Ab dem 19. Mai 2025 wird der Abschnitt der Rue du Vidollet zwischen der Rue de Montbrillant und der Rue de Vermont für etwa drei Wochen zur Einbahnstraße in Richtung Rue de Vermont erklärt.
Sowohl für den Individualverkehr als auch für die Buslinie 5 werden Umleitungen eingerichtet und einige Haltestellen vorübergehend verlegt oder entfernt.
Auf einer Kreuzung missachtete ein Automobilist das Rotlicht. Die Folge war ein heftiger Zusammenstoss mit einem anderen Auto.
Drei Beteiligte wurden verletzt.
Am frühen Montagmorgen (19.05.2025) ist es im Osten der Stadt St.Gallen zu einer Kollision zwischen einer Streckenlokomotive und einem Schienenbagger gekommen.
Zwei Männer wurden dabei schwer verletzt. Es kommt zu Zugausfällen.
Bei einem Verkehrsunfall, bei dem ein Traktor und ein Motorrad beteiligt waren, ist am Sonntagabend (18.5.2025) in Riedikon (Stadt Uster) der Motorradlenker schwer verletzt worden.
Kurz vor 18 Uhr fuhr ein 23-jähriger Motorradfahrer auf der Blindenholzstrasse von Nossikon in Richtung Riedikon.
Im Keller eines Mehrfamilienhauses brach am Sonntagabend ein qualmender Brand aus.
Fünf Bewohner mussten wegen Atembeschwerden ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist beträchtlich.
Am vergangenen Samstag, 17. Mai 2025, hat auf dem Teuchelweiherplatz in Winterthur der Tag der Sicherheit stattgefunden.
Drei Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes – die Stadtpolizei Winterthur, Schutz & Intervention Winterthur (Feuerwehr und Zivilschutz) sowie der Rettungsdienst Winterthur – boten der Bevölkerung spannende und praxisnahe Einblicke in ihre vielfältigen Aufgabenbereiche.
Vor dem Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel wurde am Sonntagmittag vor dem Wankdorf Stadion ein FC-Basel-Fan von YB-Fans Fan tätlich angegangen.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen eingeleitet.
Am Sonntag, 18. Mai, um 17:05 Uhr war ein 19-jähriger Bewohner aus Neuchâtel mit seinem Auto auf der Route de Brena in Auvernier in westlicher Richtung unterwegs.
Aus noch unbekannten Gründen geriet er nach rechts und prallte gegen eine Mauer.
Der Bau des Seewegs schreitet gut voran!
Der Kanton hat kürzlich in Gorgier im Sektor La Damettaz eine neue Fussgängerbrücke gebaut und damit den Zugang zu einem neuen 660 Meter langen Abschnitt des Seewegs ermöglicht.
Am Samstagnachmittag (17.05.2025) kam es in Ramsen auf dem Radfahrerweg Wiesholz beim Grenzübergang zu einem Alleinunfall mit einem Grenzstein und Stahlrohr einer Signalisationstafel.
Der Unfallverursacher entfernte sich pflichtwidrig von der Unfallstelle. Es wurde niemand verletzt, jedoch entstand Sachschaden.
Der seit August 2023 offene A9-Teilabschnitt Gampel/Steg bis Raron/Turtig muss aufgrund der integralen Gesamttests der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung ab Mitte Mai 2025 bis Mitte Juli 2025 gesperrt werden.
Der Verkehr verläuft während diesen 2 Monaten auf der Kantonsstrasse.
Am Samstag (17.05.2025) führte die Schaffhauser Polizei zwei Geschwindigkeitskontrollen in der Stadt Schaffhausen im Raum Herblingen durch.
Dabei wurden acht Autofahrer sowie ein Motorradfahrer erwischt, die zu schnell unterwegs waren.
In der Zeit von Sonntag, 18.05.2025, 04.00 Uhr bis 10.50 Uhr wurde in Mollis an der Erschliessungsstrasse "Unter Flechsen" ein parkiertes Fahrzeug aufgebrochen.
Die unbekannte Täterschaft schlug die hintere Seitenscheibe des Personenwagens ein und öffnete eingreifend die Schiebetüre.
Einsatzkräfte der bikantonalen Einsatzorganisation haben am Samstagabend eine unbewilligte Demonstration daran gehindert, in den Festperimeter des Eurovision Song Contest (ESC) im Kleinbasel zu gelangen.
Trotz wiederholter Abmahnungen und dem Einsatz der polizeilichen Dialogteams mussten die Polizistinnen und Polizisten dazu Kollektivmittel einsetzen. Die Polizei kontrollierte rund 400 Personen, drei Polizisten wurden verletzt.
Am Samstag (17.05.2025) kollidierte ein Ruderboot mit dem Schifffahrtszeichen Nr. 57 auf Höhe der Bibermühle.
Die beiden Innsassen blieben unverletzt. Am Ruderboot entstand Totalschaden.
Am Samstagabend meldete eine Drittperson ein Fahrzeug, welches gefährliche Fahrmanöver vollziehen würde.
Nach eingeleiteter Fahndung mithilfe der Kantonspolizei Solothurn konnte das Fahrzeug mit Lenker und Beifahrerin in Olten schlussendlich festgestellt werden.
Am Samstagnachmittag führte die Regionalpolizei Suret im Bereich "Schürberg" eine Verkehrskontrolle durch.
Ein herannahendes Auto missachtete das Haltezeichen des Polizisten und setzte die Fahrt unbeirrt fort. Wenige Meter später kollidierte der Lenker mit einer Böschung.
Am Samstagabend geriet in Forst-Längenbühl ein Zweifamilienhaus, zwei daneben parkierte Fahrzeuge sowie ein Camper in Vollbrand.
Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer löschen. Ermittlungen zur Brandursache und der Höhe des Sachschaden sind im Gang.
Am Samstagnachmittag, 17. Mai 2025, ist es in Hundwil zu einem Unfall zwischen einem landwirtschaftlichen Fahrzeug und einem Fahrrad gekommen.
Der Velofahrer hat sich dabei verletzt.
Ein Junglenker hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, prallte gegen einen Baum und kam seitlich liegend über einem Bachbett zum Stillstand.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstagmorgen ging die Meldung über einen Selbstunfall in der Äusseren Luzernerstrasse ein.
Ein junger Mann stürzte mit seinem E-Scooter und verletzte sich dabei am Kopf schwer. Er ist ausser Lebensgefahr.
Die 115 Jahre alte Lorzentobelbrücke wurde zwei Jahre umfassend saniert und in Anwesenheit der Gemeindepräsidenten von Baar, Menzingen und Unterägeri sowie des Baudirektors Florian Weber wieder dem Langsamverkehr übergeben.
Mit der Instandsetzung der Brücke ist eine weitere, unterhaltsarme Nutzung für die nächsten 75 Jahre gewährleistet.
Das Departement Territorial (DT), die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Stadt Lugano und die Gemeinde Massagno geben bekannt, dass im Rahmen des Projekts StazLu1 – das die Neuorganisation des Verkehrs im Bereich des Bahnhofs Lugano SBB vorsieht – der Beginn der kantonalen Arbeiten für die Genzana-Unterführung (Los 2) für den 2. Juni 2025 vorgesehen ist.
Um die Unannehmlichkeiten für alle Verkehrsteilnehmer zu begrenzen, die Durchführung der Arbeiten zu erleichtern und allen Arbeitern maximale Sicherheit zu gewährleisten, wird zur Regelung des Fahrzeugverkehrs auf der Kantonsstrasse bergauf auf der Via San Gottardo im Abschnitt zwischen dem Besso-Tunnel und der Kreuzung Arizona ein Einbahnstrassensystem eingerichtet, das die Zufahrt bis zum Nordplatz des FFS-Bahnhofs auf Anwohner und den Hauslieferdienst beschränkt.
Der Kanton Tessin hat heute zusammen mit den anderen Grenzkantonen (Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Genf und Wallis) eine gemeinsame Resolution zum Thema grenzüberschreitender Schienenverkehr unterzeichnet.
Die Aufforderung an den Bundesrat lautet, den Ausbau der Infrastruktur ohne Verzögerung fortzusetzen und die Perspektive „Bahn 2050“ konsequent umzusetzen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in Arbon einen 58-Jährigen festgenommen, der vorgängig Einsatzkräfte aus seiner Wohnung heraus bedroht hatte.
Verletzt wurde niemand.
Der Frühling bringt nicht nur steigende Temperaturen, sondern auch die Öffnung der Urner Passstrassen.
Dank schneller voranschreitender Räumungs- und Instandsetzungsarbeiten sind bereits mehrere Übergänge für den Verkehr freigegeben.
Die Baudirektion Uri investiert in die Sicherheit ihres Strassennetzes und aller Verkehrsteilnehmer.
Deshalb erweitert sie von Montag, 19. Mai bis Freitag, 27. Juni 2025, die Strassenbeleuchtung in Göschenen.
Am Sonntag (18.05.25), gegen 1:55 Uhr, hat ein unbekannter Autofahrer mit seinem Auto an der Bahnhofstrasse einen 23-jährigen Fussgänger angefahren.
Nach der Kollision stieg der Autofahrer aus und schlug den Fussgänger mehrfach. Im Anschluss entfernte er sich von der Örtlichkeit. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstagmittag, 17.05.2025 um 12.50 Uhr kam es in Niederurnen, in der Linth-Escherstrasse zu einem Selbstunfall mit Personen- und Sachschaden.
Eine 67-jährige Lenkerin kollidierte aus zurzeit noch unbekannten Gründen mit einem Gartenzaun und einem Betonpfeiler.
Am Samstag, 17. Mai, um 09:00 Uhr war ein 34-jähriger Mann aus dem Kanton Bern mit seinem Auto auf der A5 im Osttunnel in Richtung Biel unterwegs.
Aus bislang unbekannten Gründen geriet das Fahrzeug nach links und prallte gegen die Tunnelwand.
Am Samstagnachmittag ist es am Eiger auf dem Gemeindegebiet Lauterbrunnen zu einem Lawinenniedergang gekommen, bei dem sieben Personen mitgerissen wurden.Ein Mann ist noch vor Ort verstorben, ein zweiter Mann wurde vor Ort reanimiert, verstarb jedoch kurze Zeit später im Spital.
Fünf weitere Personen wurden verletzt in Spitäler geflogen. Im Einsatz standen zahlreiche Rettungskräfte, Helikopter und zwei Suchhunde. Abklärungen zum Ereignis sind im Gang.
Am Samstag, 17. Mai 2025, gegen 16:40 Uhr fuhr eine 38-jährige Frau aus dem Val-de-Travers mit ihrem Motorrad auf der Strecke von Les Bayards in Richtung Les Verrières.
Auf Höhe des Gebiets Le Grand-Frédéric setzte sie zum Überholen an.
Am Samstag, 17. Mai 2025, gegen 18:00 Uhr fuhr ein 13-jähriger Junge aus dem Neuenburger Jura mit seinem Fahrrad auf der Rue du Succès in La Chaux-de-Fonds in östlicher Richtung.
Kurz vor der Kreuzung mit der Rue du Chapeau-Rablé bremste er stark ab.
Am Samstag, 17. Mai 2025, circa 03.45 Uhr, hat ein Unbekannter bei der Tramhaltestelle Feldbergstrasse einen 38-jährigen Mann beraubt.
Dabei ist der Geschädigte leicht verletzt worden.
Am Samstag, 17. Mai 2025, circa 02.50 Uhr, haben mehrere Unbekannte einen 22-jährigen Mann auf der Mittleren Brücke angegriffen und verletzt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Verletzten ins Spital.
Am Samstagmorgen, gegen 10:40 Uhr, wurden der SIS 6/12 und die Kantonspolizei aufgrund eines Brandes an einer Thuja-Hecke in der Nähe einer Villa an der Beausite-Strasse in Courrendlin alarmiert.
Neunzehn Feuerwehrleute wurden mit vier Fahrzeugen zum Einsatzort geschickt.
Am Samstag gegen 12:20 Uhr verlor ein Mofafahrer auf der Route de Porrentruy in Delémont die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte heftig auf die Fahrbahn.
Der Mann wurde verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital von Delémont gebracht.
Seit Anfang Mai 2025 kam es auf Friedhöfen im Wallis und in der Waadt zu Diebstählen von Grabgegenständen. Die Ermittlungen der Kantonspolizeien Wallis und Waadt führten zur Festnahme mehrerer Tatverdächtiger.
Die Polizei bittet die Bevölkerung, die Gräber ihrer Angehörigen zu überprüfen und festgestellte Diebstähle umgehend zu melden.
In der Nacht auf Samstag (17. Mai 2025) ist ein Mann von mehreren Personen tätlich angegriffen und verletzt worden.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
In Neukölln ist gestern Abend ein Polizeibeamter von einem 28-jährigen Mann lebensgefährlich am Hals verletzt worden (>>Polizei.news berichtete<<).
Den bisherigen Ermittlungen zufolge, welche die 5. Mordkommission im Auftrag der Staatsanwaltschaft übernommen hat, war der Mann kurz vor 22 Uhr auf dem Polizeiabschnitt 55 an der Rollbergstraße erschienen, um dort eine Anzeige aufzugeben.
Am Freitagabend ist in Berlin-Neukölln ein Polizist durch einen Messerangriff schwer verletzt worden.
Der 28-jährige Tatverdächtige wurde noch am Tatort festgenommen.
Am Samstagmorgen ist es in Thun zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Ein Lenker wurde schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Spital gefahren.
Ein Kleinkind musste vorsorglich ins Spital gebracht werden. Der Unfall wird untersucht.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle bei Bellach hat die Polizei am Freitag ein Auto mit einer Geschwindigkeit von 157 km/h gemessen.
Erlaubt sind dort 80 km/h. Der Lenker wurde angehalten
Am Freitag ist es auf der Autostrasse A13 in Domat/Ems zu einer Auffahrkollision zwischen drei Personenwagen gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Mit der Öffnung des Gotthardpasses treten ab 16. Mai 2025 fünf erprobte Massnahmen gegen den Stau auf der Autobahn A2 in Kraft.
Diese Massnahmen gelten bis zur Schliessung des Gotthardpasses im Herbst.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.