Am Donnerstag ereigneten sich gleich zwei Verkehrsunfälle bei denen Personenwagen mit Linienbussen kollidierten.
Bei beiden Unfällen verletzte sich je eine Person leicht.
Die SBB geben das Projekt zur Renovation der Righi-Brücke in Delémont öffentlich bekannt.
Die Bauarbeiten sollen ab Sommer 2026 starten und rund zwei Jahre dauern.
Am 2. April 2025 stürzte eine Skitourengängerin im Gebiet Mont-Fort (Val de Bagnes) ausserhalb des Skigebiets und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Gegen 11 Uhr befand sich eine Skitourengängerin auf der Route „Backside Mt-Fort“ ausserhalb des Skigebiets.
Am Donnerstagabend (3.4.2025) hat ein Motorradfahrer in Langnau am Albis die erlaubte Höchstgeschwindigkeit innerorts massiv überschritten.
Er wurde angehalten und vorläufig verhaftet.
Am Donnerstag, 3. April 2025, um 18:19 Uhr fuhr ein Autofahrer aus Cornaux auf der Rue du Roc in Richtung Norden.
An der Kreuzung mit der Route de Frochaux hielt er zunächst am Stoppschild an, setzte dann seine Fahrt in nördlicher Richtung auf der Route de Frochaux fort.
Am Donnerstag, 3. April 2025, um 15:17 Uhr fuhr ein 44-jähriger französischer Autofahrer im Kreisverkehr Combe-à-l’Ours.
Beim Verlassen des Kreisels auf die Rue Louis-Joseph-Chevrolet, kam es bei dichtem Verkehr zu einer Kollision zwischen der Front seines Fahrzeugs und einem 9-jährigen Mädchen, das den Fussgängerstreifen von Norden nach Süden überquerte.
In der Stadt Genf war eine Einheit der Public Security Brigade (BSP) auf Streife.
Die Kantonspolizei Genf sorgt damit für sichtbare Sicherheit im öffentlichen Raum.
Wasser marsch - und zwar auf den Hausberg!
Am Montagabend übten die Berufsfeuerwehr und die Milizfeuerwehr Brandcorps West von Schutz und Rettung Bern zusammen mit den Feuerwehren Köniz und Feuerwehr Regio Belp den Wassertransport auf den Gurten.
Am Dienstag (01.04.2025), kurz vor 24 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft einen Verkaufsautomaten eines Waschplatzes an der Rorschacherstrasse gewaltsam aufgebrochen.
Mit Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken flüchtete die Täterschaft in unbekannte Richtung.
Am Donnerstag, 3. April 2025, gegen 17.30 Uhr fuhr ein Autofahrer aus dem Kanton Neuenburg auf dem Quai Philippe-Suchard in östlicher Richtung.
An der Kreuzung mit dem Quai Max-Petitpierre, wenige Meter nach dem Fussgängerstreifen, kam es zu einer Frontalkollision mit einem Fahrzeug, das von einem Lenker aus dem Kanton Waadt gesteuert wurde und in Richtung Lausanne auf die Autostrasse N5 auffahren wollte.
Am Mittwochabend wurde ein Unfall von einem 14-jährigen Traktorlenker gemeldet.
Der Traktor kollidierte mit weiteren Fahrzeugen und kippte in der Folge seitlich. Dabei verletzte sich der Lenker.
Anlässlich des Meisterschaftsspiels des FC Luzern in Lausanne kam es zu diversen Sachbeschädigungen im Stadion.
Gestützt auf das Kaskadenmodell hat die Bewilligungsbehörde des Kantons Luzern gegen den FC Luzern Massnahmen erlassen. Diese gelten ab dem 6. April 2025.
Ein unbekannter Lenker hat mit einem dunkelfarbigen Auto das Eingangstor des Gartens an der Rue du Temple 42 in Fleurier beschädigt.
Nach dem Vorfall entfernte sich die Person von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Bei einer heftigen Auseinandersetzung in einer Wohnung in Dietikon ist in der Nacht auf Sonntag (30.03.2025) ein 44-jähriger Mann tödlich verletzt worden.
Ein 30-jähriger tatverdächtiger Schweizer wurde noch gleichentags am Tatort verhaftet (>>Polizei.news berichtete<<). Intensive Ermittlungen führten inzwischen zur Verhaftung eines weiteren Tatverdächtigen.
Am Donnerstag, 3. April 2025, gegen 4.30 Uhr morgens, beging ein Autofahrer im Dorf Glovelier in Richtung Saulcy eine massive Geschwindigkeitsüberschreitung im Sinne von Via Sicura.
Er wurde mit einem halbstationären Radargerät mit 114 km/h gemessen – bei erlaubten 50 km/h.
Am Donnerstag, 3. April 2025, ist es in Herisau zu einem Unfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Donnerstagmorgen, 3. April 2025, ist es in Urnäsch zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein Motorradfahrer stürzte mit seinem Motorrad und verletzte sich mittelschwer.
Am Mittwochmorgen (02.04.2025), kurz vor 8:30 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Beide Verkehrsteilnehmende wurden mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (02.04.2025), um 13:45 Uhr, sind an der Valenserbergstrasse zwei Personen aus einem Landwirtschaftstransporter gestürzt.
Ein 34-jähriger Mann und seine einjährige Tochter wurden dabei unbestimmt verletzt.
Ein Mann hat mit einem Wechselgeldbetrug in der Stadt Schaffhausen an einem Abend Ende März 2025 Geld an einer Kinokasse gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei rät – insbesondere Verkaufspersonal – eine gesunde Portion Misstrauen walten zu lassen.
Ende März 2025 erhielt im Kanton Schaffhausen ein Unternehmen eine Rechnung einer ihr vertrauten Buchungs-, Telefonnummer- und Adressdienstleistungsplattform.
Aufgrund bisheriger Dienstleistungsbezüge zahlten die Verantwortlich die Rechnung.
Am Mittwochabend (02.04.2025) kam es in Ramsen an der Sonnenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und jungen Trottinettfahrer, der den Fussgängerstreifen überqueren wollte.
Der Trottinettfahrer wurde leicht verletzt, am Personenwagen entstand geringer Sachschaden.
Auf einem Spielplatz in Starrkirch-Wil haben am Dienstagabend, 1. April 2025, zwei Hunde einen 5-jährigen Knaben und eine 14-jährige Jugendliche angegriffen und verletzt.
Hergang und Umstände sind Gegenstand laufender Ermittlungen. Die beiden Hunde sind in der Zwischenzeit eingeschläfert worden.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt.
Nun sind der Leissigen- und der Leimerntunnel auf der A8 zwischen Spiez und Interlaken, der Simmenfluhtunnel auf der A6 bei Wimmis sowie der Mitholztunnel auf der A6 bei Kandergrund an der Reihe. Sie werden jeweils gesperrt.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Donnerstagmorgen in Fruthwilen einen Mann festgenommen, der Deliktsgut aus mehreren Diebstählen bei sich trug.
Der Tatverdächtige wurde inhaftiert.
Die Stadtpolizei Zürich hat ihre Ausrüstung modernisiert: Die neue Einsatzweste und der neue Waffengurt bieten verbesserten Schutz, mehr Komfort und eine erhöhte Sichtbarkeit.
Die Umrüstung des Korps ist abgeschlossen – doch welche Vorteile bringt die neue Ausstattung konkret?
Ein Kind wurde am Mittwoch bei einem Verkehrsunfall in Kreuzlingen leicht bis mittelschwer verletzt.
Der Junge musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In Landquart ist es am Mittwochnachmittag zu einer Kollision zwischen einem abbiegenden und einem überholenden Personenwagen gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Am Montag (24.03.2025) hat die Stadtpolizei St.Gallen ein Auto wegen übermässiger Lärmentwicklung angehalten und sichergestellt.
Eine technische Überprüfung ergab, dass das Fahrzeug illegal getunt war. Der Lenker wird angezeigt.
Am Mittwochmittag (2. April 2025, kurz nach 11:30 Uhr) fuhr ein Lastwagenfahrer auf der Surentalstrasse von Sursee in Richtung Geuensee.
Vor dem Kreisverkehrsplatz Zollhaus kam es aus noch ungeklärten Gründen zu einer Auffahrkollision.
Am Mittwoch (2. April 2025, kurz nach 17:15 Uhr) kam es auf der Reusseggstrasse in Emmenbrücke zu einer Auffahrkollision zwischen vier Fahrzeugen.
Beteiligt waren ein Lieferwagen und drei Autos.
Am Mittwoch (2. April 2025, ca. 17:45 Uhr) befuhr eine Autofahrerin die Ausfahrt der K10 in Malters.
Beim Abbiegen nach links in die Hellbühlstrasse kam es zu einer Kollision mit einem Motorradfahrer, welcher von Malters in allgemeine Richtung Hellbühl unterwegs war.
Gestern Nachmittag ereigneten sich im Kanton Luzern drei Verkehrsunfälle. In Malters wurde ein Motorradfahrer leicht verletzt.
Die Sachschäden an den beteiligten Fahrzeugen bei allen drei Unfällen belaufen sich auf über 90'000 Franken.
Am Mittwochmorgen stellte eine Drittperson bei einem Grillplatz in Rheinfelden eine grosse Schlange fest. Nach näherer Betrachtung wurde festgestellt, dass es sich um eine Königspython handelt. Diese Schlangenart ist in der Schweiz nicht heimisch.
Am Mittwoch, 02. April 2025, kurz vor 10.00 Uhr wurde in Rheinfelden, in der Nä...
Kaum hat der Frühling begonnen, ist die Brut- und Setzzeit bereits im vollen Gange: Vögel bauen ihre Nester, Wildschweine bringen ihre Frischlinge zur Welt und Dachse sind schon fleissig dabei, ihren Nachwuchs aufzuziehen.
Zum Schutz der heimischen Wildtiere appelliert die globale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN an alle Hundehalterinnen und Hundehalter, ihre Vierbeiner stets anzuleinen und nicht abseits der Wege zu spazieren.
In den vergangenen Wochen hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt Zweiräder auf Schulwegen durchgeführt.
Während der Grossteil vorschriftsgemäss unterwegs war, lenkten acht Jugendliche Motorfahrräder mit leistungssteigernden Umbauten.
Mitte Oktober 2024 ist in Bern eine Wohnung in Brand geraten. Das Gebäude musste evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Den abgeschlossenen Brandermittlungen zufolge ist der Brand durch menschliches Verschulden ausgelöst worden.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt. Nun wird der Tunnel Gamsen auf der A9 zwischen Visp-Ost und Brig-Glis der Reinigung unterzogen.
Dafür kommt es zu mehreren Nachtsperrungen.
Am Mittwoch, 2. April, um 01:55 Uhr war eine 25-jährige Autofahrerin aus Couvet auf der H10 in Richtung Val-de-Travers unterwegs.
Am Ausgang des Tunnels La Clusette prallte das Fahrzeug mit der rechten Vorderseite gegen die rechte Mauer der Fahrbahn.
Am Mittwochnachmittag ist es auf der Autobahn A13 in Maienfeld zu einer Auffahrkollision gekommen.
Mehrere Personen mussten medizinisch betreut werden.
In Niedergösgen kam es am Mittwochnachmittag, 2. April 2025, in einem Einfamilienhaus zu einem Brand.
Verletzt wurde niemand. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Was Kinder täglich auf dem Handy sehen, ist nicht immer echt, aber oft überzeugend.
Unser Jugenddienst hat an einem Elternabend an der Oberstufe Mittelrheintal in Heerbrugg live demonstriert, wie leicht sich digitale Inhalte manipulieren lassen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.