen zufolge und aus noch zu klärenden Gründen begann dichter Rauch aus einem Technikraum im Untergeschoss auszutreten.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (26.07.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen anlässlich von Verkehrskontrollen und Geschwindigkeitsmessungen mehrere fehlbare Verkehrsteilnehmende angehalten.
Am Freitagabend gegen 21 Uhr führte die Kantonspolizei St.Gallen in Lichtensteig auf der Unteren Flooz Geschwindigkeitsmessungen durch.
Zwischen Erstfeld und Göschenen auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard staut sich der Verkehr derzeit auf rund 15 Kilometer.
Laut neuesten Informationen beträgt der Zeitverlust momentan bis zu 2 Stunden und 30 Minuten, bedingt durch starke Überlastung der Strecke.
Immer wieder warnen Polizeibehörden vor einer besonders perfiden Betrugsmasche: falsche Polizisten.
Dabei geben sich Kriminelle als Beamtinnen oder Beamte aus, um vor allem ältere Menschen zu verunsichern, Vertrauen zu erschleichen und sie um ihr Hab und Gut zu bringen. Die Masche ist nicht neu, aber äusserst wirkungsvoll – und raffiniert.
Am Freitagmittag überfiel ein maskierter Mann ein Schmuckgeschäft in der Altstadt von Rheinfelden.
Passanten konnten ihn überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Die Kantonspolizei nahm den Mann fest.
Dank des Transportinkubators können auch unsere jüngsten, kleinsten und leichtesten Patienten – zu früh geborene Babys – sicher im Ambulanzjet transportiert werden.
Das Baby wird für den Transport auf der Intensivstation in den Transportinkubator gebettet und kann die ganze Reise über in diesem bleiben.
In den letzten Tagen fand die eineinhalbwöchige Stage unserer Aspirantinnen und Aspiranten im ersten Ausbildungsjahr statt.
Dabei konnten sie das in der Schule Erlernte ein erstes Mal in der Praxis anwenden und viele neue Eindrücke gewinnen.
Bei einem polizeilichen Einsatz wegen häuslicher Gewalt ist es am Freitagabend (25.07.2025) in Hettlingen zu einer Schussabgabe durch die Polizei gekommen.
Dabei wurde ein Mann verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagnachmittag (24.7.2025) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit sowie dem Bundesamt für Verkehr im Raum Winterthur mehrere Reisecars kontrolliert.
Bei der mehrstündigen Verkehrskontrolle sind insgesamt fünfzehn Reisecars kontrolliert worden. Der Fokus der Kontrolle lag auf den im internationalen Linienverkehr pendelnden Gesellschaftswagen und deren speziellen Vorschriften.
Am Dienstag (15. Juli, ca. 10:30 Uhr) wurde in Neuenkirch ein E-Bike-Fahrer von einem freilaufenden Hund gebissen und dabei verletzt.
Der Vorfall ereignete sich auf dem Weg von Willistatt in Richtung Voglisberg.
Ein Höhentief bestimmt mit feuchter und labiler Luft das Wetter im Alpenraum. Das Zentrum dieses Höhentiefs verschiebt sich am Samstag von Frankreich in Richtung Golf von Genua.
Entsprechend dreht die Höhenströmung über der Schweiz von anfangs süd-südwestlicher Richtung am Samstag allmählich auf Nord. In der Folge stellt sich eine Nordstaulage ein mit teils ergiebigen Niederschlägen am Alpennordhang.
Heute Freitagmorgen, den 25. Juli 2025, kurz vor 06:00 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A2, Fahrrichtung Süden, unmittelbar im Bereich der Autobahnausfahrt Stans Süd ein Selbstunfall.
Der Lenker kollidierte mit dem im Ausland immatrikulierten Personenwagen frontal in den Anpralldämpfer und danach mit der Ausfahrtstafel.
Ein Mann wurde am Donnerstag nach der Fahrt mit seinem Leichtmotorfahrzeug auf der Autobahn A7 bei Tägerwilen angehalten, er war als Falschfahrer unterwegs.
Kurz vor 16 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass ein Fahrzeug auf der falschen Fahrspur der Autobahn A7 in Richtung Kreuzlingen unterwegs sei.
Der Bund hat zusammen mit dem Kanton Uri und den Blaulichtorganisationen Massnahmen beschlossen, um die Stausituation vor dem Seelisbergtunnel zu verbessern.
Der Seelisbergtunnel ist Teil der Nationalstrasse A2 und wird durch das Bundesamt für Strassen (ASTRA) instand gesetzt.
Zwischen Sonntagabend (20.07.2025) und Dienstagabend (22.07.2025) haben Unbekannte ein Motorboot bei der Laag in Dörflingen entwendet.
Am Dienstagabend meldete der Besitzer eines Motorboots der Schaffhauser Polizei, dass sein Motorboot bei der Laag in Dörflingen entwendet wurde.
Gestern Morgen hat die Kantonspolizei nach dem Diebstahl eines Portemonnaies in Murten zwei Verdächtige in der Stadt angehalten.
Sie hatten sich bei einem Opfer gemeldet, einer als Spendensammler, der andere als Elektriker. Sie werden bei den zuständigen Behörden angezeigt.
Auf der A18 bei Aesch BL kam es am frühen Freitagmorgen zu einem schweren Unfall mit drei Fahrzeugen.
Drei Personen wurden schwer verletzt, ein Mann leicht.
Der Ferienverkehr sorgt erneut für Stau auf der A2 in Richtung Gotthard.
Zwischen Quinto und Airolo steht der Verkehr auf sechs Kilometern Länge still.
In Tecknau wurde ein Hausbewohner bei einem nächtlichen Raubüberfall mit einer Stichwaffe bedroht.
Die Polizei fasste den mutmasslichen Täter kurz darauf in Gelterkinden.
Die Polizei warnt vor massiven Verkehrsbehinderungen in der Genfer Innenstadt vom 26. bis 27. Juli.
Mehrere Hauptverkehrsachsen sind wegen eines Grossanlasses gesperrt.
In Walzenhausen eskalierte ein Nachbarschaftsstreit, worauf die Polizei einschreiten musste.
Ein 45-Jähriger randalierte in der Wohnung seines Nachbarn und wurde festgenommen.
Einbruch in Wattwil: Unbekannte Täter drangen in eine Firma ein und stahlen Bargeld.
Die Polizei geht von mehreren hundert Franken Beute und grossem Sachschaden aus.
Unbekannte brachen in der Nacht auf Donnerstag in ein Geschäft in Sevelen ein und stahlen Bargeld.
Die Täterschaft gelangte gewaltsam durch die Eingangstüre ins Innere.
Am Donnerstagmittag verursachte eine 86-jährige Frau in Flums einen Selbstunfall mit Totalschaden.
Die Seniorin wurde als fahrunfähig eingestuft und musste ihren Führerausweis abgeben.
Am Donnerstagabend kam es in Altenrhein zu einem Selbstunfall – der Fahrer war fahrunfähig.
Der 26-Jährige verliess die Unfallstelle und meldete sich später bei der Polizei.
Am Abend des Schweizer Nationalfeiertags wird ausnahmsweise von Norden her auf der Piste 14 oder 16 gelandet.
Wie in den vergangenen Jahren werden aufgrund von Feuerwerken auch am diesjährigen 1. August die abendlichen Beschränkungen für An- und Abflüge durch den deutschen Luftraum aufgehoben.
Auf der A2 staut sich der Verkehr in Fahrtrichtung Süden erneut massiv.
Zwischen Amsteg und Göschenen staut es sich derzeit auf einer Länge von 5 Kilometern. Der Zeitverlust beträgt bis zu 50 Minuten.
Heute Freitag, den 25. Juli 2025 verursachte der Lenker eines auf der Autobahn Richtung Süden fahrenden Personenwagens einen Selbstunfall.
Die Insassen wurden dabei leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 40'000 Franken.
Bei einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen wurden am Donnerstag in Warth fünf Personen verletzt.
Vier Personen mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am 13. Juli 2025 führte die Polizei Oberes Fricktal in Oberhof, an der Benkenstrasse, im Innerortsbereich, während rund zwei Stunden eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Die Benkenstrasse ist eine vor allem bei Motorradlenkern beliebte Strecke. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 75 km/h – bei erlaubten 50 km/h.
Auf der Unterführungsstrasse in Olten kam es am Donnerstagabend, 24. Juli 2025, zu einer Kollision mit einer Lichtsignalanlage.
Der Fahrzeuglenker, welcher das Auto in alkoholisiertem Zustand gelenkt haben dürfte, blieb unverletzt. Die Polizei nahm ihm den Führerausweis zuhanden der Administrativbehörde ab.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.