Bei einem Selbstunfall ist am Freitagabend (6.6.2025) in Bäretswil ein Motorradfahrer so schwer verletzt worden, dass er noch am Unfallort verstarb.
Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 57-jähriger Motorradfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Tösstal-/Wetzikerstrasse in Richtung Bäretswil.
Am Freitagnachmittag, 6. Juni 2025, kurz vor 16.30 Uhr, fuhr ein 81-jähriger Autofahrer auf der Churerstrasse von Lachen in Richtung Altendorf.
Kurz vor dem Kreisel kam es aus bislang unbekannten Gründen zu zwei Streifkollisionen mit entgegenkommenden Personenwagen.
Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos wurde am Freitagabend in Weinfelden eine Person verletzt.
Der alkoholisierte Unfallverursacher musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Freitag (6. Juni 2025) wurde die neue Sagigrabenbrücke in Beatenberg offiziell dem Verkehr übergeben.
Die neue Spannbetonbrücke führt in einer der Umgebung angepassten Kurve in 40 Metern Höhe über den Sundgraben. Sie ersetzt die bestehende Brücke, die in einem schlechten Zustand ist und nun zurückgebaut wird.
Am Samstag (07.06.2025), kurz vor 02:15 Uhr, ist auf der Rätenbergstrasse ein 30-jähriger Rollerfahrer verunfallt.
Er verletzte sich dabei leicht und wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag (06.06.2025), kurz nach 15:35 Uhr, ist es auf der Burietstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 24-jähriger Velofahrer wurde leicht verletzt.
LIVE Q&A zum Polizeiberuf – am Mittwoch, 12. Juni um 12:00 Uhr auf Instagram.
Tosca und Maurice beantworten live Fragen rund um den Polizeialltag und die Ausbildung – ehrlich, direkt und aus der Praxis.
Unsere Quartierpolizei unterstützte den Anlass "MOBIL SEIN UND BLEIBEN" in Uster.
Mit Tipps und Tricks, wie man sich im öffentlichen Raum am sichersten bewegt, führten wir viele Gespräche mit Seniorinnen und Senioren.
In den frühen Morgenstunden vom Freitag, 6. Juni 2025, kurz nach 3 Uhr kam es in einer Entsorgungsfirma an der Weiherstrasse in Bubendorf BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt. Der Brand führte zu einer starken Rauchentwicklung.
Am Donnerstagabend (5.6.2025) hat die Kantonspolizei an mehreren Örtlichkeiten im Bezirk Pfäffikon Kontrollen durchgeführt.
Dabei konnten diverse Widerhandlungen festgestellt und ein gesuchter Menschenhändler verhaftet werden.
Die Schweizerische Konferenz der Mediensprecher der Polizeikorps hat am 5. und 6. Juni 2025 in Nottwil ihre jährliche Tagung durchgeführt.
Dabei wurden Themen wie die Kommunikation rund um Gewalt um Fussballspiele oder meteorologische Ereignisse diskutiert sowie ein Einblick in die Kommunikation der Paraplegiker-Gruppe gewährt.
Am Donnerstagnachmittag (5.6.2025) haben die Kantonspolizei Zürich und diverse Kommunalpolizeien auf dem ganzen Kantonsgebiet Kontrollen mit dem Hauptaugenmerk auf Zweiräder durchgeführt.
Dabei wurden diverse Übertretungen festgestellt.
Am Freitag, 6. Juni 2025, kurz vor 13.30 Uhr, kam es in der Gemeinde Unterschächen auf der Klausenstrasse im Bereich Halten zu einem Verkehrsunfall.
Ein Fahrzeug mit Anhänger stürzte rund 80 Meter ein Waldstück hinunter. Der Lenker wurde lebensbedrohlich verletzt.
Heute Freitag, 6. Juni 2025, kurz nach 13.00 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Fahrzeugbrand im Gotthard-Strassentunnel informiert.
Ein Sattelmotorfahrzeug fing Feuer. Der Lenker konnte den Brand löschen, der Tunnel blieb aber über zweieinhalb Stunden gesperrt.
In der Nacht auf Sonntag haben sich oberhalb des Seewegs zwischen Nas und Bergmatt in Unterägeri mehrere grosse Felsblöcke aus der Rapperenflue gelöst.
Zwei Blöcke gelangten über den beliebten Wander- und Veloweg in den Ägerisee. Der Weg bleibt aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres gesperrt.
Heute Freitag, 6. Juni 2025, gegen 11.00 Uhr, fuhr eine 40-jährige Frau mit ihrem E-Bike auf der Grundgasse in Richtung Dorf Bürglen.
Mutmasslich kam es zur Kollision mit einem Auto. Die E-Bike-Fahrerin stürzte und wurde leicht verletzt ins Spital gebracht.
Am Donnerstagabend ist es in Lumbrein zu einem Arbeitsunfall gekommen. Ein Mann stürzte von einem Hausdach und zog sich dabei Verletzungen zu.
Der 61-Jährige wurde von der Rega ins Spital nach Ilanz geflogen. Er war bei Bewusstsein und ansprechbar.
In Tamins ist es am Mittwoch zu einer Streifkollision zwischen einem Traktor und einem Lieferwagen gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen des Verkehrsunfalls, der sich bei regem Verkehr ereignete.
Auf der A2 - Chiasso Richtung Gotthard - ist in Höhe Airolo die Einfahrt aktuell gesperrt.
Die Verkehrsinformation wurde durch den TCS Gotthard via X (vormals Twitter) gemeldet.
Die Polizei informiert, dass am Samstag, 7. Juni 2025, zwischen 12:30 Uhr und 20:00 Uhr mit Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt zu rechnen ist.
Am Samstag ist in Genf mit erheblichen Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Am Bahnhof Oensingen kam es am Donnerstag, 5. Juni 2025, zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
Dabei wurde einer der Beteiligten erheblich verletzt. Die Polizei hat Ermittlungen zum derzeit noch unbekannten Täter, der auf einem E-Trottinett unterwegs war, aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard staut sich der Verkehr zwischen Quinto und dem Rastplatz Dosierstelle Airolo auf rund einem Kilometer.
Der Touring Club Schweiz (TCS) spricht von einer Überlastung mit bis zu zehn Minuten Zeitverlust.
Die 5. und 88. Ausgaben der Tour de Suisse der Frauen und Männer finden vom 12. bis 22. Juni 2025 statt.
Die erste Etappe der Frauen führt am 12. Juni durch den Kanton Freiburg. Der Schwarzsee wird am 16. Juni die Ankunft der zweiten Etappe der Männer empfangen.
Am Donnerstagnachmittag, 5. Juni 2025, ging um 16:30 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass es in einem Industriegebäude an der Samstagernstrasse in Wollerau brennt.
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Wollerau konnte das Feuer durch anwesende Personen gelöscht werden.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Gotthard stockt der Verkehr aktuell zwischen Wassen und Göschenen auf einer Länge von drei Kilometern.
Der Touring Club Schweiz (TCS) meldet eine Überlastung mit einem Zeitverlust von bis zu 30 Minuten.
Am Donnerstag (05.06.2025), kurz vor 12:30 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Zwei Personen wurden dabei unbestimmt verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (05.06.2025), kurz vor 7:15 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Roller gekommen.
Eine 20-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (05.06.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baustellencontainer an der Feldstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang in den Container.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (05.06.2025) ist eine oder mehrere unbekannte Täterschaften an der Mühlenerstrasse und an der Industriestrasse in einen Baustellencontainer eingebrochen.
In beiden Fällen verschafften sie sich gewaltsam Zugang durch eine Tür ins Innere des Containers und stahlen dort Baumaschinen in einem Gesamtwert von jeweils mehreren tausend Franken.
Am Donnerstag (05.06.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen auf dem Gebiet der Polizeistation Rorschach Verkehrskontrollen durchgeführt.
Vier Personen wurden wegen Verursachung von vermeidbarem Lärm zur Anzeige gebracht.
Am Donnerstag (05.06.2025), kurz vor 20:30 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Wohnung an der St. Gallerstrasse erhalten.
Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, war das Feuer bereits gelöscht.
Am Donnerstag (05.06.2025), kurz vor 22:30 Uhr, ist es in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Rösslistrasse zu einem Brand gekommen.
Personen wurden keine verletzt, jedoch starb ein Hund. Mehrere Wohnungen des Mehrfamilienhauses sind zurzeit unbewohnbar. Es entstand grosser Sachschaden.
In der Lagerhalle eines Landwirtschaftsbetriebs brach in der Nacht ein Brand aus. Dieser zerstörte zwei Gebäude samt eingestellter Fahrzeuge.
Während weder Menschen noch Tiere verletzt wurden, entstand immenser Schaden.
Einbrecher suchten in der Nacht ein Mobilfunkgeschäft in Frick/Schweiz im Kanton Aargau heim.
Von der Polizei ertappt und verfolgt, flüchteten diese in einem Pkw bis ins deutsche Lörrach. Dort konnte die Polizei einen Tatverdächtigen festnehmen.
Die Armee stellt sicher, dass den zivilen Führungsorganen im Raum Blatten (VS) die Mittel zur Bewältigung der Katastrophe langfristig zur Verfügung stehen.
Dazu verbleibt das nötige Material vor Ort, um bei Bedarf rasch eingesetzt werden zu können. Die Armeeangehörigen kehren zur weiteren Einsatzvorbereitung, und um ihre Ausbildung zu vertiefen, in den Bereitstellungsraum zurück – stets bereit, jederzeit mit hoher Verfügbarkeit einzugreifen.
Vom Schulzimmer auf die Strasse: Wir sind Polizei-Aspiranten des Lehrgangs 24-2 der Kantonspolizei Schwyz und haben einen grossen Teil unserer schulischen Ausbildung bereits hinter uns.
Jetzt beginnt das grosse Praktikum: 5 Wochen voller Einblicke, Erfahrungen und Herausforderungen.
Am heutigen 5. Juni 2025 fand der letzte Helikopterflug im Rahmen der internationalen Aeroradiometrie-Übung statt. Vom 2. bis zum 5. Juni führten Spezialistinnen und Spezialisten aus Frankreich, Deutschland, Tschechien, Litauen und der Schweiz gemeinsame Radioaktivitätsmessungen in der Schweiz durch.
Hauptziel der internationalen Aeroradiometrie-Übung war der Austausch zu Mess- und Auswertungsverfahren und das Trainieren der Zusammenarbeit. Der Einsatz von Messteams aus verschiedenen Ländern ermöglicht im Ernstfall rasch ein grosses Gebiet auf Radioaktivität zu überprüfen.
Der Regierungsrat hat 500’000 Franken aus dem Lotteriefonds für die Nothilfe im Zusammenhang mit dem Bergsturz in Blatten im Lötschental (VS) bewilligt.
Die Hälfte des Lotteriefondsbeitrags geht an die Glückskette, die zusammen mit weiteren Akteuren vor Ort Notunterkünfte und direkte finanzielle Unterstützung für die Betroffenen organisiert.
Am 28. Mai 2025 ereignete sich im Lötschental im Kanton Wallis ein massiver Bergsturz, der grosse Teile des Dorfs Blatten sowie angrenzende Gebiete verschüttete und zu weitreichenden Zerstörungen führte.
Die Schutt- und Eismassen blockierten zudem den Flusslauf der Lonza, wodurch sich ein Rückstau bildete, der zusätzliche Schäden in Blatten verursachte.
Der Kanton Luzern hilft den von der Naturkatastrophe betroffenen Menschen der Gemeinde Blatten im Lötschental.
Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner haben durch den Bergsturz in der vergangenen Woche ihr gesamtes Hab und Gut verloren.
Ein Berg- und Gletscherabbruch hat das Dorf Blatten weitgehend unter sich begraben und immenses Leid ausgelöst.
Als Zeichen der Solidarität mit dem Lötschental stellt der Kanton Nidwalden über die Glückskette Schweiz eine Soforthilfe in der Höhe von 50'000 Franken zur Verfügung.
Donnerstag, 5. Juni, gegen 07:45 Uhr: Ein Lieferfahrzeug, gelenkt von einem 41-jährigen Bewohner aus Concise, war auf der Autobahn N20 von Neuchâtel in Richtung La Chaux-de-Fonds unterwegs.
Im Tunnel von La Vue-des-Alpes, wo es zu einem starken Verkehrsabbau kam, konnte der Fahrer trotz Notbremsung sein Fahrzeug nicht rechtzeitig zum Stillstand bringen und prallte heftig gegen das Heck des vorausfahrenden Autos, das von einem 40-jährigen Bewohner aus Savagnier gelenkt wurde.
Im Rahmen der Anfang Juni angekündigten Massnahmen hat die Neuenburger Polizei am Wochenende rund um Christi Himmelfahrt 12 gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt.
Der Fokus dieser Einsätze lag auf überhöhter Geschwindigkeit, gefährlichem Verhalten sowie der Fahrtüchtigkeit der Lenkerinnen und Lenker.
Am Donnerstag, 5. Juni 2025, kurz vor 12.00 Uhr, kam es in Diepflingen BL am Sommerauweg zu einem Brandausbruch bei einem Schulgebäude.
Alle Kinder und Lehrpersonen konnten unverletzt evakuiert werden.
Ein Lastwagen hat am Mittwochvormittag in Greppen einen Metallpfosten touchiert.
Dabei wurde der Tank aufgerissen und rund 100 Liter Diesel liefen aus.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.