Am Samstag, den 17. Mai, fand im Kongresspalast in Lugano die Zeremonie statt, die offiziell den Eintritt von 38 Nicht-Absolventen der Polizeischule des 5. Prüfungsbezirkes (SCP 2023) in ihre jeweiligen Organe markierte.
Nach zwei Jahren intensiver Ausbildung sind sie bereit, dem Kollektiv mit Kompetenz, Einsatz und Menschlichkeit zu dienen.
Am Samstag, dem 17. Mai 2025, öffnete Skyguide in Wangen bei Dübendorf seine Türen für die Öffentlichkeit.
Der Tag der offenen Tür bot interessierten Besucherinnen und Besuchern einen exklusiven Einblick in die komplexe Welt der Flugsicherung.
In der Nacht auf Dienstag, 20. Mai 2025, ist eine unbekannte Täterschaft ins Strassenverkehrsamt in Schwanden eingebrochen.
Der Einbruch der Täterschaft erfolgte auf der Südseite des Gebäudes durch Hochschieben eines Rollladens und Aufbrechen eines Fensters mittels Flachwerkzeug.
Zusammen mit der ersten Bauetappe von Luterbach bis Wangen a. Aare wird auch der Anschluss Oensingen (VEBO-Knoten) instandgesetzt.
Im Zuge der Baustelleneinrichtung kann es Ende Mai beim Anschluss zu Einschränkungen kommen.
Am Dienstagabend (20.05.2025), kurz nach 18:20 Uhr, ist es im Weiler Ronwil zu einem Brand einer Scheune gekommen.
Die ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand löschen. Personen und Tiere kamen nicht zu Schaden. An der Scheune entstand ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken.
Die Kantonspolizei Zürich hat an den vergangenen zwei Wochenenden (09.-10.05 / 16.-17.05) an diversen Standorten im Zürcher Oberland Verkehrskontrollen durchgeführt sowie Lenkende verzeigt, die mit ihren Fahrzeugen unnötigen Lärm verursachten.
Zehn Autos wurden wegen unerlaubten technischen Abänderungen an den Auspuffanlagen stillgelegt.
Die Einsatzkräfte von Bodan 629 machten auf ihrer Nachtdiensttour am 17. Mai 2025 eine wilde Entdeckung.
Drei Babyfüchse stellten sich dem Einsatzfahrzeug in den Weg.
Am Dienstag, 20. Mai 2025, hat ein Lastwagen eine Busfahrleitung in der Unterführung Zürcherstrasse beim Hauptbahnhof heruntergerissen.
Der Lastwagenfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Dienstag, 20. Mai 2025, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Lieferwagen gekommen.
Die Lenkerin verletzte sich dabei leicht. Es entstand hoher Sachschaden.
In der Nacht auf Dienstag, 20. Mai 2025, ist ein Mann in seinem Haus an der Marenstrasse in Trimbach von zwei Unbekannten bedroht und ausgeraubt worden.
Dabei wurde der Mann verletzt. Die mutmasslichen Täter flüchteten mit einem schwarzen E-Bike. Die Polizei hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Dienstag, 20. Mai 2025, kurz vor 15:30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass an der Buechholzstrasse in Steinerberg Rauch aus einem Hausdach quillt.
Die sofort aufgebotenen Feuerwehren Steinerberg und Steinen konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen.
Am Dienstag, 20. Mai 2025, musste die Feuerwehr Altendorf um 11.30 Uhr wegen eines Fahrzeug- brandes an die Chessibachstrasse in Altendorf ausrücken.
Vorsorglich wurde auch der Rettungsdienst aufgeboten.
Am Dienstagmorgen, 20. Mai 2025, führte die Stadtpolizei Zürich im Auftrag der Staatsanwaltschaft Zürich eine Hausdurchsuchung bei einem Mann durch.
Dabei sprang dieser vom Balkon seiner Wohnung mehrere Meter in die Tiefe und zog sich schwere Verletzungen zu.
Bei einer Kollision mit einem Postauto hat sich am frühen Dienstagmorgen (20.5.2025) in Aesch (Gemeindegebiet Neftenbach) ein Autofahrer schwer verletzt. Er musste durch die Feuerwehr aus dem Auto befreit werden.
Gegen 0.30 Uhr fuhr ein Postauto auf der Schaffhausenstrasse Richtung Henggart.
Am 1. April 2025 haben die Angehörigen des Grenadierbataillons 30 das modulare Bekleidungs- und Ausrüstungssystem für militärische Einsätze (MBAS) erhalten.
Nun sind alle Angehörigen des Kommandos Spezialkräfte ausgerüstet. Dank der neuen Ausrüstung können die Angehörigen der Armee ihre Aufgaben in Zukunft unter besten Bedingungen erfüllen.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard kommt es aktuell zu Verkehrsbehinderungen.
Zwischen Quinto und Airolo staut sich der Verkehr auf rund 2 Kilometern, wie der TCS meldet.
Phishing-Attacken haben gemäss Kriminalstatistik des Bundesamts für Statistik im Jahr 2024 um 56 Prozent zugenommen.
Kartendelikte beginnen oft mit einem Phishing-Angriff.
Am Montag (19.05.2025), kurz vor 15 Uhr, ist der Akku einer Photovoltaikanlage in einem Mehrfamilienhaus ist an der Steigstrasse in Brand geraten.
Die Feuerwehr war rasch vor Ort und konnte den brennenden Akku, der sich im Technikraum des Hauses befand, löschen sowie ins Freie bringen.
Am Montag (19.05.2025), kurz nach 11:45 Uhr, ist es auf der Bubikerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Der 77-jährige Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag (20.05.2025), kurz vor 2 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 auf Höhe der Ausfahrt Schmerikon zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 37-jährige Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Bei den Amtshandlungen zeigte sich der Mann äusserst unkooperativ und bedrohte und bespuckte die Polizisten.
Am Montag (19.05.2025), kurz nach 17:30 Uhr, ist es in einer Halle eines Recyclingbetriebs zu einem Brand gekommen.
Er konnte durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 50'000 Franken.
Der erstmals gemeinsam von den Polizeikorps Basel-Stadt und Basel-Landschaft durchgeführte Einsatz am Eurovision Song Contest 2025 ist beendet.
Die Gesamteinsatzleitung der bikantonalen Einsatzorganisation zieht eine insgesamt positive Bilanz: Bis auf einzelne Störaktionen durch Demonstranten verlief die Grossveranstaltung ohne gewalttätige Zwischenfälle.
Seit Anfang des Jahres hat die Kantonspolizei Wallis 16 Fälle von gehackten SwissPass-Konten registriert, mit einem Gesamtschaden von 15’400 Franken.
Sie warnt die Bevölkerung vor dieser neuen Form von Online-Betrug.
Gestern Morgen hat die Luzerner Polizei in Hüswil ein Sattelmotorfahrzeug angehalten und kontrolliert.
Eine Atemalkoholprobe beim Chauffeur ergab ein Wert von 0.37 mg/l.
Am Dienstag, 20. Mai 2025, kurz nach 05.30 Uhr, konnte die Polizei Basel-Landschaft an der Ergolzstrasse in Füllinsdorf BL einen mutmasslichen Dieb anhalten und festnehmen.
Er wird verdächtigt, mindestens zwei Fahrzeuge aufgebrochen und daraus Deliktsgut entwendet zu haben.
Am frühen Montagabend, 19. Mai 2025, ist es in Hundwil zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.
Ein Kind wurde auf der Strasse von einem Traktor erfasst. Der Bub wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen mit der Rettungsflugwacht ins Spital geflogen.
Stark alkoholisiert und möglicherweise unter Medikamenteneinfluss verunfallte eine Automobilistin oberhalb von Oberrohrdorf.
Eine Ambulanz brachte sie ins Spital.
Ein Unbekannter überfiel am Montagabend einen Tankstellenshop in Berikon.
Auf der Fahndung konnte die Kantonspolizei den mutmasslichen Täter festnehmen.
Stichflammen, heisse Oberflächen und unsachgemässer Umgang mit Glut oder Gas: Beim Grillieren lauern Gefahren.
Die BFU empfiehlt deshalb, immer Grillhandschuhe zu tragen, das Feuer vorsichtig zu entfachen – und zu beachten, dass Glut und Asche noch stundenlang Brände verursachen können.
Am Sonntag, 25. Mai 2025, findet der 1. Grand Prix-Winterthur statt (ehemals Winterthur Marathon).
Es ist folglich mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Betroffen sind der private und der öffentliche Verkehr.
Das neue Polizeizentrum in Niederwangen BE wird künftig die gesamte kantonale Führungsinfrastruktur der Polizei beherbergen.
Im Boden unter dem Neubau wurden vier wasserführende Druckleitungen - sogenannte Düker - verlegt. Für sie lieferte die Debrunner Acifer AG robuste, hochdruckfähige PE-Rohre.
Am Samstag, 17.05.2025, kurz vor 04:30 Uhr, kam es zu einem Einbruchdiebstahl in eine Pizzeria in Sarnen am Bahnhofplatz.
Die alarmierte Polizei rückte mit mehreren Patrouillen sowie mit Unterstützung des Diensthundes "Quandos" aus.
Ein Chauffeur verlor in Fischbach-Göslikon die Kontrolle über seinen Anhängerzug. Dieser streifte ein Haus und kam auf dem Trottoir zum Stillstand.
Verletzt wurde niemand. Beim Lenker besteht der Verdacht auf Drogeneinfluss.
Tag der Sicherheit 2025 – Wir sagen DANKE!
Wow – was für ein Tag! Am vergangenen Samstag (17.05.2025) verwandelte sich der Teuchelweiherplatz in Winterthur in ein Zentrum des Bevölkerungsschutzes.
Die Alte Winterthurerstrasse ist zwischen Wallisellen und Bassersdorf in einem schlechten Zustand und muss deshalb saniert werden.
Der Regierungsrat hat dazu Ausgaben in der Höhe von 4,29 Mio. Franken bewilligt.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Montagabend (19.5.2025) in Küsnacht ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.
Die beteiligte Autofahrerin blieb unverletzt.
Am Sonntag (18. Mai 2025, kurz vor 14:45 Uhr) fuhr ein Radfahrer in Meierskappel auf der Sagistrasse in Richtung Risch.
Als er die Lenkstange losliess, verlor er die Kontrolle über das Fahrrad und kam zu Fall.
Am Sonntagvormittag (18. Mai 2025, ca. 10:50) geriet ein Radfahrer mit seinem E-Bike auf der Luzernerstrasse in Root gegen den Trottoirrand und stürzte.
Er wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Samstag (17. Mai 2025, kurz nach 12:00 Uhr) kollidierte an der Rothenburgstrasse in Eschenbach ein Rennradfahrer mit dem Randstein und kam zu Fall.
Er verletzte sich beim Sturz und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Samstag (17. Mai 2025, kurz nach 11:45 Uhr) fuhr ein Mann mit seinem Rennrad auf einer Nebenstrasse von Wittwil Richtung Schwarzenbach.
Aus noch ungeklärten Gründen kam er zu Fall und verletzte sich dabei erheblich.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.