Am Samstag (17. Mai 2025, kurz nach 11:45 Uhr) fuhr ein Mann mit seinem Rennrad auf einer Nebenstrasse von Wittwil Richtung Schwarzenbach.
Aus noch ungeklärten Gründen kam er zu Fall und verletzte sich dabei erheblich.
Am Sonntag, 18. Mai 2025, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zusammen mit dem Strassenverkehrsamt schwerpunktmässig Zweiradfahrzeuge kontrolliert.
In Zusammenarbeit mit Experten des Strassenverkehrsamtes Appenzell Ausserrhoden führte die Kantonspolizei am Sonntag in Gais und Urnäsch Verkehrskontrollen durch. Dabei galt das Hauptaugenmerk neben dem Zustand des Lenkers und dessen Fahrberechtigung insbesondere der Zulassung und dem technischen Zustand des Motorrades.
Am Sonntag, 18. Mai 2025, kurz vor 15.00 Uhr, registrierte die Polizei Basel-Landschaft auf der Rheinstrasse in Pratteln BL, Fahrtrichtung Augst, einen Motorradlenker, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war.
Der Motorradlenker, ein 31-jähriger Pole, wurde im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle mit einer Geschwindigkeit von 124 km/h gemessen.
Im Zeitraum von Samstagabend, 18. Mai 2025 bis Montagmorgen, 19. Mai 2025, verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft in Küssnacht gewaltsam Zutritt zu zwei Geschäftsbetrieben im Industriequartier Fänn.
Mutmasslich unterbrachen die Täter im Vorfeld bei einer Trafostation die Stromzufuhr zu einem Geschäftsbetrieb.
Ein Gleitschirmflieger ist in einem Baum über der Kantonsstrasse zwischen Corcelles und Montmollin (NE) hängen geblieben.
Dank des schnellen und umsichtigen Eingreifens dreier junger Männer vor Ort konnte der Verunfallte noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte gesichert werden. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagabend (18. Mai 2025) konnte eine Polizeipatrouille beobachten, wie ein Fahrzeuglenker von einem Vorplatz auf die Baarerstrasse in der Stadt Zug fuhr.
Dabei beschleunigte er so stark, dass er die Kontrolle über das Auto verlor und das Fahrzeugheck ausbrach.
Am Samstagabend (17. Mai 2025) wurde der Zuger Polizei gemeldet, dass im Bereich der Ahornstrasse in der Gemeinde Unterägeri ein Sportwagen mit überhöhter Geschwindigkeit sowie lauten Knallgeräuschen unterwegs sei.
Wenig später konnte eine Patrouille der Verkehrspolizei selbst feststellen, wie der signalisierte Fahrzeuglenker von der Zuger- in die Zugerbergstrasse einbog, dabei unnötig stark beschleunigte und dadurch vermeidbaren Lärm verursachte.
Vom 19. bis 30. Mai 2025 trainieren Angehörige der Schweizer Armee mit Helikoptern des Typs Cougar in Pàpa (Ungarn).
Die multinationale und interdisziplinäre Übung "FIREBLADE 2025" ermöglicht der Schweizer Luftwaffe das Training und die Weiterentwicklung der taktischen Flugverfahren und der multinationalen Zusammenarbeit.
Am Freitagabend (16. Mai 2025) ist einer Patrouille der Verkehrspolizei auf der Autobahn A4 ein Fahrzeuglenker aufgefallen, der mehrmals ohne Richtungsanzeige die Fahrstreifen gewechselt hat.
In der Folge wurde das Auto in Baar ab der Autobahn geleitet und der Lenker kontrolliert.
Eine Katze im Lagerraum, eine Schildkröte auf Abwegen: Die Schaffhauser Polizei kümmert sich aktuell gleich um zwei tierische Fundfälle.
Eine junge, rote Katze versteckte sich tagelang in einem Lagerraum der Zentralen Polizeistation in der Stadt Schaffhausen – und heute Morgen wurde zudem eine Schildkröte beim Windeggstieg in Schaffhausen aufgegriffen. Nun werden ihre Besitzerinnen oder Besitzer gesucht.
Am Samstag, 17. Mai 2025, kontrollierte die Stadtpolizei Winterthur zwei Männer, die Kokain auf sich trugen.
Die darauffolgenden Ermittlungen führten zu einer professionellen Indoor-Hanfanlage, diversen Betäubungsmitteln, Bargeld sowie mehrere Waffen.
Unbekannte Täter sind zwischen Sonntag- und Montagmorgen in zwei Baucontainer in Wunderklingen (Gemeinde Hallau) eingebrochen und haben Baumaterial sowie Diesel gestohlen.
Die Polizei bittet Personen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, um Hinweise.
Am Samstag, 17. Mai 2025, wurden zwei Skitourengänger am Alphubel bei Täsch von einer Lawine erfasst und tödlich verletzt.
Am frühen Morgen verliessen zwei Alpinisten die Täschhütte mit dem Ziel, den Alphubel zu besteigen.
Am Montag, 19. Mai 2025, kam es auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Gotthard zu Verkehrsbehinderungen.
Zwischen Quinto und dem Rastplatz bei der Dosierstelle Airolo staut sich der Verkehr auf rund zwei Kilometern.
Am Montag, 19. Mai 2025, um 17:11 Uhr meldete der Touring Club Schweiz (TCS) via X einen Stau auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Gotthard.
Zwischen Wassen und Göschenen staut sich der Verkehr auf einer Länge von zwei Kilometern.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (19.05.2025) ist es kurz nach 2 Uhr am Bahnhof St. Fiden zu einem Unfall zwischen einer Streckenlokomotive und einem Schienenbagger gekommen.
>>Polizei.news<< informierte. Dabei ist aus dem Bagger sowie aus der Lokomotive eine unbekannte Menge Öl ausgelaufen und teilweise in die Steinach gelangt.
Am Montag (19.05.2025), in der Zeit zwischen 2 Uhr und 6 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baustellencontainer an der Flawilerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang in den Container.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen (18.05.2025), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Erlackerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Terrassentür gewaltsam Zutritt ins Haus.
Am Sonntag (18.05.2025), kurz vor 11 Uhr, ist die Hecke im Garten eines Einfamilienhauses an der Ebnaterstrasse in Brand geraten.
Ein Bewohner des Hauses brannte mit einem Bunsenbrenner Unkraut an einer Mauer ab, wobei die daneben eingepflanzte Hecke in Brand geriet.
Am Montag (19.05.2025), kurz vor 1 Uhr, ist es an der Flumserbergstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Eine 33-jährige Frau war in angetrunkenem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (18.05.2025), kurz vor 13:45 Uhr, ist es an der Bleichestrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 82-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 16'000 Franken.
Am Sonntag (18.05.2025), kurz vor 16:30 Uhr, ist es auf der Hulfteggstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Motorrädern gekommen.
Ein 21-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntag (18.05.2025), kurz nach 17:45 Uhr, ist es an der Unterdorfstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Dabei wurden der 18-jährige Motorradfahrer schwer und der 82-jährige Autofahrer leicht verletzt. Beide Personen wurden hospitalisiert.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Zug ereignete sich am Freitagabend (16. Mai 2025, kurz vor 16:30 Uhr) ein Auffahrunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst 144 ins Spital gebracht.
Am Samstagabend (17. Mai 2025, nach 21:00 Uhr) kam es auf der Sedelstrasse in Ebikon zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstagmorgen, 17. Mai 2025, fanden sich ca. 205 Schülerinnen und Schüler aus den Schulen Altdorf, Attinghausen, Flüelen, Isenthal, Seedorf, Sisikon und Seelisberg sowie der Stiftung Papilio, in Seedorf ein, um den praktischen Teil der Veloprüfung zu absolvieren.
Die Polizei hatte zuvor in den Schulklassen Verkehrsunterricht erteilt und in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft die theoretische Prüfung durchgeführt.
Am Samstag (10. Mai 2025, ca. 19:30 Uhr) geriet ein Einfamilienhaus am Rüsselweg in Nebikon in Brand.
Eine Person, die versuchte, das Feuer zu bekämpfen, wurde verletzt und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren (>>Polizei.news berichtete<<).
Am Sonntag (11. Mai 2025, nach 21:30 Uhr) wurde der Luzerner Polizei ein Brand in einem Haus im Ortsteil Langnau bei Reiden (Gebiet Altental) gemeldet.
Eine Person wurde beim Versuch, das Feuer zu löschen, verletzt und mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Mit drei entwendeten Autos flüchteten Unbekannte in der Nacht auf der A1 vor der Polizei. In Oftringen liessen sie die Autos zurück und setzten die Flucht zu Fuss fort.
Die eingeleitete Grossfahndung endete mit der Festnahme dreier Verdächtiger.
Insgesamt leisten 13 Schweizer Offiziere einen friedensfördernden Einsatz in der UNTSO im Nahen Osten.
Mit Major Sandro Abderhalden kehrte Ende März einer dieser Offiziere in die Schweiz zurück. Während seines Einsatzes wurde die Region immer wieder von Ereignissen mit weitreichenden Folgen erschüttert.
Die Kantonspolizei Bern hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Stadt Bern gezielte Fahrfähigkeitskontrollen durchgeführt.
Insgesamt wurden 11 Fahrzeuglenkende angezeigt, insbesondere wegen Fahren in alkoholisiertem Zustand und aufgrund Geschwindigkeitswiderhandlungen.
Gestern Sonntag, 18. Mai 2025, führte die Kantonspolizei Uri an der Gotthardstrasse in Hospental sowie an der Oberalpstrasse in Andermatt Geschwindigkeitskontrollen durch.
Während der rund zwei Stunden dauernden Kontrolle wurden insgesamt sieben Anzeigen sowie sechs Ordnungsbussen erlassen.
Am Sonntagmittag ist in Engelberg, Herrenrüti, ein Basejumper verunglückt.
Die Rettungskräfte konnten am Unfallort nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Am Samstagabend (17. Mai 2025, nach 23:00 Uhr) verursachte ein Autofahrer auf der Ringstrasse in Kriens einen Selbstunfall.
Vom Kreisel Schlund kommend, kollidierte er in Richtung Mattenhof mit einer Lichtsignalanlage.
Am Sonntagabend (18. Mai 2025, nach 17:30 Uhr) stürzte ein Motorradfahrer auf der Strecke vom Holderchäppeli in Richtung Eigenthal aus noch ungeklärten Gründen.
Dabei rutschte er mitsamt dem Motorrad über die Strasse auf eine Wiese.
Am Sonntagabend (18. Mai 2025, ca. 17:45 Uhr) kam es auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden im Spiertunnel zu einem Auffahrunfall.
Aufgrund stockenden Verkehrs bremste ein Autofahrer ab, worauf es zur Kollision mit einem nachfolgenden Fahrzeug kam.
Der Bahnbetrieb zwischen St. Gallen und Rorschach ist derzeit unterbrochen. Es verkehren Ersatzbusse.
Grund dafür ist eine Kollision zwischen einem Zug und einem Baufahrzeug. Gemäss Angaben der Stadtpolizei St. Gallen wurden dabei zwei Personen schwer verletzt.
Am Sonntagnachmittag, 18. Mai 2025, ist es in Schwellbrunn zu einem Selbstunfall eines Motorradlenkers gekommen.
Der Mann musste in Spitalpflege gebracht werden.
Im Zusammenhang mit der Cycle Week 2025 sowie der Eröffnung des Stadttunnels kommt es im Bereich Europaallee zu temporären Verkehrseinschränkungen.
Die Stadtpolizei Zürich hat entsprechende Verkehrsvorschriften erlassen, um einen sicheren und reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen zu gewährleisten.
Am Sonntagvormittag ist ein Speedflyer bei der Landung in Stechelberg verunfallt und verstorben.
Eine Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft wurde eingeleitet.
Am Sonntagnachmittag ist in der Gemeinde Lenk ein Segelflugzeug abgestürzt. Der Pilot verletzte sich und wurde ins Spital geflogen.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Gestern ereigneten sich in Jaun zwei Unfälle mit ähnlichem Hergang.
Zwei Motorradfahrer wurden schwer verletzt. Sie wurden mit dem Helikopter ins Spital gebracht.
Nach einem Selbstunfall am Motocross-Rennen in Amlikon-Bissegg musste am Sonntag ein Quad-Fahrer mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Der 30-jährige Quad-Fahrer war kurz nach 13.30 Uhr während eines Rennens ohne Dritteinwirkung gestürzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.